Partner/in und Hund
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Hier funktioniert das Thema gut, in die Wolle kriegen wir uns nicht, teilen aber auch das Hobby.
Ich könnte damit leben wenn jemand neutral mit dem Hobby ist, jemanden der sich davon negativ verstimmen lässt, das würde hier nicht passen. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Das muss jeder in seiner Beziehung klären. Hunde abgeben würde ich nicht, aber dass ein haarender, dreckiger Hund und evtl mit der ein oder anderen unentdeckten Zecke mal in seinem eigenen Bett schläft statt im gemeinsamen Bett, damit könnte ich zum Beispiel mehr als gut leben. Das sind alles Absprachesachen.
Das stimmt, deswegen habe ich das immer schon beim kennenlernen klar gemacht.
Ich habe seit 30Jahren Hunde, aber bei sowas wäre ich absolut kompromissbereit. Mein Mann liebt unseren Hund heiß und innig, aber er schläft schlecht wenn der Hund mit im Bett schläft. Ergo haben wir unseren Hund nachts aus dem Bett verbannt. Kompromiss = er darf frühmorgens rein, wenn der erste auf WC geht. Bleibt immernoch 1-2std. kuscheln und Nähe.
Ich finde schwarz/weiss bzw. entweder/oder in jeder Lebenslage schwierig. Keine Beziehung ohne Kompromisse. Ich spreche nicht davon dass der Partner Hund ablehnt, aber er muss längst nicht alles mittragen. Es sollte auch Raum für Kompromisse geben. Wenn man zu zweit ist, entscheidet man idealerweise auch gemeinsam.
Aber am Ende entscheidet das natürlich jedes Paar für sich. -
Ich finde es ganz normal, dass Strukturen, Abläufe, … sich ändern, wenn man z.B. von Single auf Paar umsteigt, von Nicht-Tierhalter auf Hund(e) usw.
Da fände ich es eher seltsam, wenn man alles genauso weitermachen wollte wie vorher - wozu dann die Veränderung?
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Das stimmt, deswegen habe ich das immer schon beim kennenlernen klar gemacht.
Ich habe seit 30Jahren Hunde, aber bei sowas wäre ich absolut kompromissbereit. Mein Mann liebt unseren Hund heiß und innig, aber er schläft schlecht wenn der Hund mit im Bett schläft. Ergo haben wir unseren Hund nachts aus dem Bett verbannt. Kompromiss = er darf frühmorgens rein, wenn der erste auf WC geht. Bleibt immernoch 1-2std. kuscheln und Nähe.
Ich finde schwarz/weiss bzw. entweder/oder in jeder Lebenslage schwierig. Keine Beziehung ohne Kompromisse. Ich spreche nicht davon dass der Partner Hund ablehnt, aber er muss längst nicht alles mittragen. Es sollte auch Raum für Kompromisse geben. Wenn man zu zweit ist, entscheidet man idealerweise auch gemeinsam.
Aber am Ende entscheidet das natürlich jedes Paar für sich.Kompromisse sind gut und wichtig, aber es gibt Themen da bin ich Kompromisslos. Gibt Themen da hat kein anderer Mensch reinzureden (außer ich bitte darum), da gehört zb mein Körper, meine politische Einstellung und eben die Hunde bzw. der Hund dazu.
(Wir haben uns übrigens einfach eine größere Matratze gekauft. Theoretisch hätte wir auch in getrennten Betten schlafen können. Sicher war nur: die Hunde schlafen im Bett, wenn sie das wollen.)
Mich gibt’s nur mit Hund und Hund beeinflusst das ganze Leben, wer damit nicht klar kommt, passt eben nicht in mein Leben.
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Ich finde es ganz normal, dass Strukturen, Abläufe, … sich ändern, wenn man z.B. von Single auf Paar umsteigt, von Nicht-Tierhalter auf Hund(e) usw.
Da fände ich es eher seltsam, wenn man alles genauso weitermachen wollte wie vorher - wozu dann die Veränderung?
Interessant, ich finde es eher seltsam Strukturen und Abläufe zu ändern nur weil da ein Partner ist. Klar vllt ergeben sich bessere Strukturen, aber die habe ich mir ja durchdacht und produktiv aufgebaut, die gebe ich doch nicht einfach auf (ja gut, ich bin auch Autistin und meine Struktur ist super wichtig für mich und mein komplettes Befinden steht und fällt damit.)
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Vielleicht reden wir über verschiedene Sachen - oder wir sehen das einfach verschieden.
Aber wenn mein Leben ohne Partner genau richtig ist und ich gar keine Lust habe, mich auf die Wünsche, Vorstellungen oder Pläne eines anderen einzulassen, wozu dann der Partner bzw das Zusammenziehen? Das mein ich.
Ich finde, zu einer Partnerschaft gehört eben das Kompromisse finden, beste Lösungen ausknobeln, sich arrangieren und ausprobieren… das macht für mich einen großen Teil dieses Konzepts aus. Aber ich mag auch gern neue Impulse, Denkanstöße oder Vorschläge im Hinblick auf mein Leben. -
Als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, hatte er mit Hunden überhaupt nichts am Hut. Er hat mich auch sehr unsicher gefragt, ob der Hund denn mit im Bett schläft. Was ich natürlich mit: "klar, wo denn sonst" beantwortet habe. 🤣
Heute ist er derjenige, der ohne Hund im Bett schlecht schlafen kann und den Hund aktiv auffordert, ins Bett zu kommen, wenn sie doch mal daneben liegt.
Als unsere Tochter geboren wurde, haben wir die Hunde aus dem Schlafzimmer verbannt (weil der Jungspund damals extrem unvorsichtig war). Mein Mann war derjenige, der sehr hart dafür argumentiert hat, die Hunde wieder rein zu lassen.
Streit gibt's hier nicht. Aber es ist völlig klar, er VERzieht den Hund, ich ERziehe den Hund. 🙈
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Vielleicht reden wir über verschiedene Sachen - oder wir sehen das einfach verschieden.
Aber wenn mein Leben ohne Partner genau richtig ist und ich gar keine Lust habe, mich auf die Wünsche, Vorstellungen oder Pläne eines anderen einzulassen, wozu dann der Partner bzw das Zusammenziehen? Das mein ich.
Ich finde, zu einer Partnerschaft gehört eben das Kompromisse finden, beste Lösungen ausknobeln, sich arrangieren und ausprobieren… das macht für mich einen großen Teil dieses Konzepts aus. Aber ich mag auch gern neue Impulse, Denkanstöße oder Vorschläge im Hinblick auf mein Leben.Ah ok, mhh ich sehe eine Partnerschaft eher als ein Add-on bzw ein wunderschönes nice-to-have. Ich kann absolut zufrieden und glücklich in meinem Leben sein auch ohne Partner.
Natürlich gehe ich Kompromisse ein und mein Partner und ich ergänzen uns sehr gut und haben eine sehr offene und direkte Kommunikation.
Ich schätze das Zusammensein und Zusammenleben sehr und wir bauen uns ein schönes gemeinsames Leben. Aber es gibt wie gesagt Themen, da gibt es kaum bis keine Kompromisse. Zb ist mein Partner sehr sozial und braucht regelmäßigen Freund:innenbesuch. Ich gar nicht, ich finde es furchtbar Menschen in meinem safe space aka zuhause zu haben. Also haben wir da Kompromisse gesucht und gefunden wie: es gibt nie spontanen Besuch, die obere Etage und Schlafzimmer sind tabu für Besuch, ich muss nicht dabei sein.
Wir haben auch die Regel, dass Grenzen immer akzeptiert werden, es wird sich nie zu irgendwas überwunden oder gezwungen. -
Das ist schriftlich echt schwierig und sicher auch irgendwie OT…
Ich kann auch gut ohne Partner, und sicher hab ich auch ‚hard limits‘ (er auch), aber das was du beschreibst (Freundesbesuch, weil er das will, obwohl du es nicht magst/brauchst) ist ja schon so ein Kompromiss, den ich meinte. Du lässt dich darauf ein, obwohl es vorher anders war. Sowas mein ich.
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Ich glaub da gehts eher darum das der Partner ohne Absprache einfach gemeint hat er könne den Hund aus dem Bett entfernen.
Das wäre für mich auch ein No Go! Mein Bett, mein Hund, meine Wohnung, wenn er was geändert haben will soll er gefälligst den Mund aufmachen und mit mir drüber reden und nicht einfach eigenständig meinen Hund ausm Bett werfen!
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Ich hab noch nie am Mann rumgenörgelt wegen der Erziehung der Hunde. Das gibt doch nur Stress für alle.
Schon vor Anschaffung habe ich mit ihm drüber geredet was ich als wichtig empfinde, ihn gefragt was für ihn wichtig wäre, ob er okay damit ist das ich eben das meiste mit dem Hund mache und so.
Und eben drauf geachtet das die Rasse nicht nur zu mir, sondern eben auch zu ihm passt.
Er hätte grad am Anfang gern andere Hunde gehabt, hatte ein Rassebuch und mir die gezeigt die er will. Ich hab ihm dann übersetzt was die Eigenschaften wirklich bedeuten, was ihn total überrascht hat weil er es halt menschlich-romantisch gedacht hatte. Grad so Dinge wie "beschützend" oder "Ein-Mann Hund", ihm war nicht klar was das wirklich bedeuten würde im Zusammenleben.
Ich mache große Abstriche für ihn, denn er will überhaupt nichts kleines, das ist ihm zu zierlich, da hat er eine Angst das er dem Hündchen was tun könnte weil er grobmotorisch ist. Ich nehme das ernst, und so zieht hier eben nichts ganz kleines ein. Auch wenn ich gerne wolle würde.... Aber es gibt soviele Rassen die ich toll finde, da kann ich diese Abstriche machen, denn mir ist es soviel wichtiger das unser gesamtes Zusammenleben so angenehm wie möglich ist.
Darum erwarte ich auch überhaupt nix in Sachen Erziehung von ihm, ich weiß das kann und will er nicht. Mit dem nun vierten Hund den er mit mir zusammen hat merkt man er ist im Laufe der Jahre sehr reingewachsen, ohne Stress, ohne Nörgeln, einfach weil ich von Anfang an drauf achte das es easy wird.
Was ich aber auch deutlich klar gemacht habe von Anfang an das ich die oberste Entscheidungsgewalt über alles habe. Das war und ist ihm ganz recht, er mag eh lieber Kumpel sein als Boss. - Vor einem Moment
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