Beiträge von Aoleon

    (oder ausm hohen Gras)

    Sorry ... abba :lachtot:

    Ich weiß! :lol: Ist aber so. Der ist halt echt klein, habe schon oft gehört das er auf Fotos immer viel größer wirkt.

    Steht das wilde Gras hoch ist mein Hund weg.... Mit Glück sieht man dann noch die weiße Schwanzspitze.


    aber man wird nicht jünger ... Müsste ich auch noch Treppen mit einplanen, könnte ich den Grosspudel auch gleich abhaken ...

    Ja, leider. Darum ist der Großpudel bei mir halt raus.

    Hach, wenn die Lottofee mal ein Einsehen hätte, dann gäbs nen hübschen Bungalow und das Tragen wäre viel nebensächlicher.


    Ganz blöde Situation, zumal sich der Besitzer alle Zeit der Welt ließ.

    Das stimmt.

    Wenn du den echt öfter sehen wirst würd ich an deiner Stelle ne Retrieverleine immer dabeihaben. So kannst du nächstesmal einfach Leine über den Bulli werfen und ihn festhalten. Vorzugsweise ist deiner dann noch ein Stück weg oder hinter dir, als Puffer falls er dann loslegt.

    Und, auch wenns mir jetzt schon das Herz zerreisst das zu schreiben: Melden.

    Der Hund wirds so oder so ausbaden, aber wenn möglich doch bevor er nen anderen gerupft hat. *seufz* Oder einpacken und herschicken.

    terriers4me Vermutlich wärs besser gewesen du hättest zugelangt. Im Generellen sind die Bullterrier nämlich einfach so gepolt das die nicht auf Menschen gehen. Darauf wurden sie damals ja knallhart selektiert.

    Aber klar, wer will da schon nem ausgewachsenden Rüden gegenüberstehen? Der Besitzer ist ja echt mal selten dämlich und der Hund wirds bald ausbaden müssen.

    (Merk ich leider auch immer wieder, die Leute haben sich null informiert. Das die Rasse halt mit Artgenossen nicht unproblematisch ist wissen viele nicht oder aber glauben mit nur genug Liiihiiihiiiiebe! kann man das schon richten. :wallbash: )



    Wegen größerem Hund:

    Hier war es tatsächlich so das alle Leute plötzlich ne Leine hatten und auch noch wußte wie sie die benutzen müssen als Arren dazukam.

    Der Zwerg war grad mal 9, 10 Wochen und auf meinem Arm! Das hat aber schon gereicht. Dieser einzigartige Kopf den halt eigentlich alle mit "Kampfhund!" in Verbindung bringen.


    Auch jetzt noch, der Whippet ist ja nun nicht klein, aber halt ein schmales Hemd. Und Arren ist dagegen winzig! Der knackt ja nichtmal die 40cm! Aber wir hatten das schon so einige Male das da Hunde laufengelassen wurden wenn sie nur den Whippet sahen. Schlappte Arren dann hinter mir ausm Gebüsch (oder ausm hohen Gras) kommt aber hastig Bewegung in die Leute!

    Passiert natürlich immer dort wo es eh Leinenpflicht gibt. Aber hey... Die interessiert ja auch nicht wenn man den größeren Hund hat.... :wuetend:




    Ich möchte wieder kleinere Hunde. Bzw leichtere Hunde. 19 Kilo die Treppe rauf ist schon ne Hausnummer. 16 Kilo ist auch nicht viel besser...

    Der nächste Hund soll also leichter bleiben. Da ist die Auswahl halt schon enorm eingeschränkt, unter 15 Kilo als Rüde bleiben nur die Kleinen. Aber ich mache mir da keine Sorgen, ich bin da sowohl rücksichtslos als auch stark genug einen kleinen Hund zu beschützen.

    Niemals wieder werd ich da so hilflos sein.

    War ich auch nie in den brenzligen Situationen nach dem Vorfall.

    mich würd mal interessieren ob alle Leidgeplagten auch bis heute so ne art Trauma haben.

    Nein.

    Inzwischen nicht mehr, hab schon lange weder Angst noch ungute Gefühle bei Hundebegegnungen. Auch nicht bei Boxern, auch nicht bei Boxern die so aussehen wie der.

    Meiner Meinung nach wäre es auch höchst bedenklich wenn ich 10 Jahre danach immer noch ein dermassen spürbares Trauma hätte das es mich belastet im Umgang mit Hunden.


    Arren durfte schon als junger Hund mit allem spielen das wollte, auch mit einem mir unbekannten riesigen Boxer der exakt so rotgestromt war. Aber dieser hier war so ein junges, ungestümes Trampelvieh das ich schon in dem Moment wo er angestürmt kam einfach gesehen habe das der sicher nix böses im Sinn hat.

    Und so tobten damals glaub 12 Kilo Arren und das Riesenvieh durch den Park wie die Bekloppten.

    Da war er so 5 Monate alt, circa 1,5 Jahre nach dem Vorfall und 5 Wochen nach Löles Tod.

    Oft ist es auch dieses "Oppa Karl hatte ja immer Schäferhunde und das waren tolle Hunde", man hat so verklärte Erinnerungen daran und halt null Ahnung wieviel Arbeit Oppa Karl in Sachen Erziehung reingesteckt hat. Und Malis sind für so Leute halt "auch nur Schäferhunde. Belgische halt. Schöner." und dann klappt das auch mit denen ganz bestimmt als toller Familienhund...

    Die Besitzer in meinem Fall waren gute Menschen.

    Nicht nur haben sie mir direkt mit ihrem Hund geholfen, sie haben mich auch sofort in die Tierklinik gefahren und auch alles bezahlt, sofort von sich aus.

    Und man hat gemerkt wie erschüttert und geschockt sie waren, der Mann kam 3 oder 4mal ausm Haus und musste wieder rein weil er die Autoschlüssel nicht hatte. Der stand total neben sich, seine Frau half mir Löle in ein Handtuch zu wickeln und war auch am zittern wie Espenlaub.

    Die haben sich auch später immer mal erkundigt wie es der Kleinen geht und ich habe (allein) den Boxer später auch kennengelernt.


    Das einzig unschöne war das die Besitzerin mich per Telefon, da waren ihr Mann und ich noch in der Klinik, doch arg überfahren hat... Ihr Hund habe das ja nicht gewollt, es wär ein Unfall, ich solle nicht überreagieren, es täte ihr ja leid, etc etc.

    Ich kann es ja verstehen, sie hatte sicher ziemlich Angst um ihren Hund. Aber scheiße wars trotzdem, einfach total unpassender Zeitpunkt. Ihr Mann fands auch nicht toll und hat sich mehrfach dafür entschuldigt auf der Rückfahrt. Ist auch nie wieder zur Sprache gekommen.


    Warum auch immer kann ich kein Zitat in den Spoiler packen, aber ohne Spoiler will ich die Geschichte hier nicht reinstellen.

    Sind auch Fotos bei, aber alles schon verheilt.

    Ich hatte das alles erst aufgeschrieben als es schon längst passiert war, sicher ein halbes Jahr oder mehr nach dem Vorfall.

    Die genaue Geschichte ist der Post hier: Re: Ihre Majestät, Königin Löle

    Bitchfelder Arren putzt Welpen immer gründlich. Und zwar sofort vom ersten Moment an. Der ist aber an sich einfach schon ein "Putzerfisch" und putzt auch uns gerne gründlich.

    Man merkt aber deutliche Unterschiede: Kinder/Welpen werden besonders sorgfältig geputzt und beschmust. Alte und/oder gebrechliche Leute auch.

    Da nimmt er sich wirklich zurück und das ist sehr anstrengend für den kleinen Körperklaus, aber es ist ihm da wirklich ein Bedürfnis aufzupassen und auch zum Teil zu bemuttern. Ich lasse das zu, eben weil er ein "Muttertierchen" ist und man den auch problemlos in eine ganze Horde Welpen setzen kann, der würd alle bemuttern und sich bespielen lassen.


    Aufdringlich ist übrigens sein zweiter Vorname, ganz typisch Bullterrier.

    Aber er konnte da schon als junger Hund differenzieren, auch wenn ihm das zurücknehmen damals noch nicht immer gelungen ist bei Welpen, gebrechlichen oder alten Lebewesen.


    Wenn dein Hund auch so ist würd ichs laufenlassen. Wenn du aber sagst er macht das aus anderen Gründen, dann unterbinde es.

    Die Angst.... Das ist wieder etwas sehr individuelles.

    Für mich war das schlimmste die Selbstvorwürfe. Warum hab ich nicht schneller eingegriffen? Warum bin ich an dem Tag, in dem Moment, dort vorbei? Warum bin ich nicht früher/später Gassi gegangen?

    Aber rational betrachtet war es halt einfach ein Unfall. Dumm gelaufen. Und diese rationale Sichtweise hat mir sehr geholfen. Nicht mit der Trauer, aber mit der Angst!


    Der andere Hund, klar hatte der gebissen. Aber der hat aufgrund schlechter Erlebnisse so reagiert. Nicht weil er ein totaler Aggrohund war oder so, nein. Er hatte Angst, um sein Herrchen. Eine tragische Geschichte für sich.

    Und es wäre garnix passiert, eigentlich, wenn der Besitzer das Gartentor richtig zugemacht hätte. So wie sonst auch immer. Nur dieses eine Mal hat er nicht aufgepasst und das Tor nicht richtig zugezogen...

    Ein dummer Fehler, so wie er jedem passieren kann.

    Es wär wohl auch nix passiert wenn wir auf der anderen Straßenseite langgegangen wären.

    Oder eben ne Stunde früher. Oder ne Stunde später.

    Oder eben halt ganz woanders langgegangen wären. Oder wenn wir nur im Garten geblieben wären.

    Aber dieses "wäre dieses oder jenes nur anders gewesen!" bringt einen leider nicht weiter.


    Löle hat es das Auge gekostet. Der Unterkiefer wurde verdrahtet. Durch die Kopfverletzung und dem Schock wurde in der Klinik nicht in voller Narkose operiert, so haben sie es mir zumindest danach erklärt.

    Das alles zusammen sorgte für einen Herzschaden... Den wir erst spät entdeckten.

    Und der hat sie uns schlußendlich nur circa 1,5 Jahre später entrissen.


    Die Trauer... Heute, nach über 10 Jahren, geht es.

    Es tut noch weh wenn ich darüber nachdenke. Aber ich denke mit einem Lächeln an sie.

    Sie war eine großartige Persönlichkeit, eine Zicke, eine kleine Aggrokröte, ein Werschaf, eine Königin, meine kleine, geliebte Wattewolke.

    Ich bin dankbar das ich sie in meinem Leben hatte, auch wenn es viel zu kurz war.

    Rollbert hatte danach gefragt und ja, ich denke man könnte gut so etwas brauchen.


    Wen das triggert, der liest nicht mit. Wer Austausch braucht, der liest und schreibt mit.


    Meine Löle wurde vor 10 Jahren gebissen. Ein deutlich größerer Hund hatte sie im Maul und auf den Boden getackert....

    Unterkiefer gebrochen, ein Auge raus... Not-OP.

    Auch jetzt noch träume ich manchmal davon. Und ich glaube ihre Schreie werde ich niemals vergessen. Oder das Gefühl als ich mit ihr in den Armen dastand und dachte sie stirbt mir.

    Diese Hilflosigkeit.

    Diese Angst.

    Danach die Wut.

    Und die Selbstvorwürfe....


    Man lernt damit umzugehen, damit zu leben. Und man muss lernen wieder ohne ständige Angst Gassi zu gehen.

    Garnicht so einfach.