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Beiträge von Aoleon

    Lange hab ich hin und her überlegt ob ich antworte.

    Denn wenn man schon dazu schreiben muss "im ausgewählten Gebiet" und "unter Umständen sogar recht gehorsam" bedeutet das was? Genau. Das die Hunde eben nicht so easy peasy ableinbar sind wie viele andere Rassen.

    Und nur diesen einen Satz von mir nehmen und den ganzen direkt folgenden Rest von:

    "Man muss immer gucken und achtgeben. Immer!

    Meiner läuft viel frei. Aber eben nur an Orten die ich kenne, die ich überblicken kann. Und da meine menschlichen Sinne im Vergleich total unterlegen sind achte ich besonders auf den Hund selbst. Wo spannt er sich an? Wo spitzt er die Ohren? Guckt er irgendwo besonders hin? Etc etc."

    einfach mal außer acht lassen, um eigentlich das gleiche zu sagen nur so formuliert das es klingt wie "Das klappt schon!"



    Ich weiß übrigens auch von Whippets bei denen dieser Schalter sich erst mit 6+ Jahren umlegte. Oder von einem wo eine fremde Katze die zu dreist im Garten agierte und bei dem seitdem der Trieb da ist.

    Die Wahrscheinlichkeit das ein erwachsener Whippet immer ableinbar ist gering. Und wenn man darauf angewiesen ist auf die Ausnahme zu hoffen hat man sich meiner Meinung nach die falsche Rasse ausgesucht.



    Bezeichnend das du hier nicht erwähnst das Jin dir abgeflitzt ist hinter nem Kanninchen her.

    Du und sie, ihr seit so ein tolles Team und ja, Jin ist so ziemlich der allerbesterzogenste Whippet den ich persönlich kenne.

    Aber auch sie ist eben, trotz allem, einfach das was sie ist. Ein Hetzjäger.

    Es kann immer passieren. Man selbst pennt mal. Oder geht zur falschen Zeit. Oder ein dummes Karnickel meint das genau jetzt grad ein toller Zeitpunkt ist da langzuhoppeln wo es sonst nie gewesen ist.

    Oder überhaupt irgendwo aufzutauchen wo man teils im Leben nicht damit rechnet das sie da sein könnte.


    Grad die kleinen, niedlichen felligen Biester namens Kanninchen sind überraschend hinterhältig.

    Nie, in all den Jahren die ich hier Gassi gehe waren um 17 Uhr Kanninchen auf dem Feld. Niemals! 5 oder 6 verdammte Jahre lang nicht.

    Dieser eine Tag und weg war Hamilton.

    Woraufhin sich die Biester die folgenden 2, 3 Jahre nicht wieder blicken ließen. Bis das eine Flauschebiest sich Mittags die Sonne auf den Pelz braten ließ um dann direkt vorm Whippet den Weg zu queren. Joah...

    Kleine, niedliche, flauschige Mistviecher!




    Buschfunk hier unter Hundehaltern spricht von einem Windhund der wohl vor einer Weile die Pferde oben am Berg gehetzt hat.

    Obs stimmt? Ich hoffe nicht. :( :

    Also, einen Hund totzuprügeln weil er jemanden anspringt... Ne, dazu muss man schon ein richtiges Potential haben.

    Gewaltbereit mit kurzer Zündschnur.

    Egal ob man das als Hundehalter hätte vermeiden müssen, so einen Menschen will man nicht in der Gesellschaft haben. Echt nicht.

    ja, darauf hat das Kasperle seinen Gleichgewichtssinn „gefunden“

    Ui, super! Wie schwer ist das Kasperle ungefähr?

    Ich hab halt ein 19 Kilo Panzertier das auf so einer Matratze rumtrampelt.


    Wie kriege ich Wachs aus dem Teppich?

    Außer mit Bügeleisen und Löschpapier?


    Bügeleisen habe ich da, aber kein Löschpapier |) Oder kann man irgendwo einzelne Seiten Löschpapier kaufen?

    Küchenpapier, also diese Wisch und Weg Tücher. 2fach legen, besser mehr.

    Zur Not geht auch Klopapier. Aber das besser mindestens 3fach legen.

    Naja, wenn ein Hundetyp auch in gemäßigtem Klima bei allem unter 10,15 Grad Mantel braucht und durch die geringe Körpergröße sehr schnell Probleme mit Bodenkälte und Feuchtigkeit kriegt, in Schnee und Regen untergeht, usw. find ich schon überdenkenswert, ob Größe und Fellstruktur grundsätzlich züchterisch so erstrebenswert sein sollten.

    Ähm... Der Miniatur Bullterrier bestand in seinem ersten Jahr darauf ab 15 Grad sei es zu kalt für ihn. Da bekam er halt nen Pulli. Im Winter dicken Mantel und Overall.

    Im Schnee ist der weg, hat was von Gimli im Herr der Ringe Film.

    Regen tötet kleine Bullies.

    Er ist halt ein Weichei. Aber gut, weggeweht wird der nicht. Dafür müsste es schon ein Tornado sein.


    Da die meiste Zeit des Jahres aber halt doch eher Temperaturen über 10° hat, wir selten Schnee haben und noch viel seltener Schnee von mehr als 10cm find ich kleine Hunde nun nicht so besonders eingeschränkt.


    Also, außer der Tatsache das 2,5 Kilo für mich zuwenig Hund sind. Wiegt ja nur soviel wie zwei Meerschweinchen!

    Da halte ich andere Sachen für weit mehr einschränkender als die Tatsache das der Winzling was zum anziehen braucht.

    Ich lein ja auch an wenn wer kommt und seinen Hund anleint.

    Muss ja auch kein Kontakt sein, meine könnens halt egal ob mit oder ohne Leine. Aber dieses "Niemals nicht weil das immer agressive Hunde gibt!" ist halt schon arg verkrampft. Und stimmt nicht, aber hey...

    Die anderen x Millionen Hunde welche mit dem Wetter kein Problem haben , gibt es ja überhaupt nicht .

    Mit welchen Wetter?

    Jedem? Immer? Wirklich?


    Der Hund ist menschgemacht. Ob mit viel, wenig oder moderatem Fell, jeder Hund braucht den Menschen zur Pflege.

    Und als die Hunde gemacht wurden lebten die Leute nicht in gut geheizten Häusern. Nix mit Zentralheizung und kuscheligen 25° und mehr in der Wohnung.

    Da wars drinnen nicht so besonders viel wärmer als draußen. Da wars nicht viel Unterschied wenn der Hund aus der 10° warmen Stube raus ging, im Gegensatz zu heute wo jeder Raum beheizt wird.

    Meine Großtanten lebten noch so. In der Küche lief der Holzherd und das war der einzige wirklich warme Raum. Die gute Stube wurde nur an Feiertagen benutzt und beheizt, mit nem kleinen Kohleofen, ansonsten war die gute Stube ebenso schweinekalt wie die Schlafzimmer! Auch aufm Klo hat man sich wahrlich den Arsch abgefroren, aber wenns draußen Frost gab wurde aufm Klo der winzige Kohleofen angemacht damit das Klo nicht einfror.

    Wer lebt denn heute noch so?

    Und der Husky mit seinem Winterfell, dafür gemacht die kalten nordischen Winter draußen zu überstehen, der glüht halt in der warmen Bude vor sich hin... Aber hey, der hat kein Problem mit dem aktuellen Wetter, klar.

    Ob es so besonders sinnvoll ist drinnen vor sich hin zu glühen damit man draußen ja ohne Mantel klarkommt, na ja...


    Und auch die Hunde die mit jedem Wetter gut klarkommen können im Alter halt doch nen Mantel brauchen. Und dann? Ist es dann auch Verminderung der Lebensqualität?


    Übrigens: Mein nun wirklich Kurzhaar Whippet, das tapezierte Skelett, würde natürlich auch durch strömenden Regen bei 5° laufen. Wenn er müßte. Können kann er, englische Hetzhundrasse, die Wilderer damals hattens nicht so mit Hunde verwöhnen.

    Aber weißte, der muss das nicht. Der muss nicht frieren nur weil er es abkann. Der muss nicht nass bis auf die Haut rumlaufen nur weil "Ist doch ein funktionaler Hund!".

    Das ist das schöne an modernen Zeiten. Der kann weiter so wunderbar funktional bleiben und muss trotzdem nicht auf Annehmlichkeiten verzichten.


    So wie wir auch nicht auf unsere Zentralheizung verzichten wollen. Auf die elektrische Wärmedecke oder das Heizkissen. Auf die schnelle heiße Dusche nach nem nassen, kalten Gassi.

    Wir kämen auch alle super ohne klar. So wie all die Jahrhunderte zuvor.

    Aber es ist doch schöner so. Nicht nur für uns.

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