Beiträge von Ernalie

    ChatGPT erzählt manchmal Unsinn.

    Gar nicht so selten sogar. Man muss ziemlich genau wissen, wie man ChatGPT hinterfragt, um wirklich korrekte Ergebnisse zu bekommen.

    Zitat

    Hanse Merkur Vertragsbedingungen:

    §1 Tier-Krankenversichrerung

    (7)
    Wird eine allgemeine Behandlung durchgeführt, gilt jeder Tag der
    Leistungserbringung zur Diagnose der Erkrankung, des Unfalls
    oder der Fehlentwicklung und der notwendigen Heilbehandlung
    als Versicherungsfall.

    Bitte nicht auf diesen entzündeten Darm jetzt Pferd drauf füttern. Pferd ist oft eins der wenigen Dinge, die bei Futtermittelunverträglichkeiten noch gehen, weil es in keinem gängigen Futter drin ist. Da dieser Hund mehrere Anzeichen von Futtermittelunverträglichkeit zeigt, würde ich jetzt nicht riskieren, dass er gegen Pferd auch noch eine entwickelt.

    Ich finde es echt krass, wie viel der kleine Wurm schon durch hat und wie ihr das alles ganz selbstverständlich mit ihm durch steht. Ich hoffe, ihr könnt bald Mal alle zur Ruhe kommen. 🍀

    Allerdings ist das scheinbar trotz Vorbereitungszeit genauso besch…eiden vorbereitet, wie der Anspruch auf den KiTa-Platz und ein Haufen Schulen wissen nicht, wie sie das durchführen sollen.

    Das ist es leider eben. Schön, dass es einen gesetzlichen Anspruch gibt, wenn der aber Vorort einfach nicht umgesetzt werden kann, dann hilft es herzlich wenig, dass man dafür vor Gericht gehen kann 🤷‍♀️ dadurch ist das Kind auch nicht betreut...

    Ich weiß wirklich nicht, woher die ganzen Erzieher kommen sollen, die gebraucht werden, um diese gesetzlichen Ansprüche erfüllen zu können. Ich hab noch von keiner Einrichtung gehört, die nicht jetzt schon mit Personalmangel zu kämpfen hat.

    Und um bessere Rahmenbedingungen für Erzieher kümmert sich ja auch niemand. Wenn der Job z.B. besser (angemessen) bezahlt werden würde, dann würden sich sicher mehr Leute dafür entscheiden.

    Das ist so ein typisches Ding in Deutschland. Immer einfach Mal erstmal irgendwas umsetzen und damit alles verschlimmbessern anstatt Mal alle Konzepte neu zu denken.

    Inklusion ist so ein Beispiel. Tolle Sache. Wenn's von Grund auf gut aufgezogen worden wäre. Leider ist es das nicht und so ist Inklusion an vielen Orten leider nur eine nicht umsetzbare Mehrbelastungen für diejenigen, die das leisten müssen. Und die Betroffenen haben auch nichts gewonnen.

    Seine Idee ist auch nicht, dass Lehrern einfach so noch mehr Verantwortung aufgebürdet wird, sondern, dass Schule und Kindergarten/Krippe so umgebaut und ausgestattet werden, dass sie diesen Aufgaben auch nachkommen können.

    Genau. Danke. Die Worte haben mir gefehlt und ich habe es mit vielen Worten umständlich umschrieben 😄


    Ich glaube, es war tatsächlich Jung und Naiv

    Ernalie

    Weißt du noch, wie der Podcast hieß?

    Spontan geht mir der Puls hoch bei „die (Erziehungs-)Verantwortung nicht komplett den Eltern lassen“, denn ich hab in den letzten Jahren mehr erzogen als unterrichtet, aber ich würd‘s gerne ganz hören.

    Weiß ich leider nicht mehr.

    Aber ich glaube, es täte dem Thema ganz gut, sich von seiner eigenen Position etwas zu lösen und das Thema aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Und das nicht immer direkt als Angriff auf sich selbst und die Berufsehre zu verstehen. Ich verstehe durchaus und weiß auch, wie die Zustände in Schulen sind und dass es durchaus Eltern gibt, die sich darauf ausruhen, dass die Einrichtungen es schon erledigen. Das ist aber eine ebenso unnötig extreme Haltung wie die der Einrichtungen, die sagen: "das ist die Verantwortung der Eltern, nicht unsere"

    Die alte Haltung, dass es ein Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen stimmt schon ein bisschen. In der heutigen Welt, in der Eltern nunmal arbeiten müssen und das auch nötig für die Wirtschaft ist (wie uns der Herr Merz ja nun fast täglich vorhält 🙄), und Kinder von 8-16 Uhr in der Schule sind, ist es eher ungunstig, dass die Eltern dann halt in den restlichen paar Stunden des Tages die alleinige Verantwortung für alles tragen sollen. Das ist ja auch ein nicht zu bewerkstelligender Auftrag. Wie soll das gehen, wenn das Kind den Großteil des Tages gar nicht unter dem eigenen Einfluss steht?

    Wie gesagt, ich kenne die Zustände in Schulen. Und auch ich arbeite in einem Feld, wo ich die Unzulänglichkeiten von Eltern direkt spüre. Und dennoch braucht es mehrere Blickwinkel.

    Abgesehen davon gehört das Thema Schule meiner Ansicht nach sowieso neu gedacht. Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

    Klettern in der Turnhalle? Balancieren? Können die wenigsten. Oder mit ner Schere schneiden.
    Warum ist das so? Warum nimmt man Kindern so massiv alles ab und ermuntert sie nicht es selber zu probieren?

    Manche Eltern erwarten auch einfach, dass die Kinder das im Kiga beigebracht kriegen. "Wie, mein Kind kann nicht mit der Schere schneiden? Ich dachte, das bringt ihr ihm bei?"

    Ich sage dann immer, dass es Aufgabe der Eltern ist, dem Kind das zu lernen und der Kiga immer nur unterstützend/begleitend agieren kann.

    Aber ja, es ist oft so, dass die Verantwortung gerne auf Kiga/Schule abgewälzt wird.

    Dazu habe ich neulich einen interessanten Beitrag eines Pädagogikprofessors und Soziologen in einem Podcast gehört.

    Und zwar soll es wohl so sein, dass Eltern heute im Vergleich zu früher zwar weniger Zeit insgesamt mit ihren Kindern verbringen (durch Berufstätigkeit), dafür aber deutlich mehr Qualitätszeit. Das nur, um ein wenig vom Elternshaming weg zu gehen. Eltern haben zwar weniger Zeit, geben sich aber in der wenigen Zeit mehr Mühe im Schnitt.

    Nun ist es durch die gestiegene Berufstätigkeit der Eltern auch so, dass sich Konzepte mit ganztägiger Betreuung durchgesetzt haben und Kinder auch in Kita und Schule mehr Zeit verbringen. Und daher müsste man auch die Rollen von Kita und Schule neu denken und anpassen. Wenn ein Kind in Schnitt den Großteil seines Tages in Kita und Schule verbringt, ist es nicht sinnvoll, die Verantwortung komplett bei den Eltern zu lassen.

    Ich fand die Sichtweise sehr spannend und konnte da auch teilweise ganz gut mitgehen. Damit will ich nicht sagen, dass ich die Verantwortung für schneiden mit der Schere bei den Kitas sehe. Oder dass Eltern alle Veranrwortung abgenommen werden soll. Aber ich finde den Gedanken schon schlüssig, dass Einrichtungen, wo Kinder den Großteil des Tages verbringen, auch einen Teil dieser Verantwortung übernehmen.

    Ich finde die Art, wie du hier mit Einwänden von Leuten umgehst, die sich Gedanken um deinen Hund machen, ziemlich übel. Anstatt irgendwas davon zu durchdenken, gehst du in den Angriff. Diese Leute hier haben nichts davon, sie schreiben hier, weil sie helfen wollen und sonst nichts.

    Ich kann nochmal was aus meiner Erfahrung schreiben. Ich habe eine Autoimmunkrankheit, die mit teilweise starken Schmerzen einher geht. Ich habe eine Menge Schmerzmittel in meinem Leben durch und kenne mich auch medizinisch etwas aus.

    Es ist richtig, dass man mit Novalgin bei Herzproblemen vorsichtig ist. Und jetzt kommt das "Aber": gerade dann geht man auf ein anderes Schmerzmittel, entweder aus einer anderen Wirkstoffgruppe oder auch eine Stufe höher in die niedeigpotenten Opiate wie Tramadol oder Buprenorphin. Man kann Schmerzmittel verschiedener Wirkstoffgruppen auch kombinieren. Man muss nicht bei einem einzigen Mittel bleiben.

    Und aus eigener Erfahrung: unabhängig von der Dosierung gibt es bei mir einfach Schmerzmittel, die nicht wirken. Oder auch nur auf bestimmte Schmerzen wirken, auf andere aber nicht. Oder nicht so gut wie andere. Dabei ist es unerheblich, welches das vermeintlich stärkere Medikament ist. Verschiedene Schmerzen sprechen einfach auf verschiedene Medikamente an. Und das kann von Mensch zu Mensch oder von Hund zu Hund unterschiedlich sein.

    Ich finde das nun auch völlig normal. Du gehst ja nicht 3 Runden um den Block. 🙄

    Ich habe ein Kind mit Besonderheiten und wenn ich irgendwas gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist es, sich die Meinung anderer Mütter nicht allzu sehr zu Herzen zu nehmen. Irgendwie ist es gerade unter Müttern, habe ich das Gefühl, ein echtes Ding, dass jede von sich selbst glaubt, es richtig zu machen und davon auch unbedingt alle überzeugen zu wollen. Zumindest habe ich es oft erlebt, für irgendwelche Dinge, die ich anders gemacht habe (teilweise einfach, weil es mit diesem Kind nötig war) Mal mehr, Mal weniger offensiv verurteilt zu werden.

    Höre auf dein Bauchgefühl. Es ist dein Kind! Und Mal ehrlich, ist noch nicht so lange her, da fand man es völlig normal, wenn die Kinder eingeschlafen waren, zu den Nachbarn oder in die Bar unten zu gehen. Die Zeiten sind vorbei. Aber permanent direkt daneben sitzen und aufs schlafende Kind aufpassen muss man nun auch nicht.

    Und viele andere Kunden ziehen dann sicher auch weiter.

    Die Frage ist dann, wohin? Die allermeisten Mitbewerber sind deutlich teurer als die alten Preise der HM. Und die Hunde sind dann auch alle schon 3 Jahre älter und hatten vielleicht die ein oder andere Sache beim Tierarzt, weswegen sie auch bei anderen Versicherungen schlechte Chancen haben.

    Ja, ich weiß, ich bin sehr pessimistisch. Und ich freue mich für jeden, der da optimistischer ran gehen kann.