Partner/in und Hund
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Gibt es Unterschiede, wie ihr in eurem Haushalt euren Hund oder eure Hunde führt? Habt ihr komplett gleiche Vorstellungen von Erziehung?
Wir sind 2 Individuen, mit 2 verschiedenen Auffassungen von Erziehung, zusammen leben, hören, ect PP.
Selbstverständlich gibt es bei uns Unterschiede. Zum Teil sehr gravierende, zum Teil überhaupt nicht. Und in anderen Punkten haben wir uns dem anderen angenähert, oder seine Wünsche übernommen.
Oder kriegt ihr euch schonmal in die Haare wegen unterschiedlicher Erziehungsmethoden oder verschiedener Interpretationen des Begriffs "konsequent"?
Ich würde sagen, dass es nie Streit gab, kann ich nicht behaupten, aber grundsätzlich doch sehr wenig.
Bei uns gibt's die Regel, der, der die Leinen in der Hand hat, gibt die Regeln vor und der andere hält die Klappe. Funktioniert erstaunlich gut.
Aber ja, der größte Unterschied zwischen uns beiden ist die Konsequenz.
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Konsequenz? Kann man das essen? Frage für meinen Freund

Junik hat es sich angewöhnt, wenn wir ins Bett gehen sich zwischen unsren Kopfkissen zu platzieren. Er ist von der Grösse her KEIN Kleinsthund. Nur so, falls das untergegangen sein sollte
Sobald mein Freund im Bett liegt, fängt die Party an. Mit ihm, nicht mit mir. Ich hab bloss den Hintern vom Hund im Gesicht.
Wenn ich dann finde, es reicht, schmeiss jetzt bitte den Hund aus dem Bett, passiert viel - nur nichts Schlaues

Flüstere ich aber leise: „Junik, runter!“ steht der auf und hüpft vom Bett.

Mein 4-Männerhaushalt ist ne Chaos Truppe, aber es passt wie es ist und ergänzt sich wunderbar.
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Mein Mann und ich haben uns eine Zeitlang sehr abgearbeitet am Hundethema. Vor allem, als Fiete noch hier lebte und ständig Zoff zwischen den Hunden war.
Dann zog Fiete aus, kurz darauf wurden meine Hüften operiert und ich konnte mit Emil etwa 4 Wochen nicht gehen, mit Lucifer, der in seiner Sturm- und Drangzeit war (bin nicht sicher, ob er da schon komplett raus ist) konnte ich etwa vier Monate nicht gehen. In dieser Zeit sind vor allem mein Mann und Lucifer sehr eng geworden. Emil hat unter meiner langen Abwesenheit gelitten, Luci hat sich meinem Mann angeschlossen. Er ist da ein totaler Opportunist, was ich super finde für den Hund.
Aus dem Mann, der nie Hunde wollte wurde ein Mann, der letztens eine Träne verdrückt hat, weil dieser sooo tolle Hund wohl vor ihm sterben wird.
Bin ich längere Zeit nicht zuhause und der Mann hat die Hunde, bricht allerdings gerne mal Anarchie aus. Ja, die beiden mögen sich, aber Lucifer braucht schon ein paar Regeln, um nicht unerträglich zu werden.
Mein Mann hat doch gerade tatsächlich von sich aus über einen dritten Hund nachgedacht, in Lucis Kaliber, weil Emil ja eher nicht mit dem Großen zockt. Diesmal hab ich die Bremse gezogen. Wer hätte gedacht, dass es dazu mal kommen würde. -
Gibt es Unterschiede, wie ihr in eurem Haushalt euren Hund oder eure Hunde führt?
Bei meinem Exfreund und mir schon, aber seine Hunde waren seine Hunde, für die er verantwortlich war und meine eben meine. Ich habe bei seinen nicht irgendwie erzogen und er bei meinen nicht. Lag aber wohl hauptsächlich daran, dass es auch nicht möglich gewesen wäre, dass einer von uns dem jeweils anderem Hund ernsthaft etwas verbieten kann oder mit ihm trainieren kann.
Oder kriegt ihr euch schonmal in die Haare wegen unterschiedlicher Erziehungsmethoden oder verschiedener Interpretationen des Begriffs "konsequent"?
Ich war schneller Mal genervt, weil mich das hart nervt wenn die Hunde zu Hause durch die Gegend rasen oder beim Spazieren gehen, wie die Irren Kreise rennen, dass hat sich aber über die Jahre recht gut eingespielt.
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Hier war der Hund die gemeinsame Entscheidung und ist deshalb auch gemeinsame Verantwortung.
Alleine könnt ich keinen Hund halten, das gibt mein Job nicht her. Außerdem war Carlo gerade zu Beginn auch eine gewaltige psychische Belastung, die jeder alleine so nicht hätte tragen können.Weil er eben auch nicht einfach und kein "Happy Bubble" Hund ist, ists auch nochmal wichtiger für mich, dass wir an einem Strang ziehen und nicht einer dies und der andere das macht.
Anfangs wars schwierig, weil mein Mann Carlo, meine Sorgen/Bedenken und die Sache mit dem Maulkorb nicht so wirklich ernst genommen hat. Da ist ihm einmal der Himmel auf den Kopf gefallen - was besonders eindrücklich war, weil ich sonst nie wütend werd

Ich, kleiner Kontrolletti, der ich bin, musste auch lernen, die Verantwortung wirklich abzugeben und mich nicht bei Kleinigkeiten nörgelnd einzumischen. Hat er mich gefragt, hab ich erklärt, aber sonst hab ich versucht, mich rauszuhalten (was mal besser, mal schlechter gelungen ist).
Inzwischen, nach 7 Jahren mit Carlo, ists sehr viel einfacher. Wir alle haben unsere Kommunikation verbessert, haben unsere Routinen und ich kann mich sehr viel besser raushalten.
Mein Mann ist, weil er mit Selbstständigkeit und HomeOffice sehr viel flexibler ist, als ich, zuständig für Routine-TA-Termine, die Morgen- und Mittagsrunden unter der Woche und das Kochen vom Futter. Dazu ist er der Raufkumpel für die wülden Wolf-Spiele.
Ich bin eher so für die Grunderziehung und das Training da - und fürs Etablieren von Regeln und Grenzen und die, an die man sich ankuschelt und die die besten Kraulspots kennt (und die, die daran erinnert, dass Routine-TA-Termine ausgemacht werden müssen. Das aber auch nur, weil meine Mail in der Praxis hinterlegt ist und ich deshalb die Erinnerungen bekomme
)Oh, und in Sachen Konsequenz... naja, mein Mann sagt immer: "Das K in Sarah steht für konsequent."

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Ich bin ja Single, aber in meinen vergangenen Beziehungen habe ich es immer so gehalten, dass meine Hunde meine Hunde sind. Ganz vielleicht habe ich da auch einen klitzekleines Kontrollettiproblem 😬
Hab ich das falsch in Erinnerung? Ich dachte dein Partner ist son sympathischer Typ mit Vollbart..
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Ich bin ja Single, aber in meinen vergangenen Beziehungen habe ich es immer so gehalten, dass meine Hunde meine Hunde sind. Ganz vielleicht habe ich da auch einen klitzekleines Kontrollettiproblem 😬
Hab ich das falsch in Erinnerung? Ich dachte dein Partner ist son sympathischer Typ mit Vollbart..
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🤷🏻♀️
Hat nicht sein sollen.
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Also damit gibt es hier gar keine Probleme. Hier gibt es dafür andere, die über die Jahre stärker geworden sind
Finanziell haben wir uns die Hunde geteilt, aber die Kosten werde ich wieder komplett übernehmen, da mein Mann dafür nicht mehr verantwortlich sein möchte und er die ganzen Probleme die mit Hunden einhergehen, nicht mehr ab kann. Er mag Hunde, er ist auch da für sie aber er würde trotzdem am liebsten keine mehr haben wollen.. und ich bin diejenige, die sie halt haben wollte und will.
Daher regeln wir das nun so, dass ich sie bezahle und er eigentlich sich nie Gedanken um sie machen muss.. Gerade so Krankheiten der Hunde kann er nicht mehr ertragen, da wird er dann rausgehalten und lebt halt trotzdem mit uns zusammen.
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Sagen wir mal so, mein Mann und ich und auch die Kinder haben uns eingegroovt.
Jack ist ein bisschen ein Spezialfall, der braucht immer einen klaren Fahrplan, aber inzwischen hat mein Mann das auch verinnerlicht und gibt ihm klare Führung. Nicht so klar wie ich, er lässt Jack zb immer mal ziehen, ich möchte das nicht und bei mir macht er es auch nicht, aber auf Sohn hört er zb gar nicht und versucht lauter Marotten, die er sich bei mir nie trauen würde, beim Sohn auszuleben.
Also geht Sohn mit ihm kaum spazieren als Folge. Bei der Tochter wieder ist Jack ein Musterschüler, weil sie sehr streng und klar ist, und dann geht das plötzlich alles.
Und ja, mein Mann bräuchte zum Glücklichsein eigentlich gar keinen Hund. Den gibt es nur wegen mir. Und wenn er Gassi geht und alles mögliche mitmacht, wo der Hund dabei ist, dann macht er das eigentlich für mich. Aber wenn die Hundeschnauze dann liebevoll an seinem Ohr schleckt, wird mein Mann dann doch ganz weich
Jacks Charme kann man halt schlecht widerstehen. -
Man könnte schon etwas den Eindruck gewinnen, dass wir alle ziemlich coole Männer haben
und unter den meisten „harten“ Schalen eine Portion mangelnde Konsequenz aber vor allem ein großes Herz steckt. - Vor einem Moment
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