Beiträge von DerFrechdax

    es ist uns auch keine Ahnentafel wichtig

    Sollte es aber. Der Abstammungsnachweis eines Welpen, der von einem VDH- Züchter kommt, ist ein ganz wichtiges Schriftstück für dich als Käufer.

    Du siehst darauf nämlich sofort, ob Inzucht betrieben wurde, ob derselbe Rüde zu oft auftaucht, du kannst nachschauen, wenn du die Hundenamen googelst, wie viele Würfe die Hündin hatte, ob sie erfolgreich auf Ausstellungen war, du kannst bei VDH- Züchtern auf deren Websites meistens auch sehe, wie viele Würfe sie überhaupt pro Jahr haben und wieviele sie schon hatten (sprich, wieviel Erfahrung sie mit der Aufzucht von Welpen haben).


    Du hast die Garantie, dass die Mutterhündin nicht in jeder Läufigkeit gedeckt wurde, sondern sich dazwischen erholen kann, dass die Zuchtstätte kontrolliert wird und der Wurf abgenommen wurde von einem Zuchtwart, und letztlich, dass dein Hund nicht nur äußerlich aussieht wie ein Labrador, sondern tatsächlich genetisch und wesenstechnisch ein echter Labrador ist.

    Es gibt eine Arbeitslinie und eine Showlinie, die sich charakterlich und vom Wesen her unterscheiden, und auch dahingehend können seriöse VDH- Züchter dich beraten.


    Ein guter Züchter steht dir auch nachher mit Rat und Tat zur Seite, viele Züchter fühlen sich ein ganzes Hundeleben für ihre "Schützlinge" verantwortlich. Ein Hundewelpenproduzent will nur verkaufen und löst sich danach oft in Luft auf, wenn Probleme auftauchen.


    Und schlussendlich, im VDH gibt es sowas wie einen Richtpreis, was ein Rassehund kosten sollte. Meistens sind diese Preise deutlich günstiger als die Mondpreise, die Welpenproduzenten momentan von Hundeneulingen abzocken.



    Als wir auf der Suche nach einem neuen Hund waren, stand für uns fest: Entweder Tierschutz, Tierheim, von privat umständehalber (dann aber kein Welpe), oder, wenn ein Welpe, dann vom VDH- Züchter.

    Hi, gerade hab ich mir alle 8 Seiten durchgelesen.


    Meine Gedanken sind folgende:



    Du möchtest einen Hund, den du therapeutisch einsetzen möchtest. Dazu solltest du mMn eine Rasse wählen, die charakterlich offen, freundlich, nervenstark, gehorsam und zur Mitarbeit bereit ist mit ihrem Menschen. Die Optik und ob der Hund was "Besonderes" ist, ist total zweitrangig. Auch sind deine persönlichen Präferenzen eher unwichtig, denn deine Patienten müssen sich wohl fühlen mit deinem Hund, nicht ausschließlich nur du. Ein Hund, der wie ein Wolf aussieht, wird dann vielleicht eher nicht so wohlwollend im Altersheim oder in einer Schule/ Kita gesehen, abgesehen davon, dass das Nervenkostüm und auch der WTP vielleicht nicht passend wäre.


    Bei vielen Menschen, besonders ältere Menschen, die häufig als Kinder Erfahrungen mit (unfreundlichen) Hunden gemacht haben, spielt die Optik eine Rolle. Kleiner weißer Wuschel kommt halt besser an als großes, schwarzes Kalb. Nichthaarend und nichtsabbernd kommt besser als haarend und alles vollsabbernd.



    Bis letztes Jahr hatte ich eine Leonbergerhündin, davor eine Schäferhündin.

    Die Leohündin war ein echtes Goldstück, aber viele Menschen hatten Angst vor ihr.

    Sie hatte große Zähne, war eine imposante Erscheinung und drückte sie sich an einen Menschen hin, um gestreichelt und gekrault zu werden, war die Person (besonders zur Zeit des Fellwechsels von Winterfell auf Sommerfell) sofort paniert. Eine Kleberolle war zwingend immer griffbereit, wenn wir Besuch hatten.


    Ihre Ausbildung zum familientauglichen Hund war mir sehr wichtig, und ich war dabei sehr sorgfältig, weil so ein großer Hund sehr viel Kraft hat und dadurch Menschen gefährden könnte.

    Sie hätte einen Menschen umwerfen können, wenn sie ihn umgerannt hätte und sie musste 100 000%ig leinenführig sein, denn eskalierende 50 Kilo Hund hält man sonst kaum.

    Sie durfte weder Jagdtrieb zeigen noch Aggression gegen Artgenossen oder zb Katzen.


    Was ich sagen will, ein großer Hund muss nochmal sorgfältiger erzogen und trainiert sein. Er darf keine Fehler machen, die bei eine kleinen Hund vielleicht mit einem Augenzwinkern als Marotte abgetan werden könnten. Bei einem großen Hund sind viele Menschen sensibler.


    Die Leohündin hatte um die 50 Kilo. Jede Entwurmung, jeder Medikament war um ein vielfaches teurer als für einen kleineren Hund, weil der Wirkstoff pro Kilo gerechnet wird. Natürlich hat sie auch nicht wenig gefressen, zudem hatte sie Unverträglichkeiten. Unsere Futterkosten bewegten sich um die 200 bis 250€ pro Monat, dazu regelmäßig Tierarztkosten.


    Auch die Lebenserwartung spielt eine Rolle. Ein Grund, warum nun kein Leonberger mehr hier wohnt, sondern ein Wheaten Terrier, ist, dass ich nicht wieder so viel Herzblut in die Ausbildung, Erziehung und das Training stecken wollte, nur, um dann, wenn ich den perfekten, aufmerksamen und gehorsamen Begleiter habe, den Hund wieder hergeben zu müssen.

    Meine Leohündin starb Dezember letzten Jahres an Knochenkrebs, und es hat uns allen fast das Herz gebrochen. Was habe ich Arbeit und Liebe in diesen Hund gesteckt, und natürlich war sie ein Familienmitglied und hat ein riesiger Loch hinterlassen.


    Nun fange ich mit unserem Jungspund wieder bei Null an.


    Deshalb ist das, was du brauchst, ein Hund, der gesund ist, alt wird, freundlich wirkt, und natürlich selbst auch mit den Anforderungen zurecht kommt, die der Job an ihn selbst stellt und auch den einen oder anderen Fehler von deiner Seite verzeiht. Da sehe ich weder einen Aussie noch einen Wolfshund.

    Da du hundeunerfahren (?) bist, musst du auch selbst noch viel lernen im Hunde- ABC, was Zeit, Energie und Geld kostet.


    Ich würde mir an deiner Stelle einen leichtführigen, nervenstarken, klassischen kleineren Begleithund suchen, der auch ab und zu im Job eingesetzt werden könnte und den dann nach der Begleithundeprüfung langsam in die Richtung führen, die du dann einschlagen willst. Bis dahin geht ja auch einige Zeit ins Land, und du wirst vielleicht schon konkretere Vorstellungen haben, wo die Reise hingehen soll.


    Alles Gute! :winken:

    Es ist nicht das Pflänzchen gemeint (da vermutest du richtig, ich glaube, Oregano war es), sondern das helle Gebilde was man da zwischen den Ästchen sieht

    :doh: :lachtot:


    Ich hab das für einen Stein gehalten zur Deko xD


    Sieht irgendwie nach einem Pilz aus :denker:

    ich salze mein Nudelwasser nie und merke keinen Unterschied (mein Freund salzt es) :ka:

    Doch, ich merk das sofort und mag Nudeln aus ungesalzenem Wasser gar nicht :lol: aber natürlich jeder wie es ihm am besten schmeckt :nicken:


    Aber ich denke wenn man das Nudelwasser dann in eine 20L Gießkanne füllt und dort mit anderem Wasser welches man sammelt misch dann müsste es doch schon extrem verdünnt sein und dürfte nicht mehr machen, oder?

    Es gibt Pflanzen, die sind mega empfindlich mit sowas und andere, die sind tolerant. Ich würde kein Nudelwasser in meine Zierpflanzen kippen, ehrlich gesagt... so vom Gefühl her... :ops:

    Jetzt bin ich irgendwie unschlüssig, noch abwarten oder doch zum Tierarzt.

    Du könntest auch erstmal weiter Schonkost füttern und über die nächsten 3 Tage Kotproben sammeln... ist der Durchfall weg bis Montag, schmeißt du die Proben wieder weg, ist er noch da, gibst du die Proben ab beim TA für einen Test auf Parasiten und lässt den Hund anschauen und dir Medis mitgeben.


    In der Zwischenzeit könnte man mit Heilerde, Heilmoor und Kohletabletten kurzfristig den Darm unterstützen.

    Wie ist das mit Nudelwasser, salzt ihr das? Ich wäre vorsichtig, wenn Salz drin wäre... :denker:



    Snaedis das sieht nach Oregano oder Majoran aus. Zupf mal ein Blättchen ab und zerreib es zwischen den Fingern und riech dran, dann weisst du, ob meine Vermutung richtig ist :smile:

    Hallo Frage an alle ich habe im Garten einen Maronibaum.. Esskastanie.

    Nun steht der leider viel zu hoch ins Dach an der einzig waren Stelle für Photovoltaik...

    (Rechtschreibung :ka: )

    Ist es möglich den großen Baum deutlichst einzukürzen... treibt er dann weiter unten wieder aus?

    Ich will ihn nicht töten..

    Wenn, dann würde ich es vom Fachmann machen lassen, der sich wirklich wirklich auskennt.

    Wir haben hier viele Möchtegerngärtner in der Nachbarschaft, die wunderschöne Pflanzen gründlich verhunzt haben.

    Schneidet man an der falschen Stelle, treiben die Bäume und Sträucher nämlich total wild wieder aus und sehen danach sehr hässlich aus. Der unfachmännisch geschnittene Kirschbaum unseres Nachbarn hat danach einen Pilz bekommen ins Holz, der nach und nach den ganzen Baum besetzt, Äste absterben und die Rinde abplatzen lässt.


    Und, natürlich wächst der Baum wieder so hoch. In ein paar Jahren muss also wieder jemand ran zum Zurückschneiden.

    @DerFrechdachs: wunderschön....unter dem Baum würd ich auch gerne sitzen..... :herzen1:

    Danke! :bussi:


    Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass in dem Vogelhaus im Baum seit neuestem Hornissen ein und aus fliegen... noch sind sie selten da und lassen uns in Frieden... ich hoffe, es bleibt so... noch immer den Wunsch, uns zu besuchen? =)  :lachtot:


    Edit: ganz vergessen - deine Pfingstrosen sind wunderschön :herzen1: tolle Bilder!

    Das einzige, das ich aus Faulheit "unterschlagen" hatte, war klar xD


    Ja, das mag ich auch sehr :herzen1:


    Auf dem Bild hatte er noch total gezittert, weil alles so schnell ging für den Knirps, deshalb hatte ich ihn in ein Handtuch gepuckt und gehalten, bis er sich entspannen konnte...

    Liege auf meiner Terrasse und gucke meinem Garten beim Wachsen zu... :cuinlove:


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    Blick in meinen Kirschbaum...



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    Lauter kleine Kirschwelpen... :herzen1:


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    Katzenminze nickt mir zu...


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    Daneben Ziersalbei in weiß und eine Weigelie


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    Ein Augenschmaus und Balsam für jede lädierte Seele :herzen1:


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    Im Untergeschoss unter mir wird gedöst...


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    ...und geguckt :lol: