Beiträge von DerFrechdax

    Hier hatte sich mein Leomädchen auch zu Tode erschrocken, als irgendwelche Jugendlichen einen Böller in unseren Garten geworfen hatten, als sie draußen geschlafen hatte. Von da ab war es vorbei mit der Coolness und ich hatte am Silvester abend einen hochpanischen, apathisch im hintersten Eck sitzenden Hund, der später auch Gewitterangst entwickelt hat. Ging ohne Sileo gar nicht mehr.

    Jack hatte sich zwar erschreckt vor 2 oder 3 Jahren, als neben ihm ein Kanonenschlag in einem Garten gezündet wurde, aber ließ sich vorletztes Jahr mit Management und Eierlikör ganz gut auffangen, letztes Jahr hatte es dann ohne Eierlikör geklappt und dies Jahr hat er alles zwar leicht besorgt, aber wechselweise an mich geschmiegt oder unter dem Tisch liegend sehr gut überstanden.
    Er ist zum Glück zwar ein Sensibelchen, aber er schüttelt Stress auch schnell wieder ab und ihm hängt bisher nichts nach. Hoffe inständig, das bleibt auch so, es macht für ihn vieles leichter.

    Erholt euch alle gut!

    letzter Gassigang für 2025 ist erledigt… haben uns tatsächlich im stockdunklen Wald fernab der Zivilisation verlaufen :see_no_evil_monkey:

    Rein und raus vom Auto ging zum Glück problemlos, weil die Nachbarn gerade Pause gemacht haben :partying_face:


    Jetzt läuft Fräulein Smillas Gespür für Schnee und der Hund pennt :sleeping_face: freu mich für ihn, dass er diesmal bisher alles so gut geschafft hat. Scheint bei ihm tatsächlich von Jahr zu Jahr besser zu werden. Aber ich möchte nicht den Morgen vor dem Abend loben :hust:


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    Late to the party - ich schließe mich hier auch mal an :face_with_rolling_eyes:


    30m Luftlinie neben uns sind dieses Jahr nachbarliche Böllerbegeisterte am zündeln - deren Timing war grad sehr toll. Mann nimmt Jack schnell noch mal mit ums Eck und genau da geht so eine blöde Batterie mit Glitzer und Brimborium neben den beiden hoch.

    Jack liegt also erstmal besorgt unterm Tisch, die Glotze läuft auf voller Lautstärke und um 10 gucken wir dass wir nochmal hoch in den Wald fahren damit der arme Bub nochmal zum Pieseln kommt.

    Allen viel Durchhaltevermögen 🍀🍀🍀

    Ein Hund, der nicht versteht warum er immer wieder zu einer bestimmten Stelle geführt wird, kann da 100 Jahre hingeführt werden. Der wird da nicht bleiben.

    Und noch wichtiger, der versteht auch nicht warum der Mensch immer saurer wird und immer grantiger.

    Der lernt nur, mein Mensch ist manchmal komisch und dann geh ich lieber weg. Und wenn der Mensch in dieser Stimmung den Hund dann noch 100 Mal zur Decke schleift und ihm (für den Hund inhaltsleere) Kommandos hinwirft, wird der Hund auch nicht das Gewünschte zeigen können. Weil er gestresst ist und spürt, irgendwas läuft hier schief, der Mensch ist sauer, ich zieh mich lieber zurück und meide oder ich fiddle mal ein bisschen herum, dann wird der Konflikt schon verschwinden.


    Das ist ein Kommunikationsproblem, nicht ein Fehler vom Hund.

    Ich glaube ihr habt es viel zu lange laufen lassen und eure Hunde waren intelligent genug, sich nicht direkt an die Gurgel zu gehen. Jetzt ist das fragile Gleichgewicht, dass sich die sich selbst überlassenen Hunde erarbeitet haben, aus der Balance gekommen.

    Nach so einem Vorfall würde ich meine Träume vom friedlichen Leben aller 5 Hunde beerdigen und den zuletzt aufgenommenen wieder abgeben. Alles andere wäre für beide Kontrahenten unfair.


    Und dann würde ich anfangen, mit einem Trainer mal die Dynamik des Rudels zu beobachten und zu steuern. Vielleicht fängt man damit an, dass alle Hunde in Ruhe fressen dürfen ohne Sorge, dass ihnen jemand das Futter wegfrisst. Trennen mit Kindergittern im Haus/ getrennte Fütterung draußen wäre ein Anfang.

    Danke.

    In dem konkreten Fall ging es leider nicht mehr, da kamen mehrere Faktoren zusammen, so dass wir die Notbremse gezogen haben und den Hund abgegeben.
    Es war ein Podencomix aus Spanien, auf der Straße aufgewachsen und aus dem spanischen Tierheim direkt nach Deutschland gebracht. Als Junghund ist er dann nach einer Zwischenstation wegen Überforderung bei uns gelandet.
    Was ich definitiv unterschätzt hatte war sein Jagdtrieb und seine Intelligenz :ugly:

    Mit diesem Hund kam ich mir tatsächlich wie ein Versager vor. Nichts hat gefruchtet, kein Trainer konnte uns helfen. Ich selber hatte auch noch nicht so viel Ahnung wie ich jetzt habe. Was natürlich keine Schande ist, aber ich hab mich damals definitiv verkehrt eingeschätzt.

    Danke nochmal an die, die ihre Erfahrungen und Einschätzungen mitgeteilt haben.
    Ich habe bis jetzt von keinen einen Horrorstory gelesen, sondern das es anstrengend und viel Arbeit sein kann. Das ist mir alles bewusst

    Als Hundeanfänger hat man keine Ahnung, sorry, dass ist so. Und bei einem großen Hund warten einfach Herausforderungen auf einen, die man nie auf dem Schirm hatte, zumal wenn er phänotypisch aussieht wie ein Listenhund. Da ist auch die Umwelt manchmal sehr fies und Versicherung und Steuer sind auch krass hoch.


    Wie sagt man so schön, der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


    Auch ich hab schonmal vor langer Zeit in einer für mich sehr schwierigen Situation einen Hund abgeben müssen, den ich einfach nicht hingekriegt hab und wo es so nicht weitergehen konnte. Scheitern auf der ganzen Linie. Mein Lieblingssatz bis dahin: „Das kann doch nicht so schwer sein“. Hab ich mir damals dann schnell abgewöhnt :ugly:


    Aber manche Erfahrungen muss man vermutlich selber machen. Schade nur, wenn Lebewesen darin involviert sind, die nichts dafür können und sich nicht wehren können und keine Stimme haben.

    Ich überlege gerade Tatsächlich ein Pferd zu kaufen.
    Habt ihr Tipps?

    Werden ein Noriker Hengstfohlen anschauen gehen.

    In welche Richtung wünscht du dir Tipps?

    Außer eine ordentliche große AKU zu machen und eine OP und Tierkrankenversicherung abschließen fällt mir so pauschal nichts ein.

    Noriker kenne ich nur als charakterlich ziemlich derbe und eigenwillige Pferde. Das muss man mMn wirklich wollen.

    (Das Exemplar hier am Stall, jung, unerzogen und unausgelastet, ist ne ziemliche Aufgabe, wenn der nicht nur rumstehen würde. Der Besitzer kann den nicht mal führen ohne von den Socken geholt zu werden.)

    Wie muss ich dieses Verhalten einschätzen?

    Shit Happens :ka:

    Die Wäsche hätte man mit Hygienereiniger bei 60 oder 90 Grad waschen können.

    Der Hund kann natürlich weitergehende Erkrankungen haben wie Parasiten und Würmer, vielleicht hat er aber auch nur was nicht vertragen.

    Wahrscheinlich hat er eh in eurem Bett gelegen, weil warm und weich und Tür offen und vielleicht schläft er daheim bei sich auch im Bett, und dann musste er halt. Ende der Geschichte.


    (Wenn ihr das über die Hundehaftpflichtversicherung abwickeln lassen wollt, habt ihr gute Karten. Dazu braucht es aber Photos des Schadens und evtl. Nachweise über den Wert der Bettwaren.)