Beiträge von DerFrechdax

    Ich hab nachher Unterricht und versuche gerade noch, die Motivation dafür zu finden :sweet:

    Vorgestern und gestern muss sich Frau Haflinger wohl von einer eher doofen Seite bei der Tochter gezeigt haben und hatte einen neuen Spleen, losrennen und Haken schlagen.

    Ne Zeit war es Bremse rein, vorn hochhüpfen oder buckeln, wenn man ernsthafte Arbeit von ihr wollte, scheinbar jetzt das. Öfter mal was Neues :lepra:

    Ach so, also Ausweichen tu ich schon auch, eigentlich ständig. Wir haben hier viele unangenehme Hunde, die drohen und ausflippen und die Menschen hängen da dran wie der Rotz am Ärmel.
    Dachte es geht darum, wenn man nicht mehr wegkann, weil das Zusammentreffen einen überrascht.

    Abstand ist mMn das einfachste Mittel, um eine Situation zu entspannen. Leider bin ich bei uns zusammen mit einer Minispitz Besitzerin die einzige, die das so sieht.

    Letztens kam jemand mit einer Hündin, die wirklich jedes Mal derbe eskaliert, auf uns zu, während Jack seinen Haufen gesetzt hat. Wir konnten also nicht weg und die Hündin ist natürlich vollkommen explodiert. Der Mensch dazu ist da auch völlig resistent, der kapiert das nicht, dass da einfach nur Abstand helfen könnte. Für Jack jedesmal ein Stressfaktor, deshalb weichen wir denen normalerweise großzügig aus.

    Ich hab mal mitgezählt, auf einer 20minütigen Gassirunde sind wir mal 4 Mal ausgewichen oder andersherum gegangen oder haben gewartet, um eine Eskalation zu vermeiden. Ich komm mir schon vor wie der Depp vom Dienst, aber hilft ja nichts. Hier ist einfach eine hohe Hundedichte mit unerzogenen, unverträglichen Exemplaren.

    Ich habe oft Situationen, wo ich Jack durchbugsieren muss, weil er ein eher unsicherer Hund ist.

    Ich starte schon damit, dass ich viel scanne, und wenn ich was sehe, mache ich mich deutlich groß und möchte meinem Hund körpersprachlich vermitteln, dass ich das Thema gesehen habe und mich darum kümmere.

    Es gibt dann auch immer den gleichen Ablauf, Jack kommt mit Kommando „rechts“ bzw. „bei mir“ auf die jeweilige abgewandte Seite, und wir gehen mit größtmöglichen Abstand vorbei bzw. gehen zügig weg, je nach Situation.

    Ich spreche dann tatsächlich auch in einem ruhigen Ton mit ihm, und wenn ich Leckerli dabei habe und er sie nehmen kann, gibts die mit einem „Schau“ oder „willst einen Keks?“ auch noch.

    Jack pöbelt nie zurück, aber ihn stresst es sehr, angebellt zu werden, sei es am Gartenzaun beim vorbeilaufen oder beim Passieren von anderen Mensch/Hund Gespannen. Er muss sich dann auch immer schütteln danach. Ich lobe ihn dann in der Situation immer und habe den Eindruck, meine Stimme lotst Jack ganz gut da durch. Der Stressfaktor selber wird von mir ignoriert.


    Jack hat auch „Erzfeinde“, die er eigentlich nicht in seiner Hood mag und denen er gern ein paar Takte erzählen möchte, da wird er von mir genauso ohne Aufhebens durchgelotst. Ich verstehe ihn da auch komplett, aber ändert ja nichts daran, dass er sich zusammennehmen muss und nicht wie offene Hose aufführen kann.



    Wegen dem Anspringen, ich würde das als Unsicherheit und Übersprungshandlung werten und darauf reagieren, indem ich den Hund anschaue, ihm sage dass ich sein Unwohlsein registriert habe und ihn jetzt aus der Situation hinausbringen werde. Und dann schau ich nach vorn und wir gehen weiter. Der Hund rutscht dann ja von selber ab von mir.

    Ich sage zu Jack tatsächlich recht oft „ja danke hab ich gesehen“, wenn er mir was anzeigt oder zb im Garten oder an der Terrassentür knurrt oder kurz bellt. Finde ich wichtig, dem Hund das Feedback zu geben und dann die Führung zu übernehmen und die Situation gemeinsam zu meistern (Schlimm finde ich, wenn Hunde ihren Menschen versuchen was mitzuteilen und es wird gar nicht reagiert. Wie lange wird der Hund versuchen, mit seinem Menschen zu kommunizieren?).

    Also wir haben Gummimatten drin, die aber leider Spalten haben wo die Siffe versickert und stehen bleibt auf dem Estrich darunter.

    Deshalb verwenden wir auch Späne, möglichst feine, an den betreffenden Stellen und in der Pipi Ecke.

    Oben drauf kommt Stroh, da läuft es oft durch und ich muss nicht so viel wegwerfen.


    Leinhäcksel hatten wir probiert, aber die haben kaum aufgesaugt, kamen also wieder weg.

    Zwei Sachen möchte ich noch kurz einwerfen: wenn es arg Kopfzerbrechen bereitet, könnte man überlegen den Hund betreuen zu lassen bei jemand, den der Hund schon kennt?


    Und, aus eigener Erfahrung, bei einem neueren Auto unbedingt die Innenraumüberwachung ausschalten. Sonst plärrt die Alarmanlage los und der Hund ist erstmal traumatisiert. Ging uns bei einem Leasingauto vom Mann so, da wird ja bei jedem Auto die Überwachung anders deaktiviert. Beim T-Roc also per Display, nicht per zweimal Absperren wie beim Touran vorher, haben wir dann also gelernt :nerd_face: :partying_face:

    Ich finde die Strategie, erst mit reinnehmen, dann paarmal kurz raus Gassi, vor allem wenn der Hund nicht wirklich zur Ruhe kommt, und dann den Rest der Zeit ins Auto auch am Besten.

    Zusätzlich würde ich vorher noch zweimal wenn möglich in ein Café oder Restaurant gehen und den Ablauf üben. Also reingehen, ruhige Ecke suchen, Decke auslegen, Hund legt sich hin, gibt Ruhe.

    Da sind mehrere Komponenten drin, die als fester Ablauf immer gleich installiert werden müssen, so dass der Hund lernt und weiß, was gleich kommt.

    Ich hab anfangs immer mal random ganz ruhig ein paar Brocken Leckerli zu Jack auf die Decke geworfen zum bestätigen und positiv aufladen der Situation, wenn er wach war. Inzwischen schläft er meistens, wenn wir nicht zu exponiert hingesetzt sind.

    Ich bin kein Arzt aber vielleicht hat sie auch einfach Milben oder eine Umweltallergie oder was auch immer werde es morgen sehen aber denke deswegen noch lange nicht das sie HD oder das es vom Herz kommt ist bei uns Menschen auch nicht immer gleich so finde die denkensweise irgendwie total irreführend

    Du kommst sehr rechthaberisch und unfreundlich rüber, weiß jetzt nicht ob dir das selbst auffällt.

    Hier machen sich fremde Menschen Gedanken um deinen Hund, um euch zu helfen und Gedankenanstösse zu geben. Kein Grund, Vorschläge aus dem Schwarmwissen, die durchaus ihre Berechtigung haben, als irreführend zu bezeichnen.

    Dem Hund wünsche ich alles Gute und bin hiermit auch raus :winken:

    Stadium A ist ja noch "kein richtiges Problem " es ist eine ganz kleine minimale abweichung zu den Normwerten.

    Da es sich aber um eine fortschreitende Erkrankung handelt, die man im Auge behalten muss und ggf. dann zum richtigen Zeitpunkt Medikamente geben muss, wäre das eine wichtige Info gewesen.

    Herzprobleme können einen ganzen Stapel anderer, unspezifischer Symptome im Gepäck haben.


    Wir kennen deinen Hund ja nicht, um eine vernünftige Antwort auf deine Fragen geben zu können wären relevante Infos wirklich sehr hilfreich.