Beiträge von DerFrechdax

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Man kann über Kastration denken wie man will (siehe den anderen Kastra-Thread), für unseren Lockenkopf war es die richtige Entscheidung.


    Er ist ausgeglichen, tatsächlich auch viel verspielter, lässt sich wesentlich leichter ansprechen und lenken und wo er früher die Tendenz zu Prügelei oder Aggression hatte, ist stattdessen jetzt eine angenehme Ruhe und Überlegtheit eingetreten.


    Besonders unter dem Hintergrund, dass er fremde Leute im Haus nicht so prickelnd findet, bin ich echt froh, dass wir jetzt wirklich daran arbeiten können, Handwerker oder Gäste im Haus ruhig zu tolerieren.


    Einzig, dass er bei rennendem Wild ohne Leine sicher nicht abrufbar wäre, ist sehr schade. Sein Jagdtrieb war vorher wirklich wesentlich weniger.

    Tauschen möchte ich trotzdem nicht mehr :partying_face:


    Ich hab ja lang gehadert mit der Entscheidung. Letztlich muss man aber überlegen, was für die eigene Lebenssituation und besonders für den Hund passt. Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass sich keine meiner Befürchtungen mit Ängsten durch den Testosteronmangel etc bewahrheitet haben, bei uns ist das Gegenteil der Fall. Jack ist ein lustiger Genosse, mit sich meistens im Reinen und mit Training durch verunsichernde Situationen je nach Schwierigkeit inzwischen relativ leicht zu führen.



    Letzhin kam meine Freundin, die er kennt, und hat uns Kranken Essen vor die Tür gestellt. Und ich hatte einen Hund an der Terrassentür stehen, der freundlich gewedelt hat und sich offensichtlich gefreut hat :smiling_face_with_hearts: Eine 180 Grad Kehrtwende zu vorher.

    Was fütterst du denn? Hast du einen Link zwecks Zusammensetzung?

    andere Seite macht mir etwas Angst und ich will nie wieder in so eine Lage kommen.


    Ich hab dir hier mal was einkopiert zum Thema "Fehlgeleitetes Beutefangverhalten"



    Der Reiz des Jagens
    Im zweiten Teil der Serie "Jagende Hunde", geht es um den Reiz des Jagens, oder besser: Welche Reize lösen Jagdverhalten aus, was "fehlgeleitetes…
    www.rehabilitiere.de


    Zitat

    FEHLGELEITETES BEUTEFANGVERHALTEN

    Ein typisches Beispiel hierfür ist das Jagen von allen möglichen, sich schnell bewegenden Objekten (mit und ohne Mensch), wie Fahrradfahrer, Autos, Roller, Inlineskater usw. Ich führte mal ein Erstgespräch mit einer Dame, deren Bearded Collie war ein ganz bezaubernder Fellknäuel. Zu jedem freundlich, mit jedem Hund verträglich und immer gut drauf. Spaziergänge waren trotzdem der Horror, denn der nette Herr Hund rastete jedes Mal vollkommen aus, wenn er auch nur von weitem einen Zug oder eine U-Bahn hörte. Na gut, könnte man sagen, hält man halt Abstand. Nur blöd, wenn man direkt neben einer U-Bahn-Station wohnt und das Jagen von Zügen, U-Bahnen und allem was fährt so ziemlich die einzige Beschäftigung für den Hund darstellt und der gerade anfängt zu merken, dass LKW jagen auch lustig ist. Jedenfalls so lange gerade keine Bahn kommt. Dann kann man die ja wieder hetzen.

    Das ist fatal und tragisch und erlernt und durch Unwissenheit oft auch noch lange Zeit verstärkt worden. Aber auch hier gilt: Wir sprechen bei Jagdverhalten immer von massiv selbstbelohnendem Verhalten. Es braucht also keinen Menschen, der den Hund zusätzlich belohnt. Das machen die Hormone ganz alleine.



    Zitat

    REIZSUMMENREGEL


    Ein jagdlich relevanter Reiz wird umso interessanterm je mehr jagdauslösende Eigenschaften er in sich vereint.

    Achtung, jetzt wird's wichtig: Auch ein, normalerweise jagdlich nicht interessanter Reiz, kann Jagdverhalten auslösen, wenn er mehrere jagdauslösende Eigenschaften in sich vereint.

    Auf dem Bild links haben wir ein ganz klassisches Beispiel. Stell dir folgende Situation vor: Zwei Kinder, die auch ab und zu mit dem Hund Ball spielen, toben miteinander und schleudern Kissen aufeinander und durch's Zimmer. Sie schreien, quitschen, rennen, haben Spaß und machen, was Kinder halt so machen. Im tragischsten Fall summieren sich hier für einen Hund viele Reize, die möglicherweise jeweils für sich alleine kein Jagdverhalten auslösen würden. In der Summe passiert aber das, was fehlgeleitetes Beutefangverhalten zum traurigen Urknall in der Rasselistendiskussion gemacht hat: Der Hund beißt. Das bedeutet nicht, dass jeder Hund, der ein tobendes Kind gebissen hat, nicht aggressiv ist, sondern nur "falsch gejagt" hat. Aber eine große Zahl an Beißvorfällen geht auf fehlgeleitetes Beutefangverhalten zurück.

    Beispiel 2: Ein Hund rennt auf der Hundewiese einem Ball hinterher und schnappt sich urplötzlich den kleinen flauschigen Chihuahua, der zufällig daneben gelaufen ist: Das bereits "jagende Gehirn" entscheidet innerhalb weniger Sekundenbruchteile, welcher Reiz erfolgversprechender ist. Der Ball oder der kleine, strubbelige Hund, der jetzt auch noch so lustig quitscht?


    Das Verhalten des Hundes besser einordnen zu können hilft vielleicht auch, die eigenen Emotionen zu sortieren und zukünftig Gefahren zu erkennen und zu vermeiden.

    Hallo :winken:

    Ich rufe mal pinkelpirscher sie kennt sich sehr gut mit Windhunden und deren Jagdverhalten aus.


    Ich glaube, an Kinder wirst du deinen Hund nie mehr gewöhnen können. Der Zug scheint mir abgefahren. Dass rennende, schreiende Kinder den Jagdtrieb triggern, kommt leider öfter vor.


    Im Grunde hilft nur immer sehr gut sichern und Maulkorb dran und den Trigger vermeiden.


    Aber vielleicht sagen noch andere was dazu, die doch mit der Rasse besser auskennen.

    auch hier gibt es vor der Tür Grünstreifen, Parks etc. Da ist er meistens sogar entspannter als auf den Spaziergängen auf dem Land

    Das ist das Problem, wenn man von der Gerne Tipps geben möchte, da kommt msn dsnn an seine Grenzen.


    Jeder Hund ist ein Individuum, und was beim einen hilft, geht beim anderen in die Hose.


    Meine Leonbergerhündin war zb auf fremdem Territorium schnell aufgeregt, vor allem, wo sie noch jung war. Die vielen neuen Gerüche haben sie ziemlich aufgezwickt.


    Bei meinem Wheaten Terrier jetzt, der ist, wo er fremd ist, ziemlich easy zu führen, auch wenn wir fremde Hunde sehen. Zuhause, in seiner Hood, ist er wesentlich entrüsteter, wenn da fremde Hunde in "seinem" Territorium herumlatschen. Da wird auch viel eifriger markiert.


    Wollte oder will ich also entspannt vor mich hinschlappen, so dass der Hund schön runterkommt, bin ich mit der Leohündin ne Runde um unser Dorf rum, und mit dem Rüden jetzt fahr ich wohin, wo wir nicht so oft sind und wo es ruhig ist.



    Man darf dem Hund übrigens auch mal ne Ansage machen, wenn er aufdreht. Also ihm auch mal mitteilen, dass das jetzt Kaka ist, wie er sich aufführt und sich jetzt mal zusammennehmen darf (vielleicht machst du das auch, falls ich es überlesen habe).

    Hier ist bei großer Aufregung auch die Leine für ne Zeit kurz, und ist es ganz arg, läuft der Hund mal ne Zeit mit Kommando "hinten" hinter mir, bis er wieder seine Murmeln sortiert hat.


    Klar sorgt man für die richtigen Rahmenbedingungen, aber manchmal hilft auch direktes Feedback "So nicht".

    Mein Hund hat auch ne Zeit lang sehr extrem auf große Hunde reagiert. Was hab ich also gemacht? Den Hund angeleint und mit ihr zusammen Begegnungen mit großen Hunden trainiert. Diese Abneigung gegen Leinen versteh ich auch bis heute nicht. Hört mein Hund nicht, leine ich ihn an. Fertig.

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass Menschen, die kleine Hunde haben, manchmal denken, die hätten im "Hundereich" eine Sonderstellung.

    Also ähnlich wie der legendäre Welpenschutz.


    Vielleicht sieht man bei kleinen Hunden auch die Mimik schlechter, oder die Besitzer sind uninformierter, und Drohbebärden werden nicht wahrgenommen.


    Hier läuft ein Havaneser immer im Freilauf mit Halterin im Dorf herum. Der fixiert dann und bleibt stehen, und ich muss dann auch stehen bleiben und warten, bis Pupsi gedenkt weiterzugehen.

    Als ich einmal gebeten habe, doch bitte die Leinenpflicht zu beachten, wurde ich entrüstet zurechtgewiesen von der Dame, die zum Hund gehört. Und seitdem läuft der weiter frei, und oft auch demonstrativ. Ich steh dann und warte, während Klein-Havi da steht und glotzt und Frauchen steht auch und wartet. Natürlich oft an strategischen Stellen, wo man nicht vorbeikommt.


    Wir haben auch einen anderen Havaneser im Wohngebiet, den nenn ich immer Sirene. Der bellt und heult wie am Spieß, wenn der andere Hunde sieht. Hindert das Frauchen nicht daran, nah an anderen Hunden vorbei zu gehen, während ihr Hund sich ins Nirwana kläfft. Da hauts dann sogar Jack dezent die Sicherung raus und er markiert den Hampelmann.



    Man muss aber auch sagen, es gibt hier auch Kleinhundehalter, die erziehen ihre Schützlinge. 2 Chi/Spitz(mixe?) hier werden immer angeleint und am bellen gehindert und im Abstand vorbeigeführt.



    Gibt halt solche und solche.

    Keine Ahnung ob es nur mir so geht, aber wenn ich die Beiträge hier so lese (wegkicken usw.), dann wird mir schlecht...


    Da wundert mich in der Hundeszene überhaupt nichts mehr...



    Das Problem bin nicht ich und mein Hund, wenn es zum Konflikt kommt, sondern das Problem ist der ungesicherte freilaufende kleine Hund, der macht, was er will und unfreundlich auf meine Hunde zurennt.


    Der Kampfmalteser wurde bewusst nicht erzogen, da wurde sogar von der Besitzerin im Gespräch mit mir mit kokettiert, dass ja "kleine Hunde zum Glück nicht erzogen werden müssen".

    Kam ich mit meinem Schäferhund und Leonberger da in der Strasse an, meine beiden Hunde im Fuß neben mir, hat dieser Hund uns bellend auf der Straße gestellt.


    Was hätten meine Hunde wohl gemacht, wenn der an uns ran gekommen wäre, besonders nachdem der Giftzwerg meine Leohündin gerupft hatte?


    Da ist weglupfen noch die harmloseste Variante.


    Mir wäre die Gefahr zu groß, so eine kleine Flitzpiepe zu verletzen.

    Es kommt wie immer auf die Technik an. Natürlich möchte ich keinen Hund verletzen. Und ich denke, niemand drischt mit voller Wucht nem Minitutnix in die Rippen. Meistens lassen die sich ja auf die Distanz beeindrucken.


    Trotzdem ist in dem Fall der "Schuldige" der Besitzer des Kleinhundes, der den unabrufbar, oft noch grinsend und ob des Mutes des Kleinen stolz daneben stehend, einfach gewähren lässt.


    Ich hab die Besitzerin des Maltesers mal gefragt, wie sie das finden würde, wenn mein Leo auf der Straße vorm Haus wegelagern würde und bellen jeden stellen würde. Antwort war, dass ihrer ja so klein wäre. Sonderrechte quasi genießt.


    Da fuhren übrigens Autos auch herum. Während die Frau im Haus und außer Sicht war.


    Und angeblich läge es an meinen Hunden, weil ihr Hund halt keine großen Hunde mag. Da fällt einem einfach auch nix mehr ein.

    Ja, ich hab es rezeptfrei online gekauft. Ist eigentlich ein Produkt der Humanmedizin

    Und wieviel gebe ich dann einem 10kg Hund?

    Ich hab früh und abend eine gegeben bei 20 Kilo. Vielleicht startest du mit einer halben? Das sind Kapseln, die kann man öffnen und übers Futter streuen.

    Wenn dir das zu unsicher ist, es gibt auch fertiges Heilmoor, das enthält auch Humminsäuren. Da steht die Dosierung drauf, zb von Fa. Grau