Beiträge von DerFrechdax

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Darum sollten ja auch Kopien der Versicherungspolicen in die Dokumentenmappe, die man an sicherem Ort lagern soll.

    Oder Photos davon in der Cloud

    Wir haben von unserer Versicherung alles an Korrespondenz und Policen in einer App übers Handy zur Verfügung und falls das zerstört wird, gibt's die Agentur, die Zugriff hat auf sämtlichen Schriftverkehr (Allianz).

    Und immer auch eine Brandschutzversicherung und aktuelle Hausratversicherung am Start haben :klugscheisser:

    Es müsste vermutlich wesentlich weniger gesammelt und gecrowdfunded werden nach Unfällen mit Kerzen etc, wenn sich die Betroffenen vorher um eine gute Absicherung bemüht hätten. Da wird leider oft am falschen Ende gespart und im Schadensfall steht man beim notwendigen Neustart mit leeren Händen da.


    Gehört zwar nicht zum "preppern" oder vorbereiten in dem Sinne, finde ich aber auch sehr wichtig.

    Wenn du dieses Verhalten möchtest :

    ich hätte aber gerne einen Hund, der weiß, das Pferde keine Spielpartner sind und lässig vorbei läuft ohne „ich will doch aber so gerne“

    Dann verstehe ich nicht, warum du dieses Verhalten zulässt :

    Jack Russel liebt die Pferde. Er saust hin und her und fordert sie zum Spielen auf. Das stört die Pferde nicht, sie sind Hunde gewöhnt- aber mich. Er zwickt nicht, springt sie nicht an, er schnuppert vorsichtig, wenn eines auf ihn zukommt, nimmt dann sofort wieder Spielhaltung ein

    Je öfter dein Hund die Erfahrung macht, dass es cool ist, die Pferde zur Bewegung zu animieren, umso schwerer wird es, ihm das Gegenteil beizubringen.

    Dein Glück ist, das die Zossen sich bisher von deinem Hund nicht bedroht gefühlt haben. Das kann dazu führen, dass sie für ihn langweilig werden, oder aber, wenn er schlau ist, dass er kapiert, dass er seine Bemühungen intensivieren muss, und dann habt ihr ein Problem.


    Also bitte anleinen. Fremde Pferde gehen deinen Hund nichts an und basta. Wird jetzt wahrscheinlich länger dauern, da sie ja schon als interessant und spaßig kennengelernt wurden, aber es ist auch einfach ein echt schlechter Zug, seinen Hund auf Koppeln rennen zu lassen. Hätte hier im Stall eine freundliche Ansage gebracht und beim zweiten Mal Konsequenzen. Geht gar nicht, sorry, das ist so.

    In vielen Fällen ist "nichts passiert" und man hat als Frau trotzdem das Gefühl, gerade noch einmal davon gekommen zu sein (gerade dieser Faden ist voll von solchen Erlebnissen).

    Ich versuche das auch meinem Mann und Sohn begreiflich zu machen, dass viele Frauen nicht mit diesem selbstverständlichen Wissen der eigenen Unverwundbarkeit durchs Leben gehen, sondern gerade das Gegenteil: frau ist sich ständig bewusst, wie verletzlich und angreifbar sie ist und sichert sich sehr oft so gut es geht ab (Pfefferspray, Freundin anrufen, Notfall app etc).

    Das sind einfach zwei völlig unterschiedliche Welten. Persönliche Erfahrungen, ererbte Traumata (Epigenetik) und anderes kommen noch dazu.

    Ich würde mir manchmal wünschen, unangenehme Erlebnisse, wo nichts passiert ist, so schnell abstreifen zu können wie mein Mann, der die Situation vielleicht gar nicht mal als unangenehm empfunden hat. Ein Mann, der im Wald hinter ihm herläuft, ist für ihn keine Bedrohung, sondern ein Spaziergänger. Aber wir Frauen können da auch nicht aus unserer Haut und ich würde mir Verständnis wünschen dafür.

    Ich hatte eine Dreijährige Schäferhündin, als ich meine Tochter bekommen habe.

    Für mich war klar, das ist mein "Welpe" und da kommt der Hund erstmal nicht ran. All die Geschichten mit "der Hund muss das Baby akzeptieren" bis hin zu "du musst das Baby nackt ausziehen und dem Hund hinlegen, damit er es abschnuffeln kann und als Rudel Mitglied anerkennt" waren für mich totaler Humbug. Ich kenne keine Hündin, die sowas mit ihrem Welpen gemacht hätte bei anderen Hunden.

    Mein Hund muss nichts anerkennen, außer dass eben jetzt noch ein Mensch da wohnt und ihn nichts angeht. Wir hatten einen Laufstall, da kam die Kleine rein wenn ich geschwind duschen wollte oder aufs Klo, und später im Krabbelalter hatte ich immer ein strenges Auge auf meine Hündin, was sie auch wusste. Sie hat sich immer tadellos verhalten, auch in ein, zwei dummen Situationen, wo das Kind dem Hund ein Kauteil einfach abgenommen hat (Couch und Bett dürfte sie eh nie weil sie so groß war).

    Wichtig finde ich, Versuche der Kontrolle des Babys von Seiten des Hundes zu unterbinden. Also daneben liegen und es bewachen, oder auch hinrennen, wenn es jammert. Mein Hund wurde von mir dann weggeschickt. Es ging sie nichts an.

    Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Hund weiter seine Zeiten bekommt, wo er gemeinsam was mit mir macht und Aufmerksamkeit erhält. Oder der Partner macht mehr mit dem Hund. Gerade ein Dackel ist ja auch nicht unintelligent und versteht warum er zurückstecken muss.

    Die ganze Situation und die Übernahme von Verantwortung, die nicht seine ist, kann den Hund schon so sehr stressen, dass er krank wird. Ich würde also neben dem medizinischen Aspekt auch versuchen, wie ihr es schon tut, durch feste Strukturen und der Umsetzung der neuen Regeln wieder eine feste Routine zu entwickeln, die dem Hund Sicherheit gibt.

    Völlig entspannt wäre ich allerdings nie, je nach Verhalten des Hundes kann man aber irgendwann die Sicherheitsvorkehrungen wieder etwas lockern. Die nächsten paar Jahre wäre ich aber sehr vorsichtig, auch wenn Kinderbesuch da ist. Da sind die Türgitter eine gute Lösung.