Für mich ist ein Brand ein ganz anderes Szenario als ein langer Stromausfall oder ein Krieg oder eine Naturkatastrophe.
Bei einem Brand könntest du ins Hotel, du kannst alles neu beantragen, um dich herum ist ja nichts an Infrastruktur kaputt und wir haben Familie und Freunde, die uns unter die Atme greifen könnten.
Ein langer Stromausfall über Tage, je nachdem wie weit der räumlich geht und bei welcher Witterung, ist eine ganz andere Hausnummer, weil es viele Menschen betrifft, die nicht vorgesorgt haben und ggf. jetzt Hilfe brauchen oder auch etwas ab haben wollen von den Vorräten anderer. Da kann die Stimmung auch schnell kippen. Ob man dann bleibt oder zb zu Freunden zieht, muss dann jeder für sich überlegen.
Eine Naturkatastrophe kommt hier bei uns eher nicht von jetzt auf gleich, sondern zb Pegelstände steigen. Ein Feuer breitet sich aus. Oft lässt das Zeit für Flucht, und dazu haben wir Diesel in der Garage, Futtersäcke auf Vorrat und die Fluchtrucksäcke (die ich mal wieder durchgehen muss btw). Unsere Dokumente sind in einer feuerfesten Kassette und einlaminierte Kopien in den Rucksäcken, dazu in jedem etwas Bargeld.
Im Kriegsfall… Norwegen bereitet seine Bevölkerung aktuell auf einen Kriegs- und Krisenfall vor. Im Rahmen dessen wurde auch die Vorratshaltung wieder angesprochen, die aber dort eh üblich ist weil Schnee und weite Strecken zwischen den Orten außerhalb von Städten (Fragt mich nicht wo ich das her hab, war in der letzten Zeit öfter in den Headlines von N-tv zb zu lesen). Es schadet nichts, ein paar Sachen daheim zu haben, denk ich mir, und ein paar Boxen, die ich im Notfall ins Auto hieven und abhauen kann.