Beiträge von Lara004

    finde es auch komisch aber sind eure Tierärzte denn gegen Globuli und Co? Unsrer ist der Homöopathie sehr aufgeschlossen ich hätt da jetzt gar kein Problem jegliches Rezept zu bekommen für Sachen die er selber nicht führt.

    Aber das ist das nächste Problem: alle Tierarztpraxen sind soooo enorm ausgelastet, es ist so schwierig gute Mitarbeiter zu finden.

    Was das alles an Mehraufwand gibt, wenn man für alles Rezepte und Behandlungsverordnungen schreiben muss.


    Die Nachfrage nach allem neben der Schulmedizin ist schon jetzt riesig und uns wird die Bude eingerannt, sodass wir absolut keine neuen Kunden mehr aufnehmen können… wenn dann der zeitliche (bürokratische) Aufwand je Kunde sich noch mal erhöht… herzlichen Glückwunsch.

    Nein, ich arbeite in einer Tierarztpraxis.

    Achso, das hatte ich falsch verstanden.

    Alles gut.

    Wir sind keine „klassische“ Praxis, sondern arbeiten in einigen Bereich ähnlich wie tierheilpraktiker.

    Unser Chef ermöglicht uns Mitarbeitern so gut wie alles an Fortbildungen, sodass wir uns viel Fachwissen zu Themen aneignen können, die uns interessieren.

    Macht ja auch Sinn das wissen auf mehrere Köpfe aufzuteilen. Ein Tierarzt kann und muss nicht über alles immer komplett Bescheid wissen.

    Das macht die Arbeit auch so spannend und interessant, dass man so richtig eingebunden ist und nicht „nur das Mädchen für alles und Handlanger bzw. bessere putzkraft“

    Nein, ich arbeite in einer Tierarztpraxis.

    Bei den nierenwerten ist es vielleicht noch interessant, dass bereits 40% der Niere schon in der Funktion beeinträchtigt sind, wenn die Werte aus dem referenzbereich sind.


    Da diese Werte aber sehr „persönlich“ sind, wird eine Erhöhung innerhalb des referenzbereichs von 10% zum Vorwert schon als beginnende Funktionsstörung der Niere zu sehen, sodass ab da schon Behandlungsbedarf besteht.


    Der ältere Hund meiner Mutter zb ist seit 8 Jahren schon mit den Werten am oberen referenzbereich. Das ist einfach so bei ihm.


    Hätte er jetzt immer niedrige Werte gehabt, wäre das schon anders zu beurteilen.


    Wir machen in der Praxis ja nun vieles anders, als die Kollegen, sodass wir zusätzlich zur Schulmedizin auch alternative Ansätze verfolgen.

    Sicher können immer unbemerkt tumore wachsen.


    Aber mein Gedanke ist, wenn man dem Körper sein „lieblingsgebiet“ für tumore nimmt, dann wird er es einfach woanders machen, wenn er will. Und das sind dann meistens Leber, Milz oder Lunge…


    Bleibt das milchdrüsengewebe drin, wird das wahrscheinlich bevorzugt und ich kann es schnell merken.


    Die beiden Dinger jetzt sind kleiner als Stecknadelkopf. Also nochziemlich klein für gesäugetumore- die können ja riesig werden.


    Wenn man jetzt mal bissige/unkooperative(egal welcher Grund die maulhygiene verbietet) Hunde nimmt zum Vergleich, die bekommen zur zahnreinigung auch oft jährlich eine Narkose.


    Für diese „kleinen“ tumore wäre das die gleiche Art der Narkose bei Emi, also „überlebbarer“ im Vergleich zu lungentumoren…


    Und wenn ich dann circa alle halbe Jahr Blut (wegen Niere und Narkose) und Röntgen Thorax und Sono Bauch mache, sind wir ja relativ gut aufgestellt…


    Man! Sie ist zu jung für sowas…

    Ich wünsche euren Magen-Darm Patienten alles gute.


    Meine Emi hat derzeit auch viel mit der Verdauung zu tun. Das ist aber so viel Psyche, was da reinspielt. Bin ich viel außer Haus, gehts ihr schlechter. Als wir zwei Wochen Urlaub hatten, war alles top und kein mal Durchfall.


    Nun sind innerhalb der letzten 10 Tage zwei neue Umfangsvermehrungen in der Gesäugeleiste gewachsen… ich hab so Angst … und ich kann keine Entscheidung treffen.

    Entweder wieder nur eine kurznarkose, die zwei UV in der Gesäugeleiste, einen am Bauch und einen an der Brust raus oder eine lange Narkose und die ganze Mammaleiste raus?!?!


    Ich weiß es einfach nicht. Rein aus medizinisches „Richtigkeit“ müsste die ganze Seite raus…


    … aber was ist, wenn der Körper dann wieder tumore bilden will und das dann nach innen in die Organe macht und ich das nicht bemerke?


    Dann doch lieber die Gesäugeleiste drin lassen und sobald was ist einfach schnell raus nehmen?


    Was ist wenn ich einen Tumor im Gesäuge nicht rechtzeitig bemerke und er metastasen bildet?


    Manchmal würde ich mir weniger Fachwissen wünschen und einfach einem Tierarzt vertrauen, was zu tun ist…

    manche Rassen Haaren doll,


    Da ist ein freundlicher Labrador oder ein Dalmatiner einfach ein besserer Hausgast.

    Das widerspricht sich irgendwie ^-^

    Ich weiß. Aber das wäre dann ein kleineres übel als Gefahr zu laufen gebissen zu werden.


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    Viele Trainer unterstützen auch mittels Beratung beim hundekauf und der Rassewahl bzw.schauen sich auch Tierschutzhunde mit euch zusammen an.


    Das ist ein super Angebot, jemanden dabei zu haben, der den einzelnen Hund, die Zucht, pflegestelle oder Verein einzuschätzen. Es gibt einfach viele unseriöse Quellen, die sich für Laien super verkaufen.

    Noch kurz zu der Idee, dass die Tochter den Hund mitnimmt, wenn sie zu Freunden geht:


    Für den hin und Rückweg ja vielleicht toll.


    Aber wie finden die Eltern der Freunde das, wenn da ein Hund angeschleppt wird, der in deren Haus möglicherweise deren Besuch oder sie Hausbewohner selbst,nicht toleriert, weil er die Tochter schützen will.

    Hunde lernen so Orts- und personenbezogen, dass das in fremden Haushalten nicht Automatisch auch funktioniert.


    Außerdem: wer keinen Hund hat, der ist oft eh schon skeptisch gegenüber Hunden und toleriert deutlich weniger.

    Doggen sabbern wie Sau, manche Rassen Haaren doll, langes dichtes Fell bringt viel dreck rein etc.


    Da ist ein freundlicher Labrador oder ein Dalmatiner einfach ein besserer Hausgast.