Beiträge von Lara004

    Ich kann dich voll verstehen.

    Unsere Hunde werden hier auch betüddelt und in Watte gepackt und ich gebe sie ungern aus der Hand - aber hauptsächlich, um Schaden an der Umwelt zu verhindern, die zwei sind speziell.

    Allerdings habe ich das Glück, dass meine Eltern nah dran wohnen. Dort können unsere beiden Hunde jederzeit hin, verstehen sich super mit den zwei Hunden meiner Eltern. Die Hausregeln sind mir ziemlich egal, auch welche Kommandos sie nutzen und dass die Hunde am Tisch von der Gabel gefüttert werden. Die können das absolut unterscheiden. Hauptsache es verlässt keiner mit den Hunden das Grundstück (außer im Auto, wenn sie abgeholt oder nach Hause gebracht werden) und hält sie von Menschen fern.

    Unsere Hunde halten von fremdbetreuung so gar nichts und wollen nach ein paar Stunden wieder nach Hause, sodass wir das nur selten nutzen.

    Im Prinzip wäre diese Art der Betreuung das, was für deine Hündin passend wäre. Daher würde ich dir raten noch mal nach Privatleuten zu suchen, die dir helfen können. Ggf auch auf Gegenseitigkeit später.

    Hier läuft die „Vermittlung“ von Kontakten tatsächlich oft über die Tierarztpraxis. Würde da noch mal fragen, ob jemand jemanden kennt.

    Du sollst ja vermutlich im Nacken die Injektion setzen?

    Dort verlaufen keine großen Gefäße. Und wenn du ein Blutgefäß in der Haut triffst, dann blutet es halt. Nicht so wild.

    Wenn du zu flach spritzt, dann kommst du auf der anderen Seite der Haut wieder raus und spritzt daneben. Auch nicht so wild.

    Muskulatur kannst du da sowieso nicht treffen.

    Das „schlimmste“ was passieren kann, ist, dass du nicht weit genug die Nadel rein stichst, dann spritzt du „in die haut“ und nicht „ unter die Haut (subkutan)“. Das könnte evtl. Einen Spritzenabszesses geben.

    Je nach Intensität, mit der der Hund versucht an die Wunde zu kommen, kann ein Maulkorb auch starke Schäden verursachen.

    Unbedingt im Blick behalten, wie das der jeweilige Hund macht.


    Ich finde das problemlose tragen/hochheben des Hundes auch sehr wichtig. Und unabhängig davon, ob das der Trainer im Welpen/junghundekurs so sieht, wäre das was, das der Halter auch unabhängig davon üben kann.

    Ich finde nicht, dass das Lebensalter des Trainers etwas über die Erfahrung bzw.das Feeling für Hunde und deren Probleme aussagt.

    Unser Trainer ist Anfang 30 und wir kennen uns inzwischen seit 9 Jahren. Von Beginn an waren wir dort super aufgehoben und er hat uns wirklich sehr geholfen (unter anderem bei Leinenaggression und Probleme mit fremden Menschen).

    Wir hatten allerdings nie Einzelstunden.

    Habt ihr zufällig jemanden außerhalb der Familie, der die Medikamente verabreichen kann?

    Dann wäre euch der Druck genommen, dass ihr euch so enorm unbeliebt macht.


    Zum spritzen: wenn ihr nicht die ganze Nadel ins Tier versenkt, kann da nicht viel passieren. Wichtig ist, dass man absolut überzeugt ist, dass man das schafft und dass das jetzt muss.

    Wenn man die Tablette mit den Tabletteneingeber verabreicht, muss das wirklich richtig weit nach hinten rein hinter den Zungengrund.

    Dann bekommen sie die nicht wieder ausgespuckt, außer sie erbrechen wirklich richtig den mageninhalt.


    Oft hilft es auch, wenn man das Tier aus seiner Komfortzone nimmt um die Medikamente zu geben.

    Also nicht aufm Sofa, wo er immer liegt, sondern zb in der Garage auf der Werkbank. Dadurch hat man ein bisschen den „Tierarzt“ Effekt, weil das Tier unsicher ist.


    Würde sonst wenn nichts geht auch beim TA fragen ob man die Mittel zur Injektion bekommen kann. Teilweise ist das bei manchen Wirkstoffen möglich und leicht zu lernen

    „Damals“ vor ca. 8 Jahren war die welpenstunde tatsächlich noch kostenlos. An die anderen Preise erinnere ich mich nicht mehr.


    Aktuell zahle ich für Emis „Seniorensport“ 18,75€ pro Einheit.

    Das finde ich in Ordnung, zumal es zusätzlich der körperlichen Gesunderhaltung meines Hundes dient.

    Bezahlt wird immer eine 8er Karte und es gibt eine Nachholstunde, wenn man zb wegen Urlaub nicht konnte.


    Bei Läufigkeit oder Krankheit des Hundes wird das individuell geregelt, wie das mit den Stunden am besten passt für alle.

    Trotz der rasse sind unsere beiden Aussies eigentlich kaum zum „drüber sein“ zu bekommen. Bzw.lassen sie sich immer wieder gut runter fahren.


    Daher ist es quasi „egal“ wie lange der Spaziergang geht, wie viel Strecke man macht oder welche Aktivität.


    Hier entscheidet einfach der alltag, was wie möglich ist und wonach mir und den Hunden ist.

    Ich persönlich bin gerne alleine unterwegs und suche dementsprechend die runden auch aus, dass wir Einsamkeit haben.


    Ihre wöchentliche Zeit am Hundeplatz und das Physio-Programm zuhause mögen beide sehr.

    An der Flanke ist durchaus eine übliche Stelle für Injektionen.


    Wenn das davon kommt, dann ist da meistens auch Eiter unter der Kruste und auch ein relativ großes „Loch“ tatsächlich.


    Zur Sicherheit würde ich beim TA noch mal fragen ob dort gespritzt wurde.


    Auf jeden Fall würde ich das Fell wegschneiden, damit keine Haare drin festkleben können.