Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13

  • Auch das Aussteigen geht inzwischen sortiert und Drizzle springt nicht unaufgefordert raus, wenn ich die Heckklappe öffne.

    So ist das bei Jory auch und wir haben das von Anfang an trainiert.

    Was mich nervt und hier hoffe ich auf Tipps, ist, dass Jory der Moja immer in den Hals beisst, sobald die beiden zusammen rennen. Ich kann es direkt unterbinden, er lässt auch direkt ab, versucht es aber immer wieder


    Sonst läuft es wirklich gut. Am Strand hatte Jory (8,5 mon) heute das erste Mal Kontakt zu einer Hündin, die kurz vor der Läufigkeit steht und fand sie nicht uninteressant, doch ich konnte ihn ohne Leine mitnehmen. Als er dann nach ein paar Metern der Meinung war, nochmal zu der Hündin laufen zu müssen, bin ich mit Moja in die Dünen gelaufen und zack, kam Jory.

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  • Sambo71 Ja so ähnlich sieht das bei Loki auch aus.
    Aber der macht das auch in unbekannter Gegend.
    Es ist allerdings nicht ganz so „schlimm“ wenn man in einer nicht so offenen Gegend unterwegs ist.

    Vriff das passt auch seeehr gut zu Loki. :lol:

    Gehts drum, dass andere Regeln einhalten sollen, ist er nämlich SEHR penibel.
    Loki hat zb beschlossen, dass Ares nicht melden darf. Ares meldet ganz leise durch leises Brummen. Aber wenn er das macht, kommt Loki von egal wo in der Wohnung angerannt und springt ihm Schrei-bellend ins Gesicht. Immer sehr schön, wenn das Baby gerade eingeschlafen ist. |)

  • er macht das verbotene Verhalten trotzdem noch unendlich oft wieder.

    Kenne ich. Oder das gewünschte Verhalten nicht umsetzen (können).
    Habe zB jahrelang je.des.Mal. beim Verlassen des Autos den Collie erst mal sitzen lassen. Oder beim Rausgehen aus Haustür und Gartentor jedes Mal, also 3-4x täglich, und das über Jahre, erst Ruhe reingebracht, Umgebung abgecheckt, den angeleinten Hund dann ruhig und langsam herausgebeten. Jedes Mal ist er trotzdem los geschossen, so dass er in die Leine geknallt ist.
    Es hieß immer, dranbleiben, das wird. Das geht dem irgendwann in Fleisch und Blut über. Es wurde aber nicht. Irgendwann hab ich dann beschlossen, dass es uns allen gut tut, wenn ich da weniger pedantisch bin weil es ihm offenbar einfach zu schwer fällt.
    Und da gibt es noch viele ähnliche Beispiele

  • Ich muss am Ende des Spazierganges oder wenn die Schafe fertig versorgt sind nicht mehr ein Welp einsammeln gehen, das keine Lust hat ins Auto zu gehen und bockig irgendwo sitzen bleibt. Inzwischen lässt sie sich recht gut ranrufen und springt oft alleine rein.

    Ich hätte gerne eine Anleitung. Mein "grauer Welpe" muss immer noch zu 90% eingesammelt werden, weil man sich außerhalb uuuuuunmöglich dem Auto nähern kann, wenn Frauchen einen auffordert. =) (Diese Macke haben alle meine Hunde. Ich scheine da trainingstechnisch ein Vollversager zu sein.)

    Gaaanz vielleicht kam mir da der E-Zaun zur Hilfe. 🤭 Sie hat ausgerechnet zu dem Zeitpunkt ihre erste Stromerfahrung gemacht, als ich angefangen habe die Hunde einzupacken. Da wollte sie dann plötzlich ganz gerne einsteigen...

    Nein, dadurch ist es nicht auf Dauer so geblieben. Ich habe mich eine ganze Weile jedesmal ans Auto gehockt und geduldig gewartet ohne sie zu rufen, bis sie doch angewackelt kam, um sie nach kurzem Kuscheln dann einzupacken. Daraus ist jetzt ein Abruf mit ca. 4 Sekunden verzögerter Reaktion geworden. Es gibt dann nen Keks und meist springt sie dann rein.

  • Nein, dadurch ist es nicht auf Dauer so geblieben. Ich habe mich eine ganze Weile jedesmal ans Auto gehockt und geduldig gewartet ohne sie zu rufen, bis sie doch angewackelt kam, um sie nach kurzem Kuscheln dann einzupacken. Daraus ist jetzt ein Abruf mit ca. 4 Sekunden verzögerter Reaktion geworden. Es gibt dann nen Keks und meist springt sie dann rein.

    Also, mit der Technik kann ich am Auto warten bis ich schwarz werde. Da hätte Fleek ganz viele andere Ideen was sie machen kann, wenn ich einfach nix mehr tue. :lol:

  • Nein, dadurch ist es nicht auf Dauer so geblieben. Ich habe mich eine ganze Weile jedesmal ans Auto gehockt und geduldig gewartet ohne sie zu rufen, bis sie doch angewackelt kam, um sie nach kurzem Kuscheln dann einzupacken. Daraus ist jetzt ein Abruf mit ca. 4 Sekunden verzögerter Reaktion geworden. Es gibt dann nen Keks und meist springt sie dann rein.

    Also, mit der Technik kann ich am Auto warten bis ich schwarz werde. Da hätte Fleek ganz viele andere Ideen was sie machen kann, wenn ich einfach nix mehr tue. :lol:

    Das war schon die akzeptable Variante. Vorher habe ich sie wochenlang mehr oder weniger genervt eingesammelt. 😄

  • Bosco ist jetzt 13 Monate alt und überwiegend noch sehr kindlich in seiner Art. Irgendwie war er als Welpe wesentlich ernster als jetzt. Reservierter, weniger albern. Liegt wahrscheinlich an der Öffnung des Junghundes seiner Umwelt gegenüber. Er ist für seine Verhältnisse auch geradezu leutselig geworden. Alle staunen neuerdings, was der Hund denn so zugänglich ist.

    Im Kontakt mit anderen Hunden ist er sanft und noch sehr unbedarft und unbeholfen.

    Mit Bjarni und ihm läuft es wundervoll, das passt einfach.

    Den Spätentwickler, physisch wie psychisch, merkt man Bosco sehr an. Das genieße ich gerade auch, er muss sich nicht beeilen. Ich bin schleichend Junghundefan geworden, wer hätte das gedacht.

    Weiterhin hat Bosco 71cm (wird wohl so bleiben) und 37,5 Kilo (ich schätze, fix und fertig hat er dann 42 Kilo)

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  • Erinnert mich an meinen Amigo - der wurde auch immer so 200-300m vor dem Parkplatz langsamer, schnüffelte an jedem Grasbüschel, und legte sich dann irgendwann hin. Abrufen? Keine Chance...

    Irgendwann habe ich dann mal ausprobiert, was passiert wenn ich dann mit dem zweiten Hund einfach am Auto vorbei gehe, und den nächsten Weg in den Wald einschlug.

    Er kam wie die wilde Wutz angerannt ... :pfeif:

    Ich hatte es aufgegeben, ihn dahingehend zu erziehen, und mir statt dessen angewöhnt, ihn einfach anzuleinen sobald ich merkte dass er langsamer wurde.

    Das habe ich dann mehrere Jahre gemacht. Erst als er so 6 oder 7 Jahre alt war, brauchte ich das nicht mehr - und das habe ich auch nur durch Zufall festgestellt, weil ich mich mal mit einem anderen Hundehalter verquatscht hatte, der auch auf dem Weg zum Parkplatz war (was auch vorher schon ab und an mal passiert war, mit dem Ergebnis dass er langsamer wurde und sich hinlegte).

    Vermutlich war endlich in seinem Hirn angekommen, dass es zwecklos ist sich hinzulegen.

    Nur langsamer wurde er immer noch, wenn das Auto in Sicht war.

    Jeder Hund sollte seine Macke(n) haben dürfen :ka:

    Wenn sonst alles passt ... ist es die Mühe nicht wert, daran zu arbeiten.

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