Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 13
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Gast41354 -
25. Februar 2024 um 21:31
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Das Tierchen und ich haben den Schalter gefunden
Klick - es werde Licht 
Wir haben endlich auch für die Arbeit den Dreh raus, Mann macht das Spass mit dem Knödel.

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Das Tierchen und ich haben den Schalter gefunden
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Wie sah er aus ?
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Das Tierchen und ich haben den Schalter gefunden
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Wie sah er aus ?
Der Schalter?
Unkonventionell. Tragen von sehr unterschiedlichen Gegenständen eingebaut ins bereits gut bekannte Vitos Game, kombiniert mit Hand Touch anstelle von Abgabe. Und da der Hand Touch breits sehr etabliert ist, wurde der zum Verstärker. Cool, die Lerntheorie, ich liebe es 🤩
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Ich war am Wochenende mit jemandem spazieren, der insbesondere Loki noch nie auf nem Spaziergang erlebt hat.
Erst wars „krass läuft der schnell und weit vor
“
Und dann „krass WIE gut der hört!
“
Ja dieser Hund liebt wahrlich Extreme
Aber ehrlich gesagt auch für mich mein vlt bisher „speziellster“ (ich will nicht sagen schwierigster
) Hund. -
Ich war am Wochenende mit jemandem spazieren, der insbesondere Loki noch nie auf nem Spaziergang erlebt hat.
Erst wars „krass läuft der schnell und weit vor
“
Und dann „krass WIE gut der hört!
“
Ja dieser Hund liebt wahrlich Extreme
Aber ehrlich gesagt auch für mich mein vlt bisher „speziellster“ (ich will nicht sagen schwierigster
) Hund.Was genau macht ihn für dich so speziell?
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Was genau macht ihn für dich so speziell?
Das ist eine ganze Mischung aus Eigenschaften.
Zum einen ist er so im Alltag (für einen Border Collie) extrem meinungsstabil. Ich bin wirklich niemand, der sich schwer tut, nem Hund was zu verbieten. (Bei Ares, Mali, ging das problemlos.) Aber bei Loki beiße ich mir oft die Zähne aus.
Er kennt einen Abbruch, er befolgt ihn auch. Aber er macht das verbotene Verhalten trotzdem noch unendlich oft wieder. Ich hatte noch nie nen Hund, dem meine aufgestellten Regeln so egal waren.
Ich habe für mein Baby so eine Maschine für die Flaschen, da bröselt immer ein bisschen Milchpulver runter. Ich habe Loki schon x-mal verboten, das aufzulecken. Es ist ihm einfach komplett egal. Er stellt sich neben mir am Schrank hoch und fängt an zu schlecken. Spreche ich ihn dann an schaut er mich an als wolle er sagen „ist was?!“
Er hört dann auch auf, wenn ich ihn abbreche. Aber es ist halt null nachhaltig bei ihm.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, ich könnte noch zig andere Beispiele nennen.
Ich sage immer scherzhaft: Loki denkt „das ist ein Du-Problem kein Ich-Problem“.
Ich bin mir sicher, dass er das verbot schon versteht. Es ist ihm aber schlicht egal.Im Sport dagegen ist er aber super sensibel. Da darf man eigentlich noch nicht mal denken, das was falsch war, dann macht er komplett dicht.
Er ist im Sport auch sehr bedacht, muss alles verstehen, durch denkt viel. „Einfach mal machen“ ist da zb so gar nicht sein Ding.
Alleine diese Ambivalenz zwischen Sport und Alltag ist schon oft schwierig.
Konkretes Beispiel: wir diskutieren beim raus gehen, ob er schreiend in den Garten rennen darf. Jedes mal. Und sobald wir nach 30 m die Agi-Geräte erreicht haben, darf ich noch nicht mal „falsch“ denken.
Beim spazieren gehe habe ich auch länger gebraucht, ihn zu verstehen. Er läuft gerne schnell und er läuft sich Stress ab.
Nach dem Ableinen zischt er erstmal los. Den Freude-Stress ablaufen. Ihn bei mir behalten stresst ihn. Dann muss er noch mehr laufen.
Rückruf befolgt er gut, es ist aber manchmal noch schwierig für ihn, wenn er denkt, er muss bei mir bleiben. Der Versuch, ihm nen engen Radius anzutrainieren, ist für mich gescheitert.Wir haben uns auf folgendes geeinigt: wann immer möglich stoppe ich ihn nur verbal, ohne ihn zu mir zu rufen. Seine Belohnung ist dann, das wieder laufen dürfen. Bei nem Rückruf kündige ich ihm frühzeitig an, ob er nur kurz zu mir kommen soll („Keks“) oder ob ich ihn anleine („Leine“). Klingt blöd, aber die Vorhersehbarkeit macht es für ihn einfacher.
Ansonsten versuche ich sein flitzen zu ignorieren und wegzuatmen.
Frei flitzen darf er natürlich nur in übersichtlichem Gelände.
Er läuft zwar zuverlässig zu keinen Hunden oder Menschen hin, aber das wissen die anderen Leute ja nicht.
Joa, vlt versteht man bei dem groben Überblick, was ich meine. -
miamaus2013 ich entdecke Parallelen. Allerdings kann ich Lucifer seinen gigantischen radius, den er schon als welpe genutzt hat, nicht gönnen. Bei Wild habe ich dann keinen Zugriff mehr.
Aber auch gerade diese Diskutiererei im Alltag. Gerne immer die gleichen Themen. Witzig ist, daß es in letzter Zeit abnimmt. Jetzt mit gut fünf Jahren lässt er Blödsinn meist sein. Klauen vom Couchtisch. Hat ewig gedauert. Was hab ich mich geärgert, weil meine anderen Hunde es halt gelassen haben, wenn sie verstanden haben, daß das nicht gewünscht ist. Lucifer nicht. Jetzt lässt er es sein und zwar komplett. Thema durch. Ich kann auch aus dem Haus gehen und was auf dem Couchtisch lassen, da hätte ich gar keine Bauchschmerzen mehr mit. Wir diskutieren gefühlte ewigkeiten den gleichen Kram und auf einmal, zack ist es vorbei.
Das neueste von Herrn Meinungsstabil ist, daß er zum meckern in den Keller geht. Wir sind nicht einer Meinung, ich verbiete ihm was, er geht in den Flur, vermutlich weil wir keinen Keller haben, stellt sich in die Mitte des Flurs, nimmt eine typische Protesthaltung ein und bellt. So vor sich hin. Wenn ich ihn rufe wird noch zweimal gebellt, dann gemault, dann kommt er brummelnd zu mir und das Gespräch ist beendet.
Und auf dem Hupla dann der Streber schlechthin. Er versucht alles richtig zu machen und nimmt trotz vieler eindrücke von außen, die Augen nicht von meinem Gesicht. Das ist total spannend.
Emil ist bei der Arbeit auch ein Streber, aber der versucht auch im Alltag alles richtig zu machen.
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Was genau macht ihn für dich so speziell?
Das ist eine ganze Mischung aus Eigenschaften.
Zum einen ist er so im Alltag (für einen Border Collie) extrem meinungsstabil. Ich bin wirklich niemand, der sich schwer tut, nem Hund was zu verbieten. (Bei Ares, Mali, ging das problemlos.) Aber bei Loki beiße ich mir oft die Zähne aus.
Er kennt einen Abbruch, er befolgt ihn auch. Aber er macht das verbotene Verhalten trotzdem noch unendlich oft wieder. Ich hatte noch nie nen Hund, dem meine aufgestellten Regeln so egal waren.
Ich habe für mein Baby so eine Maschine für die Flaschen, da bröselt immer ein bisschen Milchpulver runter. Ich habe Loki schon x-mal verboten, das aufzulecken. Es ist ihm einfach komplett egal. Er stellt sich neben mir am Schrank hoch und fängt an zu schlecken. Spreche ich ihn dann an schaut er mich an als wolle er sagen „ist was?!“
Er hört dann auch auf, wenn ich ihn abbreche. Aber es ist halt null nachhaltig bei ihm.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, ich könnte noch zig andere Beispiele nennen.
Ich sage immer scherzhaft: Loki denkt „das ist ein Du-Problem kein Ich-Problem“.
Ich bin mir sicher, dass er das verbot schon versteht. Es ist ihm aber schlicht egal.Im Sport dagegen ist er aber super sensibel. Da darf man eigentlich noch nicht mal denken, das was falsch war, dann macht er komplett dicht.
Er ist im Sport auch sehr bedacht, muss alles verstehen, durch denkt viel. „Einfach mal machen“ ist da zb so gar nicht sein Ding.
Alleine diese Ambivalenz zwischen Sport und Alltag ist schon oft schwierig.
Konkretes Beispiel: wir diskutieren beim raus gehen, ob er schreiend in den Garten rennen darf. Jedes mal. Und sobald wir nach 30 m die Agi-Geräte erreicht haben, darf ich noch nicht mal „falsch“ denken.
Beim spazieren gehe habe ich auch länger gebraucht, ihn zu verstehen. Er läuft gerne schnell und er läuft sich Stress ab.
Nach dem Ableinen zischt er erstmal los. Den Freude-Stress ablaufen. Ihn bei mir behalten stresst ihn. Dann muss er noch mehr laufen.
Rückruf befolgt er gut, es ist aber manchmal noch schwierig für ihn, wenn er denkt, er muss bei mir bleiben. Der Versuch, ihm nen engen Radius anzutrainieren, ist für mich gescheitert.Wir haben uns auf folgendes geeinigt: wann immer möglich stoppe ich ihn nur verbal, ohne ihn zu mir zu rufen. Seine Belohnung ist dann, das wieder laufen dürfen. Bei nem Rückruf kündige ich ihm frühzeitig an, ob er nur kurz zu mir kommen soll („Keks“) oder ob ich ihn anleine („Leine“). Klingt blöd, aber die Vorhersehbarkeit macht es für ihn einfacher.
Ansonsten versuche ich sein flitzen zu ignorieren und wegzuatmen.
Frei flitzen darf er natürlich nur in übersichtlichem Gelände.
Er läuft zwar zuverlässig zu keinen Hunden oder Menschen hin, aber das wissen die anderen Leute ja nicht.
Joa, vlt versteht man bei dem groben Überblick, was ich meine.Das mit dem Rennen ist bei Yoshi ähnlich…..er hat auch einen enorm großen Radius (zum Glück nur in seinem Hood) und wenn die Leine abgemacht wird, muss er erstmal los …..und zwar schnell…..in dem Video ist er ca. 10 Monate alt…..er wird dieses Jahr 4 und es hat sich nicht viel geändert….er darf das, aber auch nur, weil er auf den Rückpfiff so gut hört
Externer Inhalt vimeo.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich finde es süß, wie „empört“ Kasper da reagiert
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Zum einen ist er so im Alltag (für einen Border Collie) extrem meinungsstabil. Ich bin wirklich niemand, der sich schwer tut, nem Hund was zu verbieten. (Bei Ares, Mali, ging das problemlos.) Aber bei Loki beiße ich mir oft die Zähne aus.
Er kennt einen Abbruch, er befolgt ihn auch. Aber er macht das verbotene Verhalten trotzdem noch unendlich oft wieder. Ich hatte noch nie nen Hund, dem meine aufgestellten Regeln so egal waren.
Ich habe für mein Baby so eine Maschine für die Flaschen, da bröselt immer ein bisschen Milchpulver runter. Ich habe Loki schon x-mal verboten, das aufzulecken. Es ist ihm einfach komplett egal. Er stellt sich neben mir am Schrank hoch und fängt an zu schlecken. Spreche ich ihn dann an schaut er mich an als wolle er sagen „ist was?!“
Er hört dann auch auf, wenn ich ihn abbreche. Aber es ist halt null nachhaltig bei ihm.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, ich könnte noch zig andere Beispiele nennen.
Ich sage immer scherzhaft: Loki denkt „das ist ein Du-Problem kein Ich-Problem“.
Ich bin mir sicher, dass er das verbot schon versteht. Es ist ihm aber schlicht egal.Oh das klingt grob wie Grimm

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dem meine aufgestellten Regeln so egal waren
Meinen alten Border haben wir immer den Juristen genannt. Also prinzipiell hat er sich immer an jede Regel gehalten und genauso gewissenhaft jede Lücke im System gesucht.
Das war auf ganz eigenen Art, ja schwierig. Für den Menschen, er hatte da kein Problem mit.
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