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Beiträge von miamaus2013


    Der Vergleich hinkt


    Ich kaufe ein fertig zusammen gebautes Küchengerät.

    Das wurde von Experten entwickelt und zusammen gebaut.

    Ich stecke es nur in die Steckdose und bediene es. Nach der von den Experten entworfenen Bedienungsanleitung.

    Kannst du mit Fertigfutter vergleichen.


    Wenn ich mir aber selbst ein Küchengerät zusammen bauen will aus den Einzelteilen, dann sollte ich eben schon Ahnung haben von Schaltkreisen und all dem, was du angesprochen hast.

    So ist das eben auch, wenn man das Futter für den Hund aus verschiedenen Komponenten zusammen stellen will.

    Soweit wie ich den Ur-Beitrag jetzt nach den ganzen Beiträgen in Erinnerung habe ging es um "mäkeln" nicht um einen kranken Hund der massive Probleme hat. :ka:


    stimmt.


    Aber es ging um einen Hund, der alles frisst, außer seinem Hauptfutter.

    Und dabei handelt es sich eben um das Barf.


    Meine Hunde sind ja wirklich nicht mäkelig. Wenn die mal was verschmähen stimmt halt irgendwas ganz und gar nicht mit dem Futter.

    Und wenn ein Hund alles frisst bis auf sein Hauptfutter würde ich eben schauen, ob und falls ja was damit nicht stimmt

    Und weder die Nadine Wolf noch die Swanie Simon haben ein pseudowissenschaftliches Werk erschaffen. Es ist eine BARF-Anleitung.


    Man braucht doch aber irgendwelche Grundlagen, wie man als Autor zu einer Anleitung kommt.

    Das sollte halt im besten Fall eine wissenschaftliche Grundlage sein.


    Ich könnte auch ein Buch raus bringen, wie man am besten Schildkröten füttert und hält. Mache ich aber nicht, weil ich keine Ahnung von Schildkröten habe..


    Dagegen würde ich mir ein Buch von jemandem, der seit Jahren oder gar Jahrzehnten in diesem Bereich forscht aber sehr wohl kaufen.


    Und in dem Zusammenhang ist Halten für mich nicht forschen.



    meine Hunde bekommen ja nicht nur ihr Hauptfutter.


    die bekommen im Training noch jede Menge Futter (teils Trockenfutter, teils Nassfutter). In der Woche gehen allein 3 400g Würste von DeliBest drauf, plus eben Trockenfutter.

    Dazu gibt es auch mal noch Kauartikel.


    Also da kommt noch einiges an Protein dazu.

    Daher will ich mit dem Hauptfutter auch nicht so hoch gehen. Wenn sie da schon 200 % vom Bedarf bekommen und dann kommen noch Leckerlis und Kaukram dazu wird es einfach viel zu viel.

    Das finde ich interessant.

    Ich komme bisher immer auf das selbe Ergebnis.

    Was ist denn bei dir der Untaetschied?

    Mich würde das auch total interessieren! Kannst du (wenn du Zeit hast) mal ein Beispiel im direkten Vergleich zeigen? =)



    Ich bin noch unterwegs, aber beim Protein kann ich es aus dem Kopf.


    Ein Hund braucht etwa 5,5 g Protein pro Tag pro kg Stoffelwechselgewicht.

    Das Stoffwechdelgewicht errechnet man, indem man das Körpergewicht mit 0,75 potenziert.


    Bei Ares mit 29 kg wäre das Stoffwechselgewicht also gerundet 12,5 kg.


    Das macht einen Proteinbedarf von ungefähr 69 g pro Tag.


    Fleisch enthält ungefähr 20 % Protein.

    Er braucht also ungefähr 350 g Fleisch, um seinen Proteinbedarf zu decken.


    Bei Barf nach Swanie Simon würde man ihn (aktiver Hund) wohl mit 3 % vom Körpergewicht füttern.


    Macht eine Futtermenge von 870 g.


    70 % Tierisches davon sind 609 g.

    Bei einem Proteingehalt von 20 % nimmt er dabei 122 g Protein pro Tag auf.


    Bei 80 % Tierisches wären es 696 g und eine Proteinaufnahme von 139 g.

    Also knapp das doppelte von seinem eigentlichem Proteinbedarf.


    Die klassische Verteilung nach Swanie Simon 3 % vom Körpergewicht (aktiver Hund), davon 70 % Tierisches liegt zum Beispiel deutlich über dem Bedarfswert an Protein bei meinem Rüden. Selbst wenn ich noch großzügig einen Aufschlag berechne als Sporthund.


    Um nur mal ein Beispiel zu nennen. Ich bin unterwegs und hab nicht alle meine Berechnungen dabei.


    Ich habe nie nach Swanie Simon gefüttert. Mir war die Broschüre zu wenig und ich wollte mehr Hintergrundwissen.

    Also nicht nur schnöde Prozente, sondern zb wissen, wie viel Protein ein Hund etwa braucht pro Tag. Um mal ein Beispiel zu nennen.


    Daher dann der Griff zu Meyer/Zentek.

    Für mich hat es sich auch voll und ganz gelohnt. Das Buch bietet einfach einen sehr umfassenden Einblick in dss Thema.


    Von daher kann ich auch die Frage nach dem gesünderen hund nicht beantworten. Dazu hätte ich ja eine Weile nach Swanie Simon füttern müssen, um eine Veränderung feststellen zu können.

    Ich bin ja immer wieder fasziniert, dass viele Hundehalter offensichtlich tatsächlich ganz exakt ausrechnen lassen, wieviele Mengen von welchen Nährstoffen der Hund braucht.

    Ich frage mich, ob die genauso ein Bohei um die eigene Ernährung oder die ihrer Kinder machen?

    Eigentlich sollte man doch meinen, bei abwechslungsreicher Fütterung/Ernährung bekommt der Körper alles Notwendige. Es ist doch nicht notwendig, jeden Tag absolut ausgewogen zu füttern. Es sollen innerhalb von vier Wochen alle notwendigen Nährstoffe zugeführt werden, soweit ich weiß.

    Bei Napfcheck hab ich übrigens auch mal geguckt, weil man über Ernährung bei Diabetes wirklich nichts vernünftiges im Netz findet.

    Aber das bieten die anscheinend auch nicht an?


    Wie gut das mit der Ernährung bei Menschen klappt sieht man zb auch daran, dass es immer mehr Menschen gibt, die an 'ernährungsbedingten' Erkrankungen und zb auch Übergewicht leiden. :roll:


    Da würde es vielen sicher gut tun, wenn sie sich etwas mehr mit Ernährung beschäftigen würden. =)


    Ich fütter meine Hunde übrigens auch nicht jeden Tag ausgewogen. Mein Ziel ist es, dass es sich über 2 Wochen die Waage hält.

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