Beiträge von miamaus2013


    Was genau bringt dir Halsband oder Geschirr, wenn der Hund 5 m von dir weg steht?
    So eine geringe Entfernung reicht völlig aus, damit man den Hund schon nicht mehr so einfach greifen kann.


    Nach deiner Argumentation dürfte kein Hund jemals frei laufen, denn ein gewisses Restrisiko bleibt ja immer.

    Meine Hunde tragen auch immer Halsband und/oder Geschirr.
    Aber ich mache mir keine Illusionen, sobald der Hund ein paar wenige Meter von mir weg ist, bin ich auf den Gehorsam angewiesen, weil meine Arme nicht lang genug sind um den Hund mal eben zu greifen. :ka:

    Und das steht für mich völlig konträr zu der Vorgabe, dass man als Halter jederzeit Einfluss auf seinen Hund haben muss.


    Wenn ich ein Halsband am Hund zwingend brauche, um auf ihn Einfluss zu haben, dann kann ich ihn nicht frei laufen lassen.


    Ein gut erzogener Hund, der auch im Freilauf zuverlässig hört, braucht ja nicht zwingend ein Halsband. Da erfolgt der Einfluss des Hundehalters dann halt ohne anfassen.

    Aber im Internet sieht man schon stark romantisierende Videos, bei denen alles immer schön und einfach ist.


    Ist halt auch immer Ansichtssache, was man schön und einfach findet.

    Mich stören zb wild in der Wohnung tobende Welpen nicht. So sind die kleinen Mäuse halt.

    Ich denke mir immer: auch (meine) Hunde haben nur ein Leben und die sollen da auch einfach ne möglichst gute Zeit mit viel Spaß haben.

    Klar, nicht auf Kosten anderer.

    Aber mal als Beispiel: meine Border haben vorhin vorm Spaziergang auf meinem Bett mit meiner Bettdecke gezergelt.

    Objektiv natürlich kein gutes Verhalten.

    Aber ganz ehrlich: die beiden hatten ne Menge Spaß, es kam niemand zu Schaden, warum sollte ich das verbieten? Weil „man das nicht macht“? Mir egal. :lol:

    Aber als Ersthundehalter ist jeder Hund anstrengend und schwierig, weil man keine Ahnung von gar nix hat, egal wie lange man sich vorher informiert hat. Welpen verhalten sich nun mal nicht wie die erwachsenen Hunde, die man vielleicht von Freunden kennt.


    Kann man so pauschal ja auch nicht sagen..


    Mein erster Hund war eine Mischlingshündin aus dem Auslandstierschutz, eingezogen mit knapp vier Monaten. Die fand ich überhaupt nicht anstrengend, kein bisschen.

    Ja, die hatte so ihre kleinen Schwierigkeiten, aber für mich wirklich nicht der Rede wert.

    Auch die anderen Hunde danach fand ich nicht anstrengend und schwierig. Und das waren: Malinois, eingezogen mit 8 Wochen, Border Collie aus AL, eingezogen mit 15 Wochen (Ausland) und noch ein Border Collie aus AL, eingezogen mit 8 Wochen.


    Nicht falsch verstehen: jeder Hund hatte durchaus seine „Schwierigkeiten“ und Dinge, die wir uns über Wochen und Monate erarbeitet haben.
    Aber dennoch fand ich keinen davon besonders schwierig.

    meine Mottos, nicht nur im Sport, sind aber auch: „progress not perfection“ und ganz wichtig „trust the progress“.


    es muss nicht alles sofort perfekt sein. Niemand ist perfekt. Es is völlig in Ordnung, wenn’s ne Weile braucht, bis man sich findet.

    Man muss mit jedem neuen Hund ja erstmal als Team zusammen wachsen. Ich finde das aber nicht schlimm, ich mag den Prozess sehr. :herzen1:

    Ist euch noch bewusst, wie euer Hund beim Züchter gelebt habt? Da konnte er den ganzen Tag nach Herzenslust mit seinen Geschwistern spielen.

    Und jetzt besteht sein Tag aus kurzen Ausflügen, sehr viel Training, sehr viel Zeit an der Leine, auch im Garten, und quasi gar keinem freien Spiel, vor allem nicht mit anderen Hunden. Und er soll am besten dazwischen nur rum liegen.

    Kein Wunder, dass dem Welpen die Umstellung schwer fällt.


    Ich würde den Welpen viel mehr frei vor sich hin spielen lassen, auch draußen, nach passenden Hundekumpel suchen und das Training deutlich runter fahren.

    Noch was ist mir gerade eingefallen.

    Laut dem Futtervorschlagsplan der Züchterin soll mit 5-6 Monaten auf Magnusson Adult Trockenfutter umgestellt werden, weil das weniger Protein enthält.

    Macht das Sinn? Sonst liest man ja oft, dass man erst mit 9 Monaten bzw Abschluss des Wachstums auf Adult-Futter umstellen soll 🤔


    Hängt von den Werten des Futters ab.

    Im Wachstum ist auch das richtige Verhältnis von Calcium und Phosphor wichtig, da Hunde im Wachstum ein Zuviel an Calcium noch nicht ausscheiden können und das daher dazu führen kann, dass zu früh zu viel Calcium in den Knochen eingelagert wird.

    Wichtiger als die Bezeichnung des Futters als Junior oder Adult sind die Werte.

    Ich persönlich achte im Wachstum darauf, ein Futter mit moderaten Werten zu füttern (und den Junghund eher schlank zu halten).

    Bei moderaten Werten kann man das Futter auch problemlos länger füttern.

    Mein 12 Monate alter Border Collie (der wiegt übrigens 15 kg auf etwa 54 cm) bekommt immer noch sein Junghundefutter, ich habe gerade noch mal nen neuen Sack gekauft.

    Wenn du auf ein Adult-Futter umstellen möchtest, kannst du das natürlich tun. Aber dann würde ich schauen, dass die Werte, vor allem auch das Calcium-Phosphor-Verhältnis, passen.


    Edit: Man kann zum knabbern zwischendurch übrigens auch prima ne rohe Karotte geben. Wird vom Hund kaum verdaut, kann aber geknabbert werden und füllt den Magen.

    Jin mag es auch gar nicht, wenn ein Fremdhund nicht sicher im Einflussbereich des Halters ist


    Ares mag das auch gar nicht. Der hätte einen in seine Richtung flitzenden Junghund eher uncool gefunden.

    Gerade deswegen ärgere ich mich ja auch über mich selbst.

    Habe dann alle Hunde angeleint und bin über nen Stück Wiese ausgewichen.



    Edit: Heute Nachmittag hatte wir ne Hundebegegnung, bei der ich die Border Collies nicht angeleint habe. Aber da lagen auch sicher gut 20 m zwischen meinen Hunden und dem anderen Hund. Auf so ne Distanz bin ich auch fein damit.

    Wenn ein Hund nur vorbeiläuft ohne Anstalten Kkontakten zu wollen, wäre mir persönlich das tatsächlich egal :)


    Bei nem größeren Abstand hätte ich es vlt nicht ganz so schlimm gefunden. Aber das war auf nem normalen Weg. Der Mann ist von mir aus gesehen links auf dem Weg gelaufen mit seinem Hund. Loki war auf dem Weg von mir aus gesehen rechts an den beiden vorbei zu laufen. Da wären maximal 1,5 m zwischen den Hunden gewesen.

    Finde ich schon sehr dicht. :tropf:

    Ich hätte auch vollstes Verständnis gehabt, wenn der Mann nicht so nett reagiert hätte.

    Ich habe mit Loki den vierten Hund, der nicht besonders auf Schnee reagiert. Eventuell ist sein Radius noch ein bisschen größer und er flitzt ein bisschen mehr, aber nicht der Rede wert.


    Mit Loki kann ich jetzt definitiv nen Hacken unter das Thema Fremdhunde machen. Und ich war der mega nervige Hundehalter heute Morgen. :ops:


    Waren spazieren, kein besonders gutes Wetter, 5 Grad und Nieselregen. Sind unsere gewohnte Strecke gelaufen, da trifft man um die Uhrzeit eigentlich niemanden. Ist auch weit einsehbar und ich hatte niemanden gesehen. Habe kurz ner Freundin ne Nachricht geschrieben, weil sie dringend in ner wichtigen Sache nen Ratschlag brauchte. Als ich Loki und Kalle vor meinen Füßen rum schleichen sehe. Ich dachte, sie wollen sich nen Keks erbetteln und hab sie beide wieder los geschickt. Haben sie auch brav gemacht, ich schreibe meine Nachricht zu Ende, schaue hoch und sehe, wie Loki in Richtung von nem Mann mit Hund läuft. Nicht auf die beiden zu, sondern quasi am anderen Wegrand einfach nur auf Kurs dran vorbei, aber er war schon echt nah dran, vlt noch 5 m weg. :ugly: Habe ihn gerufen und er hat sofort umgedreht und kam zurück geflitzt.
    Er hatte auch (für mich ersichtlich) kein Interesse an dem anderen Hund sondern wollte einfach dran vorbei flitzen. Aber geht natürlich trotzdem überhaupt gar nicht.

    Habe mich auch sehr ausführlich bei dem Mann entschuldigt. Der hat’s recht locker gesehen. Wir sehen den häufiger und war sich auch recht sicher, dass Loki nicht zu ihm hin läuft, aber trotzdem war’s einfach ein super miese Aktion. :tropf:

    Werde in Zukunft noch ausführlicher die Gegend checken, wenn ich denke, die Border wollen nur Kekse abstauben. :nicken: