Beiträge von Cherubina

    Ich habe bei diesen Videos tatsächlich vor Augen wie junge Wölfe mit einem größeren Beutetier umgehen, wenn sie zum ersten Mal darauf treffen. Da wird erstmal aus der Entfernung beobachtet, dann sich angenähert. Wenn er ein Kalb reißen will und die Mutterkuh macht eine Attacke in Richtung des Wolfes, springt er auch erstmal ein Stück zurück, bleibt aber in der Nähe, testet die Reaktionen.

    Es kann durchaus Tage und mehrere Anläufe brauchen, bis dann das neue Beutetier tatsächlich ernsthaft angegriffen wird.


    Wenn dieses Beobachten, Nähern, Reaktionen Antesten nun bei Menschen passiert, habe ich wirklich arge Bauchschmerzen. Das ist weit weg vom scheuen Waldbewohner.

    Das klingt doch alles in Ordnung. Ich würde mir allenfalls noch die Körunterlagen von der Zuchthündin zeigen lassen, wenn es die gibt.


    Am Ende wird man nie alles über eine Person wissen und ich fänd das auch schräg. Solange die Zuchttiere nachweislich gesund sind und die Aufzucht passt, wäre es mir an der Stelle tatsächlich nicht so wichtig, warum sie nun genau mit dem VDH gebrochen hat.

    Insbesondere finde ich traurig dass niemand (!) darauf reagiert hat als ich mehrmals gefragt habe was ich mir denn genau zeigen lassen soll um sicher zu gehen, dass es sich um eine gute Zucht mit gesunden Hunden handelt

    Ich habe den Rest der Diskussion nicht im Detail gelesen, aber ich möchte gerne versuchen diese Frage zu beantworten. Ein Japan Spitz soll es werden, richtig?

    1. Eindruck Züchter. Telefoniere mit den Züchtern, lass dir was von seinen Hunden erzählen, stelle Fragen nach den Eltern und der Aufzucht. Höre was du gefragt wirst. Sympathisch? Das ist schonmal gut.

    2. Eindruck Zuchtstätte: Ist natürlich in diesen Zeiten nicht ganz einfach, am liebsten wäre mir immer ein Besuch. Wieviele Hunde werden gehalten? Pflegezustand? Wie sieht die Haltung aus. Tränende Augen? Hopserlauf?

    Wo werden die Welpen groß? In der Wohnung? Im separaten Bereich? Im Zwinger/Stall...? Haben sie Auslauf nach draußen? Was lernen sie in den ersten 8 Wochen kennen?

    Mir wäre bei einem Begleithund wichtig, dass die Welpen mitten im normalen Leben groß werden und normale Alltagsgeräusche kennenlernen. Gerade bei Kleinhunden sollte man darauf achten, dass es keine reine Innenaufzucht ist. Die Welpen sollen es kennen auf Gras zu pinkeln und den freien Himmel zu sehen. Das fehlt da oft.

    Wieviele Würfe fallen im Jahr? Ist genug Zeit für jeden Wurf?

    3. Auswahl der Elterntiere: Was macht die Elterntiere zu geeigneten Zuchttieren? Wie wurde der Rüde ausgesucht? Auf was wurde bei der Auswahl geachtet? Oder ist es nur der Rüde, weil er im Besitz ist? Gibt es schon frühere Nachzucht? Gesundheitsdaten nachfragen: Bei JapanSpitz wäre mir da eine Augenuntersuchung wichtig und ein Nachweis darüber, dass keine Patellaluxation vorliegt. Ob es spezielle tassetypische Erkrankungen gibt, auf die im VDH getestet würde, weiß ich nicht. Da vielleicht nochmal nachlesen.

    Der Haustierarzt hat auf nem Zettel angekreuzt, dass alles OK ist, würde mir nicht reichen!


    Das ist das, was mir spontan einfällt.

    Spatrix ist kein Wundermittel, auch wenn es gerne im Internet dazu gemacht wird. Es kann eine Option sein, aber mehr auch nicht. Warum glaubst du, dass nach einer einmaligen Behandlung mit Spatrix alles Tutti sein müsste, wenn mehrere Behandlungen mit Metronidazol nicht gereicht haben?

    Sprich die Behandlung mit deinem Tierarzt ab.

    BieBoss

    Euch wollte ich sowieso mal irgendwann besuchen, weil ihr "Die Staffel mit den vielen Rückverweisern" seid.

    Wir hatten bisher drei. Eine HF bildet davon den zweiten aus. Der erste war Freiverweiser, ist also gependelt. Für diesen einen Hund etwas doof, weil sie relativ langsam und bequem war. Sie hat nur gependelt, wenn man weit genug weg war. Hat sie einen auch nur geradeso gesehen, ist sie bei der VP sitzen geblieben und hat gewartet. Es war etwas mühsam alles.

    Ihr zweiter Hund wird nun mit Rückführen an der Leine gearbeitet (ist jetzt prüfungsreif) und bisher klappt das gut so. Ich kann ehrlich gesagt nicht mehr sagen, warum sie es bei diesem Hund nicht auch über Freiverkehr versucht hat.


    Der dritte Hund wurde von einer Mitausbilderin (unheimlich fitt und sehr überlegt im Aufbau und Training) geführt und hat auch die Leine gehabt, allerdings stand der noch ziemlich am Anfang, als sie aufgehört hat.


    Für mich ist es der erste Nicht-Verbeller und ich verlassen mich da zur Zeit auf meine Logik und Rücksprache mit der ehemaligen Ausbilderin. Für mich hat der Ablauf/ die Handlungskette im Aufbau mit Leine etwas mehr Struktur. Es ist sofort klar, dass ich beim zweiten Mal mit zur VP komme und es erst zusammen die Belohnung gibt. Natürlich geht das auch frei. Auf kurzer Distanz merkt man da wohl auch kaum nen Unterschied, aber auf der anderen Seite schadet ja die Leine auch nicht wirklich.

    Wenn sie am Ende mehr hindert als hilft, lasse ich sie wieder weg. Ich glaube nicht, dass diese Umstellung kompliziert wäre.


    Tatsächlich war ich aber auch nicht sicher wie ich es am besten beginne. Also lasse ich mich da gerne eines Besseren belehren.

    Bisher läuft es super. Wir hatten jetzt drei Trainings und Klein-Ayla zeigt sehr überzeugend bei mir an, läuft total motiviert zur VP (beim ersten Mal und auch später mit Leine) und löst sich auch schon fast selbstständig von der VP zum Zurückkommen.

    Ich habe eine 4m-Leine mit einem Karabiner am einen und nem Ring am anderen Ende. Ich ziehe die Leine einmal durch den Ring (dann ist die Leine nur noch halb so lang), und dann hänge ich mir die Leine diagonal um. Nach einer Anzeige leine ich an und kann dann so viel Leine geben, wie ich es gerade brauche.

    Das klingt super, ich kann es mir nur gerade nicht vorstellen. Wenn du jetzt noch ein Erklärvideo machen würdest... xD

    Ich habe die aus dem 28 Pfoten Shop. In die großen Holster könnte man eine Leine gut packen.

    Die haben hier auch zwei, aber ich gebe zu fast 100 Euro find ich ganz schön teuer, für so ne Tasche. Ich muss mir die nochmal genauer anschauen, eigentlich war mir die immer zu groß.

    Mit Holsten meinst du die ergänzenden offenen Fächer? Da wäre die Leine aber dann auch nur reingeknäult und würde beim schnellen Herausnehmen leicht Knoten machen, oder?

    Hm, ich glaube der Gurt wäre unpraktisch, aber vielleicht, wenn man eine Bauchtasche mit - wie nennt sich das? - Abdeckklappe? Hätte, die mit nem einfachen Schnellverschluss zu öffnen ist...

    Da könnte man die Leine auch oben auf die Tasche legen und mit der Klappe fixieren.


    Was habt ihr denn alle für Bauchtaschen?

    Ich bräuchte mal einen heißen Tipp für eine neue Bauchtasche für Training und Einsatz.


    Taschen, in die die wichtigsten Dinge reinpassen, gibt es einige. Meine jetzige ist wirklich sehr knapp gehalten. Erste Hilfe Kram habe ich im Rucksack und in der Bauchtasche habe ich nur GPS, Kompass, Zettel und Stift, Belohnung und Wasser für den Hund und Einmalhandschuhe.


    Nun habe ich ja angefangen Ayla, meine Nachwuchshündin, zum Rückverweiser auszubilden. Was mir da praktisch erscheint wäre eine Möglichkeit die Leine zum Rückführen so außen an der Tasche befestigen zu können, dass ich sie mit einem Handgriff abnehmen kann um sie nach einer Anzeige schnell am Hund befestigen zu können.

    Die Leine ist eine glatte 5 Meter Lederleine mit normalem Karabiner an einem Ende und einem Knoten an der anderen Seite.

    Einfach in die Tasche knäulen macht eine Staffelkollegin, aber das ergibt halt schnell nen großen Leinenklumpen.

    Ein großer Kletterkarabiner an der Tasche wäre ne Möglichkeit, aber das kann ja auch verhaken.


    Mir schwebt irgendwie eine Art breiter Haken (oder "Dorn") vor, der seitlich am Körper nach oben an der Tasche befestigt ist. Da könnte man die augeschossene Leine einfach drüberhängen. Versteht man was ich meine?

    Gibt es sowas?


    Oder glaubt ihr, dass was anderes besser funktioniert. Wie machen das die anderen Hundeführer mit Rückverweisern?