https://laboklin.de/wp-content/upl…21_DE_FINAL.pdf
Das finde ich eine sehr gute Übersicht zu möglichen Differentialdiagnosen.
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Das finde ich eine sehr gute Übersicht zu möglichen Differentialdiagnosen.
Euer Tag ist total zergliedert in Mini-Abschnitte, euer Welpe erwartet sobald er wach ist, dass ihr etwas mit ihm macht: Rausgehen (sehr kurz und an der 5 Meter Leine, ihr lauft also ständig hinterher), Trainieren (ich vermute mit Leckerlis Tricks üben?) und Spielen (darf er das alleine oder spielt ihr mit ihm?) Dazwischen 4 Mal am Tag Fressen.
Im Prinzip lernt er, sobald ich aufwache, machen die Menschen was mit mir und das tut nicht gut.
Ich würde das Tricks üben zur Zeit noch sein lassen, ich würde nur noch dreimal füttern (ich habe die Begründung des Tierarztes nicht verstanden) und ich würde einmal am Tag zusammen richtig raus gehen. Ins Auto und an den Waldrand oder ins Feld, wo die Leine ab kann und ihr gemütlich auch mal länger unterwegs seid. Nicht wandern! Sondern schlendern und schauen, mal nen Hang hoch, mal in eine Schneewehe rein, hier ne gefrorene Pfütze, da raschelndes Laub... Stehenbleiben und Hinsetzen sind meist doof, vor allem wenn es so kalt ist, aber man kann sich auch langsam fortbewegen. Vielleicht findet ihr auch andere Hundehalter für gemeinsame Entdeckungstouren. Sowas darf gerne mal eine Stunde dauern, aber wichtig: Lasst ihn mal machen!
Ich mache solche Ausflüge schon sehr früh und die Welpen spielen, probieren sich aus, werden selbstbewusst und sind zufrieden.
Der zweite Tag in Folge ohne Pipi im Haus. Das Kleinteil wird langsam doch noch stubenrein ![]()
Ich denke auch das dem Zwerg nach stundenlangem Schlafen und ein bisschen im Haus herumdaddeln einfach die Decke auf den Kopf fällt und sich der Spiel- und Bewegungsdrang Bahn bricht.
Du hast ja schon einige gute Tipps bekommen, um auch im Winter für etwas Abwechslung zu sorgen. Zum Einen, für Bewegung und Spiel an der frischen Luft, zum Anderen aber auch um neue Dinge zu erleben und kennenzulernen, damit euer Hund ein selbstsicherer Begleiter werden kann.
Meine alte Hündin, 13 Jahre alt, sehr mager und nur noch 4,8 kg schwer, friert auch. Trotzdem geht sie gerne mit raus. Ist es zu windig und kalt, sodass auch der Mantel nicht genug Schutz bietet, nehme ich sie phasenweise einfach unter die Jacke. Das genießt sie sehr und dort ist es muckelig warm. So kann man auch mal längere Ausflüge machen, bei denen sich selbst Laufen und getragen werden abwechseln.
Ansonsten dachte ich noch an Einkaufszentren. Sowas gibt es doch bestimmt auch in Österreich, oder. Also große Gebäude mit vielen Läden drin, zwischen denen man geschützt Bummeln kann. Außerhalb der Hauptstoßzeiten ist das doch vielleicht auch einen Ausflug wert.
Heute hat Drizzle gezeigt, dass sie eigentlich wirklich nicht mehr klein ist. 19 Wochen um genau zu sein.
Heute Vormittag waren alle Hunde bei einer Freundin, die auch Drizzles Schwester hat. Man kann sich vorstellen, dass es zwischen den beiden eine einzige Party war. Sie sehen sich öfter und spielen sehr ausdauernd.
Mittags habe ich sie abgeholt und sie kamen mit an die Arbeit. Im Aufenthaltsraum war Drizz erst in der Box mit nem Stück Rinderhaut. Nach ca. 1 1/2 Stunden hörte man ein paar Kläffer, dann war wieder Ruhe. Ich habe ne Pause genutzt und habe sie kurz vor die Tür gelassen, wo sie direkt Pipi gemacht hat. Danach war sie frei mit im Raum und ich habe die nächsten 2 Stunden nichts von ihr gehört. Als ich sie dann am Ende der Sprechstunde runtergelassen habe, hat sie total verschlafen geschaut und dann wieder draußen sofort gepinkelt.
Im Aufenthaltsraum Chillen? Check!
Nicht in die Praxis Pinkeln? Wird langsam!
Nach Feierabend ist sie mit den anderen nochmal wie gewohnt den Weg an der Praxis runter, da kann nochmal jeder was machen, wenn er muss und dann geht es sofort ins Auto. Bisher musste ich Drizzle immer auf dem Weg zum Auto anleinen, weil sie nicht einsteigen wollte. Heute lief sie wie selbstverständlich mit zum Auto und war schon als Dritte mit drin.
Brav ins Auto steigen? Check!
Ein schneller Heimweg, Zuhause nur schnell gefüttert und dann auf zur Staffelbesprechung. Die Hunde blieben alle Zuhause. Für max. 3 Stunden habe ich das vorher auch schonmal gemacht (2 Mal um genau zu sein). Da hatte sie dann aber auch einmal reingepinkelt. Heute gab es einfach keine wirkliche Alternative und so waren es dann über 4 Stunden Abwesenheit. Begrüßt wurde ich danach von einem ziemlich entspannten Drizzlechen (Beat war aufgeregter), die gleich draußen einen riesigen See gemacht hat. Drinnen war alles sauber geblieben.
Alleine bleiben? Check!
Ich fürchte wir müssen in den Junghundethread ![]()
Gestern hatte ich mich ganz frech bei Cherubina zum Hüten eingeladen. Vielen Dank dafür!
Es war mir ein Vergnügen. Es war echt ein schöner Jahresausklang mit dir und den Hunden und toll euch beiden zuzusehen! Ein paar gute Impulse zum Training mit Ayu konnte ich mir ja auch mitnehmen. Ich bin wieder richtig motiviert da wieder richtig einzusteigen.
Dank der Kälte wollte mein Anhänger nicht mitkommen und ich musste den eigentlich mit dem Auto geplanten Umzug der Jährlinge dann doch zu Fuß machen. Und wenn man schon Verstärkung da hat, dann kann man an der Straße auch mal jemanden aufpassen lassen.
So sieht das bei uns immer an kniffligen Stellen aus:
Und so dann im freien Feld (hier treibt Ayla mit nach. Dann nimmt Sumi sich total zurück).
Mich würde auch der Grund für den dauerhaften Leinenknast interessieren. Selbst 10 Meter Schleppleine sind ja für nen großen Hund ne ziemliche räumliche Einschränkung.
Du schreibst, dass du ländlich lebst, gibt es da keine Möglichkeit für Freilauf?
Meine Junghunde sind auf Spaziergängen auch immer wieder mal "lustig", packen sich nen Erdklumpen und werfen den in die Luft, fetzen mit nem ollen Maiskolben über das abgeerntete Feld, geben richtig Gas. An der Leine geht das nicht so, also würden auch meine Hunde sich dann irgendwann vermutlich die Leine schnappen...
Und nur für mein Verständnis:
Nach spätestens 25 Minuten hast du das Gefühl, es ist genug und bist dann ja auch schon wieder am Auto/ Zuhause, denn würdest du 25 Minuten in eine Richtung gehen, dann bräuchtest du ja nochmal so lange für den Rückweg. Oder gehst du von vorneherein eine Runde, bei der du nach 20 bis 25 Minuten wieder zurück bist?
Kann es sein, dass dein Hund anfängt in die Leine zu beißen, weil er merkt, dass der Spaziergang schon wieder fast rum ist? Meine Hunde wissen immer genau wo das Auto steht. Die alte Smilla wird dann schneller, weil sie da rein will und Drizzle haut manchmal die Bremse rein, weil sie noch weiter draußen sein will. Das merke ich jedenfalls oft schon, bevor das Auto in Sichtweite ist.
Fuchshexchen Ja, hier gibt es den für nächstes Jahr
Ich würde mir da keinen großen Kopf machen. Für den Zwerg gibt es jeden Tah was Neues zu erleben, zu Weihnachten eben ein paar neue Leute und neue Orte. Wenn sich das Ganze ohnehin auf 2 Stunden beschränkt, sehe ich da kein großes Problem drin - nir alleine lassen würde ich ihn auch nicht so lange.
Gibt ws einen Grund, warum du glaubst der Welpe sei zu früh ausgezogen? Ist er besonders unsicher? Hat große Anpassungsprobleme? Zwischen 8 und 9 Wochen ist die Abgabe der Welpen durchaus üblich.
Aus tierärztlicher Perspektive glaube ich wirklich, dass man als Hundefriseur ja wenigstens die Tiere zu Gesicht bekommt, wo ein gewisses Einsehen bei den Besitzer da ist.
Die Fälle, die du schildesterst, also Filz, lange Krallen, faule Zähne, Übergewicht, sind mein täglich Brot und ich waage mal die These aufzustellen, dass die Leute, die sagten der Tierarzt hält das für normal entweder nie mit den Tierarzt darüber gesprochen haben oder dies aus Selbstschutz so formulieren.
Und ja, wenn ein Hund bei mir wegen akuter Probleme vorgestellt wird, dann mache ich nicht immer die langen Krallen zum Thema. Aber: Ich schneide täglich Krallen, die die Besitzer nicht auffällig fanden, ich spreche täglich über die Notwendigkeit einer Zahnsanierung oder der Gewichtsreduktion und ich schere regelmäßig wenigstens den Anogenitalbereich, weil sich dort die Exkremente sammeln.
Ebenso die Sätze: "Ja, ich weiß, er hat echt zugenommen. Aber es war in letzter Zeit auch so viel Stress, da konnten wir gar nicht richtig Spazierengehen..." "Bald ist Herrchen wieder Zuhause, da geht er wieder die große Runde." Es muss halt immer einen Grund haben, das ist der Wunsch das zu erklären und sich zu verteidigen, ganz unbewusst.
Niemand sagt: Ja, ich weiß mein Hund ist zu fett, ich bin einfach zu doof weniger zu füttern.
Hunde, deren Zustand ich mit Fotos dokumentiert habe, damit ich bei ner möglichen Anzeige gegen die Leute was in der Hand habe:
Ein Hund mit so starkem chronischen Juckreiz, dass er am ganzen Körper borkige verdickte Haut und fast kein Fell mehr hatte. Offene Ekzeme, Krusten, völlig entzündete Ohren, wunde Füße... Der Hund hatte seit Jahren keinen Tierarzt gesehen. (Nach erfolgreicher Behandlung und unter Dauermedikation, kam sogar das Fell wieder.)
Ein Hund mit infizierter und zum Teil angefressener Rute Rute, stinkend und mit Madenbefall. Der Hund wusste vor Schmerzen nicht ein noch aus und hat wild um sich gebissen, wenn der Besitzer ihn vom Rutekauen abhalten wollte. Der Besitzer wollte den Hund einschläfern, weil er mehrfach gebissen wurde und Angst um die Enkel hatte. (Unter Schmerzmittel und Antibiose ging es schon besser und nach erfolgter Amputation der Schwanzspitze ist nun alles wieder gut).