Beiträge von Cherubina

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    Ich muss nochmal nachlegen. Das war gerade eine superschöne Überraschung.

    Schon heute Morgen war mir dieses Schaf aufgefallen, hat sich abgesondert, kommt bestimmt bald. Mittags war es immernoch alleine, aber der vorsichtige Versuch mich anzunähern um zu schauen, ob da ein Lamm ist, führte dazu, dass die Mutti aufgeregt blökend weglief. Ich meine schon Geburtsschleim gesehen zu haben, aber sie war zu weit weg und ich wollte sie nicht weiter beunruhigen. Also nochmal Zeit gelassen. 2 Stunden später kam ich hin und sie hatte ein großes und sehr mobiles Lamm bei sich. Es war trocken und sie hat es gelockt, aber schon auf große Distanz versucht es von mir wegzuführen.

    Das Problem dabei ist, dass ich das Lamm morgen dann auch nicht mehr einfach einfangen kann. Dann kommen die Hunde ins Spiel und wenn die Schafe rennen, werden Lämmer gerne mal überrannt. Das will ich vermeiden. Also habe ich zu einem Spirt angesetzt (ja, ich musste schon richtig rennen) und habe das Lamm gefangen. Die Mutter ist, wie ich erwartet habe, dem Lamm nicht gefolgt. Also habe ich es in Sicherheit gebracht und dann mit Hilfe der Hunde das Schaf eingefangen. Das ging dann zum Glück sehr flott und ich habe es zum Lamm auf den Hänger buxiert.

    Dort angekommen sah ich, dass noch zweites Lamm hinten rausschaute. Es hatte die Beine nicht richtig gestreckt und es ging drum nicht weiter. Eine ganz kurze Geburtshilfe später hat Mutti sich dann ganz brav um beide gekümmert.

    Es sind ihre ersten Lämmer, sie ist super nervös und dann noch der Stress durch schwere Geburt und Einfangen - aber nun steht sie tapfer da und leckt ihr zweites Lamm trocken.

    Ich hatte echt nicht erwartet, dass da zwei so Brocken drin sind.

    Hier ist es derzeit wieder echt spannend. Zum einen hat vor drei Tagen meine alammzeit begonnen und ich sammele jeden Tag Muttis mit ihren Lämmern von der Winterweide, damit sie im Stall sicherer vor dem Fuchs sind.

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    Zwischenstand: 7 Mädels und ein Bocklamm von 5 Muttis.


    Und dann habe ich vor zwei Wochen keine 50 Meter von meiner Bockweide entfernt einen toten Hirsch gefunden. Nun kam das Ergebnis des Rissgutachtens, das der Jagdpächter angeleiert hat. Es war tatsächlich ein Wolfsriss. Hätte ich nicht erwartet. Für mich sah das aus, als sei der verendete Hirsch von Füchsen ausgeweidet worden...

    Nunja, meine Böcke stehen da auch jetzt noch völlig entspannt und ohne besondere Vorkommnisse hinter E-Zäunen. Bei der Größe der Wolfsreviere macht es wohl auch keinen Unterschied, ob ich die dort lasse oder auf eine andere Weide bringe.

    Drückt mal die Daumen, dass der Wolf oder die Wölfe weiter ans Wild halten.


    Der tote Hirsch:

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    Das geht, ich kastriere die (oder lasse sie vom TA kastrieren) wenn die Hoden abgestiegen sind.

    Magst du das mal genauer definieren?

    Die Hoden sind ja meist schon bei der Geburt, spätestens aber nach einer Woche abgestiegen. Früher war es ja weit verbreitet in diesem Alter schon Gummiringe über den Hoden zu ziehen, damit er abstirbt - inzwischen verboten...

    Zumindest nach dem was man so liest (ich habe da keine verlässliche Quelle, bin auch zu faul zum Suchen), soll so eine frühe Kastration das Risiko für Probleme durch Urolithiasis erhöhen. Das ist für Schlachtlämmer sicher egal, aber bei Tieren, die bei mir alt werden dürfen, war das immer ein gutes Argument dafür erst recht spät zu kastrieren.

    Meine Hammel wurden bisher mit ca. 9-12 Monaten blutig kastriert.

    Ich kann bestätigen, dass diese Hammel bisher alle völlig problemlos in der Herde mitliefen, auch ehemalige Flaschenlämmer und sehr zahme Tiere. Ich kuschele aber auch nicht viel mit denen und achte darauf keine "Frechheiten" zu erlauben. Auch ein halbherziges Stoßen durch ein Jungtier wird hier sehr deutlich beantwortet.

    Die 6 Monate sind voll.

    Zwischenstand:

    Ins Auto Einsteigen ist wieder doof, wir sind da wo wir vor 2 Monaten waren. Allerdings kommt sie sofort angeflitzt, wenn ich einfach ohne sie losfahre. Nachdem ich das nun ein paar Mal durchgezogen habe, kam sie heute schon gerannt, als ich die Kofferraumklappe geschlossen hatte. Es ist also noch Hoffnung.

    Pinkeln in der Wohnung? Naja! Vorletztes Wochenende war sie mit auf Seminar, Übernachtung in alten Büroräumen mit überall Teppich. Alles blieb trocken! Wieder Zuhause hat sie mir drei Nächte hintereinander nachts ins Schlafzimmer gepinkelt. Echt ätzend! Jetzt ist es seit 6 Tagen trocken geblieben - eine Pfütze beim Alleinebleiben. Das waren aber ungeplant 6 Stunden... Es ist noch Hoffnung.

    Freilauf und Rückruf bisher super. Im Training wird sie selbstsicherer. Alleinebleiben (mit den anderen Hunden) super.

    Bisher keine kaputten Möbel o.ä. und bisher keine ernsthaften Jagdambitionen - das kommt bestimmt noch.

    Drizzle war ne ganze Zeit lang gar nicht ansprechbar, wenn sie andere Menschen gesehen hat, auch auf echt große Distanz.

    Sie ist dann einfach durchgestartet und da hingelaufen - ich musste sie dreimal peinlich berührt bei Leuten abholen, weil ich die einfach zu spät gesehen hatte.

    Natürlich war die Leine in den meisten Fällen dann doch dran und ich konnte Vorkommnisse dieser Art einige Wochen vermeiden.


    Heute hab ichs mal wieder zu spät gesehen und sie war schon durchgestartet und auf halbem Weg zu den Leuten (ohne Hund, die Menschen sind die Attraktion). Aber heute hat der Rückruf einfach bombe gesessen. Ein Ruf und Kleinteil dreht sofort ab und kommt freudig zu mir.

    Das ist so ein Beispiel für: geht irgendwann dann einfach. Wobei ich natürlich noch nicht sicher bin, dass es nächste Woche nicht anders aussieht.

    Mein Morgen begann mit ner großen Putzaktion. Drizzle hatte etwas Durchfall und hat in der Nacht großes und kleines Geschäft ins Schlafzimmer gemacht. Da der Boden nicht ganz in der Waage ist, lief die Pipipfütze durchs halbe Zimmer und unter dem Bett entlang.

    Ich bin nachts sogar kurz so wach gewesen, dass ich den Gestank wahrnehmen konnte, jkn aber noch beim Gedanken "hat da einer gepupst oder ist das Kacke?" wieder eingeschlafen. :woozy_face:

    Seufz... Diese Pinkelei nervt! Gerade ging es wieder drei Tage gut. Drizzle war überhaupt sehr brav und das obwohl sie und die anderen Hunde derzeit lange Alleinbleibphasen haben, da mein Auto in der Werkstatt ist und ich im geliehenen Auto nur sehr eingeschränkt Hunde mitnehmen kann.

    Heute morgen um 4 musste Sumi raus, ich habe Drizzle genötigt mitzugehen und sie hat brav gepinkelt. Aufgestanden bin ich erst um 8 Uhr, war herrlich!

    Alle Hunde bekommen gleich die Chance in den Hof zu gehen und sich zu lösen. Kleinteil war natürlich auch draußen. Ich hab mich derweil fertig gemacht. Dann gabs Futter für die Hunde und währen mein Toast im Toaster bräunte kam Drizzle schlendernd an mir vorbei Richtung Küchentür (Hinterausgang zum Hof). Ich hab nicht geschaltet, weil sie ja schon draußen war und auch durchaus längere Zeit dicht bleibt.

    Zack, ich schaue nach ein paar Sekunden doch nach ihr und da sitzt sie neben ihrer frischen Pipipfütze.

    Sie meldet sich einfach null! Schauen und zur Tür schlendern muss reichen. Fürs große Geschäft kann sie übrigens sogar laut fiepen! Das geht schon ewig nicht mehr rein.