Hund im 3. OG?

  • Hallo zusammen,


    wie schon in meiner Vorstellung geschrieben, würde ich mir gerne einen Hund zulegen.


    Zu unserem Leben passt das gut: mein Partner und ich arbeiten von zuhause, es ist praktisch immer jemand da. Wir sind viel draußen unterwegs, machen lange Spaziergänge und freuen uns tierisch darauf, Zeit mit einem Vierbeiner zu verbringen. :smiling_face_with_heart_eyes:


    Der Haken ist: wir wohnen im 3. OG ohne Aufzug. Ich habe jetzt hunderte Meinungen dazu gelesen, komme aber nicht zu einer Entscheidung, inwieweit das mit einem größeren Hund machbar ist. Wir hatten einen Dalmatiner ins Auge gefasst, vielleicht auch einen Großpudel.

    Ich habe oft gelesen, dass man darauf achten sollte, dass die Rasse nicht zu Hüftdysplasie neigt. Das scheint bei Dalmatinern der Fall zu sein (zumindest ist sie deutlich seltener als bei anderen Rassen). Aber reicht das aus?


    Würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen!

    • Neu

    Hi


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    • Mein erster Hund war ein Kerry-blue-Terrier, er kam als Welpe mit 8 Wochen zu mir. Wir wohnten im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses und es war nie ein Problem. Damals hatte kaum Jemand ein Haus mit Grundstück, es war 1984 und tiefste DDR. In den 4 Jahren, die wir noch in dem Haus wohnten, ist nie etwas passiert, was diese 3. Etage zum Thema gemacht hätte. Wenn Du eine Rasse wählst, die Du in Notfällen tragen kannst - es gibt ja auch Tragehilfen - ist ein 3. Stock für mich kein Ausschlusskriterium für eine Hundehaltung.

    • ... Ich habe jetzt hunderte Meinungen dazu gelesen, komme aber nicht zu einer Entscheidung, inwieweit das mit einem größeren Hund machbar ist. Wir hatten einen Dalmatiner ins Auge gefasst, vielleicht auch einen Großpudel.

      Ich habe oft gelesen, dass man darauf achten sollte, dass die Rasse nicht zu Hüftdysplasie neigt. Das scheint bei Dalmatinern der Fall zu sein (zumindest ist sie deutlich seltener als bei anderen Rassen). Aber reicht das aus?

      ...

      Und hier wirst Du in etwa 100 weitere Meinungen und Erfahrungen bekommen. :nerd_face:

      Aus eigener Erfahrung mit mittlerweile dem vierten großen Hund (Neufundländer, 2 Bouviers, Schäferhund) wäre das für mich nichts.

      Ein gesunder ausgewachsener Hund kann sicher 3x am Tag die Treppen steigen.

      Aber so ein Hund besteht ja nicht nur aus Hüfte.

      So sollte ein Welpe / Junghund dieses Treppenpensum eher nicht bewältigen. Unsere Schäferhündin wog aber mit einem halben Jahr schon 26kg. Die hätte ich nicht täglich mehrfach tragen wollen.

      Dann kann so ein Hund ja auch Magen- / Darmgeschichten bekommen. Mit Durchfall mehrfach die Nacht drei Etagen runter und rauf, das wäre ein Spaß.

      Aktuell haben wir hier die Bouvierhündin mit frischer Kreuzband-OP. Ganz ehrlich, ohne Garten hätte ich null Idee, wie wir das hätten stemmen sollen. Sie durfte in den ersten 3 Wochen gar nicht Gassi gehen. Nur eben fürs Geschäft auf die Wiese und dann direkt wieder hinlegen.

      Spätestens wenn sie alt und gebrechlich werden, ist das 3.OG kein Zuckerschlecken mehr.

      Sicher ist jeder Mensch anders leidensfähig, aber für mich käme ein großer Hund nur mit Garten oder zumindest einer Erdgeschosswohnung in Frage.

    • Ich persönlich würde in dem Fall einen kleineren Hund nehmen, den man problemlos tragen kann.


      Klar, ein gesunder erwachsener Hund wird damit keine Probleme haben, aber ein Hund im Wachstum sollte nicht so viele Treppen täglich rauf- und runterlaufen - und gerade im jungen Alter müssen die Hunde ja meist noch öfters und sind schon zu schwer zum Tragen.


      Wenn der Hund alt oder verletzt ist, bekommt man richtig Probleme, wenn man ihn nicht tragen kann.

    • ich musste meinen leichteren Großpudel mal 4 Wochen lang nur eine halbe Treppe hoch und runtertragen und ich muss sagen das macht keinen Spaß auch 23kg sind schwer und unhandlich und man trägt sie ja nicht weil es ihnen gut geht sondern weil sie gerade irgendwas haben und tragen ist dann nie sonderlich angenehm

      • Neu

      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


    • Ich hab mit Hund Jahrelang im 4.OG gewohnt. Ja, wenn Hund mal wegen irgendwas die Treppen getragen werden muss ist es echt zum kotzen, aber es geht. Wäre für mich jetzt kein Grund gegen einen Hund, aber man sollte eben gucken dass der Hund eine Endgröße erreicht die man tragen kann.
      Mittlerweile wohne ich aber Hochparterre und bin echt froh drüber.

    • Habt ihr einen Aufzug? Falls ja, ist ein größerer Hund kein Problem.


      Falls kein Aufzug vorhanden ist, empfehle ich einen Hund, den ihr problemlos die 3 Stockwerke hoch und runter tragen könnt. Am Treppensteigen scheiden sich bei Hunden ein wenig die Geister. Meine Physio rät eher davon ab, aber egal, wie man selbst das Thema sieht: Es kann immer mal passieren, dass der Hund sich verletzt oder auf seine alten Tage nicht mehr Treppen steigen kann, und dann ist das 3. Obergeschoss ohne Aufzug heftig.


      Mal ein Beispiel, mein Rüde hat sich Ende April einen Kreuzbandriss zugezogen, die OP war dann Anfang Juni, nun ist er immer noch in der Genesungsphase - Treppen steigen werde ich ihn generell eher nicht mehr lassen, da ihm eine weitere OP am anderen Bein noch bevorsteht. Ich wohne im zweiten Stock ohne Aufzug und kann somit unheimlich froh sein, einen Chihuahua zu haben, der gerade mal 3 Kilo auf die Waage bringt.

    • Meine letzte Hündin hatte zum Schluss noch 16 Kilo aber selbst das war im 2. Stock viel.

      Wie schon geschrieben, ist es weder für einen Welpen in Ordnung gleich Treppen zu laufen, es kann eine Krankheit Dir einen Strick durch die Rechnung machen oder eben das Alter (in dem sie auch öfter mal zum Erleichtern raus müssen).

      Du müsstest also überlegen, wieviel Du evtl. auch öfter tragen kannst und danach würde ich mir eine Größe (Gewicht) raussuchen.

    • Bei einer Wohnung im oberen Stockwerk würde ich einen Hund bis maximal 10kg wählen, eher deutlich weniger.

      Ich habe meinen 7,5kg Hund 5 Jahre lang auf und ab getragen in den 2. Stock und es ist einfach nervig. Beim Stubenrein werden, dass der Hund die Treppen immer langsam und ordentlich selbst läuft, dass er mal krank ist und in der Nacht 5x runter muss, dass er etwas an den Gelenken hat und monatelang oder für immer gar nicht Treppensteigen darf, dass man bei Einkaufen zb selbst erst den Hund hoch trägt, draußen die Einkäufe stehen bleiben und man wieder runter rennen muss... Es ist einfach unpraktisch und bei Hunden jenseits der 20kg definitv nicht machbar.


      Ich würde mir entweder einen kleinen Hund holen oder eine Wohnung suchen, wo das mit großem Hund machbar ist.

    • Habe auch so gewohnt und mir bewusst eine Gewichtsklasse gesucht, die man im Notfall auch mal einige Wochen tragen kann.


      Es wurde ein 10 kg Hund. Länger tragen ist da schon nervig. Über 15 kg würde ich definitiv nicht wollen.

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