Beiträge von DarFay

    Ich hatte mal veganes Trockenfutter daheim. Meine Hündin hatte da ein längeres Durchfallproblem und jedes Industriefutter hat ausgelöst (darum BARFe ich jetzt sehr hochwertig). Das Trofu kam gar nicht so schlecht an. Obwohl meine Hündin beim BARFen auch das Gemüse ignorieren würde, wenn ich es nicht ordentlich in die Blutsoße vermische. Ich glaube, ganz gut gemachte Vegane Produkte können schon schmecken. Obwohl ich selbst Veggi bin, würde ich allerdings nicht das gleiche von meinem Hund verlangen. Sie LIEBT ihr BARF Fleisch und mit veganen Snacks käme ich draußen im Training auch keinen Zentimeter voran.


    Allerdings teste ich auch aktuell Insektensnacks. Das könnte noch eine interessante Alternative darstellen.

    Ich bin jetzt auch etwas verwirrt. Der Grund ist jetzt, dass du Vollzeit arbeitest (ab März oder sowas glaube ich), es bei dir keine Möglichkeit einer Betreuung gibt und das fällt dir auf, nachdem der Welpe eingezogen ist? :???:

    Auch ich liebe meine Hündin und habe bereits jetzt das Gefühl, nie wieder einen so tollen Hund zu bekommen (obwohl ich sie mehrere Monate abgeben wollte am Anfang).

    Aber genau das würde ich nicht aushalten. Ich kann doch ihn nicht monatelang nicht wollen und permanent ein schlechtes Gefühl haben. Zumal es auch wie gesagt für ihn unfair wäre…

    Was sind 2 Monate zu 15 Jahren? Irgendwann wird jeder Tag ein bisschen besser, der Hund integrierter. Bis man auf einmal merkt, dass man überhaupt nicht mehr über sowas wie Abgabe, Sorge und Zukunftsängste nachdenkt. Aber ich möchte dir das jetzt auch gar nicht einreden. Aus Erfahrung weiß ich allerdings, dass das nun mal vorbei geht. Ich bin so froh, meine Maus damals nicht einfach hergegeben zu haben.

    Das ist natürlich richtig, aber wenn ich so ein hohes Unwohlsein bei neuen Dingen habe, dann ist das ja eigentlich kein gutes Zeichen.


    Ach, das würde ich so nicht unterzeichnen. Du liest doch, wie viele auch Probleme durch den WelpenBlues hatten und keiner davon würde seinen Hund je wieder hergeben wollen. Auch ich liebe meine Hündin und habe bereits jetzt das Gefühl, nie wieder einen so tollen Hund zu bekommen (obwohl ich sie mehrere Monate abgeben wollte am Anfang).

    Leute, die sich mit WelpenBlues nicht auskennen, aber gleich negativ werden, sollten vielleicht lieber die Finger still halten. Seite 2 und 3 lesen sich teilweise echt unangenehm.


    Ich musste mich beim "WelpenBlues" (erwachsener Neuhund) zwar nicht übergeben, aber der Rest ist mir auch vertraut. Besonders wenn man "Problembereiche" hat (z. B. sich allein um alles kümmern oder Hund kann nicht allein bleiben), da reagiert man schneller über. Perfektionismus ist hier auch oft treibende Kraft.


    Es ist unterschiedlich, wie lange der Blues dauern kann. Ich hatte so viel Druck durch auf Arbeit gehen müssen, aber Hund kann nicht allein bleiben, dass mich 2-3 Monate diese Gefühle im Griff hatten (Hund mied mich zudem und gab keine positven Feedback zurück).


    Man gewöhnt sich an das Neue im Leben. Gib dir Zeit. Lass dich nicht unter Druck setzen durch dich selbst oder komische Forenantworten. 66 Tage dauert es laut Studie, bis man neue Dinge im Leben als neue Routine verinnerlicht hat (Essroutinen, Sportroutinen oder auch ein neues Lebewesen im Haus). Macht einfach euer Ding, erfreue dich an den guten Dingen. Schreib zum Beispiel Tagebuch, was dir heute alles an deinem Welpen gefallen hat. Schreib deine Gefühle nieder, das hilft. Mir half damals auch ein Hundetrainer - jemand, der zum Austausch einfach vor Ort ist. Viel Spaß mit deinem Mäuschen. :smiling_face_with_hearts:

    Zur Kingel: Falls ihr das trainieren wollt, ein kleiner Tipp. Klingelton wechseln. Beim Heimkommen selbst klingeln. Wir haben das Thema auch kurz gehabt. Mit neuem Ton startet es sich einfacher. Wir haben dann bei jedem Mist selbst geklingelt. Müll rausgebracht, klingeln. Heimkommen, klingeln. Meine Eltern kommen zu Besuch, klingeln. Klingeln war irgendwann sehr positiv bis langweilig belegt. Zusätzlich musste Frau Hund beim Klingeln ins Körbchen und es flogen Leckerchen ohne Ende.


    Klingeln ist super, da passiert nix und es gibt Essen.

    Mit der richtigen Hunde Wahl hat man meist schon die halbe Miete. Richtig krasse Problemthreads sind überwiegend anspruchsvolle Rassen oder Auslandsimporte (HSH).


    Ansonsten ist Bauchgefühl grundlegend der beste Weg, denn jeder Hund ist anders und es gibt kein 1x1, das für jedes Tier passt. Lernen kann ein Hund sein Leben lang und am Ende ist der Hund richtig erzogen, wenn du als Team mit ihm glücklich bist. Denn jeder legt auf andere Dinger Wert.


    Zu viel informieren hinterlässt leider oft das Gefühl, unsicherer zu werden. Da jeder andere Tipps gibt. Also nicht übertreiben damit. :bindafür:

    Warum denkst du denn, dass ein Mischling eine bessere Wahl sein könnte?

    Mir wurde oft gesagt, ich soll mich nicht auf eine Rasse versteifen und da ich ziemlich offen bin, dachte ich ein Mischling käme da dann ganz gelegen


    Ja stimmt, auf eine Rasse versteifen bringt einen nicht weiter. Sondern eine Liste erstellen mit Dingen die du mit deinem Hund machen willst und wie du dir ein Zusammenleben mit Hund vorstellst. Soll er Jagdtrieb haben, soll er viel wtp haben oder wachsam sein, soll er anhänglich oder selbstständig sein...

    Was kannst du dem Hund bieten vs was sollte der Hund dir "bieten".


    Danke

    Ich habe auch schon eine Traumhunderasse, nämlich den Islandhund. Als zweite Option noch den Sheltie. Vielleicht auch einen Spitz, wenn die Spaß am Hundesport haben.

    Nur ich dachte, dass eventuell ein Mischling die bessere Wahl sein könnte. Das mit dem Ausland lasse ich aber auf jeden Fall sein.

    Was sind denn deine Vorstellungen vom Hund bei dir? Was hast du so vor, wie lebst du? Was möchtest du gar nicht, was kannst du bieten. Eventuell auch optische Vorlieben/No Goes? Welcher Hundesport?


    Korrekt, drum frag ich. Damit wir vielleicht ein paar passende Rassen für dich finden können. Hilft auch sich selbst, wenn man noch nie so genau drüber nachgedacht hat.

    Leute, mal ne kurze Frage: was machen eure Hunde eigentlich so, wenn sie länger alleine sind (bei denen, wo das schon klappt). Wenn es bei Ginny länger als 2-3 Stunden wird, fängt sie zwischendurch immer an, zu spielen :D also wirft sich das Spielzeug durch die Gegend und bespaßt sich quasi selbst. Wenn sie fertig ist legt sie sich dann wieder schlafen. Ich frage mich nur ob das normal ist 😅 weil wildes spielen ja auch stressabbau sein kann und unser Start mit dem alleine bleiben ja sehr holprig war. Sie spielt übrigens auch in meiner Anwesenheit öfter mal alleine, also ist kein Verhalten das sie nur während dem alleine bleiben zeigt.

    Meine schläft und schläft und schläft. Durch einen Autounfall mit gesperrter Kreuzung war sie mal 9 Stunden ungeplant allein. Auch da: Schläft. :sleeping_face: Wird maximal der Schlafplatz getauscht von weichem Sofa zu hartem Boden. Aber sie spielt auch sonst nie allein. Also keine Ahnung was spielen bedeutet. Ich würde das positiv sehen, wenn dein Hund auch so gern mal allein ein Ründchen mit dem Spielzeug dreht.