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Beiträge von DarFay

    Darum schaue ich gern viele Quellen aus wissenschaftlichen sowie alltagstauglichen Erfahrungen an und betrachte natürlich immer, wie der Hund reagiert. Entsteht Unruhe im Hund? Juckts auf einmal? etc.


    Gerade der Bereich Ernährung wird immer wieder umgeworfen, weil niemand gleich ist und viele Faktoren reinspielen. Das sieht man beim Menschen noch viel deutlicher. Diese vielen Ernährungsformen für unterschiedliche Ergebnisse mit ihren unterschiedlichen Pro&Cons sind manchmal schon fast gruselig. Dabei kennt man eigentlich, was gesund ist und was nicht.


    Hier gibts ein Grundkonzept (wissenschaftliche Basis), das eigentlich rundum immer wieder optimiert und angepasst wird. Allerdings ohne zu krass dabei zu werden. Hier gibts trotzdem am Abend mal ein Stück vom Käse-Pizzarand, Nudeln mit Soße oder ein Häppchen von der Gemüsepfanne (solange nix davon scharf ist, das bekommt ihr nicht). Mir ist auch wichtig, das Fressen Freude macht und keine Qual ist.

    Ich persönlich glaube an die Wissenschaft. Und dementsprechend auch an Tierärzte die sich mit Fütterung und Diätik spezialisiert haben. Ich glaube nicht an Barf Gruppen auf Facebook oder ähnliches...

    Hast du je reingeschaut? Alle die hier dagegen wettern haben sicher nicht einen Blick gewürdigt und wedeln es ab, weil Soziale Medien und fundierte Aussagen ja nicht zusammenpassen.


    Eine sehr gute Tierärztin berät beispielsweise in einer FB Gruppe zum Thema Niereninsuffizienz (Thema Katze) und es ist erschreckend, mit welchen pupsigen Blutbildern einfach CNI draufgestempelt wird. Die Gruppe rettet vielen den Arsch vor unqualifizierten Diagnosen. Auch zum Thema FORL.


    Man muss halt schon filtern können was dort Trash und was gut ist. Es tummeln sich auch online kompetente Menschen mit Ausbildung und mehr. Diese Verallgemeinerung ist schade.


    Und noch zum Thema: Merke an meiner Hündin auch, dass weniger Fleisch besser ist. Wir fahren auch 60/40. Besonders seitdem ich echt sehr gutes Fleisch von Weidehaltung und Wild beziehe, war 70/30 zu fleischlastig.

    Kann dir auf FB Edit by Mod: bitte keine Empfehlungen von Fremdseiten, die einen Thread- und Forencharakter haben! empfehlen, die sind wirklich ziemlich gut. Kannst da auch deinen Wochenplan/Monatsplan einstellen und um Tipps fragen (natürlich nicht komplett zusammenstellen, aber draufschauen lassen). Habe da selbst viel gelernt, beispielsweise zu den ganzen "Pülverchen", die kein gesunder Hund braucht. Das Thema Jod, Fettgehalt und Fischersatz sowie stückig vs. "Matschmix", aber auch Blut zufüttern ja/nein etc. sind da immer wieder Thema.


    Meine Hündin liebt BARF und ich kam aus gesundheitlichen Gründen dazu. Wenn der Hund nicht mäkelt, bleibt das mein Favorit. Vielleicht wagst du dich ja irgendwann doch wieder dran. Wenn das Prinzip steht, ist es eigentlich ganz simpel.

    Sunny ist 33 cm und kurzbeinig. Nachdem sie 2 mal im speed gerutscht und gegen die nächste Stufe geknallt ist, sind Teppiche drauf. Durchfallen kann sie mit ihrer Größe bei uns eigentlich nicht, da müsste sie schon den Kopf voll einziehen.

    Meine Mutter geht in einem Jahr in Rente. Sie hat jetzt einige Jahre auf Haustiere verzichtet, um in der Rente wieder neue Familienmitglieder aufzunehmen. Sie spielt mit dem Gedanken, Hund und Katze(n) zu adoptieren. Bisher hatte sie immer nur Katzen, durch meine Hündin wuchs nun auch der Wunsch zum Hund.


    Sie fragt sich, wie man da am sinnvollsten vorgeht. Erst Hund, vertrauen und Beziehung aufbauen und dann Katze(n), oder umgekehrt. Oder alle gleichzeitig?


    Die Tiere sollen allesamt aus dem Tierschutz kommen und schon erwachsen sein. Welpen oder Kitten sind raus.


    Habt ihr Ideen und Vorschläge?

    Musste mich anfangs auch durchkämpfen. Die Psyche spielt auf einmal verrückt, weil sich mit Hund doch viel ändert. Besonders, wenn man nicht komplett flexibel ist. Nach der Arbeit oder in der Pause nach Hause fahren und nicht, wie die anderen Kollegen, gemeinsam noch Essen gehen. Hat man dann keine Eltern, die eh immer den Hund sitten können oder sonst ein perfekt laufenden Netzwerk, muss man sich viel nach dem Hund richten. Ist man dann noch hauptverantwortlich, will alles möglichst perfekt abwickeln und hat nicht unbedingt einen einfachen Hund, überschlägt sich das schnell im Hirn.


    Auch bei mir hat sich das (nach 3 Monaten) zur positiven Normalität entwickelt. Man wird ein Team. Die Skepsis weicht: bei manchen nach wenigen Tagen, bei anderen dauert es länger und viele haben diesen "Welpenblues" auch garnicht.


    Es gibt wirklich kaum etwas schöneres, als sich mit dem Hund irgendwann blind zu verstehen. Da reicht ein Nicken, Augenzwinkern, kleines Pfeifen oder Winken und meine Sunny weiß ganz genau, was ich meinte. Wir verstehen einander und genau das ist das tolle am eigenen Hund: Diese Verbindung. Die braucht allerdings Zeit. Das versteht man leider erst, wenn man durchhält. Damals habe ich das auch keinem geglaubt, als mich der Druck erschlagen wollte.

    Wie wäre denn der Plan:


    1. Jetzt eine einfache und kleinere Rasse (~10-15 kg). Ich würde da auch den Aspekt einwerfen, dass die Kleinen irgendwann sicher auch mal Leine halten möchten und da will man sicher keinen 60 kg Rüden, der beispielsweise andere Rüden zum Fressen gern hat und spontan vorspringt. Außerdem ist es extrem praktisch, wenn man den Hund mal hochnehmen kann. Das Handling mit 3 Kindern ist einfach grundlegend entspannter. Mit kleineren Hunden funktioniert auch Bauchgurt und Leine super (alle Hände frei). Der große Hund sollte da hingegen schon perfekt laufen, sonst ist der Rücken durch.
    2. Und nachdem die Kinder groß sind, eure Erfahrung mit Welpen gewachsen, holt ihr euch nach 15 Jahren euren großen Hund.

    Neuer Job! (Geschäftsführer der eigne Partner, na hoffen wir, dass das gut wird :pfeif:)


    Sunny hat Probleme mit Besuchern, das bekommt man irgendwie auch nicht raus. Sie grummelt dann auf ihrem Liegeplatz einfach weiter oder bellt. Im alten Job kein Problem, gab keinen Kundenbesuch. Im neuen Job gibt es jetzt einen Mitarbeiter, der quasi täglich 1-2 x kommt und nach 10 min wieder geht (Kundenaußeneinsätze). Sunny sieht ihn als Eindringling an... toll. Wie krieg ich das nur hin, dass er, wenn er reinkommt, nicht angebellt wird. Die anderen Dauerbürolanten sind hingegen kein Problem.


    Sie liegt extra in der Ecke neben meinem Tisch, damit kein Blickkontakt zur Tür besteht. Bürorumlauferlaubnis gibts nur, wenn von mir erlaubt. Gestern war ich gerade am Gehen, Hund gesattelt und genau da kam der Mitarbeiter rein. Schnappte sich irgend was aus dem Büro und ging auch wieder. Ich also Hund zum Platz geschickt, aber natürlich Dauerprotest und Gewuffel. Sie hatte auch noch Erfolg, er ging ja gleich wieder. Mäh :stock1: voll doof gelaufen, nun ist er bei ihr noch mehr unten durch, weil sie den "Einbruch" live miterlebt hat.

    Der Ursprungsgedanke der Musik war, dass der Hund nicht so auf Geräusche lauschen kann, weil der Raum nicht totenstill ist. "Kommt da wer?", "Da ist wer im Hausflur?" (Mietmehrfamilienhaus) etc. Das hat ihr geholfen. Und da das "Hunderadio" kein Alltagsradio war, wurde das schnell als Alleinseingerät empfunden.


    Das Kleidungsstück nutzt sich leider ab. Ich habe es zwei Tage genutzt, später auch mal drei, als es besser lief (und heute kommt sie mit ins Büro und ist nur noch einzelne Tage mal allein). Aber man merkte bei 3-tägiger Nutzung bereits, dass der Effekt stark abnimmt oder nicht mehr funktioniert (sie schläft nicht mehr drauf und geht nicht direkt in den Draufleg-Schlafmodus). Am liebsten hatte sie dicke Pullover, wo sie sich richtig reinkringeln konnte und die Nase tief reinschiebt. im Sommer hat sie sich einfach aufs kleine Shirt gelegt, da war die Wirkung nicht so perfekt wie beim Pullover. Das war zwar echt nervig mit dem Fell runterrollern, aber wenns hilft... Wichtig war auch, dass es lange genug getragen war. Eine Stunde und frisch aus dem Schrank half nicht. Abends 4 Stunden auf der Couch damit gelümmelt oder den ganzen Tag im Büro getragen hingegen schon. Ulkiger Hund :tropf:

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