Welche Rasse kann man bedenkenlos kaufen?

  • Aus dem Qualzuchtthread abgekoppelt...


    Fragen wir doch Mal andersrum... Welche Rasse könnte man denn noch kaufen/empfehlen, die mindesten die ersten 10 Jahre (gerne natürlich Lebenslang, aber das wäre utopisch) ohne größere Baustelle durchs Leben geht, abgesehen von normalen akuten Krankheiten wie beim Menschen auch?


    Für mich muss/sollte ein Hund (gekauft, sowie eigen gezogen) mindestens die ersten 10 seiner Lebensjahre (gerne auch Lebenslang, aber das wäre utopisch) ohne größere Auffälligkeiten durchs Leben gehen, darf natürlich Mal einen Schnupfen/Erkältung etc haben, aber das sind ja meist auch nur kurzzeitige Sachen, und schnell behoben...


    Also, bei welcher Rasse bräuchte man sich die ersten 10 Lebensjahre keine Gedanken machen bzgl irgendwelcher Krankheiten/Auffälligkeiten?

  • Ich kann jetzt nur von unseren Border Collies oder deren Mixen reden. Dago wurde 16 und war, bis auf einige Verletzungen nie krank.

    Atti starb 6 Wochen vor seinem 16. Geburtsgstag und war nie krank, einmal hatte er eine Vergiftung und auch 2 Verletzungen durch andere Hunde.

    Faro ist 8 und abgesehen von seiner Leishmaniose, die nicht genetisch bedingt ist, ganz gesund und Moja ist erst 2. Da kann ich natürlich noch nicht sagen, wie sie sich entwickelt.

  • Wie bereits gesagt: Belgier. Man muss halt mit deren Wesen koennen :hust:


    Epi ist ein Thema, gerade bei den Langhaarbelgiern und da mAn mehr bei den Showlinien. Aber ansonsten sind sie recht robust und fit. Klar, jeder Hund kann was bekommen, aber das ist dann einfach wirklich Pech..

    Gendefekte zeigen sich schon mit wenigen Wochen (zumindest die aktuell bekannten Defekte). Da achtet man hoffentlich auf einen gescheiten Zuechter, der die Eltern testen laesst (wenn es machbar ist).

  • Also, bei welcher Rasse bräuchte man sich die ersten 10 Lebensjahre keine Gedanken machen bzgl irgendwelcher Krankheiten/Auffälligkeiten?

    Gar keine Gedanken gibt es meiner Meinung nach gar nicht. Man sollte immer(!) gucken von welcher Quelle man kauft - also auf testbare Erbkrankheiten durchgetestete Eltern z.B.


    BorderPfoten ich weiss leider aus dem Bekanntenkreis das beim Border Epi ein riessiges verschwiegenes Thema in der Zucht ist. Ehrlich gesagt zählt der Border für mich persönlich nicht zu den Rassen, wo ich hin gehen kann und egal welche Linie ich in einer VDH Zucht nehme einen gesunden Hund bekomme.



    Ich ergänze selbst dann noch um den Herder

    Da gibt es zwar Untersuchungen bzw LWS3, aber der grösste Teil der Population ist frei.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich hab das so verstanden, die Hunde, deren Elternteile vernünftig untersucht sind und gesund.


    Als Beispiel: Bei einem Leonberger würde ich selbst aus guter Zucht mit gesunden Vorfahren nicht darauf wetten, dass sie nichts hätten. Allein durch die Größe und das Gewicht sind schon Gelenkprobleme nicht unwahrscheinlich.


    Bei Aussie/Border würde ich mir keine Gedanken machen, wenn die Vorfahren entsprechend untersucht sind.

  • Also, bei welcher Rasse bräuchte man sich die ersten 10 Lebensjahre keine Gedanken machen bzgl irgendwelcher Krankheiten/Auffälligkeiten?

    Gar keine Gedanken gibt es meiner Meinung nach gar nicht. Man sollte immer(!) gucken von welcher Quelle man kauft - also auf testbare Erbkrankheiten durchgetestete Eltern z.B.

    Ja, ich weiß... heißt ja nicht umsonst *Augen auf beim Hundekauf* , egal wo man kauft...

  • Bei Aussie/Border würde ich mir keine Gedanken machen, wenn die Vorfahren entsprechend untersucht sind.

    Erbliches Epi beim Border untersucht aber keiner/ gibt es keine Test.

    Und ich weiss von FCI Zuchten (SKG / VDH) wo sehr junge Border (jünger als 6 Monate) an Epi erkrankt sind. Teilweise inkl. Geschwister und die Züchter die Muttertiere nicht aus der Zucht genommen haben (und die Väter auch weiter decken). Es wird einfach unter den Teppich gekehrt.


    Also nein, für *mich* kann ich einen Border nicht bedenkenlos bei einem VDH Züchter kaufen .

    Epi ist ein Thema beim Border und kein kleines, was nur 1-2 Zuchten betrifft. Man redet nur nicht gern drüber.


    Epi in so jungen Jahren ist (meistens) ein Todesurteil in sehr jungen Jahren. Der mir bekannte Rüde ist nicht mal 2 Jahre alt geworden.

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