Wie verhalten sich eure Hunde, wenn ihr krank seid?

  • Meine Frage, die mich interessieren würde, steht ja gleich im Titel :)


    Ich bin seit letzten Samstag das erste Mal so richtig krank, dass es mich wirklich richtig umgehauen hat und ich heute das erste Mal kurz aus dem Bett kam. So schlecht ging es mir seid Jahren nicht mehr und es ist auch das erste Mal, dass Buffy mich so erlebt.


    Wie reagieren eure Hunde, wenn ihr so richtig krank seid?


    Buffy hat sich gut mit der Situation arrangiert, würde ich sagen. Sie lag all die Tage artig neben mir im Bett und hat gedöst, ist auch ganz artig mit meinem Mann Gassi gegangen. Sonst übernehme ich zum aller größten Teil die Gassi-Runden und Trainingseinheiten. Nur kläffig ist sie geworden. Bei Geräuschen im Hausflur schlägt sie auf einmal an, was sie vorher NIE gemacht hat. Vor meiner Krankheit war sie ein stummer Fisch und wir haben uns gefragt, ob sie überhaupt eine Stimme hat ;)

    Mein Kreislauf hat es mir leider nicht erlaubt, diese Situationen so zu regeln, wie ich es sonst gerne getan hätte (zur Tür gehen, nachschauen und sagen, dass alles in Ordnung ist). Ich hoffe, das gibt sich schnell wieder, wenn ich wieder richtig fit bin. Ist Buffy der Meinung, ich kann zur Zeit nichts selbst regeln und nun übernimmt sie das für mich oder wie würdet ihr euch das erklären?


    Wie beschäftigt ihr eure Hunde, wenn ihr krank seid? Schnüffelteppich habe ich Buffy gemacht aber sonst ging leider bei mir nicht viel in den letzten Tagen.


    Ich hoffe, euch geht es allen gut!

  • Wenns mich so richtig umhaut, dann sind die Hunde hier sehr rücksichtsvoll unterwegs. Dino weicht mir nicht von der Seite und spielt die Wärmflasche, die Omas dösen, bis es eben rausgeht.

    Die haben dann auch kein Problem damit, wenn ich den ganzen Tag nur am schlafen bin und sie zwischendurch nur in den Garten lassen kann. Da wird dann alles erledigt und man trippelt brav wieder rein.

    Da wird dann auch kaum angeschlagen, ich glaube die Hunde spüren, dass ich die Ruhe brauche.


    Nur einmal gabs Probleme. Da war ich ziemlich angeschlagen und der Kreislauf ist mir öfter abgeschmiert. Masha wurde zu der Zeit auf ein anderes Futter umgestellt, das hat sie leider gar nicht vertragen und musste daher gefühlt jede halbe Stunde raus. Sie hat sich dann auch äußerst nachdrücklich mit Bellen gemeldet :fear: Bei mir lagen zu der Zeit die Nerven blank, weil ich mich einfach nur in Ruhe auskurieren wollte, aber dann eben noch die "nervende" Hundeoma versorgen musste...


    Ansonsten war meine Bande bisher immer ziemlich pflegeleicht, wenn ich krank war. Und man schläft sowieso gleich viel besser, wenn sich der Lieblingshund ganz vorsichtig ankuschelt. :herzen1:

  • Die Jungs sind da sehr pflegeleicht, fordern nichts ein und bekuscheln mich.


    Wenn ich halbwegs fit bin, tricksen wir etwas und machen ein paar Balanceübungen, ich werfe eine Handvoll Leckerchen für jeden in den Garten und sie dürfen suchen.

    Ansonsten sorgt mein Mann für etwas Bespaßung.


    Gassi geht's dann dank Garten tatsächlich erst wieder, wenn es mir deutlich besser geht.

  • Ich hatte die letzten Tage auch den Fall von "Festliegen" - davor war ich noch im Krankenhaus.

    Die früheren Hunde waren ,wie auch das jetztige Modell , immer so gnädig. Legen sich im Bett dazu und dann ist auch gut.

    Ich freue mich auch immer ganz besonders wenn sie da sind wenn es mir so schlecht geht - da fühlt man sich nicht so einsam. Im Krankenhaus war es ganz schlimm ohne Hund.

  • Hier merkt man keinen Unterschied im Verhalten und auch keine Rücksicht oder Sensibilität der Hunde uns gegenüber.

    Die Hunde werden bei starker Krankheit zur Ruhe geordert und sind eben "da". Kleine Gassirunden geh dann ich oder mein Partner, so viel wie er Lust und Zeit hat. Müssen sie mal paar Tage ab können, es findet dann nichts an Beschäftigung statt. Ich finde, da braucht man auch kein schlechtes Gewissen haben oder über seine gesundheitlichen Grenzen gehen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich wünschte ich könnte schreiben das mein Hund sehr rücksichtsvoll und lieb ist. Aufs Bett hüpft und sich an mich drückt. Bei mir ist und mich bekuschelt.


    Aber nein.


    Er ist genau so doof, aufdringlich und nervig wie an meinen gesunden Tagen. :lol:

    Bekuscheln tut er mich auch nicht, stattdessen liegt er meistens im Flur oder im Zimmer auf dem Boden und nutzt jede Gelegenheit um mich vorwurfsvoll anzusehen.


    Zu seiner Verteidigung kann ich sagen das er, wenn er merkt ich schaff es einfach nicht, aufgibt und sich wieder hinlegt. Wenn ich ihn da nicht schon aus dem Zimmer geschmissen habe.


    Also... leider nicht so romantisch =(

  • bei uns ist's wie bei alsatian_00 - ist den Hunden völlig wurscht, was mit mir ist. Ich bin mal auf dem Weg aus dem Haus mit Bandscheibenvorfall einfach regungslos hingefallen und konnte nix mehr. Die sind dann einfach mit dem Freund freudestrahlend spazieren gegangen während ich (glücklicherweise bei recht gutem Wetter) bewegungsunfähig auf dem Boden lag, bis alle ihr Geschäft verrichtet haben (ja, die sind auch einfach ungerührt an mir vorbei ins Haus gestiefelt und wollten erst mal ihr Futter). Dann wurde ich vom Freund zum Sofa eskortiert.

    Solang Ersatz da ist, gibt es hier scheinbar keinen Grund zur Verzweiflung. Und wenn es keinen Ersatz gibt, werd ich gepiesackt, bis ich die akutesten Bedürfnisse erfülle.


    Und ich wollte doch immer eine Lassie. :(

  • Bonnie findet es toll und liegt auch 24 Stunden an mir drangepappt mit im Bett. Noch näher als nah und super glücklich, daß ich nicht weglauf ^^

    Chilly liegt nur zeitweise im Bett, ihm wirds dann zu warm.

    Brav sind trotzdem beide total, sind nicht fordernd oder unruhig und schlafen einfach mit

  • Meine jüngere Hündin freut sich, wenn ich krank bin, denn dann können wir viel gemeinsam im Bett rumliegen und nix tun. Ganz nach ihrem Geschmack.


    Meine Hunde-Oma war früher diesbezüglich ebenfalls pflegeleicht und einfach zufrieden zu stellen. Krankheit, Kater, Unlust - alles kein Thema. Wir haben die Zeit mit rumliegen verbracht und uns alle paar Stunden mal kurz um den Block geschleppt.

    Seit zwei, drei Jahren etwa verliert sie aber schneller die Geduld mit mir - nach drei Tagen Magen-Darm ging sie mir letzten Winter irgendwann echt auf die Nerven, weil sie nur am rumzappeln und durch die Wohnung tigern war. Ihr war schlicht langweilig und ihr fehlte etwas die Ansprache und die Action. 16 ist der Hund übrigens 😬


    Ich mag sowas eigentlich gar nicht und sowas gab es bei unseren diversen Hunden auch nie. Auch nicht bei den Wuseligen. (Die Oma ist alles, nur nicht wuselig. Weder damals, noch heute)


    Bei alten Hunden wird man aber doch nachsichtiger. Muss man (ich) auch, denn dem (meinem) alten Hund sind meine kläglichen Erziehungsversuche mittlerweile eh egal. Wenn ich krank bin erst recht :D


    An sich sind aber bisher alle meine Hunde mit solchen Situationen toll gewesen. Auch Omi :)

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