Beiträge von Saira

    Wir haben Blut abnehmen lassen, welches dann ins Labor geschickt wurde. Ca. 1 Woche später wurden uns die Ergebnisse mitgeteilt.


    Es kam raus, dass Buffy hochgradig gegen Wegerich allergisch ist, sowie auch etwas gegen Gräser- und Birkenpollen, sehr stark gegen Hausstaub- und Futtermilben. Rind und Lamm hat auch angezeigt. Dieses verträgt sie im rohen Zustand jedoch bestens, nur im verarbeiteten nicht, dann wird der Kot wieder etwas matschig (Dosenfutter, Leckerlis).


    Nun desensibilisieren wir gegen die Umweltallergene und schauen mal, wie der nächste Frühling /Sommer wird, ob wir bereits eine Veränderung merken oder nicht. Das kann ja auch eine Weile dauern, bis sich etwas tut. Mal sehen. Bis jetzt ist alles gut, die Futterumsfellung hat wirklich Wunder gewirkt. Hypoallergenes Futter hat leider nur zu vermehrten Blähungen geführt und nichts an der juckenden Haut und an den Ohrenentzündungen bewirkt. Erst die Umstellung auf Barf hat eine große Veränderung herbeigeführt.

    Hallo,

    unsere Hündin hat leider auch diverse Allergien. Wir haben einen Bluttest machen lassen und starteten vor einigen Wochen mit einer Desensibilisierung gegen einige Umweltallergene. Noch ist es zu früh, um sagen zu können, ob es was gebracht hat oder nicht. Im persönlichen Austausch mit einigen Hundehaltern habe ich viel Gutes über die Desensibilisierung gehört, viele Allergiesymptome konnten dadurch gelindert werden. Ob es bei uns auch was bringt, bleibt abzuwarten. Einen Versuch war es uns jedenfalls wert.


    Ohrenentzündungen, juckende Pfoten, entzündete Hautfalten, knallroter Bauch im Sommer, matschiger Kot.. Das waren die Beschwerden, die Buffy hatte. Wir haben den Darm erst mit Naturmoor und einem anderen Mittel (Huminsäure) entgiftet, dann aufgebaut mit Symbio pet (Darmbakterien), dazu eine Futterumstellung auf Barf und Weglassen von industriell hergestellten Leckerchen oder Kausnacks. Zum Unterbrechen des ständigen Pfotenkauens ließen wir Buffy eine Spritze Cytopoint geben, auch um uns zu vergewissern, dass das Kauen nicht doch ein psychisches Problem sein könnte. Die juckende Pfoten verschwanden sofort durch die Spritze und kamen auch bis jetzt nicht zurück. Durch die Futterumstellung geht es ihr so viel besser, alle Hauptprobleme sind verschwunden, die Ohren sind seit Monaten super, der Kot endlich normal fest.


    Hausstaub- und Futtermilben sind bei Buffy auch ein Problem. Zusätzlich zur Desensibilisierung achte ich darauf, dass ich ihre Decken 1 mal wöchentlich regelmäßig bei 60 Grad wasche. Und ich verfütter wegen der Futtermilben keine getrockneten Kaustangen und solche Dinge, sondern nur noch Fleischknochen, wenn sie was kauen möchte.


    Vielleicht kannst du dir aus Buffys Allergie - Geschichte ja etwas hilfreiches rausziehen. Alles Gute euch!

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    Ich habe Dienstag Nachmittag rohe Hühnerherzen als Leckerchen gekauft. Jetzt fällt mir gerade ein, dass diese noch im Kühlschrank liegen, ich hatte vergessen, sie gleich zu kochen. Sind die jetzt, zwei Tage später, noch gut? Wäre schade, wenn ich sie nun nicht mehr verfüttern könnte...

    Es sind nun ein paar Tage vergangen und wir haben täglich fleißig gekickert, Üben muss ja sein ;)


    Begeistert scheint Buffy immer noch nicht zu sein aber Angst ist es wohl wirklich keine, da hattet ihr Recht. Fangen wir an zu Kickern (Wohnzimmer), schicken wir sie auf ihre Hauptdecke im Flur und schließen das Türgitter. Das kennt sie auch schon lange aus unserem Alltag, dass wir sie nicht ständig und nicht bei Allem im Wohnzimmer dabei haben wollen. Da sitzt sie nun eine Weile auf ihrer Decke, ab und zu kommt noch ein Stöhnen (macht sie, wenn ihr etwas nicht passt) aber kurzzeitig legt sie sich auch hin, setzt sich aber bald wieder auf - ganz entspannt wirkt das noch nicht. Aber ich denke, wir wir täglich weitermachen, wird das schon noch. Gebellt oder gejault hat sie jedenfalls nicht noch einmal. :)

    Ich habe heute eine vielleicht etwas ungewöhnliches Problem. Zu Weihnachten haben wir uns einen Kickertisch gekauft und nach gefühlten 10 Stunden Aufbau wollten wir gerade mit Kickern beginnen und haben festgestellt, dass Buffy Angst vor den lauten Geräuschen hat, die beim Spielen entstehen.


    Nach den ersten Sekunden spielen stand Buffy von ihrem Platz auf und kam schauen, was wir machen. Wir haben sie kurz schauen lassen und dann zurück zu ihrem Platz gebracht. Dort saß sie dann und hat beim nächsten Geräusch einmal hoch gebellt. Ich muss dazu sagen, dass sie in dem einen Jahr, in dem sie bei uns ist, bis jetzt nur zwei oder drei Mal gebellt hat, sie ist sehr ruhig und sonst auch mit allen anderen Geräuschen sehr entspannt. Deshalb haben wir mit dieser Reaktion auch gar nicht gerechnet. Sie saß ganz angespannt da und hat wohl die Welt nicht mehr verstanden.


    Wir haben sie dann auf ihre Decke in einem anderen Zimmer geschickt und im Wohnzimmer noch einmal leise die Figuren und den Ball bewegt. Buffy hat kurz gejammert, hat sich dann aber entspannt auf ihrer Decke abgelegt. Kurz nachdem sie dann ruhig lag, haben wir das "Spiel", abgebrochen und sind unseren Alltagsaufgaben nachgegangen.


    Nun meine Frage: Wie würdet ihr euren Hund daran gewöhnen? War unser Vorgehen in diesen Situationen okay oder wie hätten wir besser handeln können? Wir waren doch sehr überrascht, weil wir mit dieser Anspannung gar nicht gerechnet haben.

    Ich kann dich wirklich verstehen. Ihr hattet bestimmt trotz der vielen Krankheiten auch sehr schöne Momente zusammen mit eurem Rocko. Und dort wollt ihr gerne weitermachen. Aber auch bei einem neuen, "gesünderen" Mops wird es so sein, dass er nicht wie euer Rocko sein wird. Nur die gesundheitlichen Baustellen könnten sich mit großer Wahrscheinlichkeit wiederholen.


    Vielleicht tut es euch auch allen gut, eine ganz andere Rasse zu erleben. Gesund und voller Fröhlichkeit und Energie. Vor allem, wenn es euch das Herz gebrochen hat, wie krank euer Mops all die Jahre war, wird es bestimmt viel Freude machen, einen aufgeweckten, lebensfrohen Hund durch's Leben zu begleiten. Ihr werdet die Unterschiede zwischen einer gesundheitlich angeschlagenen und einer fitten Rasse dann bestimmt auch selbst erkennen.


    Mit Terriern kenne ich mich nicht so aus, um da etwas empfehlen zu können. Ich finde die typischen Begleithunderassen sehr nett. Optisch auch nicht so ganz mein Fall aber vom Wesen auf jeden Fall. Sie brauchen keine spezielle, übermäßige Auslastung, freuen sich jedoch immer, wenn man sich mit ihnen beschäftigt und sie dabei sein dürfen. Alles kann, nichts muss.


    Toben zwischen Kindern und Hunden sollte immer, egal mit welcher Rasse, beaufsichtigt werden. Damit es für keinen zu wild und dann doch unangenehm wird. Das können nur Erwachsene sicher erkennen. Leckerchen verstecken und suchen lassen zum Beispiel könnte für alle eine entspanntere Beschäftigung sein, die Hund und Kindern Freude machen kann. Ruhepausen sind für den Hund auch sehr wichtig, einen ruhigen Platz sollte jeder Hund bekommen.

    Dieser Winter ist unser erster gemeinsamer Winter mit Hund, deshalb war ich so unsicher, ob das wirklich okay ist. Ihr habt mich beruhigt, danke :) Sollte Buffy länger bei Minusgraden im Auto warten, kommt nun eine Styroporplatte unter die Box, eine isolierte Matte in die Box, eine Kuschel Decke drüber, auf den Hund ein Fleece-Mantel und über die Box noch eine Decke.

    So, der Winter darf nun kommen, wir sind vorbereitet :rolling_on_the_floor_laughing: