Unter- oder Überfordert?

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    Hallo Ihr Lieben

    Mein 1,5jähriger Mischling wirkt seit ca 3 Wochen sehr gestresst auf mich. Beim Gassigehen hat er den Kopf nur oben und sucht jagdbares, das kann dann vom Vogel über Hase bis zum andersfarbigen Grasbüschel alles sein. Geräusche erschrecken ihn, egal ob raschelndes Laub oder die Jalousien ,die gerade hochgezogen werden. Er ist immer auf Spannung , auch im Haus. Klingel, Nachbar fährt weg, da wird gebellt wie blöd, er bleibt aber auf seinem zugewiesen Platz. Verlasse ich den Raum, kommt er mir nach. Muss ihn immer zurückschicken. Nur nachts in seiner Box gibt er Ruhe, am Tag will er da aber nicht rein.

    Unser Tagesablauf sieht im Moment so aus: morgens 1,5std Gassi mit ein wenig Befehle üben, aber hauptsächlich schnüffeln. Mittags das Selbe, wenn die Kinder dabei sind, wird auch versteckten oder fangen gespielt. Abends nur noch schnell pieseln, da will er nicht mehr raus. 1xdie Woche ZOS zusätzlich und dann noch mit Hundekumpels spielen wenn es sich ergibt. Hier im Forum wurde mir zu einem anderen Thema(jagen) gesagt, ich mache zu viel, habe es deshalb wie beschrieben gestaltet., der Tierarzt sagt, es ist zu wenig. Liegt es jetzt am zu Viel oder am zu Wenig???? Ich mag ja nur, dass es dem Hund gut geht, er hat ja nur diese von uns ausgesuchte Leben . Nur leider stresst es mich inzwischen auch schon extrem, wenn ich nicht weiß, was richtig ist. Oder woran könnte es noch liegen?

    Liebe Grüße

  • Zu wenig sehe ich hier absolut nicht.

    Die Frage is eher:

    Schlaft er dazwischen?

    Nach bzw. vor der 1,5 Stunden Spaziergänge?

    Oder gibt’s da auch Action?

    Für mich ist er in absoluter Erwartungshaltung und reagiert auf jede kleinste Kleinigkeit.

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  • Was macht er denn zwischen den Spaziergängen? Schläft er da tief?


    Was für eine Rasse ist er? Es könnte ja auch sein, dass er einfach seinen Jagdtrieb entdeckt... Hast du vielleicht mal nen Video?


    Ich persönlich finde 3h + Auslastung zu viel für jeden Tag.

  • Also 3 Stunden Gassi sind jetzt mal auf jeden Fall nicht wenig. Ich mache das mit meinen erwachsenen Hunden durchaus auch öfters, bin gerne und viel draußen unterwegs, aber euer Hund ist jung und wahrscheinlich gerade zusätzlich pubertär, was das Gehirn zu einer Art Großbaustelle macht. Bedeutet, es könnte für euren Hund gerade zu viel sein, diese 3 Stunden Spaziergang täglich zu meistern, vor allem, wenn da viele Reize auf ihn einprasseln, die er zu verarbeiten hat.


    Ich würde das Programm mal reduzieren.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zu wenig ist es auf keinen Fall. Ich persönlich finde, dass eine große 1,5 Stunden Runde reicht und man die zweite etwas verkürzen könnte. Aber es kommt auch darauf an ob er dazwischen gut zur Ruhe kommt? Wenn er jeden Pups meldet klingt das für mich schon nach Stress und als ob er daheim auch nicht richtig schlafen kann.


    Ich würde vielleicht die Spiele mit den Kindern mal weglassen, genau so wie jedes Üben und einen Gassigang ganz gechillt gestalten wo es keine Erwartungen gibt, gar nichts, nur schnüffeln und eben Hundedinge tun.

  • Alles unter Vorbehalt, die Infos sind dürftig und ich kenne euch ja nicht:


    Das Alter ist nicht untypisch für das Aufflammen de Jagdtriebs, gerade bei Rüden. Habt ihr euchg mit Anti-Jagdtraining beschäftigt? Weiß man, was beim Mix drin ist?


    Von alleine wird das wahrscheinlich nicht mehr weggehen, egal wie viel oder wenig du Gassi gehst. Denke eher, dass du da gezielt dran arbeiten musst.

  • Dazwischen schläft er nur, wenn ich mich auch Ruhig halte oder in der Arbeit bin, Ansonsten ist er bei jeder Regung auf den Beinen

  • Was macht er denn zwischen den Spaziergängen? Schläft er da tief?


    Was für eine Rasse ist er? Es könnte ja auch sein, dass er einfach seinen Jagdtrieb entdeckt... Hast du vielleicht mal nen Video?


    Ich persönlich finde 3h + Auslastung zu viel für jeden Tag.

    Nachts schläft er tief, am Tag nur wenn ich mich still halte und er nix anderes hört.

    Er ist ein Labbi-Goldie-Sennen- Wolfspitz-Mix

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