2 Welpen auf einmal aufnehmen?

Es gibt 263 Antworten in diesem Thema, welches 38.973 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Helfstyna.

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    Guten Tag,


    ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerne Meinungen zu diesem Thema hören würde.


    Es geht um folgendes. Ich habe 2 Töchter, Zwillinge, die bald 16 Jahre alt werden. Schon sehr lange wünschen sich beide einen Hund und ich habe ihnen versprochen, dass sie zum 16. Geburtstag einen bekommen. Sie haben schon seit sie klein sind Verantwortungsbewusstsein gezeigt und sich gut um mehrere Kleintiere gekümmert, deshalb möchte ich ihnen gerne endlich den langersehnten Traum vom Hund erfüllen. Nun ist es so, dass sie bis jetzt immer jeder ihr eigenes Tier hatten, daher war auch beim Hund mein Plan ihnen jede einen eigenen zu schenken. Nun habe ich mich aber ein bisschen quergelesen und informiert und sehr häufig wird tatsächlich abgeraten 2 Welpen auf einmal aufzunehmen. Könnt ihr das so bestätigen? Es ginge um 2 Sheltieschwestern, die hier einziehen sollen. Ich bin nur momentan etwas verunsichert durch meine Recherche und würde gerne eure Meinung dazu wissen. Ist es schwierig mit 2 Welpen im Haus? Natürlich würden sich meine Töchter jeder um seinen Hund kümmern, aber es würde selbstverständlich auch Arbeit an mir hängen bleiben, wenn die zwei außer Haus sind. Ist es empfehlenswert Geschwister aufzunehmen oder wäre es einfacher, wenn es 2 sich fremde Hunde sind? Wie seht ihr das ganze?


    Für Antworten bin ich schon einmal dankbar.


    Liebe Grüße Sabine

  • Hallo,


    wie viel Hundeerfahrung habt ihr denn? So wie es sich liest soll das der erste/die ersten Hund(e) werden? Sollte noch keine Hundeerfahrung da sein würde ich generell zu max. 1 Welpen raten, damit habt ihr erstmal genug Arbeit.

    Falls ihr dennoch 2 Hunde aufnehmen wollt schaut doch mal in Tierheimen oder bei Privatabgaben, es suchen immer mal wieder Hunde ein gemeinsames Zuhause. Diese sind meist bereits erwachsen, haben eine Grunderziehung und man weiß wo die Reise hingeht.

    Grüße von Lisa, Aras & Xia

    Aras - Möchtegern-Wolf - *03.02.2017

    Xia - Dackeliene - 2011

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  • Gerade als Ersthundehalter würde ich einen großen Bogen um zwei Welpen machen.

    Man hat mit einem Welpen schon genug zu tun, zum anderen darf man sich nicht vorstellen, dass da Geschwisterliebe herrscht. Gerade bei gleichgeschlechtlichen Wurfgeschwistern kann das richtig unschön werden, wenn die in die Geschlechtsreife kommen.


    Wenn Welpe dann kauft euch einen Familienhund, zusammen und schaut erst einmal, wie das läuft.

    Wenn am Ende jeder seinen eigenen Hund haben will, vielleicht für Sport und Co, oder auch in Hinsicht auf einen späteren Auszug, kann man sich, wenn der Ersthund erwachsen und erzogen ist, immer noch Gedanken machen, einen Zweithund ins Haus zu holen. Ich persönlich würd es auch bedenklich finden, wenn ein Züchter bereit ist, mir als Anfänger zwei Wurfgeschwister zu verkaufen. Grenzt für mich persönlich an unseriös.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    She was not looking for a knight, she was looking for a sword. - atticus

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich persönlich würd es auch bedenklich finden, wenn ein Züchter bereit ist, mir als Anfänger zwei Wurfgeschwister zu verkaufen. Grenzt für mich persönlich an unseriös.

    Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ein seriöser Züchter das macht.

  • Schwierig...

    Ich wage mal zu behaupten, dass ein nicht ganz unerheblicher Teil der Betreuung an dir hängenbleiben wird, schon alleine wegen der Zeiten in der Schule/Lehre, später halt dann Studium oder Beruf. Dazu Aktivitäten mit Freundinnen oder Jungs.


    Wir haben Wurfgeschwister daheim, Hündin und Rüde.

    Eigentlich sollte streng getrennt sein, wen mein Mann führt und wen ich führe.

    In der Realität hat es halt dann trotzdem so ausgesehen, dass ich sie größtenteils gemeinsam geführt habe. Wir haben einige Baustellen dadurch, die wir in diesem Leben wohl auch nicht mehr lösen werden.

    Die Hunde lieben sich total, aber sie pushen sich gegenseitig in vielen Situationen furchtbar. Ich würde auch wieder zwei Welpen nehmen, aber ich würde vieles anders machen.


    An deiner Stelle würde ich ehrlich gesagt eher einen Familienhund anschaffen.

    Ich bin absolut kein Freund davon, Hunde (oder generell Tiere) zu verschenken.

    Ich würde zum Geburtstag was anderes schenken und - gemeinsam als Familie - einen Welpen aussuchen und in die Familie aufnehmen. Um den können sich deine Töchter kümmern und den Rest übernimmst ja laut Plan eh du.

    Die sind 16.

    Wenn sie einen eigenen Hund wollen, sollen sie ihn sich erarbeiten und beweisen, dass sie verantwortungsbewusst genug sind.

    Mit 16 kommen doch jetzt vielleicht ganz andere Hobbys und Interessen auf.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ein „geschenkter“ Hund, um den man sich neben Schule und Freunden zwingend kümmern muss, wirklich langfristig ein Gewinn für deine Töchter wäre.

  • Ein weiteres Problem seh ich übrigens auch an der Tatsache dass deine Töchter irgendwann ausziehen werden und die Hunde logischerweise mitnehmen. Für den ein oder anderen Hund der von klein auf mit einem weiteren Hund gelebt und sogar aufgewachsen ist, wäre das eine nicht unerhebliche Veränderung. Wenn ich an meinen Rüden denke - Er wuchs mit 2 anderen Hunden auf (Mit den Hunden meiner Eltern) Und "über Nacht" waren plötzlich zwei Bezugspersonen (Eltern) und beide Hunde weg. Klar "müssen" Hunde damit klar kommen, aber es ist eben ein Punkt welcher in dieser Konstellation nicht ganz zu verachten ist.

    Grüße von Lisa, Aras & Xia

    Aras - Möchtegern-Wolf - *03.02.2017

    Xia - Dackeliene - 2011

  • Ich hatte 5 meiner bisher 7 Hunde von Welpe an, hab also einigermaßen viel Welpenerfahrung, aber DAS würde ICH mir nicht antun.

    Grüße aus Niederbayern von mir und Dackelmädchen Sina.

    Im Herzen:

    DSH Dorli, Eyka, Falko und Una

    Dackel Benny und Tamy

  • Ich hab es auch oft genug erlebt, dass der lang ersehnte Hund nicht wie geplant mit dem Teenie ausgezogen ist(wie versprochen) sondern bei den Eltern geblieben ist. Mal war aufgrund vom Studium nicht genügend Zeit da, das finden einer Tür freundlichen wg war zu schwer, Interessen haben sich geändert, der Hund hat sich als sehr reizempfindlich entpuppt und konnte somit nicht mit in die Stadt ziehen, ganz schlicht Unlust... und dann saßen die Eltern auf den Hunden obwohl die Kinder die treibende Kraft waren. Wenn auf einmal 2 junge Hunde an einem hängen bleiben ist dass vielleicht nicht so prickelnd. Auch von der urlaubsplanung her, 2 Hunde die sich hoch pushen, aber auch 2 Senioren (später) die auf ihre (zum Teil teuren) Medikamente oder Therapien angewiesen sind.

    Ich würde einen Hund anschaffen, wenn du dies wirklich willst. Wenn du gar nicht so scharf darauf bist, sollen die eben wenn sie unabhängig sind, sich ihren eigenen Hund holen, solange dauert dass nun auch nicht mehr.

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