Leider doch: Welpenfragen

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    Nun hielt ich mich für super vorbereitet, als zu unserem Bully das kleine Welpenmädchen eingezogen ist.

    Es klappt auch alles super. Die Zusammenführung war prima, sie ist hervorragend sozialisiert und sie verstehen sich gut. Sie schläft (meistens), wenn sie es soll (ja, Ruhe halten lernen wir, das geht aber schon wirklich gut), er nimmt sich beim Spielen zurück, es ist noch kein Geschäftchen ins Haus gegangen und sie schläft die Nacht durch. Traumhaft eigentlich!!


    Wenn da nicht das Füttern wäre. Sie ist ziemlich verfressen, bekommt zur Zeit noch ihr gewohntes Futter, was ich aber langsam umstellen möchte, sodass später beide das gleiche fressen.


    Ich füttere jetzt beide zur gleichen Zeit, mit Abstand im gleichen Raum (heute mittag werden es getrennte Räume, da erledigt sich das akute Problem von selbst), aber sie will halt an Rockys Napf ran. Und das Schaf würde sich ja alles wegnehmen lassen. :roll:


    "Nein" hat sie nach 2 Tagen hier noch nicht verinnerlicht. Also bleibt mir tatsächlich aktuell nur räumlich getrenntes Füttern, oder gibt es den Supertip, wie jeder brav an seinem Napf bleibt? Also nicht falsch verstehen, Rocky kennt das "nein" natürlich und würde nie ihren Napf anrühren, das "Problem" besteht nur umgekehrt. Natürlich ist Rockys Napf auch sicherlich schmackhafter, als das, was sie jetzt noch frisst.


    Gedanken mache ich mir deswegen darum, weil ich ja auch gerne mal ein Kauteil geben würde, ohne räumliche Trennung.

    Bei kleinen Leckerchen, die sofort weg sind, ist das bislang kein Problem.



    Ausserdem mache ich mir Gedanken um die Spaziergänge. Platt gesagt wäre es natürlich praktikabler, wenn wir jedesmal gemeinsam aus dem Haus gehen. Nun ist Rocky aber ja seine längeren Touren gewohnt und die möchte ich ihm eigentlich auch nicht nehmen. Nun hab ich mir gedacht, dass ich vorerst einmal am Tag mit ihm die grosse Runde alleine gehe. Auch, damit er "seine" Zeit mit mir hat.

    Leni bekommt diese Alleine-Zeit ebenfalls, aber eben anders.

    Macht das Sinn?


    Welpengruppe ist gebucht und auch Rocky bekommt wieder Training, das sind also auch Einzelzeiten für die beiden.

  • Nun hab ich mir gedacht, dass ich vorerst einmal am Tag mit ihm die grosse Runde alleine gehe. Auch, damit er "seine" Zeit mit mir hat.

    Leni bekommt diese Alleine-Zeit ebenfalls, aber eben anders.

    Macht das Sinn?

    Auf jeden Fall

    Gedanken mache ich mir deswegen darum, weil ich ja auch gerne mal ein Kauteil geben würde, ohne räumliche Trennung

    Bis die Kurze einen sicheren Abbruch kann, wirst du dazwischen sitzen müssen

  • Ich habe am Anfang getrennt gefüttert, also nacheinander (die andere musste derweil im Wohnzimmer warten). Mittlerweile ist das natürlich nicht mehr notwendig, sie futtern zusammen in der Küche, allerdings immer noch mit Abstand und ohne Sichtkontakt. Kauartikel auch, jede in einen anderen Raum und Tür zu. Das hat sich so eingespielt, dass jede jetzt immer noch automatisch auf den damaligen Platz geht zum knabbern, obwohl sie das gar nicht müssten. Das lernen sie mit der Zeit. :nicken:


    Wäre eine Rucksack was für die Kleine? Dann könnte sie mit auf eine größere Runde, muss aber nicht die ganze Zeit laufen. Einzelzeit für Rocky fände ich aber trotzdem auch gut.


    Ach und natürlich: Herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied. Schöner Name! =):D

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  • Ich würde nicht räumlich getrennt füttern sondern der Kleinen beibringen, dass sie an ihrem Napf zu bleiben hat.


    Also dazwischen setzen und sie körperlich davon abhalten zu Rockys Napf zu gehen, sprich: mit der Hand blocken, zu ihrem Napf zurück schieben.

    Sollte sie vor ihm fertig sein kann sie gucken, darf aber auch nicht hin.

    Irgendwann wird sie aufgeben.


    Ich erlaube übrigens den Napf des anderen zu kontrollieren sobald die Hunde fertig sind und vom Napf weggehen.






    Einzelzeit finde ich super wichtig, sowohl für den Althund als auch für den Welpen!

    Da das Kleinteil ja eh lernen muss alleine zu bleiben kannst du diese Zeiten ja für Rocly nutzen.

  • Frodo wollte auch immer in Finyas Napf krabbeln, also bin ich halt dazwischen gesessen bis er verstanden hatte, dass er nur aus seinem Napf fressen soll. Er kannte das vom Züchter halt auch nicht, dass er einen eigenen Napf hat. Sowas muss Welpi dann eben erst lernen.


    Was Kaukram angeht...da hab ich mir keine Sorgen gemacht. Finya ist sehr fair und korrekt und reagiert nicht über. Die hat ihm sehr schnell klar gemacht, dass ihr Kaukram ihr gehört und er nichts daran zu suchen hat. Das hat Frodo schnell akzeptiert. Er ist allerdings kein Hund, der 10x nachfragt. Wäre er ein solcher Welpe gewesen, hätte ich auch hier aufgepasst.


    Ich hatte Frodo eigentlich von Anfang an auf den großen Runden mit, weil er beim Alleinbleiben ein Mordsdrama aufgeführt hat. Er kam also einfach zwischendurch ins Tragetuch.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • ich habe mich in der ersten Zeit beim Füttern einfach mit dazu gesetzt. Einfach genau dazwischen und wenn das Kleinteil an mir vorbei wollte ging das eben nicht. Genauso wenn nur das Baby Essen bekam da hab ich dem Alten auf der anderen Seite von mir einfach mal ein Lecker zu gesteckt oder intensiv gekuschelt. Irgendwann hab ich sie nur noch sitzend auf einem Stuhl beobachtet und dann war der Drops gelutscht.

  • Haben es auch immer so gemacht - ich oder Männe standen dazwischen, wenn der Kleine Anstalten machte sich auf den Napf des Grossen zu stürzen, hab ich ihn einfach mit der Hand geblockt und unaufgeregt zurück (bzw. an seinen Platz) geführt. Mit der Zeit konnte ich immer mehr Abstand zu den Hunden machen und parallel dazu wurde dann der Abbruch trainiert. Und irgendwann spielte sich das dann einfach ein =)

  • Oh der Zuwachs ist schon da.


    Glückwunsch und eine schöne Kennenlernzeit.



    Ich würde es auch so machen wie die anderen schon schrieben.

    Etwas Distanz beim füttern und ansonsten unter deiner Aufsicht.


    Auch bei Kaukrams.

    Hab ich auch so gemacht.

  • Füttern würde ich generell getrennt. Fertig. Da gibt't bei mir gar keine Diskussion.


    Wäre eine Rucksack was für die Kleine? Dann könnte sie mit auf eine größere Runde, muss aber nicht die ganze Zeit laufen.

    Das kann ich absolut weiterempfehlen! Habe ich mit Hunter so gemacht und ging einwandfrei.


    Ich finde es auch wichtig, dass gerade in der Anfangszeit alle Spaziergänge gemeinsam sind. Der Zwerg kann sich am Großen orientieren, lernt die wichtigsten Grundregeln des Spaziergangs gleich von Anfang an mit. (Dass man nicht einfach so zu fremden Hunden/Menschen abspauzt, z.B.) Später kann man ja immer noch als mal getrennt laufen. Wobei ich dafür jetzt absolut keine Notwendigkeit sähe.

  • Meine Scully ist ein Hund der langsam und gemütlich frißt. Deswegen füttere ich generell in getrennten Räumen. Ist für Alle einfach am stressfreiesten.

    Und Kauteile gibt es nur auf den eigenen Plätzen. Anfangs als Odin eingezogen ist für ihn in der geschlossenen Box. Reste werden weg geräumt

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