Beiträge von oregano

    Das ist lieb von dir. Ich gebe mir Mühe.








    Hier ist es umgekehrt - Finya war früher sehr wählerisch. Inzwischen ist sie zwar kein Allesfresser, aber vieles was sie früher verschmäht hat, frisst sie jetzt mit Begeisterung.

    Topfen mit Erdbeeren findet sie gerade total super. Das hätte sie früher niemals gefressen. Heute haben wir Banane getestet. Fand sie auch gut :grinning_squinting_face:

    Will ich also Pest oder Cholera?

    Wie warm ist es bei euch aktuell?

    Das Auto heizt sich auf.

    Ich würde sie zu Hause lassen und so begrenzen, daß sie sich nicht verletzen kann. (damit meine ich Springen auf Sitzmöbel und Bett, Treppen, höhere Absätze in der Wohnung etc.)

    Das Wetter hab ich bei der Entscheidung auch im Blick. Das ist zurzeit etwas unstet, deshalb muss ich mir das am Tag vorher nochmal anschauen.

    Wenn wir sie mitnehmen, würden wir in Tiefgaragen parken bzw. da wo es möglich ist, würde ich sie einfach mitnehmen. Einfach draußen stehen lassen, kommt bei ihr bei über 10 Grad und Sonnenschein nicht infrage. Sie war immer schon super hitzeempfindlich.


    Begrenzt wird sie immer, wenn wir sie länger als 15-30min alleine lassen. Springen tut sie nicht mehr (sie weiß glaub ich nicht mehr wie das geht), es geht da eher darum, dass sie im kühlen Teil vom Haus bleibt. Ihr Bereich ist dann auch immer komplett ausgelegt, so dass sie nicht zig mal durch ihr Pipi läuft, wenn sie reinmacht.

    An sich hab ihr auch einen kleinen Gartenteil separiert, damit sie wieder von alleine ins Haus findet, aber das ist trotzdem südseitig und wenn sie es allein nicht reinschafft, kreiselt sie halt mitunter in der Mittagssonne. Das wäre gar nicht gut :frowning_face: (ich bastle zwar an einem Sonnenschutz, aber ich glaube mein Plan wird nicht aufgehen)

    Vielleicht bitte ich meine Schwiegermutter, dass sie die Tür am Vormittag zumacht und am späteren Nachmittag wieder aufmacht :thinking_face:

    Ich habe in letzter Zeit so viel Energie in die Recherche nach Narkosen bei Demenzkranken verwendet (sehr spannend übrigens), nur um letztlich festzustellen, dass Finyas Zähne nicht mal halb so schlimm aussehen wie gedacht :see_no_evil_monkey:

    Ich musste ihr letztens die Ohren säubern und dabei ist sie so hysterisch geworden, dass sie super schönes Stresshecheln mit weit zurück gezogenen Mundwinkeln gezeigt hat. An sich nichts was ich forcieren würde, aber so konnte ich wenigstens sehen, dass die Zähne einfach nur ein bisschen braun sind. Das Zahnfleisch sieht wieder völlig normal aus und sie kaut auch ganz normal.

    Ich bin sehr erleichtert.




    Sonst macht sich Madame eigentlich auch ganz gut. Frisst gut, spaziert draußen schnüffelnd herum, genießt es nach wie vor, wenn ich sie rumschleppe :smiling_face_with_hearts:


    Wir müssen nur nächste Woche mal einen ganzen Tag nach Wien und ich bin immer noch am rätseln, ob es für sie stressfreier ist, wenn sie den ganzen Tag mit uns im Auto rumkurvt (und auch mal darin warten muss) oder wenn sie den ganzen Tag alleine ist und meine Schwiegermutter ab und zu nach ihr schaut, sie füttert, etc. (die ihr ziemlich egal ist).

    Ich habe das Gefühl, dass beides Mist ist. Im Auto wird sie den Großteil der Zeit rumhappeln und jammern (weil sie halt wandern will und im Auto nicht kann) und wenn ich sie daheim lasse, wird sie wahrscheinlich laufen bis sie irgendwann umkippt :weary_face:

    Will ich also Pest oder Cholera?

    Finya ist ein Mix aus dem Tierschutz. Ich habe sie über Anzeige und Foto ausgesucht.

    Warum dieser Hund? Keine Ahnung.

    Ich habe in der Zeit sicher hunderte Anzeigen angeschaut (Bedingungen: KEIN Terrier!!, begleithundetauglich, stadttauglich, nicht zu groß) und mit ein paar Tierschutzvereinen geschrieben. Da ging es meist um Pudel, denn ursprünglich sollte ja ein Pudel einziehen. Die haben aber alle nicht nach Österreich vermittelt.

    Finyas Anzeige ging mir nicht aus dem Kopf, obwohl sie kein Pudel war und ich kann mich noch erinnern, dass mir kurz das Herz in die Hose gerutscht ist, als hier im Forum jemand meinte, dass sie wie ein Terriermischling aussieht, denn einen Terrier hab ich mir damals als Anfängerin einfach nicht zugetraut.

    Finya hat sich als waschechter Terriermischling entpuppt und das war auch gut so. Finya hat mir super viel beigebracht und trotz aller Anfangsprobleme sind wir ein prima Team geworden.


    Frodo ist eingezogen, weil ich schon immer einen Pudel haben wollte seit ich die mal als Kind bei einer Zirkusvorführung gesehen habe. Dass es ausgerechnet er wurde, war Zufall. Eine Bekannte mit Pudel aus dieser Zucht hat mich gefragt, ob ich mitkommen will, den neuen Wurf der Züchterin fotografieren. Naja und Frodo war halt noch frei und vom Charakter ganz passend zu Finya. Da ich sowieso gerade gesucht habe, durfte er dann bei Finya und mir einziehen.


    Unser Dritthund wird ein Riesenschnauzer. Mein Partner ist mit der Rasse aufgewachsen und hat immer gesagt, dass er nach seinem Rüden wieder einen will. Ich war mir unsicher und hab über Jahre alle möglichen Rassen unter die Lupe genommen. Lange sollte es ein Großspitz werden, aber letztlich bin ich auch immer wieder beim Schnauzer gelandet (eine Rasse, die ich früher niemals bei mir gesehen hätte). Ich mag die Mischung aus Temperament und Ruhe, Eigenständigkeit und Anhänglichkeit, sowie die verrückte Art sehr. Das erinnert mich an die junge Finya, nur mit etwas mehr Neigung zu Gehorsam, was bei der Größe ja nicht unbedingt schlecht ist. Mal schauen, ob unsere Hündin da eine würdige Rassevertreterin wird.

    Ich weiß, dass es Hunde gibt, die mit nur einem Vorderbein klar kommen (war früher viel im Behinderter Hund Forum unterwegs), aber ich persönlich würde es bei meinen Hunden wohl nicht machen. Hinterbeinamputation ja, aber beim Vorderbein nein.


    Finya hat die ersten Jahre bei mir nur ein Vorderbein nutzen können und sie war einfach extrem eingeschränkt, hatte Schmerzen im gesunden Vorderbein, konnte eigentlich nur schnüffeln, weil sie das zweite Vorderbein zumindest als Stütze (wie einen Stock) nutzen konnte, sonst wäre sie einfach umgefallen. Nach 2,5 Jahren bei mir ging nichts mehr und sie war damals ein junger Hund.

    Hunde tragen 2/3 ihres Gewichts auf den Vorderbeinen. Das trägt dann ein Bein alleine, was für einen Hund, der mit Spondylose und Arthrose belastet ist, wahrscheinlich nicht unbedingt angenehm ist.


    Man selbst gewinnt dadurch Zeit mit seinem Hund, aber ob der Hund viel gewinnt, ist, denke ich, die wichtigere Frage. Hunde sind Opportunisten, aber sie wollen auch ein schmerzfreies Leben führen können.


    Letztlich ist es eine Entscheidung, die zu 100% vom einzelnen Individuum abhängig ist.



    Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Kraft für die nächste Zeit und alles Gute :kleeblatt:

    Finya ist mit Frodos Einzug sehr aufgeblüht. Sie mag keinen Fremdhundkontakt draußen, weshalb ich erst Sorge hatte, ob das mit dem Zweithund klappt, aber sie genießt es sehr, wenn sie bekannte Hunde um sich hat.


    Frodo dagegen findet andere Hunde im eigenen Haushalt völlig unnötig und würde eine fette Party schmeißen, wenn er Einzelhund sein könnte.

    Er freut sich dafür, wenn er draußen seine Hundekumpels treffen und mit denen durch die Gegend laufen kann. Finya kennt die genauso lange wie Frodo (bzw. einen davon sogar länger), aber ihr sind die einfach völlig egal :see_no_evil_monkey:

    Ich kann mir nur einen Hund irgendwie gar nicht mehr vorstellen, auch wenn es natürlich durchaus seine Vorteile hat.

    Aktuell haben wir die zwei Minis und im Juni zieht die Riesin ein. Dazu haben wir oft die zwei Riesen oder zumindest die alte Hündin meiner Schwiegereltern hier.


    Nach Finya wird es bei uns bei Frodo und der Riesin bleiben. Sollte irgendwas mit meinen Schwiegereltern sein, würden wir sowieso noch deren Hund(e) dazu bekommen und das wäre dann wirklich mehr als genug.


    So zukunftstechnisch fände ich einen Riesen und einen Kleinhund ganz gut. Beide haben Vorteile, auf die ich nicht verzichten möchte und platz- und kostentechnisch ist das auch gut machbar :smiling_face:

    Was ich aber lernen durfte - nimmt man sich mental starke Rassen brauchen die einen Besitzer der dies auch ist. Wo es ein Pudel gut wegsteckt wenns Frauchen sehr sensibel ist, zurückhaltend oder gar vom ängstlichen Typ wird ein Terrier oder ein Schäferhund dies als Zeichen mangelnder Führungskompetenz sehen und selber die Führung übernehmen.


    Pudel sind eigentlich dafür bekannt, dass sie sehr sensibel und empathisch auf ihre Halter reagieren. Genau das macht sie ja unter anderem so menschlich.

    Die würde ich eher mit dem Schäferhund auf eine Stufe stellen. Pudel werden nur halt seltenst gefährlich, wenn sie die Führung übernehmen.


    Terrier dagegen interessieren sich an sich recht wenig für die Gemütslage ihrer Menschen. Klar, sie wollen einen Menschen, der ihnen das Wasser reichen kann, aber ob man sensibel ist, ist denen doch recht egal, kommt mir vor.

    Finya hat es zumindest nie interessiert, wenn ich schlecht drauf war oder gereizt. Der war nur wichtig, dass ich meine, was ich sage. Für Frodo ist der Tag dann dagegen gelaufen, weil wenn Frauchen schlecht drauf ist, geht die Welt demnächst unter und man muss seinen Kummer in die Welt brüllen :dizzy_face: