Beiträge von Lisa.

    Hihi. Erinnert mich an ne situation, als ich mit meinen Sitting-Hovis unterwegs war. Auf entfernung haben die sich bei Hundebegegnung immer abgelegt :ugly: (Nein, nicht, weil sie so brav waren).

    Aber die Leute waren immer ganz entzückt, wie gut erzogen die doch sind und wie brav die wären. Und ich hab immer nur genickt und "jaja" gesagt und dachte "und jetzt komm noch einen Meter weiter auf uns zu und die 2 liebreizenden, 40-kilo schweren gut erzogenen Goldstücke verwandeln sich in grollende, knurrende und losschießen-wollende Ungeheuer" (ich hab sie aber immer gepackt- das war ein kriterium bei der Hundesitter-auswahl :ugly: |)).

    Sind sie keinen Meter näher gekommen, sind Sie total beeindruckt über diese beiden wahnsinnig gut erzogenen Hunde und unbehelligt weitergezogen und ich hab sie immer in dem.Glauben gelassen (hab es mir auch abgewöhnt da irgendwas zu sagen, auf Diskussionen mit anderen leuten über nicht-meine-Hunde hatte ich irgendwann auch keine lust mehr).

    Kann ich gut verstehen, irgendwann lässt man das aufklären einfach bleiben. Bei uns kommt ganz oft dieses Klischeedenken: "Der Große sieht ja soooo brav aus, vor dem Kleinen muss man sich sicher in acht nehmen, oder? Hahahaha" und jedes mal denk ich mir: "Komm einen Meter näher und du wirst sehen dass der Große versucht dir im Gesicht zu hängen, während der Kleine entzückt und freundlich auf allen Vieren stehen bleibt und euch lieb anguckt.", antworte aber auch ausschließlich: "Ja klar, wenn der Kleine kommt müssen sie aber schnell sein, hahaha". Das sind irgendwie oft so Situationen in welchen man es sich irgendwann einfach spart und nickt und nur noch nickt und lächelt.


    Zu dem ablegen auf Distanz: Letzten trafen wir beim Gassi auf einen Boxer der sich auch sofort hingeworfen und in Lauermodus ging als er meine beiden sah. Die Halterin rief uns zu "Ach, der will immer mit allen Hunden spielen, ich bekomm den hier jetzt nicht von der Stelle. Aber sie können ruhig herkommen". Nee, danke. :ugly:

    Ich war mit den Hunden Gassi & uns kamen zwei Frauen mit kleinem Wuschelhund entgegen. Ich wich mit meinen beiden 2-3m auf eine Wiese aus, Xia lies ich absitzen, Aras schickte ich ins Platz. Wir standen dann da, warteten bis die anderen vorbei gingen.

    Schon als sie noch auf dem Weg "Zu uns" (also an uns vorbei) waren hörte ich die eine zur anderen sagen "Die sind ja aber super gut erzogen!" und musste etwas schmunzeln. Zumal wir vor ein paar Monaten noch an keinem Hund vorbei kamen ohne tosendem Gebrülle der beiden :hundeleine04: Mittlerweile bleiben sie entspannt liegen/sitzen, schaffen es sogar den Hund der entgegen kommt kurz anzuschauen und ihren Blick dann aber auch selbst direkt wieder abzuwenden und sich auf mich zu konzentrieren. :applaus:


    Als sie dann auf unserer Höhe waren schauten uns beide an und die eine fragte ganz fasziniert "Wie haben Sie das denn hinbekommen? Wenn meiner ja so mal wäre...". Ich antwortete lachend dass das viel Übung war, aber sich das wahnsinnig ausgezahlt hat und die beiden Frauen zogen zufrieden sowie mich und die Hunde weiterhin lobend von dannen.


    Übrigens war ihr Hund während der kompletten Sequenz still und hat keinerlei Anstalten gemacht zu bellen o.Ä. :ka: Aber war eine sehr nette Begegnung.

    Nö, hätte ich sein können. Ich kenne die Unterschiede nicht.

    Bullterrier haben die typische "Bananennase" (Ramskopf, wie auch immer man es nennt), Pitbulls hingegen einen quasi normal geformten Schädel. Bullterrier sehen schon sehr exotisch aus daneben.


    Pitbulls und Staffs kann ich tatsächlich nicht auseinander halten. Gibts ja Kriterien nach welchen man das zuordnen kann? :see_no_evil_monkey:

    Sagt mal was macht man in einer Situation aus der man nicht rauskommt, wenn der Hund Panik schiebt?

    Festhalten, hoffentlich ein ausbruchsicheres Geschirr (Und evtl. zusätzlich Halsband) am Hund haben und hoffen dass er keine Möglichkeit findet doch abzudüsen. Bei einem Hund der zum Schnappen bei Unsicherheit o.Ä. neigt würde ich im voraus bevor so eine Situation entsteht (Fähre etc. ist ja alles geplant. Klar, es kann immer auch zufällig zu Panik-Auslösern kommen. Bei einem Hund der zum schnappen neigt sollte aber generell über die Absicherung durch einen MK nachgedacht werden) einen Maulkorb draufpacken. Viel mehr Möglichkeiten hat man wohl nicht leider.

    Vorhin beim Gassi meinte jemand ich hätte...

    Einen Saluki und einen Pitbull.

    Äääh.. Fast. Oder so. :exploding_head:


    Dass es Menschen schwer fällt Windhund-Rassen auseinander zu halten ist ja durchaus bekannt (Wobei auch hier die Felllänge schon hätte zu denken geben müssen), aber wieso Leute ständig (Mini) Bullterrier mit Pitbulls verwechseln kann ich nicht verstehen. Das sind doch eigentlich beides Rassen die man durchaus irgendwie mal gesehen hat und so ein bisschen kennt? :dizzy_face:

    Puuuh, es trifft zwar den richtigen .... aber: was wird aus den Hunden?

    Ich fürchte, der uneinsichtige Besitzer lässt seinen Frust nach Erhalt des Beschlusses an den Hunden aus. Hinter verschlossenen Türen bekommt das ja dann noch nicht mal jemand mit. :loudly_crying_face:


    Ich gehe tatsächlich davon aus dass die Hunde früher oder später eh vom Amt eingezogen werden und in einem Tierheim untergebracht werden. Bei so einem Verhalten eines erwachsenen Mannes ist es eine Frage der Zeit bis gegen die Auflagen verstoßen wird. Klar, sind da erstmal Ordnungsgelder fällig, aber wenn trotz Auflagen noch ein Beißvorfall gemeldet wird ist spätestens dann Sense.


    Für die Hunde hoffe ich übrigens dass das einziehen durch das Amt relativ schnell von statten geht und kein weiterer Beißvorfall dafür passieren muss. Denn dann könnte durchaus auch irgendwann über eine Euthanasie der Hunde entschieden werden.

    Wie wäre es denn mit einem ganz anderen Denkansatz:


    Hältst du es für die Hunde für vertretbar weiter bei deinem gewalttätigen Vater leben zu müssen, nur weil er sein Ego aufpolieren will? Versuche ihm doch bitte gut zu zu reden und nehmt mit entsprechenden Stellen für auffällig gewordene Hunde Kontakt auf. Vielleicht haben die Hunde irgendwo die Möglichkeit ohne Gewalt und Unverständnis Leben zu können bei Menschen die mit solchen Hunden arbeiten können und wollen.

    Diese zwei Hunde sind Lebewesen. Manchmal frage ich mich echt wie Menschen sich als Tierfreund bezeichnen können und ein Tier angeblich so lieb haben können, während sie Jahrelang zu schauen wie dieses misshandelt wird.

    Waren mit den Hunden einen kleinen Ausflug in die Stadt machen und wollen uns kurz in ein Cafe setzen um eine Kleinigkeit zu essen/trinken. Gute Übung für Aras, klappt mittlerweile auch wirklich gut.

    Meine Begleitung geht rein und fragt ob die Hunde mit rein können, wir stehen präsent und sichtbar vor dem Cafe. Wir bekommen die Erlaubnis, gehen rein und setzen uns an den ruhigsten Tisch in eine Ecke, so weit weg von den anderen Besuchern wir möglich. Ein Kind (Ca. 8-10 Jahre?) kommt mit einem Tretroller auf uns zu, bleibt 2m von uns entfernt abrupt stehen und starrt Aras an. Aras wufft einmal kurz, lässt sich von mir direkt aus der Situation holen, legt sich danach sogar von sich aus ab, obwohl das Kind uns noch immer anstarrt.


    Kurzer Augenblick später kommt der Besitzer des Ladens und teilt uns mit dass man eigentlich nur - Zitat - "Taschenhunde" dulde, da wir jetzt aber schon sitzen und schon die Karte hatten macht er noch einmal eine Ausnahme. Meine Begleitung weist darauf hin dass wir vor dem Betreten extra gefragt haben ob die Hunde mit können und wir explizit die Erlaubnis bekommen haben. - Es sei sein Laden, er würde hier schlussendlich entscheiden. Wir dürfen jetzt noch was essen/trinken wenn wir möchten, aber nächstes Mal kann der große Hund nicht mehr mit.


    Für mich hatte ich das ganze erledigt, ich hab meine Hunde geschnappt und bin gegangen. Meine Begleitung kam kurz darauf raus (Ich ging mit den Hunden schonmal vor) und erzählte dass sich wohl Besucher über Aras beschwert haben laut dem Ladenbesitzer und es ihm Leid täte dass er so reagieren musste. Generell war der Mann auch wirklich nett (wenn auch bestimmt, aber das ist in seiner Position ja auch okay), aber ich hab mich mit Aras an der Leine echt gefühlt wie der größte Vollidiot.

    Hätten wir nicht vorher extra gefragt hätte ich ja Verständnis, aber dass ein mit Maulkorb gesicherter Hund vermutlich nicht die wahnsinnige Frohnatur ist wenn wildfremde Kinder mit Tretroller (Allein das finde ich im Cafe schon bemerkenswert) auf uns zu poltern und dann Minutenlang den Hund niederstarren.