Hundehaare sind unhygienisch und können Krankheiten auslösen

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    Hallo,


    ich war gestern zu Besuch und musste mir eine interessante Diskussion anhören.


    Jemand, gerade eine mittelschwere Infektion auskuriert und sehr auf Hygiene bedacht, arbeitet auch im Gesundheitswesen, kam mit folgenden Thesen an:


    - Hundehaare im Haus können Krankheiten und Infektionen auslösen

    - Hundehaare auf dem Bettbezug, wenn Hund dort mitschläft. Bettbezug muss man wegwerfen. Waschen bringt nichts, denn dann sind die Hundehaare in der Waschmaschine

    - Wenn Hund im Pool (ja, ist vorhanden) war, dann kann man mind. 3 Tage nicht selber rein bis die Filteranlage die Haare ausgesiebt hat


    Ich werfe erstmal diese 3 Thesen neutral in den Raum, vielleicht fällt mir noch was ein was gestern vorgetragen wurde. Dazu sei aber erwähnt, das Jemand sehr Hundelieb ist, selber gerne einen hätte (Lebensumstände geben es nicht her) und es in der Verwandschaft mehrere Hunde gibt.


    Was sagt ihr dazu?

  • Schwachsinn.


    Wenn man danach geht, wäre alles potentiell gefährlich und man müsste 24/7 im Hazmat-Suit leben ... der dann ja aber auch gefährlich wäre, weil oh mein Gott Kunststoff |)

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  • Es gibt anderseits Hinweise, dass Hunde neben Kühen die Tiere sind, deren Haltung präventiv gegen Allergieentwicklung beim Menschen wirkt.


    Wenn derjenige im Gesundheitswesen arbeitet, kennt ersie ja womöglich die Hygieneleitlinien und Vorschriften im Umgang mit zb Klinikwäsche. Warum sollen Hundehaare ein Problem sein, wo es Bakterien, Viren und Pilze nimmer sind?


    Sprich: Tschuldigung, aber das is doch Blödsinn.


    Die grausigsten Dinge kleben meinen übrigens an den - haarfreien - Pfoten

  • Was sagt ihr dazu?

    :lachtot:




    Mehr fällt mir dazu grade nicht ein. :denker:



    Ich bin im übrigen seit der Hundehaltung deutlich weniger anfällig für Krankheiten.

    Obwohl der Hund mit im Bett schläft, ich die Bettwäsche danach nicht entsorge und ich generell immer irgendwo Hundehaare mit mir herumschleppe. :nicken:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • also in meinem Haus / Wohnung sieht und riecht man nichts vom Hund, gut, den Hund sieht man schon, aber er verliert eh kaum Fell und man saugt / putzt ja auch. Ich bin auch so ein Spielverderber, der Hunde nicht im Bett haben mag.

    Größtenteils sehe ich diese Befürchtungen bei einem gut gepflegten Hund als weitestgehend unbegründet, die Person sollte aber vielleicht ein Augenmerk auf nicht haarende Rassen legen, sollte sie mit der Anschaffung liebäugeln und sich direkt einen netten Hundefriseur suchen, der das Baden des Hundes und Entsorgung der abgeschnittenen Haare sowie das Waschen der Hundehandtücher übernimmt (sind ja eher Pudel und so, die kaum Haaren).


    Edit: ins Zitat hab ich auch was reingeschrieben in blau

  • Ich habe mir einmal mit einem Teller das Auge aufgeschlitzt. Teller sind sehr gefährlich! (Das Gesicht der Ärztin als ich die Story erzählte 🤭)


    Natürlich kann man bestimmt auch an Hundehaaren sterben/erkranken/Allergien entwickeln. Aber ich will nicht wissen, was an meinen Haaren klebt nach einem Konzert oder ein paar Nächten outdoor. Viele Leute haben erst letztes Jahr gelernt, wie man Hände wäscht. Und all die Würmer und Fliegen, die in den Pool fallen...


    Bisher scheinen die Statistiken zum Tod durch Hundehaare noch überschaubar. Erdnüsse agieren effektiver.


    Aber ekeln kann man sich einfach vor allem. Wenn man sich darauf dann konzentriert, findet man bei vielem negative Aspekte. So wird es bei der Bekannten sein und da darf sie in ihrem Raum, ihre Regeln aufstellen.

  • Ich habe seit 40 Jahren Hunde, teilweise haben sie mit im Bett geschlafen. Ich hatte seit 20 Jahren weder Schnupfen, noch Husten oder Halsschmerzen. Die Aussage, Hundehaare seien gefährlich, ist für mich schlichtweg kompletter Blödsinn. Unser Haus ist mit Sicherheit voller Hundehaare, im Frühjahr kommen Vögel in den Wintergarten und suchen sich dort Haare für ihre Nester zusammen. Und wir leben noch!

  • Meines Wissens können Hundehaare genau eine Krankheit auslösen: Hundehaarallergie. (Ich meine wirklich die Allergie gegen die Haare, die gibt es entgegen anderslautender Gerüchte tatsächlich. ;) )


    Das meiste aus deiner Erzählung löst in mir spontane Lachanfälle aus. Seit Dina hier wohnt, gibt es nämlich in meiner Wohnung keine hundehaarfreie Zone mehr. Dinas Haare sind sehr aktiv und treiben sich überall rum. Auch da, wo Dina selbst nie hinkommt. Da hilft wohl nur noch: Wohnung niederbrennen. :lol:


    Aber wenn ich mich in den betreffenden Menschen hineinversetze, dann vergeht mir das Lachen. Denn für diesen Menschen ist das ganz sicher ein Problem. Ich hoffe, dieser Jemand kann seine Angst vor Hundehaaren ablegen bzw. überhaupt erst mal erkennen, dass diese Angst irrational ist.

  • Was sagt ihr dazu?

    Das man sich nicht auf Meinungen und Vermutungen stützen sollte, sondern auf Fakten.

    Ich würde nach Studien, wissenschaftlichen Berichten usw. recharchieren.

    Dann schauen, was dran ist.


    Aus dem Bauch heraus würde ich sagen

    "Nein - stimmt nicht". - Aber per se zu sagen "So ein Quatsch!!" ohne dass ich das selber belegen kann, würde ich auch nicht.


    Ich habe mehrfach gelesen dass Hundehalter gesünder leben. Dazu gibt es Studien.

    Ich denke aber das liegt eher an der Bewegung an der frischen Luft, und an dem sozialen Aspekt - die Beziehung zum Hund ist einfach gut für die Seele =)
    Und das wiederum wirkt sich dann positiv aufs eigene Immunsystem aus.

    Hunde machen glücklich - und glückliche Menschen sind weniger Krankheitsanfällig =)

    Aber das heißt ja nicht austomatisch, dass Hundehaare NICHT Krankheiten übertragen können.

    Sollte also an den Thesen - mit Fakten belegbar - was dran sein (würde mich jetzt auch nicht so sehr überraschen)

    fiele es trotzdem kaum ins Gewicht - denn der positive Effekt von Hunden auf unser Leben wiegt schwerer.

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