Hätte ich das damals schon gewusst oder: was ich im DF gelernt habe

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    Im Moment gibt es ja wieder ein paar Neulinge-Threads und ich überleg schon seit ein paar Tagen, was ich bei meinen Hunden anders gemacht hätte oder gerne gewusst hätte, wenn ich damals schon im DF gewesen wäre.


    Was habe ich, seit ihr hier bin, mitnehmen können für zukünftige Hunde? Was wäre besser gelaufen durch die Infos und Tipps, die man hier bekommt?


    Für mich selbst kann ich die Frage gut beantworten:


    Ich hätte gerne gewusst, dass Ruhe halten und den Hund einfach Hund sein lassen mindestens genauso wichtig ist wie Kommandos lernen und dass grad für Welpen ersteres absolut vorrangig ist.

    Das hätte mir womöglich viele tränenreiche Stunden erspart.


    Das nächste ist: Gelassenheit und Selbstbewusstsein. Nicht so verbissen trainieren sondern mit dem Hund gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Wenn's nicht klappt, von vorne beginnen. Und immer Spaß dran haben und alles vieeel lockerer sehen. Im Gegenzug aber viel mehr Konsequenz und mit der inneren Gewissheit, das Geschehen zu bestimmen.


    Als dritten Punkt: lieber kleinteilig und exakt arbeiten, als viel auf einmal und das dafür ungenügend und schludrig. Das hätte mir einiges an Zeit und Nerven erspart, die ich durch nacharbeiten und neu aufbauen vergeudet hab.


    Viertens: von Beginn an kompetente Leute um sich scharen, Ratschläge annehmen und auf die eigene "Passform" überprüfen. Selber wurschteln hat bei mir zumindest nichts Gutes gebracht. Erst als ich Hilfe angenommen habe, lösten sich alle Probleme auf.


    Mich würde es interessieren, welche Meinung ihr dazu habt und ob ihr eure Erfahrungen mit mir teilen mögt :winken:

  • Hej :winken:

    ich glaube ich hätte mir einen noch besser passenden Hund ausgesucht und mir nicht gedacht "Ach, ich bin konsequent und kann Grenzen abstecken und mit Erziehung geht alles" :ugly: beziehungsweise mein Zweithund wird danach ausgesucht, was ich mir wünsche, was ich ok finde, was gar nicht geht, worauf ich Lust habe etc.


    Außerdem habe ich gelernt, dass ich mir wahrscheinlich keinen Hund mehr aus dem osteuropäischen Tierschutz zulegen würde, weil da der HSH-Anteil häufig nicht zu unterschätzen ist. Über dieses Wissen bin ich richtig froh.

  • Ich bi ehrlich gesagt ganz froh, daß DF erst nach dem Einzug entdeckt zu haben. Garantiert hätten mir hier alle abgeraten (sicherlich auch mit recht ;-)). Und vermutlich wäre Theo dann nicht hier eingezogen, weil die Argumente alle total vernünftig gewesen wären.

    So habe ich den Direktimport aus Spanien bekommen, über den mir niemand so richtig was sagen konnte. Mein Partner wollte gar keinen Hund (habe eine Trennungsphase dafür "genutzt" ;-) ,als Unterstützer abgesehen von Freunden nur die Vermieterin, die sich zum hundesitting anbot (auch ohne den Hund zu kennen).

    Als Freiberufler ohne zu wissen, ob der Hund sich eignet mit zur Arbeit zu kommen.

    Aber man kann ja auch mal Glück haben.

    Ich hatte von vornherein das Gefühl der wird unproblematisch und so war es dann auch. Mein Freund liebt ihn (ich fürchte mittlerweile mehr als mich...), er kommt problemlos mit zur Arbeit und ist auch ansonsten einfach problemlos und hat sich ohne Hindernisse in den Alltag integriert. Also so kann es auch laufen (mein Glück ist mir bewusst).


    Trotzdem bin ich sehr froh, hier gelandet zu sein und weiß für den nächsten Hund und v.a. wenn es ein welpi werden sollte, sehr viel mehr und viele wichtige dinge, auf die ich dann achten werde, an die ich sonst nicht so wirklich gedacht hätte. Aber ich bin auch sehr froh, daß DF nicht früher entdeckt zu haben;-)

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  • Ich habe sehr viel über Fütterung, Futter, Hersteller/Marken gelernt. :nicken:

    Weswegen ich mich damals auch angemeldet habe.

    Im laufe der Jahre noch sehr viel über Hundehaltung generell, Rassen, Vermehrer usw., und man lernt immer noch dazu. ;)

    Bin froh damals das Forum gefunden zu haben. :nicken:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich hätte viel eher gewusst:


    - dass einige Verhaltensweisen auch mit dem Futter zusammenhängen können

    - wie sich Kontrollzwang beim Hund äußert

    - dass die "dollen fünf Minuten" beim Welpen auch gerne mal 30 Minuten werden

    - wie Stress bei Hunden aussieht

    - dass viele Marotten meiner Hunde einfach rassetypisch waren

    - Was Stereotypien sind.


    So musste ich das leider "on the job" lernen, mit der dazugehörigen Verzweiflung und viel, viel Arbeit.


    Wobei ich ganz froh bin erst vor kurzem hier gelandet zu sein. Meine Fragen wären nämlich nicht besonders gut aufgenommen worden ("Mir wurde ein Kaukase vorbeigebracht. Kann ich den scheren?“ oder "Wie bring ich einen 70kg-Angsthund dazu mir nicht ins Gesicht zu springen?"). :xface: :pfeif:

  • Ich habe gelernt, dass man Welpen nicht „auspowern“ muss, dass man bei der Erziehung eines Hundes eine gute Portion Humor haben sollte! :D

    Ich habe auch gelernt, dass die meisten Hunderassen Spezialisten auf irgendeinem Gebiet sind und das für mich somit viele Rassen (erstmal) wegen meiner Lebenssituationen wegfallen, obwohl sie mir gefallen.

    Ich glaube es gibt noch so einiges mehr was ich lernen konnte… :smile:

  • Ich hätte mir keinen Golden Welpen geholt als meine Kinder 3 und 5 Jahre alt waren. Heutzutage würde ich einen Begleithund nehmen, einen älteren oder ein paar Jahre warten. Das Leben wäre vermutlich unkomplizierter gewesen aber an Herausforderungen wächst man ja auch…

  • Mein blödes Handy macht aus jedem das ein daß 🙄

    Falls es bei mir wieder ein Hund aus dem Schutz werden wird, werde ich auch auf jeden Fall dank DF genauer auf die Rassen achten, die da evtl. mitgemischt sind. Auch hier hatte ich in diesem Fall Glück, da er genau so ist wie ich mir einen Hund vorgestellt habe charakterlich (abgesehen vom hochputschen beim Spielen, aber man kann nicht alles haben ;-) ).

    Da wurde ich hier extrem drüber aufgeklärt, auch wenn mir vorher schon bewusst war, dass Rasse nicht gleich Rasse ist und man spezifisch auslasten muss.

    Ich weiß jetzt auch viel eher, was ich definitiv NICHT möchte.

    Hätte mich vorher jemand gefragt was ich mit dem Hund vorhabe, hätte ich gesagt: nichts Besondere. Bisschen Hundeschule, gucken was ihm Spaß macht, aber ansonsten einfach ein Alltagshund.

    Jetzt sind wir in der Rettungshundestaffel, machen canicross und fangen vermutlich mit THS an. Alles Dinge, die ich vorher niemals vermutet hätte oder dachte dafür wäre eh keine Zeit Und ich hab auch keine Lust auf sowas. So kann sich das alles auch ändern.

    Und zu allen neuen Hobbies hab ich hier tolle Informationen gefunden.

    Mein nächster Hund kann sich definitiv glücklich schätzen, dass ich mich hier informiere und auch für Theo hab ich schon das ein-oder andere mitgenommen (v.a. wie wichtig ruhe ist..). Man lernt ja nie aus.

    Und ich freu mich schon drauf, welche rassen mir hier empfohlen werden, falls wir uns wirklich irgendwann auf die Suche nach einem Zweithund machen 😁

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