Passt ein Shiba Inu zu mir ? Oder soll ich es mir nochmal überlegen.

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    Hallo zusammen :)


    Infos über mich :

    Mein Name ist Luca, ich bin 16 Jahre alt, Sportlich aktiv und komme aus einem kleinen und ländlichen Dorf in der Schweiz.

    Ich liebe Tiere schon seitdem ich klein bin. Ich bin mit Katzen, Hasen und "Hunden" "(Hunde nur im näheren Umkreis)" aufgewachsen. Einen eigenen Hund hatte ich leider noch nie.

    Mit 11 habe ich mit meiner Katze tricks geübt. Nach nicht all zu langer Zeit konnte sie Sitz, Platz, Pfötchen und Tot stellen. ;D Als sie vor 3 Jahren gestorben ist, wusste ich, dass ich einen Hund als nächstes Haustier wollte.


    Ich hatte bereits viel Kontakt mit Hunden. Zum beispiel hatte ich mal 2 Monate lang einen Hund von Verwandten bekommen um Aufzupassen, da diese in die Ferien gingen. Der Hund war ein 3 Jähriger Dalmatiner. Diesen musste ich auch immer mal wieder zwischen durch für 1,2 Tage Hüten. Ich gehe auch oft bei Verwandten mit ihren 2 Labrador Mischlingen Spazieren.


    Ich habe mich dazumal auch schon im Internet und Büchern Informiert was für Hunde Rassen es gibt. Dort ist mir besonders der Shiba Inu und Samojede ins Auge gestochen.


    Da wir dort leider noch in einer Mietwohnung wohnten die keine Hunde erlaubt, musste ich aber meinen Hunde Traum verschieben. Ich und meine Mutter hatten dazumal schon eine Hunde Prüfung abgeschlossen . Die SKN (Sachkunde nachweis für Hundehalter). Dort ginge es um , "Was ist Erlaubt mit einem Hund..." Und einfach die Grundlagen eines Hunde Besitzes.


    Als wir Mitte 2020 Umgezogen sind in ein eigenes Haus, wusste ich das die Zeit für einen Hund gekommen ist.


    Das neue Haus ist Sehr Groß, wir haben neben dem Haus einen Mittleren Garten. Ca 10m x 10m (Umzäunt). Und bei meinen Grosseltern (4 Häuser neben an) einen Grossen mit 30m x 20m (Umzäunt)

    Meine Mutter Arbeitet 50% als Geomatikerin (Vermesserin) bei meinem Grossvater (In dem Oben genannten Haus) . Also ist sie Immer in Nähe des Hundes. Auch kann sie den Hund mitnehmen und in den "Grossen Garten" wie oben schon geschrieben setzten. Sie kann auch den Hund zur Arbeitsstelle mitnehmen, da sie meistens in Grossen Feldern mit viel Freilauf arbeiten.

    Ich bin gerade in einem Zwischen Jahr. Ich habe also in der Wichtigsten Zeit des Hundes (Das Erste Jahr) ganz viel Zeit für den Kleinen.


    Ich hoffe das reicht mal für das Erste mit Infos über Mich :p


    Kommen wir mal zum Hauptthema, wenn man das so nennen kann.


    Ich habe mich in den letzten Wochen nochmal sehr Stark informiert. Für mich steht ein Hund wie zB. ein Labrador nicht zu Auswahl. Sie sind zwar sehr Treue Hunde, aber nicht das was ich mir Wünsche.


    Ich habe mich am meisten mit den den Hunde Rassen : Samojede und Shiba Inu auseinander gesetzt. Viele anderen Hunde Rassen die mich Interessieren habe ich auch angeschaut, aber das sind meine Favoriten was aussehen und Charakter angeht. Mir gefällt an diesen 2 Hunden, dass sie stur sein können. Sie haben einen Speziellen Charakter, nicht so wie die meisten anderen Hunden.

    Auch gefällt mir ihre Intelligenz. Sie wissen das sie nicht auf mich angewiesen sind, und lernen Schnell. Ich weiß auch das Tricks bei diesen Hunden nicht sehr Leicht sind, da sie sehr nach Laune agieren. Aber ich will weder Agillity oder 1000 Tricks mit dem Hund können. Ich habe mich besonders über Shiba's Informiert, und hunderte von Info Videos über Shiba's gesehen. Die meisten Sagen das Shiba's nichts für Anfänger seien. Aber viele sagen auch, das Jeder Hund für Anfänger geeignet sein kann, wenn man weiß was man macht. In der Theorie weiss ich vieles über Hunde. Nach den ganzen Informationen die ich Gelesen habe, glaube ich auch das ich einen Shiba erziehen könnte. Ich habe mehreren Katzen Tricks beigebracht und Geduld habe ich auch ganz Viel. Ich glaube das ein Shiba ein Hund für mich sein kann. Bin mir aber nicht zu 100% sicher. Ich habe bereits schon mehrere male Shiba's in echt gesehen und mit Besitzern geredet. Viele meinen das sie Anstrengend sein können, aber auch sehr Liebe und Tolle Hunde seinen. Ich weis auch das ein Shiba ein Jagd Hund ist. Aber ich würde meinen Hund eh nicht von der Leine lassen. Sondern nur mit der Normalen und Schleppleine führen.


    Ich habe jetzt noch einige Gründe wieso ich mich für ein Shiba ausgewählt habe.


    Ihr Aussehen ist sehr schön.

    Mir ist es egal wenn ich mal ein wenig Länger Brauche beim Spazieren gehen, weil er keine Lust hat schon wieder sich auf den Heim weg zu machen.

    Ich habe viel Geduld was Tricks angeht. (Mit Tricks meine ich Pfötchen, Platzt und Beifuß/Heel)

    Auch möchte ich nicht einen 0815 Hund der Jeder hat.

    Ich möchte einen "mehr oder weniger" Selbstständigen Hund.

    Ich will eine Herausforderung haben. Ich will herausfinden wie ich meinem Shiba am besten Beeinflussen kann, etwas zu tun, dass er das gefühlt bekommt, er hätte es selber entschieden

    Mir ist es egal, dass ich den Hund immer an der Leine führen muss.


    Was kann ich sonst noch Sagen.....

    Ich habe mich in die Hunde Rasse glaube ich verliebt.


    Kann mir ein Hunde Besitzer, oder sogar ein Shiba Besitzer sagen, ob ich zu einem Shiba passe oder was ich tun sollte.

    Fragen können sie natürlich auch stellen. Ich werde alles Beantworten :)


    Danke für durchlesen oder überfliegen :p Ich Freue mich auf ihre Antworten.

  • Huhu,


    im Endeffekt musst du wissen, welcher Hund zu dir passt. Du hast dich ja umfassend informiert, also probier‘s doch mal mit nem Shiba.


    DEN klassischen Anfängerhund gibt es nicht. Ich kenne Leute, die kommen prima mit einem Belgier zurecht, würden aber einen Labbi nicht geschenkt wollen.


    Was sagen denn deine Eltern zu der Rasse? Muss ja auch für sie ein bisschen passen. Was planst du für die Zukunft? (Ausbildung, Studium, Auszug, Auslandsaufenthalt?) Ist das Shiba-tauglich? Daran sollte man auch denken...


    Lg,

    RafiLe

  • Schön das du dich vorab informieren willst :bindafür:


    Theorie und Praxis liegen leider ganz oft auseinander. Was in Rassebeschreibungen sich oft toll anhört, oder in Videos sieht, in der Realität leider ganz anders.


    Selbst als "erfahrene" HH meiner Rasse kann ich dir sagen, dass man da dann doch mal an seine Grenzen stoßen kann bei gewissen Eigenschaften. Deshalb ist es wichtig immer beide Seiten solcher Eigenschaften zu sehen.


    Der nächste Schritt wäre nun Halter dieser Rassen auch im RL zu treffen oder zB Austellungen zu besuchen um diese mal im wirklichen Leben kennen zu lernen.


    Einen Shiba gibt es bei uns in der Nachbarschaft, der aber keinen näheren Kontakt zu anderen/fremden Hunden hat, da diese wenn sie erwachsen sind auf Artgenossen eher verzichten um es freundlich zu formulieren

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  • Hm, nichts für ungut, aber für mich liest sich das ein bisschen so, als würde dir der Shiba gefallen und jetzt zimmerst du dir deine Vorstellungen so zurecht, dass es - rein theoretisch - passen könnte. Du biegst dich quasi um den Hund.


    Letztendlich ist es aber so: Du sollst nicht (vorrangig) in das Leben deines Hundes passen, sondern der Hund in dein Leben. Und wie es aussieht, ist noch gar nicht klar, wie das in einem Jahr aussehen wird. Ein Jahr ist für einen Hund keine lange Zeit - da ist er noch nichtmal erwachsen. Noch lange nicht.


    Asiaten sind häufig ausgeprägte Ein-Mann-Hunde, heißt - sie suchen sich oft einen Menschen aus, den sie als Führungspersönlichkeit akzeptieren. Ihr seid aber zwei Leute, die den Hund betreuen. Kann gut funktionieren, muss aber nicht - es könnte z. B. passieren, dass du mit dem Hund spazieren gehen möchtest, der aber lieber bei deiner Mutter bleiben möchte.


    Zudem widersprichst du dir ziemlich in deinen Vorstellungen. Du schreibst viel von Tricks und ähnlichem, aber glaub mir - dein Hund wird merken, wenn du versuchst, ihn zu manipulieren. Shibas sind intelligent. Mein Chow würde dich müde anschauen, dir den Bobbes hindrehen und sich wieder in den Schatten legen. Ein souveräner Partner manipuliert nicht, das macht mein Hund mit Leuten, die er nicht für voll nimmt. Eine souveräne Führungspersönlichkeit gibt und nimmt, akzeptiert das Gegenüber und kann sich gleichzeitig - wenn es wichtig ist! - auch überzeugend durchsetzen. Letzteres kann zumindest meine Blauzunge übrigens auch ganz gut... schlagartig.


    Versteh mich nicht falsch, es ist super, dass du schon so viel "Vorerfahrung" mitbringst, aber vielleicht solltest du nochmal einen Schritt zurückgehen und dir überlegen, wie dein Leben auch nach diesem freien Jahr aussehen soll und welche der Eigenschaften der Hund dann mitbringen muss. Stell die Optik mal hinten an und überleg dir, was du gerne machen willst. Wenn das Tricksereien sind, wäre vielleicht eine andere Rasse besser geeignet.


    Spezifisch zum Shiba - hier gibt es einige wenige User mit der Rasse, leider erinner ich mich nicht an die Usernamen. Kann mir jemand helfen? :sweet:

  • Hm, nichts für ungut, aber für mich liest sich das ein bisschen so, als würde dir der Shiba gefallen und jetzt zimmerst du dir deine Vorstellungen so zurecht, dass es - rein theoretisch - passen könnte. Du biegst dich quasi um den Hund.

    So klingt es für mich auch.
    Mag aber natürlich sein, dass ich mit dem Gedanken falsch liege, denn es soll sie ja tatsächlich geben, diese Menschen die genau sowas wie den Shiba Inu suchen. :D


    Meine Freundin hat eine Shiba Hündin und ich muss sagen.. sie und meine Freundin... das passt einfach. Meine Freundin ist aber auch ein eher spezieller Mensch. Wohingegen ich den Hund nicht mal geschenkt nehmen würde. |)
    Das sie hübsch sind, ist für mich das einzig positive an dieser Rasse und genau das ist auch der Grund, weshalb sie so oft in völlig ungeeignete Hände gerät.
    Ich würde mir wirklich ganz genau überlegen, ob das wirklich die Rasse ist, die du willst.


    Ich lese heraus, dass du gerne trickst und sportlich aktiv bist. Warum suchst du dann nicht lieber nach einer kooperativen Rasse, die gerne gemeinsam mit dir arbeiten würde?

    Aber ich würde meinen Hund eh nicht von der Leine lassen.

    Warum, wenn ich fragen darf? Galt das jetzt für den Shiba (denn auch die können auf geeignetem Gelände ohne Leine laufen, wenn sie erzogen sind und man selber vorausschauend läuft) oder generell?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mag aber natürlich sein, dass ich mit dem Gedanken falsch liege, denn es soll sie ja tatsächlich geben, diese Menschen die genau sowas wie den Shiba Inu suchen. :D

    Ein Wahres Wort! :klugscheisser: ...moment......heeeee! :stock1:


    :lol: (Ich geb's ja zu, ich liebäugel selber auch...)



    Etwas pflegeleichter und von der Optik her ähnlich wäre halt z. B. ein Mittelspitz. Oder ein Eurasier, aber die sind schon etwas größer. Ich weiß aber nicht, wie viel WTP die genau haben.

  • Erstmal willkomen im Forum :winken:


    Ich finde es echt toll, dass du dich im vorfeld informierst und Fragen stellst.


    Ich habe auch noch ein paar an dich, ok?


    Wie sieht es bei dir nach der Schule aus? Beginnst du eine Lehre oder möchtest du studieren?


    Die meiste Zeit des Tages verbringt deine Mutter mit dem Hund, richtig?


    Wie sieht deine Freizeit so aus. Hast du Hobbies? Sicher auch Freunde, mit denen man mal was unternimmt?


    Man merkt immer, wenn jemand keine Erfahrung mit Hunden hat, die Vorstellungen sind sehr romantisch. ;)


    Ich schreibe mal in dein Zitat rein ok?

    Das meine ich alles nicht böse, wirklich.


    Aber man merkt, dass deine Vorstellung von einem solchen Hund und auch im allgemeinen, nicht der Realität entspricht. Das ist nicht schlimm, das geht sehr vielen Ersthundehaltern so. Ging mir nicht anders :smile:


    Ausserdem musst du einen Hund haben, der mehrere Personen akzeptieren kann. Deine Mutter und deine Grosseltern z.B.

    Einmannhunde sind dafür absolut nicht geeignet.


    Wo kommst du denn ungefähr her? Ostschweiz, Mittelland, im Westen, Süden, Norden...?

  • Da du den Samojeden ja auch ins Auge gefasst hast antworte ich mal.


    Ein Samojede ist ein freundlicher Familienhund, wenn er gut erzogen und ausgelastet ist. Die Auslastung besteht im Idealfall aus Zugarbeit oder langen Wanderungen (als unsere jung war waren es durchaus auch mal so 14 Kilometer Berg und Tal). Gehorsam kannst du nicht erwarten. Wenn du willst dass sie bleiben fragen Sie dich warum sie das sollten, wenn du willst dass sie kommen fragen Sie was du ihnen dafür anbietest und solltest du etwas verbieten springen sie einfach über den Zaun und lassen dich stehen um dem Reh zu folgen.


    Der Jagdtrieb ist durchaus auch beachtenswert. Sie graben Dir den Garten um auf der Suche nach Wühlmäusen, sie springen oder klettern über Zäune wenn die Motivation groß genug ist. Ableinen geht nur bei außerordentlich guter Erziehung und viel Glück bezüglich fehlendem Wild. Mit anderen Hunden laufen lassen geht nicht immer da der Hund lieber jagen gehen würde. Wenn der Hund nach links will, du aber nach rechts kann es vorkommen dass man die ersten Male ne Stunde auf der Stelle steht während der Hund ausdauernd in die andere Richtung zieht.


    Alleine bleiben mögen Samojeden nicht. Sie können mit Training meist so 5-6 Stunden ertragen, aber wirklich gut finden Sie es nie.


    Sie Haaren ganzjährig. Trotz regelmäßigem bürsten hat man stets Haare auf der Kleidung, im Teppich und manchmal sogar im Essen.


    Ich empfehle dir sehr zuerst verschiedene Hunde (auch junge unerzogene) kennen zu lernen, damit du weißt ob du mit der Art könntest.


    Es wirkt eher so als würdest du nach der Optik gehen und etwas besonderes wollen



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    oben siehst du einen Samojeden und den Samojeden Husky Mix

  • Ein Wolfsspitz wäre optisch aber eher passend oder? Auch optisch etwas nordisch, begegnet einem nicht ständig, hat auch einen gewissen Eingenwillen...


    Helft mir, wie heisst die Userin mit dem WS? Ich komme einfach nicht auf den Namen :???:


    Edit. SabethFaber :winken:

  • Einen Hund, den nicht jeder hat, bekommst du im Tierheim. Dort kannst du ihn vorher kennenlernen und mit ihm spazieren gehen und gucken, ob die Chemie auch bei Mama, Oma und Opa stimmt.





    Seltenheitswert garantiert.

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