Tierschutz-Junghund und das Lösen im Garten

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    Hallo ihr :)

    vor 14 Tagen ist Miro, ein „kleiner“ Rumäne mit ca. 5 Monaten bei uns eingezogen. Er kannte davor keine Menschen und ist seit 6 Wochen in Deutschland.

    miro macht sich super, er wird immer selbstbewusster, lässt mittlerweile Körperkontakt zu und taut immer mehr auf.

    Ein Problem haben wir allerdings: Er ist viel zu beschäftigt, um sein Geschäft zu machen. Dass das Lösen außerhalb des Gartens anfangs meist problematisch ist, kennen wir von unserem vorherigen Tierschutzhund. Mittlerweile schaffen wir es auch, dass er wenigstens pinkelt (er ist dazugesagt warum auch immer schon stubenrein, macht uns also auch nicht ins Haus).


    Nur Kot setzt er, wenn überhaupt, nur nach langem Überreden und bei absoluter Ruhe ab. Man sieht ihm teilweise wirklich an, wie dringend er kacken müsste, setzt sich teilweise auch schon hin, beim kleinsten rascheln ists damit aber schon wieder vorbei.

    Wir gehen eh schon immer ins Gebüsch damit er geachützt ist und versuchen, für so viel Ruhe wie möglich zu sorgen, es klappt aber wie gesagt erst nach laaanger Zeit und viel überzeugungsarbeit. Heute z.B. hab ich bestimmt 1h mit ihm im Garten an seinem Kackplatz (selbst ausgesucht) verbracht, aber nichts.


    Kennt jemand hier das Problem und knn mir Tipps geben, wie ich für genug Sicherheit sorgen kann, damit das Ganze reibungsloser funktioniert?

  • vor 14 Tagen ist Miro, ein „kleiner“ Rumäne mit ca. 5 Monaten bei uns eingezogen. Er kannte davor keine Menschen und ist seit 6 Wochen in Deutschland

    damit wurde er etwa mit 12 Wochen in Rumänien geimpft, kennt also spätestens seitdem Menschen :bussi:


    Das Kot absetzen für junge Hunde gruselig ist ist normal, deshalb

    kann mir Tipps geben, wie ich für genug Sicherheit sorgen kann, damit das Ganze reibungsloser funktioniert?

    Klar: Geduld.

    Gib ihm Zeit, also mehr als 14 Tage um bei euch an zu kommen. Ihr seid doch schon auf einem guten Weg.

  • Kennt also spätestens seitdem Menschen

    Ja, war blöd ausgedrückt. Als Spritzengeber, Napffüller, Kackewegräumer und nach-Deutschland-Transportierer kennt er Menschen. Allerdings wurde sonst nicht wirklich viel gemacht bzw. Fehlte im TH in Deutschland die Zeit, sich wirklich mal mit ihm zu beschäftigen sodass er außer den kurzen Versorgungsbesuchen im Zwinger wirklich kaum Kontakt hatte. So wars gemeint.

    Gib ihm Zeit

    Die bekommt er natürlich und ich merk auch, dass wir auf nem guten Weg sind. Dass er nach 14 Tagen noch nicht wirklich „da“ ist, ist mir ja bewusst, allerdings würd ichs ihm gerne etwas leichter machen, vor allem weils für ihn bestimmt nicht angenehm ist, dauernd kacken zu müssen, aber nicht zu können. Oftmals gibts ja ganz einfache Kniffe und Lösungen auf die man selbst nicht kommt in wenn man in der Situation steckt - daher meine Frage hier ;)

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  • Hallo antarctica,

    wir haben auch "so einen" Auslands-Tierschutz-Schatz und am Anfang hatten wir auch dieses Thema.

    Auf einen Tipp hin, sind wir immer die gleiche kurze uninteressante Strecke mit ihr gegangen, an der es auch viel Gebüsch zum Verstecken gibt & sie sich die Zeit, die sie brauchte, nehmen durfte. Diese Routine hat ihr offenbar die Sicherheit gegeben, dass das Thema nach ganz kurzer Zeit kein Thema mehr war. Mittlerweile ist sie super stubenrein, ganz egal wo wir gehen & wie aufregend es dort ist :hurra:

    Außer Geduld & Routine hat es nichts weiter gebraucht :streichel:

  • Hallo antarctica,

    wir haben auch "so einen" Auslands-Tierschutz-Schatz und am Anfang hatten wir auch dieses Thema.

    Auf einen Tipp hin, sind wir immer die gleiche kurze uninteressante Strecke mit ihr gegangen, an der es auch viel Gebüsch zum Verstecken gibt & sie sich die Zeit, die sie brauchte, nehmen durfte. Diese Routine hat ihr offenbar die Sicherheit gegeben, dass das Thema nach ganz kurzer Zeit kein Thema mehr war. Mittlerweile ist sie super stubenrein, ganz egal wo wir gehen & wie aufregend es dort ist :hurra:

    Außer Geduld & Routine hat es nichts weiter gebraucht :streichel:

    So ähnlich machen wir das auch. In der ersten Woche immer die gleiche kleine Runde, seit Woche zwei ein bisschen vergrößert, aber gleiche Strecke.

    Im Garten auch, rechts an der Terrasse raus, Kurve links am Hochbeet vorbei und zum Kackplatz unter den Sträuchern. Stubenrein ist er, also er würde wies aussieht nie ins Haus machen, eher platzt er. Naja und wenns ganz dringend ist wird er schon irgendwann pinkeln/kacken, glaube ich muss da einfach gelassener werden. Unser letzter Hund war gesundheitlich ziemlich empfindlich, da waren eigentliche Kleinigkeiten gleich was für den Tierarzt, drum meine Sorge :dizzy_face:

    Gestern waren wir nachts nochmal draußen, Totenstille auf dem Dorf und in der Zeit keine Geräusche, da gings dann plötzlich :woozy_face:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Huhu :)


    Ist Miro im Zwinger aufgewachsen? Ich habe hier im Forum irgendwo mal gelesen, dass Hunde im Welpenalter lernen auf welche Untergründe man sein Geschäft erledigt und viele Hunde, die im Zwinger groß werden, deshalb bevorzugt auf Betonuntergrund machen.

    Meine Luna ist auch aus dem TS und sie hatte keine Probleme damit auf die Wiese im Garten zu machen, sie hat sich allerdings auch 2-3 mal bei meinen Eltern in der Wohnung erleichtert, weil die gerade renovieren und der Fußboden dort raus war, sprich Betonuntergrund. Am Anfang habe ich mich total gewundert und dachte erst es wäre ein Unfall, aber dann ist das 2-3 mal passiert, woraufhin ich hier im Forum das mit den Untergründen gelesen habe. Ergibt ja auch total Sinn!


    Also ich weiß nicht ob euch das großartig weiterhilft, aber vielleicht erklärt es zumindest dass euer Miro an sich stubenrein ist, aber nicht gelernt hat dass Wiese ein Untergrund ist, auf den man das Geschäft erledigt. 😁

  • Wenn wir Welpen aufziehen, legen wir im Bereich immer Rollrasen aus....

    es scheint wirklcih zu helfen, keiner der so aufgezogenen Welpen macht mehr auf den Fußweg, wenn es nicht anders geht.

  • wir hatten dann allerdings auch witzige Erlebnisse, in denen die Welpen im Garten gespielt haben,

    dann ist zwischendrin einer in´s Haus gesaust, hat sich auf dem Rollrasen-Stück erleichtert und ist wieder zum Spielen....

  • Es ist nicht so ungewöhnlich, daß Hunde nicht im eigenen Garten ihr Geschäft machen. Der gehört zum eigenen Revier, das beschmutzt man nicht. Vieleicht will er auch deshalb nicht.

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