Vorsorgeuntersuchungen bei Auslandshunden - was ist wann sinnvoll?

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    Hallo zusammen,


    wenn ihr einen Hund mit "Auslandserfahrung" habt (also wahlweise aus dem ausländischen Tierschutz, Urlaubshunde oder aus dem Ausland importierte Rassehunde):

    Was lasst ihr wann testen und warum? (Und wie? Also Titer-Bestimmung oder PCR oder Nachweisverfahren X?)


    Bei uns ist es so, dass unsere Rumänin vor ziemlich genau einem Jahr mit damals 4-5 Monaten zu uns gezogen ist. Sie ist jetzt ein Jahr in Deutschland, knappe anderthalb Jahre alt und symptomfrei.

    Ich denke, ich werde demnächst ein großes Blutbild machen lassen, das war auch die Empfehlung der Tierschutz-Organisation. Nur falls das Blutbild auf Leishmaniose hindeutet, würde ich in der Richtung weitersuchen (lassen).

    Babesiose und Ehrlichiose ist nicht sinnvoll zu testen, wenn ich das richtig verstehe. Die Inkubationszeiten für beides sind lange durch.

    Aber wie ist das mit Herzwürmern? Gibt es das als Einzeltest bei eurem Tierarzt?


    Testet ihr überhaupt den gesunden Hund oder nur, wenn es verdächtige Krankheitssymptome gibt?


    Erzählt mal bitte :sweet:

  • Wir haben Lilly ein halbes Jahr und dann nochmal ein Jahr bei Einzug bei uns von unserer Tierärztin durchtesten lassen auf alles, was ihr als sinnvoll erschien. Wir haben dafür einen „Waschzettel“ von der Orga mitbekommen. Die Details habe ich nicht mehr im Kopf, muss ich gestehen, ist schon recht lange her.

  • Wenn unsere Rumänen kommen werden sie, sofern sie alt genug sind, auf alle Reisekrankheiten getestet. Die neuen Besitzer werden darauf hingewiesen dass dieser Test nach etwa ein halbes Jahr zur Sicherheit wiederholt werden sollte. Welpen und Junghunde vermitteln wir fast nie, deshalb sind die vermittelten Hunde in der Regel bereits einmal getestet. Bisher hat der zweite Test noch nie ein positives Ergebnis gezeigt.

    Meine Spanierin wurde vor Abreise in Spanien auf alle Mittelmeerkrankheiten getestet und hier habe ich sie komplett nach etwa einem Jahr nachtesten lassen.

    Test auf Herzwürmer gibt es natürlich auch einzeln. Bei einem Befall muss nach der Behandlung ja kontrolliert werden.

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  • wenn ihr einen Hund mit "Auslandserfahrung" habt (also wahlweise aus dem ausländischen Tierschutz, Urlaubshunde oder aus dem Ausland importierte Rassehunde):

    Was lasst ihr wann testen und warum? (Und wie? Also Titer-Bestimmung oder PCR oder Nachweisverfahren X?)

    Ich kann da nur zu importierten Rassehunden was sagen: die kamen als Welpen aus verantwortungsvoller Zucht. Ich wüsste nicht, was und warum ich da was testen lassen sollte. Die werden nicht anders behandelt als inländische Hunde aus verantwortungsvoller Zucht.


    Aus dubiosen Ländern habe ich allerdings noch nie importiert.

  • Ich habe nichts präventiv untersuchen lassen.


    Nur bei den Impfungen war ich sehr gründlich. (so dass ich auf Nummer sicher gehe, sollte auf die Angaben im Impfausweis kein Verlass sein)


    Zu gegebenem Zeitpunkt lasse ich unabhängig von Symptomen einen geriatrisches Profil erstellen.

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Hier leben 3 Spanier.


    Alle wurden Jahr nach Einzug auf Mittelmeerkrankheiten gecheckt obwohl vorher schon im Ausland negative Tests vorlagen.


    Direkt bei Einzug würde 1x entwurmt und Check auf Herz-/Lungenwürmer gemacht.


    Bin ist erst 4 Monate hier, Mittelmeerkrankheiten in Spanien negativ gewesen, wenn es keinen Anlass gibt werde ich hier nicht mehr testen.

    Er wird aktuell auf Lungenwürmer

    behandelt, wurde in Spanien festgestellt, fie Orga hat uns die Medikamente mitgegeben ( 6 Tabletten je 1 im Monat über 6 Monate), danach wird kontrolliert.


    Ohne Anlass wird hier nicht mehr vorsorglich gemacht.

  • wenn ihr einen Hund mit "Auslandserfahrung" habt (also wahlweise aus dem ausländischen Tierschutz, Urlaubshunde oder aus dem Ausland importierte Rassehunde):

    Was lasst ihr wann testen und warum? (Und wie? Also Titer-Bestimmung oder PCR oder Nachweisverfahren X?)

    Ich kann da nur zu importierten Rassehunden was sagen: die kamen als Welpen aus verantwortungsvoller Zucht. Ich wüsste nicht, was und warum ich da was testen lassen sollte. Die werden nicht anders behandelt als inländische Hunde aus verantwortungsvoller Zucht.


    Aus dubiosen Ländern habe ich allerdings noch nie importiert.

    Aber die MMK haben doch nichts mit verantwortungsvoller Zucht zu tun?

  • Großes Reiseprofil inkl Lungenwürmer. Kosten 150 Euro.

    Lungenwürmer wären aber auch einzeln möglich gewesen.

    Es gibt da verschiedene "Pakete" je nach dem aus welchem Land der Hund kommt..


    Ich würde auf jeden Fall auch nen Giardientest machen, wenn ein Hund aus dem Ausland kommt.

  • wenn ihr einen Hund mit "Auslandserfahrung" habt (also wahlweise aus dem ausländischen Tierschutz, Urlaubshunde oder aus dem Ausland importierte Rassehunde):

    Was lasst ihr wann testen und warum? (Und wie? Also Titer-Bestimmung oder PCR oder Nachweisverfahren X?)

    Ich kann da nur zu importierten Rassehunden was sagen: die kamen als Welpen aus verantwortungsvoller Zucht. Ich wüsste nicht, was und warum ich da was testen lassen sollte. Die werden nicht anders behandelt als inländische Hunde aus verantwortungsvoller Zucht.


    Aus dubiosen Ländern habe ich allerdings noch nie importiert.

    Passenderweise habe ich im Freundeskreis gerade zwei FCI Hunde aus Italien (dubios) und Frankreich (superdubios), die bereits im Junghundehalter schwer erkrankt sind (Leishmaniose und Ehrlichose)

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