Beiträge von Sventje

    Ich wohne in der Nähe von mehreren Kindergärten und ganz oft kommen Kinder und fragen.

    Moritz ist absolut kindersicher, den dürfen auch ganz kleine mal angrabschen. Ich hab bei den ganz kleinen natürlich selbst Kontakt zum Hund. Der Moritz freut sich über jeden Streichler, nur Leckerlie nimmt er keine. Damit kommt aber auch seltenst jemand.

    Keity hat fremden Menschen gegenüber zu viele Vorbehalte, nur ganz selten sucht sie vorsichtig Kontakt zu fremden Personen. Mein - die hat Angst - wird eigentlich immer ohne großen Kommentar akzeptiert und alle konzentrieren sich dann auf den Moritz.

    Doch, es gibt sie, die Welpen mit zu wenig Trieb für ihre Arbeit. Und es gibt die Welpen mit körperlichen Mängeln. In beiden Fällen lohnt sich eine für Mensch und Hund anstrengende, langwierige Ausbildung einfach nicht. In den Fällen finde ich die Abgabe an Nicht....... richtig.

    Bei der Frage von Maulwurf2015 und den Antworten darauf ging es um Hunde die für ihre eigentliche Arbeit nicht tauglich sind. Da macht eine Ausbildung genau dafür sicher keinen Sinn.

    Bei dem evtl. zukünftigen Welpen von Mogambi weis niemand warum er aussortiert und einem Nichtschäfer angeboten wurde.

    Und was würdet Ihr Frankyfan und Sventje z.Bsp. mit aussortierten Arbeitsjunghunden machen, die dann laut Besitzer entsorgt werden über den ein oder anderen Weg?

    Sie mit gutem Gewissen einem Nichtjäger, Nichtschäfer etc. geben und ihn darauf hinweisen dass eine Ersatzbeschäftigung sinnvoll wäre. Einem solchen Hund nimmt man doch nichts wenn er nicht seinem ursprünglichen Beruf nachgehen darf, weil es sowieso nicht geht.

    Das ist für mich ein riesen Unterschied zu dem Erwerb eines Tieres das mit guten Anlagen und gesundem Körper seinen Anlagen entsprechend arbeiten könnte.

    Ansonsten gibt es bei den meisten Rassen sicher Linien für die Ersatzbeschäftigung absolut richtig und ausreichend ist.

    Aber woran kann man schon genau Glück beim Hund sehen?Ich

    Ich hatte einen Gebirgsschweisshund, den habe ich ein paar Jahre jagdlich geführt mit wirklich vielen Nachsuchen. Dann wurden die jagdlichen Möglichkeiten aus privaten Gründen schlagartig weniger und ich habe als Ausgleich Mantrailing angefangen. Er hat seine Sache gut gemacht aber genau da habe ich den Unterschied gesehen. Bei seiner Arbeit, für die er gezüchtet wurde, war er Er und mit jeder Faser seines Hundeseins dabei. Die Ersatzbeschäftigung war auch ok, wer ihn anders nicht gekannt hätte hätte gesagt das ist seine Welt. Nein, war es nicht. Das sieht man allerdings nur im direkten Vergleich.

    Unser kleiner Verein versucht immer gute Lösungen zu finden. Das geht nicht von heute auf morgen aber es geht. Auch bei dem Verein, von dem wir unsere Rumänenhunde bekommen, wird bei deren Pflegestellen geholfen. Auch da braucht alles etwas Zeit und die Probleme müssen schon größer sein, da wurden auch schon Hunde in Pensionen untergebracht wenn es gar keine andere Lösung gab.

    Ich würde mir den Pflegestellenvertrg anschauen und mit der für mich zuständigen Person reden.

    Welche Möglichkeiten gibtr es wenn es überhaupt nicht klappt, wie wird Tierarzt gehandhabt, hast du Mitspracherecht beim Vermitteln, bis wann wird von dir eine Entscheidung für die evtl. Übernahme erwartet


    Nicht jede Orga hat die Möglichkeit ihren Pflegestellen zu helfen, vielen fehlen die personellen und finanziellen Möglichkeiten dazu. Da hilft manchmal ein Gespräch mit anderen Pflegestellen der Orga.

    Ich habe hier seit 5 Jahren eine Spanierin mit einem Deprivationsschaden. Sie hat schon riesige Fortschritte gemacht aber ganz viel wird nie gehen. Vor zwei Jahren hab ich für mehrere Wochen einen Angsthund zur Urlaubsvertretung bei mir gehabt. Am Verhalten meines Hundes hat die Gesellschaft der auf eine ganz andere Art ängstlichen Hündin überhaupt keinen Einfluss gehabt.

    Wenn die Kapazitäten für einen so speziellen Hund vorhanden sind, und dann noch die Sicherheit besteht den Hund wenn gewünscht weitervermittelt zu bekommen, wäre das Risiko überschaubar.


    Ich würde mich in deinem Fall vermutlich erst einmal als Pflegestelle sehen und mich erst später für die Option der Übernahme entscheiden (oder nicht). So hab ich das bei der spanierin gemacht und wenn irgendwann wieder ein dritter Hund bei mir einzieht wird es wohl auch so laufen.

    Kennst du Harzer Füchse in Natur und näher? Also nicht nur von einer Ausstellung.

    Das sind Vollblutarbeitstiere und die, die ich kennengelernt habe, anspruchsvoll gegenüber den Halterfähigkeiten.

    Höre auf deine inneren Zweifel und hole dir, wenn wirklich ein zweiter Hund einziehen soll, eine einfachere Rasse.

    Allerdings sind RRs natürlich auch nicht für derart enge Zusammenarbeit mit dem Menschen gemacht wie DD.

    Vielleicht macht das einen Unterschied?

    Ich hatte DD. Die haben von allem noch ein Schippchen mehr. Klar sind die für die Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet, aber daran muss man sie manchmal etwas nachhaltiger erinnern.

    Nicht umsonst steigen immer mehr Jäger auf andere Rassen um. Es gibt "normalere" Vorsteher und Stöberer.

    Ne Hasenzugmaschine werden die meisten Hunde doch nicht wirklich für einen echten Hasen halten, die sind ja auch nicht blöd

    Den Sinn darin verstehe ich auch nicht. Das Teil macht Sinn für darauf trainierte Sporthunde.