Hündin muss stündlich pinkeln

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    Hallo ihr Lieben


    Ich bin langsam etwas ratlos.

    Meine 7 Monate alte Zwergspitz Hündin muss, seit ich sie vor 8 Wochen zu mir geholt habe, ständig pinkeln. Zuerst habe ich das viele Reinmachen auf die fehlende Stubenreinheit geschoben.

    Nun ist sie aber auf gutem Weg, stubenrein zu werden, sie zeigt (zu 80%) an, wenn sie raus muss.

    Problem: Das muss sie stündlich oder öfter. Wenn sie tagsüber mal 2,5 Stunden durchhält, ist das schon der pure Luxus für mich.

    Dabei pinkelt sie jeweils auch normal viel bis richtige Seen, ich glaube also nicht, dass sie mich einfach rauszerrt, weil ihr langweilig ist.

    Auch nachts muss sie innerhalb von 7 Stunden sicher 3 Mal raus, sonst macht sie rein (auch wieder Seen).

    Trinken tut sie recht oft, aber nicht übermässig viel. Vom TA empfohlen wurden ca. 2.2 dl pro Tag, und mehr als 2,5 dl trinkt sie nicht.

    Auch Haufen macht sie sicher 3-4 Mal pro Tag, auch wieder recht viel.


    Letztens waren wir den ganzen Nachmittag gemütlich im Garten bei meinen Eltern, da hat sie in 6 Stunden 6 mal gepinkelt.


    Der Urin wurde untersucht, laut TA ist er gut konzentriert.

    Blase wurde geschallt und punktiert, Werte sind unauffällig.


    Mir wurde nun von 2 TA geraten, entweder das Wasser zu reduzieren oder ihr abends gar nichts mehr zu geben, oder sie einfach in eine Box zu sperren und nachts in ein anderes Zimmer zu bringen und nicht auf ihr Weinen einzugehen, um zu schauen, ob das Gepinkel nur eine Laune ist.

    Bringe ich aber beides nicht übers Herz und finde ich gemein.


    Habt ihr noch Tipps oder Ideen?

    Ich bin langsam etwas ratlos...

  • Mir wurde nun von 2 TA geraten, entweder das Wasser zu reduzieren oder ihr abends gar nichts mehr zu geben, oder sie einfach in eine Box zu sperren und nachts in ein anderes Zimmer zu bringen und nicht auf ihr Weinen einzugehen, um zu schauen, ob das Gepinkel nur eine Laune ist.

    Bringe ich aber beides nicht übers Herz und finde ich gemein.

    Finde ich beides absolut fahrlässig. :emoticons_look:


    Als allererstes würd ich auf ein Blutbild und eine Untersuchung der Nieren bestehen, wie bonitadsbc schon geschrieben hat. Im BB kann man oft sehen, ob irgendwo eine Entzündung im Körper wütet und das kann dann oft die heiße Spur für weitere Untersuchungen sein.

    Wenn dein Tierarzt eine Blasenentzündung ausschließt bzw. der Urin nicht auffällig war, würde ich definitiv und unbedingt die Nieren checken lassen ...

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  • Wenn alles soweit abgeklärt und ohne Befund ist würde ich mich an einen Facharzt für Endokrinologie wenden, denn dann könnte unter Umständen ein Diabetes Insipidus vorliegen ( die Symptome würden absolut passen).. Wenn es das sein sollte, wäre der "Vorschlag" deines TA ihr abends kein Wasser mehr zu geben übrigens lebensgefährlich!


    Über das in die Box sperren und sie nicht pinkeln lassen fehlen mir echt die Worte...

  • die Aussage des Tierarztes geht für mich garnicht!!


    US der Niere machen lassen.

    Blutwerte mit BSD Werten und Nierenwerten, amb Besten gleich alle Schilddrüsenwerte dazu (nicht nur T4).

    Erinnert mich an Nierenprobleme oder Diabetes!

  • Stress?


    Kannte einen Rüden der hat Stress mit Trinken und folglich Harndrang kompensiert. Und bei dem aktuellen Hund einer Freundin ist das ebenso, bzw. muss der dann wirklich dringend raus. Die sieht anhand der Trinkmenge gut wie der Stresslevel ist. Hat auch eine Weile gedauert bis der Zusammenhang klar wurde, weil er auch viel getrunken hat und ständig raus musste und teils in die Wohnung gemacht hat.


    250ml kommen mir für einen so kleinen Hund schon recht viel vor, auch das häufige Trinken finde ich seltsam. Kenne mich aber mit Kleinhunden nicht aus, deren Stoffwechsel ist ja nochmal anders.

  • wir hatten das mit unserer klm hündin auch.

    auch wir haben änni untersuchen lassen,ultraschall der blase,punktion der blase(2x)

    der arzt war auch der meinung wir sollten sie erst einmal läufig werden lassen,schlug wasser entzug vor.

    da beim punktieren der urin nicht richtig konzentriert war mußte sie 24 std durstfasten,dann wurde langsam die trinkmenge wieder aufgebaut. ergebnis,die nieren können konzentrieren,taten es aber nicht immer.


    erst eine tierärztin bei der wir wegen was anderem mit sam waren ,die zuchtuntersuchungen bei klm und anderen jagdhunden macht äusserte den verdacht auf ektopischen ureter(harnleiter mißbildung) und schickte uns in die tierklinik zu einen spezialisten(den einzigen in deutschland).er hat noch einmal ultraschall gemacht und auf seinem gerät hab sogar ich als laie gesehen was da im argen war.

    änni wurde in der hormonellen pause nach der 2. läufigkeit operiert.

    sie wird zwar nie solange aushalten können wie andere hunde,aber 4 -5 std schaffen wir .


    lg

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