Für wen ist ein Deutscher Schäferhund geeignet?

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    Guten Tag allerseits,


    da ich hier sehr oft Sätze lese wie:“ Ein Schäferhund ist nichts für euch“ oder :“mit einem Schäferhund könnt ihr nicht umgehen“ etc. wollte ich einfach mal fragen wer eurer Meinung nach einen Schäferhund halten kann?


    Ich möchte mir keinen anschaffen da wir sehr zufrieden mit unserer old English Bulldog sind, aber ich frage mich warum ihr den meisten Leuten (auch mir damals) von einem Schäferhund abratet?


    MUSS ein Schäferhund 2x die Woche auf den Hundeplatz? Und welche Art von Sport MUSS der Hund machen?


    Allgemein Infos warum ihr den Leuten diese rasse abratet fände ich interessant.


    Ich bin gespannt auf eure Meinungen und wünsche euch einen schönes rest wochenende

  • Schäferhunde müssen halt ausgelastet werden, ich glaube nicht das dass immer der Hundeplatz sein muss, WENN (!) der Hund auch außerhalb von Verein gescheit und regelmäßig beschäftigt wird.

    Dabei muss man sich natürlich auch auf den Hund einstellen, was er gerne macht und was eher nicht z.b.

    Wenn jemand einen reinen Familienhund will und Null (hunde-)sportliche Ambitionen hat ist derjenige mit einem Schäferhund m.M.n. schlecht beraten.

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  • Deutschland ist für deratige Hunde nicht mehr geeignet.


    Diese Hunde haben sehr viel Kraft und Impulsivität.


    Selbst die Berufsgruppen, die seit langer Zeit mit diesen Hunden arbeiten müssen, geraten in Schwierigleiten. Man kann in Deutschland ungeeignete Hunde nicht mehr einfach aus der Welt schaffen und entsorgt sie bei unbedarften Menschen.

  • Schäferhunde müssen halt ausgelastet werden

    Im Internet steht auch viel Unsinn. Auslastung ist ein dehnbarer Begriff. Diese Hunde müssen beim Züchter - in den ersten 9 Wochen - sehr gut gepägt werden, was bei den meisten Hunden kaum noch geschieht. Diese Hunde müssen zuerst Ruhe lernen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Schäferhunde müssen halt ausgelastet werden

    Im Internet steht auch viel Unsinn. Auslastung ist ein dehnbarer Begriff. Diese Hunde müssen beim Züchter - in den ersten 9 Wochen - sehr gut gepägt werden, was bei den meisten Hunden kaum noch geschieht. Diese Hunde müssen zuerst Ruhe lernen.

    Ruhe halten und ausgelastet werden widerspricht sich nicht. Im Gegenteil! ;)

  • Für wen der Schäferhund geeignet ist? Oder grundsätzlich ein Gebrauchshund?


    Für Menschen, die grundsätzlich mit ihren Hunden arbeiten wollen.

    Die bereit sind, Zeit, Kraft, Geld und Mühe in die Ausbildung ihres Hundes zu investieren. Die sich Wissen aneignen, theoretisch und praktisch.

    Die genug Fingerspitzengefühl haben, um zu erkennen, wann sie den Hund belohnen und korrigieren sollen, wann sie Ruhe und wann Action vermitteln sollten und vor allem - wie.

    Die ihre eigenen Stärken und Schwächen nicht über den Hund kompensieren bzw. diese überhaupt kennen.


    Diese Hundetypen gehen enge Bindungen mit ihren Menschen ein, sie wollen arbeiten und müssen das dürfen, ansonsten geht die Haltung schief.

    Nein, so ein Hund muss nicht täglich auf den Platz, solange der Besitzer bereit ist, auch außerhalb mit seinem Hund zu arbeiten.

  • Ich hatte 3 Schäferhunde. Anfangs noch in einer Etagenwohnung.

    Was spezielles habe ich nicht mit ihnen gemacht.

    Keiner machte Probleme. Bis auf den ersten Hund mit dem ich zum Hundeplatz bin weil es hieß das muß man mit so einem Hund.

    Dieser Schäfi begann dann draußen Leute anzupöbeln. Drum brach ich die Ausbildung auf dem Platz ab. Etwa 6 Monate später war es wieder mein unkomplizierter Hund.


    Nicht das nun rüberkommt ich hätte etwas gegen Schutzhundausbildung. Es hat einfach für diesen Hund nicht gepasst.

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