Beiträge von Munchkin1

    Zitat

    Unterschiedliche Studien haben nachgewiesen, dass der Speichel von Hunden eine heilende Wirkung haben kann. Eine Studie der University of California hat gezeigt, dass Hundespeichel, wenn auch nur schwach, gegen die beiden Bakterienarten Escherichia coli und Streptococcus canis wirkt.

    Holländische Wissenschaftler haben sogenannte Histamine im Speichel von Hunden entdeckt. Das sind Moleküle, von denen man weiß, dass sie die Wundheilung durch eine vermehrte Bildung neuer Hautzellen beschleunigen.


    Schnellere Wundheilung durch Lecken

    Forschende der University of Florida in Gainesville haben ein Protein mit dem Namen Nerve Growth Factor (NGF) im Hundespeichel entdeckt. Es bewirkt, dass von Hunden abgeleckte Wunden zweimal schneller heilen, als Wunden, die nicht abgeleckt wurden. Außerdem bewirkt das Lecken einer Wunde auch eine schnellere Heilung, weil die raue Hundezunge alte, abgestorbene Zellen entfernt.

    Quelle: https://www.deutschlandfunknov…nd-fitness-heilsame-hunde


    Mailo macht das auch, und zwar sehr hingebungsvoll und irrsinnig sanft.

    Dafür haaren die kaum, kommt bestimmt vom Labbi, die sind ja dafür bekannt......

    Wenn der Hund möglichst nicht haaren soll wäre doch ein Schäferhund am besten oder nicht? :hust:

    Selbstverständlich. Die haaren kein bisschen, hinterlassen nur glitzernden Feenstaub in Fellform auf allen möglichen (und unmöglichen) Oberflächen


    Übrigens - 45kg auf 70cm, reine Muskelkraft, kein Übergewicht

    Diese müßige Diskussion beginnt doch mit der Frage, wie man gefährlich definiert.


    Realistisch kommen für mich eigentlich nicht viele mögliche Kriterien in Frage:


    Über „Angriffslust“? Also darüber, ob der Hund im Konflikt nach vorne geht, UNABHÄNGIG von der Größe oder dem potentiellen Schaden?

    Über den angerichteten Schaden? Also darüber, wie schlimm der Effekt des Verhaltens des Hundes ist - Sachbeschädigung, Hunde/Menschen verletzt und wie stark oder sogar getötet?


    Und von wegen Reaktion auf stressige Situationen:

    Da reagieren sogar Menschen unvorhergesehen und zT gefährlich

    Gesunde Katzen sind auf Kurzstrecke idR schneller und wendiger als Hunde - da mach ich mir nichtmal wegen Jin Gedanken.

    Doof nur, wenn die Katze es für eine äußerst geniale Idee hält, sich statt über den Zaun zurück in die Freiheit zu retten durch die Terrassentür ins Haus rennt. Oder ins Gartenhäuschen.

    Jedenfalls in irgendeine Ecke, aus der sie nicht flüchten kann. Und Donnerdino fängt breit an zu grinsen, dreht den Kopf zu mir und wirft mir einen Blick zu, der sagt „Mami, aber das Ding ist praktisch in mein Maul gerannt. Darf ich die WIRKLICH nicht fressen?!“

    Verdammt nochmal - da beißt ein Hund ein Kind und wird zu einem anderen Kind in Urlaubsbetreuung gegeben?


    Das soll doch wohl ein mieser Scherz sein.

    Solche Schwachköpfe, alle miteinander.


    Und meine Schnapsfabrik lasse ich vom örtlichen Pyromanen hüten.

    Meine Juwelen vom Kleptomanen.

    Meinen photosensiblen Epileptiker gebe ich in die örtliche Disko zum Babysitting.


    Wie hohl kann man bitte sein? Oder ignorant? Oder sadistisch?

    Mein Schäferhund war irrsinnig toll sozialisiert. Den konnte ich mit jedem Hund zusammen lassen, als er jünger war. Er war einfach nur Zucker.


    Bis:


    Er auf Hunde traf, die es nicht waren.

    Biss 1,2,3 ein zerrissenes Ohr, ein Loch im Fang und Mailo war der Meinung, fremde Hunde dürfe man getrost vom Angesicht der Erde entfernen.


    Es hat mich viel harte Arbeit gekostet, damit er im Alltag wieder problemlos an fremden Hunden vorbeigehen kann.

    Er fixiert aber weiterhin und wenn es zu dicht wird, kann er auch mal blöde werden. Busse und Bahnen sind so ein Thema.


    Um es klarzustellen - er ist nicht artgenossenaggressiv per se.

    Er läuft weiterhin problemlos im Rudel seines Züchters, wenn wir dort zum Training sind, oder er dort Urlaub macht.

    Seine Spielfreundin aus Welpentagen darf ihn weiterhin besuchen und er spielt gerne mit ihr.

    Er liegt brav mit den anderen Trainingshunden in der Ablage auf dem Platz und kann mit denen auch problemlos spazieren gehen, Autofahren, whatever.


    Aber ich lasse keine Leinenkontakte zu, damit dieser Zustand erhalten bleibt. Damit er nicht wieder blöde sein muss, um mir zu zeigen, dass er fremde Hunde als unangenehm empfindet. Was er absolut darf

    Mein erster Schäferhund wir so ein soziales Opfer.

    Der Besitzer wurde zum Pflegefall und der Hund hat sich in seinem ganzen Verhalten so entwickelt, dass er dort nicht mehr bleiben konnte. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, konnte er nicht mal im selben Raum sein, wie der Mann, weil er bei dem Patienten so drangsaliert hat und mitunter sehr unschön um Aufmerksamkeit gebettelt hat.

    Der Hund konnte mit der Situation nicht umgehen und schlussendlich dann die Familie nicht mehr mit dem Hund.

    Obwohl sich „nichts“ geändert hat, außer dass Herrchen eben nicht mehr mit ihm arbeiten konnte. Er war sogar noch da, aber nicht mehr als Sozialpartner für den Hund.


    Unterschätzt das nicht, wie sehr so etwas soziale Lebewesen beeinflussen kann.

    Die TE schrieb, dass es Hundehalter in ihrem näheren Umfeld gibt.

    Yasemin98 Habt ihr denn mal mit anderen Haltern gesprochen? Vielleicht könnt ihr mal zusammen spazieren gehen usw. ? Einfach aus erster Hand ein paar Eindrücke sammeln?

    Ich hatte das schon angeboten, komme ja auch aus dem Eck und habe mit dem Sumpfdotterblümchen einen irrsinnig freundlichen Gebrauchshund hier, bei dem die TE respektive ihr Mann beide Seiten erleben kann, die nette unkomplizierte Familienvariante und den arbeitenden Sporthund, der arbeiten will, bis er schlichtweg einfach umkippt

    Hmm charakterabhängig würde ich sagen.

    Aber ich kann nur für meine DSH sprechen.


    Meine Schäfer hättest du locker mitnehmen können, wenn du sie kennst. Oder eher sie dich.

    Also solange ich nicht dabei bin, denn von mir weg führen ist… unerwünscht.

    Aber mein Hauptaugenmerk war immer die tadellose Sozialisation mit Menschen. Da ist die Gefahr eher, dass du mehr Hund an den Klamotten hängen hast als im Arm, weil die so heftig schmusen.


    Das Personal, das hier im Heim arbeitet, geht mit eigenen Schlüsseln ein und aus.

    Mittlerweile sollte sich herumgeschwiegen haben, dass

    1. Nicht alle Tierschutzvereine seriös arbeiten.

    2. Hunde im Ausland oftmals anders gehalten werden als in Deutschland

    3. Ein solcher Unterschied in den Lebensbedingungen dazu führen kann, dass selbst wahrheitsgemäß im Ausland beschriebene Hunde in Deutschland (noch dazu der Großstadt Berlin) vollkommen anders reagieren

    4. Besonders wenn es spezielle Situationen sind wie ängstliche Halter, Tiere oder Kinder im Haushalt, Hundeanfänger ist das eine Garantie dafür, dass der Hund zum Wanderpokal wird