Beiträge von Dalila

    Das wäre mir wirklich neu, daß ausgerechnet Großpudel verstärkt mit HD zu kämpfen haben.

    Ich hab das vorhin gegoogelt weil ich schauen wollte womit der Großpudel belastet ist.

    Wenn ich einer falschen Quelle aufgesessen bin tut es mir leid.


    Bei den großen würde ich mir weit mehr Gedanken um die Magendrehung machen. Ich weiß nicht, wie es da beim IW aussieht.

    Ja, die gibt es beim IW auch.


    Wie ich es auf der besagten Seite gelesen habe soll der IW "verbessert" werden, es soll am Ende keine neue Rasse sein (was es dann aber ist).

    Dafür halte ich den Großpudel einfach nicht für geeignet. Hunde mit so unterschiedlichen Bedürfnissen und sehr unterschiedlichem Körperbau, das ergibt am Ende eine komplett andere Rasse und keine verbesserung des IWs.

    Meiner Meinung nach passt es nicht.

    Wenn der IW auf welche Art auch immer verbessert werden soll, dann doch nicht mit Rassen die mit HD kämpfen. Der IW hat kein HD Problem, warum hole ich dieses dann in die neue Rasse rein? Das wichtigste Problem, welches ich im Vergleich zu anderen Rassen eher als gering ansehe, ist die Herzerkrankung. Dummerweise haben Pudel auch mit dem Herzen zu kämpfen.

    Dann der Körperbau. Der IW soll hinten als Sprinter eine deutliche Winkelung haben, dazu eine schräge Schulter. Beim Großpudel ist genau das Gegenteil gewünscht.

    der Kopf des Pudels hat einen relativ starken Stop und eine spitz zulaufende Schnauze. Das könnte über kurz oder lang zu Zahnproblemen oder Überbiss führen.

    Der Charakter dieser Rassen hat fast nichts gemein. Drum denke ich kann man zu den Hunden aus diesen Verpaarungen schwer vorraussagen wie sie sich entwickeln.

    Der Deerhound darf (auf Antragstellung), und wird, immer wieder mal in der IW Zucht genutzt.

    Kona stammt vom Bauernhof, wurde sicher nicht groß sozialisiert und durfte nicht viel kennenlernen. Sie war unsicher und manche Defizite kann man nicht mehr aufholen

    Ich hatte vor längerer Zeit einen DSH übernommen der sein erstes Lebensjahr in einem Keller an der Kette verbracht hat.

    Ihm die echte Welt, das Leben, zu zeigen, hat sehr viel Freude gemacht, war aber auch harte Arbeit.

    Irgendwann gingen wir auf den Platz, Rusty wollte ich für die Schutzhundprüfung 1 trainieren.

    Nach einigen Wochen begann er Passanten anzugehen, nur Männer.

    Sofort brachen wir die Ausbildung ab, es war einfach noch zu früh gewesen, der Hund war noch nicht sicher genug.

    Nun gab es wieder nur Spaziergänge in Wald und Flur, Abstecher in die Stadt. Viel dort rumsitzen, gucken und entspannen.

    Suchspiele, schwimmen gehen und und.

    Später bestand er seine Prüfung mit Bravour und war in allen Lebenslagen ein gefestigter, sicherer Hund.

    Mit einem zusätzlichen Welpen an der Seite hätte das nie funktioniert. Ein Welpe braucht so viel Anleitung, wo hätte ich da noch die Ruhe und Zeit für den Großen hernehmen sollen? Die hatte er aber verdient.