Hotspot- bitte um Hilfe

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    Hallo ihr lieben Forums-Mitglieder,


    ich habe schon viel bei euch gelesen, auch über Hotspots. Aber dennoch sind ein paar Fragen übrig geblieben.


    Meine Berner-Mix-Hündin hatte am Fuß komische Stellen, ein wenig knubbelig. Wir sind zum TA, die wir leider erst sehr kurz kennen, da unser alter Tierarzt weggegangen ist. Sie empfahl uns eine Salbe und einen Socken drüber zu ziehen. Tja leider habe ich mich dran gehalten und innerhalb eines Tages entwickelte sich ein eitriger Hotspot. Der ist circa 3-4cm groß und den müssen wir jetzt loswerden. Einziger Tipp der Tierärztin Octenisept und Luft. Eigentlich soll sie einen Kragen tragen, aber das geht absolut nicht. Aber sie zeigt am Fuß auch kein Interesse mehr, seit ich Calendulalösung drauf tupfe. Wir beobachten sie sehr genau, dass sie nicht dran geht.


    Und da kommen nun meine Fragen.


    Ich habe hier viel gelesen und folgendes besorgt:


    Kernseife, Calendula, Silberspray, Propolis, dann habe ich noch das Octenisept.


    Aber was nun?


    Derzeit reinige ich einmal am Tag mit Kernseife, lasse es etwas trocknen. Mit Calendula tupfe ich mehrmals am Tag. 2x am Tag sprühe ich das Silberspray drauf.


    Ist das so okay? Ich mache es erst seit gestern abend und derzeit sieht es noch nicht besser aus. Aber wahrscheinlich bin ich zu ungedudlg? Oder soll ich doch weiterhin zwischendurch Octenisept sprühen. Oder ist das irgendwann alles zu viel?


    Es ist etwas gelber Eiter drauf. Muss man den immer wieder abschrubben?


    VIelleicht habt ihr ja Tipps und Erfahrungen.


    Achja, die knubbelige Haut ist natürlich immer noch da. Da schauen wir dann mal später.


    Liebe Grüße Greta

  • Ich würde das zweimal täglich mit Kernseife abwaschen und mit Ocentisept einsprühen. Wichtig ist dass das trocknet. Erst wenn es nicht mehr nässt kann man Silberspray oder Propolis verwenden.

    Was natürlich doof ist, das es am Fuß ist. Das wird immer wieder schmutzig. Vielleicht beim Spaziergang abdecken, aber sonst muss das Luft dran.

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  • Ein Hotspot eitert doch aber immer oder? Meine alte Hündin hatte auch mal 2, die beide geeitert haben. Es eitert nicht doll nach, sondern es ist nur eine dünne gelbe Schicht auf der Stelle. Nass ist es eigentlich nicht, aber auch nicht trocken. Die Stelle ist eher an der Ferse.


    Habe aber vergessen zu erwähnen, dass die Tierärztin noch ein Antibiotikum gespritzt hat, ab Montag soll ich Tabletten weitergeben. Amoxillin.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Finde den Fahrplan ganz gut soweit. Salbe würde ich weg lassen es soll ja austrocknen.

    Was ich wärmstens empfehlen kann ist Zeolith. Unters Futter als Pulver und das Pulver mit Wasser angemischt auf den Hotspot drauf. Den Eiter weg schrubben und es ordentlich sauber machen ist auch wichtig.


    Wir haben leider schon viele Jahre mit zig Hotspots zu tun gehabt. Antibiotika gab es eigentlich gar nicht mehr. Nur bei denen die massiv tief geworden sind.

  • Bei Hotspots Schneide oder rasiere ich die Stelle aus, sprühe Octenisept drauf und sorge dafür, dass der Hund nicht dran kann. Wir haben die meist am Hals, wenn sie denn kommen.


    Sobald es aufhört feucht zu sein, höre ich auf zu behandeln und schaue nur noch, dass das Fell nachwächst.

    So geht es für uns am schonendsten

  • Bei Hotspots Schneide oder rasiere ich die Stelle aus, sprühe Octenisept drauf und sorge dafür, dass der Hund nicht dran kann. Wir haben die meist am Hals, wenn sie denn kommen.


    Sobald es aufhört feucht zu sein, höre ich auf zu behandeln und schaue nur noch, dass das Fell nachwächst.

    So geht es für uns am schonendsten

    So mache ich das auch. Freischeren, desinfizieren, Kragen auf den Hund drauf. Wir haben bisher keine tierärztliche Unterstützung dabei gebraucht - bei uns waren die aber auch allesamt oberflächlich, sodass kein AB nötig war.


    Wichtig ist, dass es gut trocknen kann. Das Freischeren sorgt dafür, dass das Fell nicht am Hotspot klebt und ggf. ziept, außerdem kommt mehr Luft dran.


    Je nach Stelle scher ich auch rundherum noch 1-2 cm Fell weg, damit ich die Stelle großflächig desinfizieren und gut beobachten kann.

  • Hier gilt auch: ggf. freischeren, sauber halten (mit Wasser und Schafsmilchseife) und dann trocken halten. Ich arbeite zusätzlich mit einem Maulkorb, damit sie nicht dran lecken kann (also kein Kragen).


    Bei uns kommen die Hotspots in den Pfoten von Grasmilben. Deshalb wasche ich die Pfoten regelmäßig aus, um die Ursache (den Juckreiz) zu bekämpfen.

  • Lustig, in alten Beiträgen die man hier so liest, schreiben alle von Calendula. *lach*


    Das AB haben wir hauptsächlich wegen der anderen Knubbel. Aber es hilt natürlich auch gegen den Hotspot, hoffe ich. Kragen geht gar nicht. Sie hat panische Angst vor dem Teil, aber sie geht auch wirklich nicht ran.


    Die Salbe benutzen wir nicht mehr.


    Aber gut, dann machen wir erstmal so weiter.

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