Gefahrenquelle Mensch: von Hundediebstahl und Giftködern

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    Hallo zusammen,


    Hundediebstahl ist hier in Großbritannien leider an der Tagesordnung - Hunde werden aus den hauseigenen Gärten (bedenkt, dass fast jedes Haus hier 1,8m hohe Sichtschutzzäune hat) geklaut oder auf Spaziergängen dem Halter unter körperlicher Gewalt entrissen. „Sinn und Zweck“ sind sowohl ein Verkauf der Hunde als auch die Nutzung als „bait“ (Köder) in illegalen Hundekämpfen.


    Habt ihr diese Probleme in Deutschland auch?


    Dafür sind hier in England Giftköder zum Glück kein Problem. Mir graut es sehr vor der Vorstellung, mir darüber Sorgen machen zu müssen, wenn wir wieder nach DE übersiedeln.

  • Giftköder gibt es leider "wie sand am Meer".


    Aber auch der Hundediebstahl nimmt zu.

    Sowohl der Klau aus den Gärten, wie auch das Entreißen beim spazieren gehen. Aber auch angebundene Hunde, die man nur mal eben schnell vor dem Einkaufsladen gelassen hat, werden immer öfters entwendet.

  • Bei solchen gefühlten Dingen finde ich es immer schwierig die Definition von "viel" zu kennen. Da bräuchte ich richtige Zahlen und Vergleichswerte.

    An meinem Wohnort kommt jeden zweiten Tag eine Giftködermeldung. Das ist meine Normalität. An bestimmten Tagen gibt es dann mehr davon.


    Letztes Jahre wurde eine Junghündin vorm Supermarkt mitgenommen und per Bevölkerungssuchaktion wiedergefunden. Mehr habe ich regional nachweislich nicht mitbekommen.

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  • Gefühlt nimmt es aktuell alles zu (oder wirkt es nur so, weil nun mehr Leute Hunde haben?).


    Im privaten Umfeld hatte ich 2021 nun schon mehrere Giftködervorfälle. Bisher haben Gott sei Dank alle überlebt.


    Was Hundediebstahl angeht, erinnere ich mich am meisten an den einen Fall, wo der Hund danach aufgehängt gefunden wurde. Im Umfeld kenne ich da aber niemanden, dem das passiert ist.



    Selbst habe ich mehr Angst vor Giftködern, als dass mein Hund wegkommt. Allerdings leg ichs auch nicht drauf an und würde sie nie vorm Geschäft anbinden. Bedroht und Hund beklaut wird hier glaube ich eher nicht, zumindest habe ich davon noch nie gehört.

  • Also in Wien sind die Giftködermeldungen in den letzten Wochen explodiert. Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem ich nichts davon lese. Besonders schlimm - viele sind mit Kontaktgift präpariert. Da muss der Hund nur ankommen oder es einatmen und sein Schicksal ist quasi besiegelt.

    Der Hund einer Freundin ist vor ein paar Jahren so gestorben. Einfach grausam :verzweifelt:


    Diebstähle werden auch mehr, aber so extrem wie in England (hab das nur etwas in den Medien mitbekommen) ist es zum Glück (noch) nicht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Gerade im Radio: 11-jähriger Pudel wird vor einem Einkaufsladen angebunden geklaut und am nächsten Tag im Internet zum Verkauf als 10-wöchiger Welpe angeboten, im 4-stelligen Bereich |)

    Die Zeiten, in denen man Waldi noch ohne Bedenken einfach vor dem Dorfbäcker abstellen konnte, sind schon lang vorbei. Aber lässt sich ja vermeiden.


    Aus Gärten oder überhaupt vom privaten Grundstück geklaut lese oder höre ich kaum. Wenn, dann seltene / teure und schwer zu beschaffende Rassen, die aktuell im Trend sind.


    Giftköder, die nehmen wirklich drastisch zu und sind für mich ein viel größeres Problem.

    Manchmal weiß ich aber nicht, ob die Anzahl wirklich zunimmt, oder die Fälle nur vermehrt in den sozialen Netzwerken publiziert werden.

  • Ich empfinde beides als Problem.

    Sowohl Giftköder als auch Diebstahl.


    In meiner alten Heimat gab es ein Rentnerpaar, dass auf die Tränendrüse gedrückt hat um verschiedene Hunde zu streicheln. In dem Zuge haben sie teilweise versucht, den Hunden etwas zuzustecken. Später stellte sich heraus, dass das Präparate waren um Hunden zu schaden.

    Das fand ich besonders perfide und meide daher Menschen an meinen Hund zu lassen, die ich nicht gut kenne.

  • In der Schweiz sind ich aktuell viele Köder im Umlauf. ...muss aber sagen, dass ich bevor ich HH war davon weniger mitbekommen habe.


    Vor ein paar Monaten wurde ein Hund (war glaube ein CC-Mix) aus einem Haus gestohlen. Nur Hund war weg. Rest blieb heile.


    Ich sehe immer seltener angebundene Hunde vor den Läden. Die Wahrscheinlichkeit ist wahrscheinlich gegeben, dass ein Hund abhanden käme. Ich würde meine Maus nie irgendwo unbeaufsichtigt anbinden. Welpen sind hier enorm rar, die Nachfrage sehr hoch, die Preise auch. Vortellbar, dass Diebstahl hier auch irgendwann Thema wird.

  • Ich empfinde beides als Problem.

    Sowohl Giftköder als auch Diebstahl.


    In meiner alten Heimat gab es ein Rentnerpaar, dass auf die Tränendrüse gedrückt hat um verschiedene Hunde zu streicheln. In dem Zuge haben sie teilweise versucht, den Hunden etwas zuzustecken. Später stellte sich heraus, dass das Präparate waren um Hunden zu schaden.

    Das fand ich besonders perfide und meide daher Menschen an meinen Hund zu lassen, die ich nicht gut kenne.

    Sowieso. In der U-Bahn packte mal einer Hundeleckerli aus und wollte sie meinem Hund geben. Das habe ich natürlich verhindert, woraufhin er extrem ausfallend wurde und mir noch beim Aussteigen den Mittelfinger gezeigt hat. :lol:

    Oder die Masche: "Ich hab auch einen Hund und hab Fleisch dabei. Darf er was haben?" Wenn ich selbst einen Hund habe, renne ich herum und verteile Futter an andere Hunde? Klingt total plausibel. Nicht.

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