Lymphom Lymphdrüsen krebs

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    Hallo alle zusammen.


    Unsere kleine American Bully Hündin Marbella ( 6 Jahre ) hat am 23. Januar 2021 von heute auf morgen angeschwollene lymphknoten unter dem Hals bekommen.

    Nächsten morgen kam der Tierarzt und entdecke weitere 4 lymphknoten.

    Wir kennen unseren Tierarzt ( den besten Tierarzt überhaupt) schon seit 30 Jahren.

    Er sprach sein Verdacht auf ein Lymphom aus.

    Wir warteten noch ein paar Tage mit der Biopsie in der Hoffnung das sich diese wieder zurück bilden würden, was leider nicht geschah.

    Also machten wir die Biopsie und nach ca. 5-7 Tagen kam dann leider das Ergebnis.

    Unsere kleine Prinzessin hat Lymphdrüsen Krebs.loudly-crying-dog-faceloudly-crying-dog-faceloudly-crying-dog-face

    Wir hatten viele Gespräche und Beratungen und entschieden uns gegen Cortison und gegen die Chemo, unser TA und auch der Onkologe haben uns davon abgeraten, da diese im besten Fall eine kurze Lebensverlängerung geben würden eine Aussicht auf Heilung ist leider ausgeschlossen und die Lebensqualität würde auch wahrscheinlich darunter leiden, dazu Käme noch das sie ein sehr aktiver Hund ist und der TA sagte, dass sie das nicht mitmachen würde.

    Ein Gespräch mit der neuen Zelltherapie hatte ich auch allerdings auch da gibt es keine Heilung weary-dog-face ich habe mir trotzdem alles zuschicken lassen.

    Wir entschIeden uns für eine Heilpraktikerin/Homöopathin und machen seit 4 Wochen eine homöopathische Kur in Form von globolis mit ihr, da wir darüber nur gutes gelesen haben und sie so etwas unterstützen wollen.

    In Zwischenzeit habe ich auch mit unserer privaten Tierkrankenschutz Versicherung telefoniert ob die eventuell Erfahrungen oder andere Ideen hätten.

    Aber außer Chemo leider nichts.

    Die Dame die ich am Telefon hatte, hatte leider vor ein paar Jahren das selbe Schicksal mit ihrem Hund. Leider sagte sie ebenfalls das diese Art von Krebs so bösartig ist, dass dieser in kürzester Zeit sämtliche Organe verseucht und es leider keine Heilung gibt. Auch in sämtlichen Foren gab es nirgends ein gutes Ende.

    Verlauf ihrer Krankheit bis jetzt:

    Januar und auch bis Ende Februar mega fit man hat ihr nichts angemerkt von ihrem Verhalten.

    Das einzige sie frisst nicht mehr nur noch aus der Hand und auch nur sehr wenig und ausgewählte Sachen. Ich muss sie sogar überreden Steak oder Brathühnchen zu essen.

    Dazu kam jetzt noch das sie seit ca. 2-3 Wochen Durchfall und gleichzeitig Verstopfungen hatte bzw. Immer noch hat.

    Seit 2 Wochen starke Wassereinlagerungen im Bauch und mittlerweile auch im rechten Bein.

    ( sie bekommt jetzt täglich Entwässerungstabletten, jeden 3. Tag eine spritze zur Entwässerung, wenn es ihr schlecht geht hilft die Spritze sehr. Und unser TA kommt 2-3 mal die Woche rum um sie sich anzugucken.


    Seit 3 Tagen hat sich ihr Zustand so schnell verschlechtert. Sie hechelt viel, läuft keine Treppen mehr, schläft sehr viel und geht nur noch zum pullern raus. Unser TA sagte uns vor 3 Wochen das es nur noch um Tage geht.

    Vorgestern sagte er das sie das Wochenende nicht schaffen wird.

    Allerdings findet er es phänomenal das sie so lebensfroh ist was natürlich wunderschön ist.

    Allerdings ist das seit 3 Tagen auch nicht mehr der Fall.

    Ich hoffe es gibt Wunder und sie wird wieder gesund. Sollte das nicht der Fall sein möchte ich sie nicht einschläfern ich will das sie von alleine einschläft und nicht einschläfern.

    Der Tierarzt sagt, er geht nicht davon aus das sie alleine einschlafen wird, er denkt dass das Wasser in die Lunge laufen wird und sie daran ersticken wird? das soll auf gar keinen Fall passieren. Habt ihr Erfahrungen und Tipps ? Bin über jede Antwort glücklich.

  • Das tut mir sehr leid. Sei(d) fest umarmt, das klingt wirklich fürchterlich.


    Schau, ich kann dir nur eins sagen: als ich meine Hündin einschläfern lassen musste, war es so, dass es das Richtige war. Und ich habe bis zur letzten Sekunde daran gezweifelt, ob das richtig ist. Ob es nicht doch ein Wunder geben kann.
    Ich hatte so große Angst davor, die falsche Entscheidung zu treffen, den falschen Zeitpunkt zu wählen - ich habe mir so gewünscht, dass sie einfach friedlich von alleine einschläft.
    Ich merkte dann, dass sie schlecht Luft bekommt. Sie hatte eine sehr hohe Atemfrequenz. Und mir war klar, dass sie Ersticken würde. Das war zu schlimm, das hätte ich nicht für sie gewollt.
    Das Einschläfern - ich musste damals in eine Tierklinik fahren, nachts, zu einem Arzt, den ich nicht kannte und ich hatte große Angst davor - war dann sehr, sehr friedlich. Lotte hat mis zu ihrer letzten Sekunde Leberwurst von meiner Hand geleckt. Sie hatte Leberwurst in ihrem Schnäuzchen, als nie Narkose gewirkt hat und ihr Köpfchen schwer wurde. Und dann ging sie. Es war unsagbar traurig - aber es war ruhig und sie fühlte sich sicher.
    Sicherer, als sie sich gefühlt hätte, hätte ich sie in ihrer Atemnot gelassen.

    Deshalb... ich rate dir dazu, lass sie gehen. Lass deinen Tierarzt zu dir kommen, wenn sie Fremde in der Wohnung akzeptiert, und begleite sie. Es tut fürchterlich weh. Aber ich bin mir sicher, dass es so für euch beide der sanftere Weg sein wird.

  • Ich würde an deiner Stelle nicht darauf warten dass sie von alleine einschläft. Das wird eher darauf hinauslaufen, dass ihre Lunge mit Wasser volläuft und sie qualvoll erstickt.

    Der letzte Liebesdienst den du ihr erweisen kannst, ist sie mit Hilfe deines Tierarztes, gehen zu lassen.

    Glaube mir, beim Ersticken möchtest du ihr nicht zuschauen. Das hat so gar nichts mit einem friedlichen Sterben zu tun.


    Ich wünsche dir viel Kraft um die richtige Entscheidung im Sinne deiner Hündin zu treffen.

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  • Das muss grad sehr sehr schwer für euch sein.

    Diesen Gedanken, dass man möchte, dass der geliebte Freund einfach friedlich einschläft, kennen wir alle und würden uns das wünschen.

    Aber leider müssen wir eben auch manchmal Entscheidungen treffen und wenn euer Tierarzt schon so klar sagt, dass eure Kleine ersticken würde, dann bitte überwindet euren eigenen Schmerz und begleitet sie beim Gehen.

    Ich habe einmal miterleben müssen, wie mir ein Tier auf dem Weg zum Tierarzt erstickt ist, niemals wieder möchte ich sowas erleben und ihr würdet das nicht für eure Hündin wollen.

    Vertraut eurem Tierarzt, sprecht morgen nochmal mit ihm und lasst euch erklären, auf welche Zeichen ihr achten müsst um den Zeitpunkt nicht zu verpassen.

    Es ist so schwer, aber das ist der letzte und vielleicht größte Liebesbeweis, den ihr noch erbringen könnt.


    Ich wünsche euch und eurer Hündin ganz viel Kraft

  • Mein herzliches Beileid, fühlt euch umarmt! crying-dog-face


    Warte nicht auf das friedliche einschlafen. Das wird wahrscheinlich nicht kommen. Sie wird dir zeigen, wann der richtige Zeitpunkt ist. Höre auf sie.


    Aber bitte-lasse sie nicht Sinnlos leiden. Hilf ihr diesen Weg zu gehen.


    Ich wünsche euch ganz viel Kraft.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Es tut mir sehr sehr leid, was ihr gerade durchmacht und ich kann es sooooo gut nachfühlen.

    Meine Labrador Hündin ist 2019 mit 7 Jahren an Lymphdrüsenkrebs verstorben.

    Wir hatten uns damals für die Chemotherapie entschieden, dies aber auch sehr bereut. Die letzten Wochen nach der Diagnose haben wir uns nur mit Tierarztbesuchen und Nebenwirkungen rumgeschlagen, statt diese noch mit schönen Dingen zu genießen.

    Aber hinterher ist man immer schlauer.


    Meine Maus starb letztendlich an Leberversagen. Sie war komplett gelb und hat in ihren letzten Stunden sehr gelitten, bis wir sie letztendlich in der Klinik erlösen lassen mussten.

    Die Atmosphäre dort war allerdings sehr kalt und eben klinisch, daher würde ich dir auch empfehlen, sie zu Hause gehen zu lassen.

    Mein Mann wollte das nicht. Er konnte sich nicht vorstellen, dass unser geliebter Hund hier zuhause seinen letzten Atemzug macht und ich bereue es nun, mich nicht durchgesetzt zu haben.


    Bitte höre unbedingt auf dein Bauchgefühl. Das schlechte Gewissen kann einem zusätzlich zur Trauer über diesen unglaublichen Verlust förmlich zerreißen. Ich spreche da aus Erfahrung.

    Genieße die letzten Momente mit ihr und schau genau hin. Unsere Hunde sagen uns, wenn sie nicht mehr können und wollen. Und dann ist es an uns, stark und mutig genug zu sein, unseren eigenen Schmerz zurückzustellen und in ihrem Sinne zu entscheiden. Zu warten, dass sie von alleine stirbt, bedeutet wahrscheinlich Schmerzen und Leid für sie. Etwas, dass sie nicht verdient hat.


    Ich wünsche euch von Herzen alles Gute.

  • Hi @ Marbella,


    mein Maine Coon Kater hat ein malignes indolentes Lymphom.

    Ihm wurde vor drei Jahren die Milz mit Hühnerei großem Tumor drauf entnommen und dann bekamen wir die Diagnose.

    Er lebt noch und das sehr gut aber auch wir haben uns gegen Chemo und Co entschieden, da es unheilbar ist.

    Der Arzt damals sagte auch es kann schnell gehen, dass er stirbt.

    Ich weiss, wie der Boden unter den Füssen nach der Diagnose einfach weggezogen wird. Du tust mir unfassbar leid, Deine Hündin auch.

    Ich kann Dir nur sagen "Sei stark für sie!" lass sie gehen wenn es soweit ist.

    Geh den letzten Gang mit ihr, sei für sie da und lass sie nicht leiden.

    Das ist der letzte grosse Liebesbeweis, so hart es ist.

    Auch ich werde meinen geliebten Dicken gehen lassen wenn es soweit ist.

    Ich drück Dich und sende Dir viel Kraft für die nächste Zeit.

  • Das tut mir schrecklich leicht dich ?


    Mit Krebs beim Hund habe ich (zum Glück) keine Erfahrung, aber mit dem "gehen lassen".....

    Mein vorheriger Hund stand kurz vorm Leber platzen. Er wurde vor dem einschläfern engmaschig überwacht, ob die Behandlung anschlägt, ihm war aber anzumerken, dass es ihm nicht gut ging und er auf eine gewisse Art nicht mehr konnte. Tag x war auch der erste, wo er sich auf den Behandlungstisch setzte und nicht versuchte sich unter meinem Arm zu verkrümeln.

    Lieben heißt manchmal auch los lassen, selbst wenn es einem noch so schwer fällt. Ich sage immer, leide ich anstatt mein Tier. Wir haben die Möglichkeit dazu, Leiden und Schmerz zu ersparen, wenn es keinen anderen Ausweg bzw. gibt.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und das du die richtige Entscheidung triffst.

  • Sollte das nicht der Fall sein möchte ich sie nicht einschläfern ich will das sie von alleine einschläft und nicht einschläfern.

    Ich bin lange Intensiv-Pflegekraft gewesen und hatte deshalb beruflich sehr viel mit Sterben und Tod zu tun.

    Es gibt Sterbevorgänge, die ruhig und friedlich ablaufen und die einem Einschlafen für immer absolut nahe kommen.

    Aber es gibt auch Sterbevorgänge, die mit Leiden verbunden sind.


    Ich habe nie Angst davor gehabt, dass eins meiner zahlreichen Tiere in meinem Beisein stirbt - ich hätte mir auch häufig einfach dieses für immer Einschlafen gewünscht. Es ist nie dazu gekommen, weil immer etwas war, was dem Tier auf den letzten Metern des Lebensweges Schmerzen, Leiden, Luftnot oder ähnliches gebracht hätte.

    Ich habe alle meine Tiere bisher einschläfern lassen, obwohl ich dem natürlichen Tod absolut nicht abgeneigt gewesen wäre und auch erfahren genug gewesen wäre, damit umzugehen. Aber es kam immer etwas vor, dass ich nicht hätte verantworten können.

    Ich betrachte mich bei diesem letzten Lebensabschnitt immer als eine Art Anwalt für mein Tier. Es liegt in meiner Verantwortung, dass ihm auch im Sterbeprozess Leiden erpart bleiben. Ich entscheide nicht über Leben und Tod, über das "ob", sondern lediglich für das "wie" dabei.


    Vielleicht helfen Dir diese Gedanken ein wenig.


    Wenn es soweit ist, wünsche ich Euch einen ruhigen und friedlichen Abschied voneinander. :streichel:

  • Ich möchte Dir meine Anteilnahme aussprechen. Fühl dich aus der Entfernung gedrückt. :streichel:

    Wir haben die Diagnose Leberkrebs bei meiner alten Hündin bekommen. Ich hab mir auch immer gewünscht, sie würde irgendwann einfach einschlafen. Aber Fakt ist, wenn ich ihr Leiden ersparen kann, werde ich die letzte Entscheidung treffen. So weh der Gedanke auch tut :( :

    Ich meine... immerhin können wir Hunden (Tieren) diesen Dienst erweisen - als Mensch in Deutschland muss man leiden, bis es zu Ende ist.

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