Krankenversicherung beim Hund (Erfahrungen mit Versicherungsgesellschaften)
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Ja, geht aber nur bis zu einem gewissen Alter bzw. ohne Vorgeschichte. Da fallen dann halt leider ältere Hunde aus dem Tierschutz raus. Allerdings bieten manche Tierheime für adoptierte Hunde, die darunter Fallen, günstigere Behandlungen an.
also ältere Hunde im Tschutz gingen noch nie weg wie warme Semmeln ;-) während sich um Welpen oft gerissen wird. Das sind halt die Menschen und ich werde zynisch: Ach wie praktisch, das jetzt auf die höheren TA-Kosten schieben zu können
Ja, definitv. Ebenso wie Hunde, die eben schon gesundheitliche Probleme mit sich bringen.
Auf der anderen Seite werden auch Qualzucht-Welpen zu absoluten Mond-Preisen gekauft und niemand kommt mit dem Argument TA-Kosten um die Ecke. Da ist offensichtlich, was die treibende Kraft dahinter ist...
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und kann von Tag 1 an meinen Hund versichern lassen. Wo ist das Problem?
Das Problem (mein größtes Problem) daran ist, dass Dein Hund vielleicht an Tag 1 versichert ist und an Tag 1567 auch noch, an Tag 1568 aber nicht mehr. Man sieht ja grade an der HM, dass da ordentlich zurückgerudert wird. Mal ganz davon abgesehen, dass man einen Verzicht auf eine Kündigung einfach über eine massive Beitragssteigerung aushebeln kann.
Gebranntes Kind und so..... Ich für meinen Teil möchte schlicht nie wieder in die Situation kommen müssen "Haus und Hof" (bei uns Wohnwagen + 1 Auto) verkaufen zu müssen, um den Hund angemessen tierärztlich weiter versorgen zu können. Und ich für mich persönlich möchte auch nie wieder in die Situation kommen, dass über ganz viele Jahre (derzeit 6 Jahre) 50% meines Gehalts für Tierarztbehandlungen drauf geht.
Meine Entscheidung ist daher, dass hier kein Hund (und auch kein anderes Tier) mehr einziehen wird, solange es keine sichere Lösung gibt sein Tier lebenslang zu versichern ohne Kündigung befürchten zu müssen. Mir wäre eine Lösung mit einer hohen Selbstbeteiligung aufs Jahr gesehen recht - meinetwegen 2-3000 EUR - und dafür halt kein so hoher Beitrag + Kündigungssicherheit.
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Ich hätte auch gerne eine Versicherung, die erst bei größeren Sachen greift und dafür stabil ist, was Beiträge und Kündigungsschutz angeht.
Ich brauche nicht eine Versicherung, die Impfungen bezahlt oder Kleinkram.
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Ich hätte auch gerne eine Versicherung, die erst bei größeren Sachen greift und dafür stabil ist, was Beiträge und Kündigungsschutz angeht.
Ich brauche nicht eine Versicherung, die Impfungen bezahlt oder Kleinkram.
Dann reicht doch aber eine OP-Versicherung. Da wurde ich auch bisher nicht gekündigt. Preisstabilität ist halt schwierig.
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Nein Klinikaufenthalte ohne OPs gehen auch tüchtig ins Geld
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Nein Klinikaufenthalte ohne OPs gehen auch tüchtig ins Geld
Ja gut, die Eierlegendewollmilchsau wird es auch bei den Versicherungen nicht geben. Da würde ich tatsächlich zu OP-Versicherung und Tier-Konto raten. Ist dann halt keine Übernahme durch Versicherung, aber vom System her ähnlich.
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Ich hätte auch gerne eine Versicherung, die erst bei größeren Sachen greift und dafür stabil ist, was Beiträge und Kündigungsschutz angeht.
Ich brauche nicht eine Versicherung, die Impfungen bezahlt oder Kleinkram.
Dann reicht doch aber eine OP-Versicherung.
Na ja..... OPs können natürlich höllenteuer werden. Sind aber punktuell.
Chronische Erkrankungen bestehen lebenslang. Und wenn es - wie hier - einen grad mal 5 Jahre alt gewordenen Hund trifft einer Rasse, die grundsätzlich gesehen eine ordentliche Lebenserwartung hat, ja, dann ist lebenslang ........ lang. jetzt ist er 11 Jahre, superfit (toi, toi, toi) und halt immer noch chronisch krank. Wäre in den 6 Jahre dann jetzt ein Premiumfahrzeug, eine Eigentumswohnung, 2x pro Jahr Australien und zurück.
Dass wir uns nicht missverstehen. Mir bedeuten Premiumfahrzeug, Eigentumswohnung, 2x pro Jahr Australien nicht viel. Aber ich bin nicht mehr jung und so eine nette Altersabsicherung wäre schon schön gewesen.
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Mir macht dieses Thema auch immens Sorge. Ich möchte niemals ein Tier wegen fehlendem Geld einschläfern oder gar leiden lassen, wenn es eine Behandlung in seinem Sinn gibt. Das könnte ich mir persönlich nicht verzeihen.
Und bei 3 (langsam auch älteren) Tieren überlege ich stark, mit was für einer Summe Rücklagen es mir da gut geht. Zum Beispiel steht früher oder später im Raum die Hüfte von meinem einem Kater zu operieren. Das künstliche Hüftgelenk wird da gern als Goldstandard bezeichnet, wo es bereits vor Jahren hieß das kostet rund 5000€. Mit Vor- und Nachbehandlung bist du da heute wahrscheinlich mindestens bei 7000€. Und bei den meisten Versicherungen sind Prothesen ausgeschlossen. Vielleicht reicht auch eine "einfache" Femurkopfresektion, würde mir bei dem großen schweren Kater aber schon als tendenziell unwahrscheinlich prognostiziert. Also ja besser, als nix, aber sehr wahrscheinlich würde er nicht beschwerdefrei. Das ist dann für mich keine wirkliche Alternative, auch wenn die Versicherung das zahlt.
Und dann gibt's da auch noch 2 andere die ebenfalls was haben können. Und ich gucke auf mein 5-stelligen Betrag auf dem Tierkonto mit dem ich mich früher absolut tiefenentspannt sicher gefühlt habe und habe Angst, dass es im Notfall nicht reicht...kack Gefühl

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aber man kann doch Versicherungen abschließen? Warum sollen sich Tierhalter dann die Tierarztkosten nicht leisten können?
Naja, wie toll man damit abgesichert ist, sieht man doch hier im Thread. Wenn der Hund zu teuer ist, sind die Chancen ziemlich groß, dass man schlicht und ergreifend raus fliegt
Und wenn die Versicherungsbeiträge so weiter steigen, dann kann man sich das als Geringverdiener halt irgendwann auch nicht mehr leisten. Versicherungen sind, zumindest so, wie es derzeit läuft, einfach keine Absicherung, auf die man sich wirklich verlassen kann.Im TSchutz gibts ja nicht nur alte und todkranke Hunde, die man nicht mehr versichern lassen kann.
Das hab ich jetzt mehr allgemein gemeint. Wenn viele Menschen dann halt gar kein Tier mehr anschaffen aus Angst vor exorbitanten TA-Kosten, sinken auch die Vermittlungszaheln. Das ist übrigens etwas, das schon längst im Gange ist, auch wenn es aktuell vor allem die Kleinsten trifft. Ich hab früher z. B. auch regelmäßig die Tierheime der Umgebung abgeklappert und dort alles an Mäusen geholt, was dort saß. Und idR sind das unkastierte Farbmausböcke, die ich dann auf eigene Kosten hab kastrieren lassen. Die Kastrationen sind mittlerweile aber einfach unbezahlbar geworden, ohne geht's aber leider nicht. Heißt für mich, ich kann das leider nicht mehr machen und die Mäuse schimmeln dann halt für den Rest ihres Lebens allein in irgendeinem Miniknast vor sich hin. Gibt auch sehr viele Pflegestellen, die aus diesem Grund komplett aufgegeben haben oder aber zumindest den Bestand stark reduzieren mussten. Während die Tiere ja trotzdem weiter Hilfe brauchen. Ich finde das wirklich schlimm und auch so ausweglos, denn ein Ende oder eine mögliche Lösung ist ja nicht in Sicht.
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Dann reicht doch aber eine OP-Versicherung.
Na ja..... OPs können natürlich höllenteuer werden. Sind aber punktuell.
Chronische Erkrankungen bestehen lebenslang. Und wenn es - wie hier - einen grad mal 5 Jahre alt gewordenen Hund trifft einer Rasse, die grundsätzlich gesehen eine ordentliche Lebenserwartung hat, ja, dann ist lebenslang ........ lang. jetzt ist er 11 Jahre, superfit (toi, toi, toi) und halt immer noch chronisch krank. Wäre in den 6 Jahre dann jetzt ein Premiumfahrzeug, eine Eigentumswohnung, 2x pro Jahr Australien und zurück.
Dass wir uns nicht missverstehen. Mir bedeuten Premiumfahrzeug, Eigentumswohnung, 2x pro Jahr Australien nicht viel. Aber ich bin nicht mehr jung und so eine nette Altersabsicherung wäre schon schön gewesen.
Das ist eben ein Risiko, was einen treffen kann wenn man Pech hat. Eine absolute Absicherung gibt es (leider) nicht. Aus diesem Grund bin ich schon über die Option auf OP-Versicherung an sich schon froh. Hat man den Hund ab einem jungen Alter, lohnt sich die Krankenversicherung wahrscheinlich. Ich glaube bei der Barmenia gibt es auch diese 3-Jahres Klausel nicht, wie bei der HM, aber genau weiß ich es auch nicht.
Tierhaltung ist nun mal mein persönlicher Spass und auch mein persönliches Risiko. Da kann ich leider auch Pech haben.
Nichtsdestotrotz dürfen wir uns hinsichtlich möglicher Versicherungen wünschen was wir wollen :-)
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