Möchte unser Hund Gesellschaft? Wie erkenne ich das?

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    Hallo zusammen,

    ich überlege schon eine ganze Weile, ob unsere Hündin eigentlich Kontakt zu anderen Hunden braucht/will oder nicht.


    Unterwegs wird sie bei jedem Hundekontakt aufgeregt und würde drauf zu schießen, kläffen und wild hin und her rennen, wenn ich das zuließe. Da ich den Stress nicht möchte, weiche ich in der Regel aus und belohnt sie einige m abseits des Weges für ruhiges Anschauen des anderen Hundes.

    Bei bekannten Hunden, die wir unterwegs treffen, läuft es besser in dem Sinne, dass sie nicht kläfft, aber doch trotzdem oft aufgeregt ist.

    Dazu kommt, dass bei uns hauptsächlich große Hunde in der Nähe wohnen, mit denen sie aufgrund des Größenunterschieds auch gar nicht richtig spielen kann, selbst wenn sie wollen würde.

    Am besten läuft es, wenn der andere Hund sich nicht für sie interessiert. Gemeinsame Spaziergänge mit solchen Hunden laufen dann auch so ab, dass beide die ganze Zeit ihr eigenes Ding machen.


    Zusammengefasst hat sie offensichtlich Stress, wenn andere Hunde sich für sie interessieren (es reicht schon normales Anschauen) und reagiert dann offensiv.


    Wir kennen inzwischen 2-3 Hunde, mit denen wir zusammen spazieren gehen können, allerdings muss der eine immer wieder zurück gehalten werden, damit er nicht zu wild versucht zu spielen (Zu großer Größenunterschied) und die anderen treffen wir nur sehr selten mal.

    Nun mache ich mir Gedanken, ob das an Interaktion mit anderen Hunden reicht. Braucht sie vielleicht keine anderen Hunde um zufrieden zu sein, oder sollten wir uns "einfach" selbst noch einen zweiten zulegen, der eben gut zu ihr passt, damit sie hündische Gesellschaft hat?

    Ich bin da sehr zwiegespalten, da ich ja möchte, dass es ihr gut geht, aber ein Zweithund auch gut überlegt sein will.


    PS: Wir haben sie mit etwa 2,5 Jahren bekommen. Vorher hat sie eine ganze Weile mit anderen Spitzen zusammen gelebt.

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  • Ich würde mir nie einen Zweithunde für den Ersthund holen. Sehr oft leben zwei Hunde in einem Haushalt eh nur nebeneinander her. Ist euer Hund außerdem noch jung, kann es durchaus sein, dass sich das Verhalten gegenüber Artgenossen ohnehin nochmal kräftig ändert.


    Ich würde erstmal daran arbeiten, dass sie Hundebegegnungen draußen entspannter absolvieren kann. Damit sie nicht immer so einen Stress hat bei Hundesichtung.


    Prinzipiell halte ich Artgenossenkontakte schon für wichtig, allerdings bei jedem Hund in einem anderen Ausmaß. Und damit meine ich auch nicht dass jeder fremde Hund begrüßt werden sollte, sondern vor allem regelmäßige, ruhige, positive Kontakte zu bekannten Hunden.


    Wenn man da zwei, drei souveräne Vierbeiner als regelmäßige Gassipartner hat, finde ich das schon mal gut. Würde aber auch sehr darauf achten, dass diese Spaziergänge für eure Hündin auch wirklich angenehm sind und nicht stressig (z.B. mit dem Hund, der versucht, wild zu spielen - da würde ich mir überlegen, ob deine Hündin davon einen "Mehrwert" hat oder nicht).

    "and into the forest I go, to lose my mind and find my SOUL" (John Muir)

    Liebe Grüße von Lina &

    dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Maus Jasmin, *03.12.2014

    Teilzeit-Fellnasen: Juli, *2010, Deutsch-Kurzhaar-Ballkönigin & Luna, *ca 2013, bulgarische Straßenhundprinzessin

  • Bei Kira hab ich gemerkt, dass sie die Gesellschaft eines zweiten Hundes braucht will, nachdem opi verstorben war. Eigentlich wollte ich vorerst keinen zweiten mehr. Einfach, weil mit einem kleinen Hund alles so easy war. Nachdem Madame, die andere Hunde normalerweise ignoriert, draußen plötzlich wahnsinniges Interesse an fremdhunden hatte und zuhause ne richtig ätzende Klette wurde oder sich wahlweise tagelang verkrochen hat (ne damals 3 jährige, kerngesund Hündin) und kaum zum Gassi zu motivieren war, musste dringend wieder Gesellschaft für sie her. Seitdem ist sie wieder ganz normal :ka:

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  • Das ist genau das Problem. Es wäre eben sehr schade, wenn sich die beiden Hunde dann nur so semigut vertragen.


    Andererseits haben wir tatsächlich auch noch keinen Hund getroffen, den sie unterwegs gerne trifft, der klein genug ist, um als Spielpartner tauglich zu sein und mit dessen Besitzer ich gerne regelmäßig Gassi gehen würde. Die meisten Kleinhunde hier sind schon älter, sehr gemächlich und absolut uninteressiert an ihr oder so unerzogen, dass sie nicht ableinbar sind.


    Und was wäre denn sinnvoll, einmal pro Woche, oder mehrmals, oder reicht auch seltener?


    Ach so, sie ist jetzt 3,5 Jahre alt und wir trainieren ja gegen das Pöbeln an und hatten damit auch schon einigen Erfolg. Sie ist bedeutend ruhiger geworden und glaubt mit manchmal tatsächlich, dass ich sie beschützen kann.

  • Bei Kira hab ich gemerkt, dass sie die Gesellschaft eines zweiten Hundes braucht will, nachdem opi verstorben war. Eigentlich wollte ich vorerst keinen zweiten mehr. Einfach, weil mit einem kleinen Hund alles so easy war. Nachdem Madame, die andere Hunde normalerweise ignoriert, draußen plötzlich wahnsinniges Interesse an fremdhunden hatte und zuhause ne richtig ätzende Klette wurde oder sich wahlweise tagelang verkrochen hat (ne damals 3 jährige, kerngesund Hündin) und kaum zum Gassi zu motivieren war, musste dringend wieder Gesellschaft für sie her. Seitdem ist sie wieder ganz normal :ka:

    Wahnsinnig interessiert ist unsere auch, nur dass sich das dann sehr kurze Zeit später in Pöbelei äußert. Und klettig ist sie ebenfalls, was mich betrifft. Inzwischen kann sie auch in anderen Räumen ruhen, wenn gerade offensichtlich nichts ansteht und alleine bleiben ist auch kein Problem, aber am allerliebsten wäre sie immer da, wo ich bin.

    Ob sich das allerdings mit einem zweiten Hund ändern würde, kann man ja erst wissen, wenn es soweit ist.

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  • Ich würde keinen zweiten holen, wenn der erste nicht "fertig" erzogen ist.


    Stell dir diese Hundesichtungssituation doch mal mit zwei Hunden an der Leine vor. Dann lässt sich der zweite womöglich noch von der Aufregung des ersten anstecken und dann hast du den Salat, dann musst du zwei aufgeregte Hunde managen die sich gegenseitig hoch pushen. Kann natürlich auch anders laufen, das der neue sich nicht anstecken lässt und die Ruhe selbst ist. Aber ich würde das "worst case" Szenario immer im Hinterkopf behalten.

  • Ich würde keinen zweiten holen, wenn der erste nicht "fertig" erzogen ist.


    Stell dir diese Hundesichtungssituation doch mal mit zwei Hunden an der Leine vor. Dann lässt sich der zweite womöglich noch von der Aufregung des ersten anstecken und dann hast du den Salat, dann musst du zwei aufgeregte Hunde managen die sich gegenseitig hoch pushen. Kann natürlich auch anders laufen, das der neue sich nicht anstecken lässt und die Ruhe selbst ist. Aber ich würde das "worst case" Szenario immer im Hinterkopf behalten.

    Ja, das stimmt. Das ist auch ein wichtiger Punkt, der mir im Hinterkopf herum spukt. Zwei Kläffer hätte ich wirklich nur sehr ungern :lepra:.

  • Dein Problem hatte ich auch mal. Und hab Max dazugeholt.

    Dexter war gerne mit kleineren Hunden zusammen, hat auch gerne mal Rennspiele gemacht, aber wir hatten einfach keine passenden dauerhaften Hundefreunde, die wir regelmäßig treffen konnten.


    Außerdem wollte ich einfach auch einen zweiten Hund :hust:


    Jedenfalls, zuhause ist Dexter gerne Einzelprinz. Obwohl er Max defintiv sehr gerne mag, ihn durchaus auch mal verteidigt (z.B. beim Tierarzt), möchte er zuhause etwas Abstand zu ihm. Am allerliebsten würde er ihm auch die Couch verbieten, darf er nur nicht.


    Also, so einfach ist das Ganze nicht!

    Das kann klar auch ein Dreamteam werden, es kann ein nebeneinander her Leben sein, es kann sein wie bei meinen eher sowas wie Brüder (man streitet auch mal und blafft sich an, aber wenns drauf ankommt hält man dicke zusammen, gekuschelt wird aber eher nicht).

    Es kommt ja auch darauf an, welcher Hund dazu einzieht.


    Vorher kann man das schwer sagen :ka:

  • Ich muss sagen meine zwei leben sehr gut zusammen.

    Ich denke das ist auch ein bisschen rasseabhängig. Australische Terrier sind gesellig die Leben in der Regel gerne mit anderen Hunden und Menschen zusammen.

    Als Spielpartner würde ich aber keinen zweihundert holen. Ich glaube Hunde in einem Haushalt harmonieren am besten wenn sie verschwinden sind und jeder seine Nische eine einnimmt. Entwerfer unterschiedliches alter unterschiedliches Geschlecht oder unterschiedliches Gemüt. Ich denke zwischen Hunden die sich zu ähnlich sind kann es leichter zu Konflikten kommen, Hunde die gut und viel zusammen spielen sind häufig recht ähnlich.


    Abstand ist aber nicht so das Ding meiner Hunde



  • Bei Kira hab ich gemerkt, dass sie die Gesellschaft eines zweiten Hundes braucht will, nachdem opi verstorben war. Eigentlich wollte ich vorerst keinen zweiten mehr. Einfach, weil mit einem kleinen Hund alles so easy war. Nachdem Madame, die andere Hunde normalerweise ignoriert, draußen plötzlich wahnsinniges Interesse an fremdhunden hatte und zuhause ne richtig ätzende Klette wurde oder sich wahlweise tagelang verkrochen hat (ne damals 3 jährige, kerngesund Hündin) und kaum zum Gassi zu motivieren war, musste dringend wieder Gesellschaft für sie her. Seitdem ist sie wieder ganz normal :ka:

    Wahnsinnig interessiert ist unsere auch, nur dass sich das dann sehr kurze Zeit später in Pöbelei äußert. Und klettig ist sie ebenfalls, was mich betrifft. Inzwischen kann sie auch in anderen Räumen ruhen, wenn gerade offensichtlich nichts ansteht und alleine bleiben ist auch kein Problem, aber am allerliebsten wäre sie immer da, wo ich bin.

    Ob sich das allerdings mit einem zweiten Hund ändern würde, kann man ja erst wissen, wenn es soweit ist.

    Ne Erbsi war anders klettig. Und seit sie gut 2 Jahre ist interessiert sie sich 0nfur fremdhunde. Das sie da durchstarten und von sich aus Kontakt aufnimmt war für sie echt völlig untypisch. Ihr ganzes Verhalten war untypisch für sie. Und es war schlagartig weg als sie wieder nen eigenen Artgenossen hatte.

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