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Zweithund - Welche Rasse zu uns und unserem TS-Hund?

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    Hallo Ihr,


    wir sind zwar erst seit 4 Monaten Hundebesitzer, hatten und haben aber auch schon den Wunsch nach einem zweiten Hund.


    Nun haben wir mit Amy einen traumhaften Ersthund, sind mit der Erziehung aber auch noch nicht ganz durch (so ist zum Beispiel ungewiss, ob wir sie je frei laufen lassen können, da sie als ehemaliger Straßenhund schon recht eigenständig ist und gern mal nach Mäusen etc. sucht).


    Es wird also mindestens noch ein Jahr dauern, bis wir das Ganze angehen, wahrscheinlich eher so um die zwei Jahre.

    Als Kopfmenschen machen wir uns aber jetzt bereits Gedanken zur passenden Rasse ;)


    Vielleicht könnt ihr uns mit euren Erfahrungen etwas beraten.


    Was wir uns wünschen:


    Mittelgroß (so 50-60 Zentimeter)

    Ausgeglichen

    Menschenbezogen, aber ruhig reserviert Fremden gegenüber

    Will to please

    Gern sensibel

    Keine Locken :ops:


    Wie unser Ersthund ist:


    Amy ist 5-6 Jahre alt, ehemaliger rumänischer Straßenhund und anschließend Langzeitinsasse in einem rumänischen Shelter gewesen.

    Sie ist der liebste Hund, den ich je gesehen habe, sehr menschenbezogen und verschmust, gleichzeitig aber auch eigenständig (alleine bleiben war nie ein Problem). Die Erziehung lief und läuft, vor allem dafür, dass sie das vorher nicht kannte, wirklich sehr gut und leicht. Sie möchte uns gefallen und lernt auch sehr gern. Hat sie etwas einmal verstanden, ist das drin.

    Sie ist ziemlich sensibel, was für meinen Mann anfangs eine Herausforderung war, mittlerweile aber für ihn auch kein Problem mehr ist. Mir kommt die sensible Art sehr entgegen, da ich ein ruhiger Mensch bin der niemals wirklich laut oder "hart" einem Hund gegenüber werden könnte.

    Rassetechnisch tippen wir bei ihr auf den typischen rumänischen Schäfer-Senf-hund, evtl. auch mit HSH-Anteil.

    In unserem Garten beobachtet sie zwischendurch gern, gerade von erhöhten Plätzen, das Geschehen, ist die meiste Zeit aber bei uns und schläft.

    Generell ist sie sehr ruhig und im Haus völlig ausgeglichen. Sämtliche Haushaltsgeräusche und -abläufe machen ihr überhaupt nichts.

    Mit anderen Hunden ist sie extrem sozial, vermutlich, weil sie früher immer mit anderen Hunden zusammen war.


    Unser Tagesablauf:


    Wir gehen morgens, nachmittags und abends mit ihr raus, am Tag sind das ca. 2 Stunden, am Wochenende auch mal mehr. Hier kommen wir zu dem einzigen "Manko" von Amy: Da sie in ihrem früheren Leben nicht viel kennengelernt hat, ist sie mit ungewohnten Situationen draußen oder auf unbekannten Wegen schnell mal gestresst. Wir würden durchaus auch noch mehr spazieren gehen, das ist mit ihr aber (noch) nicht möglich. Auch Hundesport wollte ich ursprünglich gern betreiben, aber da ist sie vermutlich nicht der richtige Hund für.


    Da sie aber ansonsten einfach nur toll ist und perfekt zu uns passt - wir sie aber nicht klonen können :D - soll eben in etwa 2 Jahren ein Welpe dazu. So wie sie mit anderen Hunden umgeht, gehen wir davon aus, dass sie damit gut zurecht kommt und wir hoffen, dass ein Welpe sich auch etwas von ihr abguckt :smile:


    Wir haben uns schon mal überlegt, welche Rassen evtl. passen könnten und sind auf diese gestoßen:


    1. Kurzhaarcollie

    Kannten wir gar nicht, bis wir das Forum hier entdeckt hatten. Gefällt uns aber super gut und scheint so von der "offiziellen" Rassebeschreibung her gut zu passen.


    2. Weißer Schäferhund

    Da wäre evtl. nur die Haarerei anstrengend. Amy hat ähnliches Fell wie ein Schäferhund und hier rollen trotz alle 2-3 Tage bürsten regelmäßig wie im Western Haarmäuse vorbei :tropf:


    3. evtl. Dalmatiner?

    Da sind wir uns am unsichersten, ob das passen könnte, da die so sehr viel Auslauf brauchen. Wären 2 Stunden zu wenig?

    Danke schon mal!

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  • Meine ersten Gedanken waren: Kurzhaarcollie, Pudel, Kooikerhondje, Weisser Schäferhund.



    Allerdings finde ich es jetzt noch arg verfrüht sich da schon Gedanken zu machen.

    "Questions of Science, Science and Progress/Do not speak as loud as myHEART" (Coldplay, "The Scientist")
    Liebe Grüße von Lina & dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Mix Jasmin, *Dezember 2014

  • Zitat

    2. Weißer Schäferhund

    Da wäre evtl. nur die Haarerei anstrengend. Amy hat ähnliches Fell wie ein Schäferhund und hier rollen trotz alle 2-3 Tage bürsten regelmäßig wie im Western Haarmäuse vorbei :tropf:

    Das Haaren dieser Hunderasse ist wirklich extrem. Wir haben das auch unterschätzt. Sehr unterschätzt. Das muss man sich wirklich bewusst machen, dass da noch einmal ein extrem haarender Hund ins Haus kommt. Wir wollen definitiv kein Langstockhaar mehr zu unserem hinzu.

    Ansonsten klingt das gut, was ihr mitbringt. Weiße lassen sich auch super für Hundesport begeistern, weil sie auch total verfressen sind. Das müsste also hinhauen.

    Ihr solltet nur bedenken, falls ihr einen Rüden möchtet, dass die Wenigsten unter 60 cm bleiben. Meine Hündin hat auch knapp über 60cm Stockmaß.

    Wenn ihr schreibt, dass euer Hund gerne erhöht liegt, wacht er dann auch?

    Weiße Schäferhunde sind sehr gesprächig und selbst wenn sie bis knapp zu ihrem 1. Geburtstag eigentlich nie bellen (wie bei meiner), tun sie das danach oft und gern. Genauso wie knurren, brummen, fiepen... Sie erzählen einfach gern.

    Wenn du sensible Hunde magst, sind sie ideal.


    Kurzhaarcollie und Dalmatiner könnten bestimmt auch gut passen. Falls du mit dem zweiten dann gerne Hundesport machen würdest, würde ich aber eher zum Kurzhaarcollie tendieren.

    Der Dalmatiner dürfte dafür am ehesten in euren Größenvorstellungen bleiben. Gewichtstechnisch legen Weiße Schäferhunde im Vergleich zu den anderen Beiden halt schon noch einmal eine Schippe drauf. Ich bin aber selbst recht klein (1,60m) und bekomme meine Hündin gehalten (nicht immer easy und manchmal sehr anstrengend, aber machbar).

    Hira aka weiße Hexe - Weißer Schweizer Schäferhund - *02.04.2019

    Ab-und-an-Hund (der meine große Hundeliebe weckte) Lucky aka schwarzer Teufel - Pekinesen-Terrier-Mix - *14.05.2009


    Unsere Geschichten

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  • (Kurzhaarhunde haaren übelst. Wesentlich fieser als rollende Haarballen im Wind. Stechhaare, die überall drin stecken. Eine zweite Schicht auf und in den Socken quasi. Geht nie wieder raus. Im Trockner angeblich. Ich halte das für ein Gerücht.

    Trägt man viel weiß, ist ein Kurzhaarhund mit großen Weißanteil möglich, ohne dass man aussieht, wie ein Penner oder sich eine bionische Kleiderbürste implantieren zu lassen. Trägt man selten weiß... sieht man aus... wie ich, die der Mann, das Kind... nach Tierbesitzer.

    Dabei ist das hauptsächlich cremefarben noch dezenter, als das bisschen weiß vom Scheckhund. Der nächste Kurzhaarhund wird wieder schwarz. Oder grün.)

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Nicht alle Kurzhaarhunde haaren außerhalb des Fellwechsels. SBT und Mali haaren hier zusammen so wenig, dass der Trockner reicht und ich keine Fusselbürste o.ä. benötige.


    Ich kenne nur einen Kurzhaar.Collie - der haart aber laut Besitzerin auch nicht sonderlich viel.

  • Nicht alle Kurzhaarhunde haaren außerhalb des Fellwechsels. SBT und Mali haaren hier zusammen so wenig, dass der Trockner reicht und ich keine Fusselbürste o.ä. benötige.


    Ich kenne nur einen Kurzhaar.Collie - der haart aber laut Besitzerin auch nicht sonderlich viel.

    Der Dalmatiner steht zumindest im Ruf, erstaunlich haarig zu sein.

  • Nicht alle Kurzhaarhunde haaren außerhalb des Fellwechsels. SBT und Mali haaren hier zusammen so wenig, dass der Trockner reicht und ich keine Fusselbürste o.ä. benötige.


    Ich kenne nur einen Kurzhaar.Collie - der haart aber laut Besitzerin auch nicht sonderlich viel.

    Der Dalmatiner steht zumindest im Ruf, erstaunlich haarig zu sein.

    Oja, stimmt - bei Dalmatinern zuhause war alles weiß behaart, war mehrmals bei verschiedenen zu Besuch.:verzweifelt:

  • Dalmatiner haaren wirklich extrem. Unsere ist ja „nur“ ein Mix und die haart schon krass. Wenn du gerne in den Hundesport möchtest ist der Dalmatiner wohl auch eher schwierig. Sie sind zwar extrem verfressen aber auch ziemlich stur.

  • Meine ersten Gedanken waren: Kurzhaarcollie, Pudel, Kooikerhondje, Weisser Schäferhund.


    Allerdings finde ich es jetzt noch arg verfrüht sich da schon Gedanken zu machen.

    Der Pudel scheidet leider aufgrund des Fells aus, damit können wir uns überhaupt nicht anfreunden.


    Ich weiß, wir sind echt früh dran :tropf: Aber wir planen einfach gerne und wollten uns eingehend über die in Frage kommenden Rassen informieren. Und dieses Jahr fallen Messen- oder Ausstellungsbesuche etc. ja wahrscheinlich komplett flach, so dass wir einfach schon mal Ideen sammeln wollten, um dann nächstes Jahr konkreter auf die Suche gehen zu können. Bei der ein oder anderen Rasse muss man sich ja auch früh für einen Wurf anmelden.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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