Möchte unser Hund Gesellschaft? Wie erkenne ich das?

  • Ob eingezäunter Garten oder nicht halte ich nicht für relevant bei der Überlegung ob zweithund oder nicht, genau wie beim ersten. Geschnuppert und gerannt wird eh beim Spatziergang der Garten ist da irgendwann langweilig.

    Auslastung übernimmt der zweite auch noch, das muss trotzdem geschehen.

    Aber das mit der Hündischen Kommunikation stimmt, so wie meine beiden mit ein anderer kommunizieren das kann kein Mensch ersetzen und auch keine Flüchtige begegnung im Park unter Hunden.

    Bei mir werden wenn es geht auch immer zwei wohnen.

  • Naja das spielt m. M. schon eine Rolle, bei einem Ersthund bei dem am Jagdtrieb erst noch gearbeitet wird.

    Und 4 Monaten genereller Leinenpflicht wegen Brut und Setz-Zeit.

  • Doch, weil dann ist eben nix mit draußen schön zusammen rumtoben, Rennspiele...

    Sondern für Beide nur kontrollierte Spaziergänge an der Leine.


    Klar das gilt auch für den einzelnen Hund, aber die Idee die Zwei spielen und toben zusammen ist dann auf die Wohnung beschränkt.


    Klar geht das auch, aber für mich ist es eben schon ein Kriterium.

    Bei Mia habe ich das auch so rausgelesen, weil sie ja bedauert, auf den Spaziergängen keine passenden Hunde zu treffen.

  • Wie gesagt ich glaube man sollte sich eh von der Idee verabschieden. Wenn Hunde die zusammen wohnen keine Junghunde mehr sind und ständig zusammen toben würde ich stutzig werden und genau nachforschen ob da nicht evtl. ein net ausgetragener Konflikt dahinter steckt.

    Muss nicht sein aber die Wahrscheinlichkeit ist denke ich hoch.

    Bei zwei frükastrirten oder kasteiten rüden sind da evtl. Eine Ausnahme weil die ja im Junghundealter festsitzen, aber bei wirklich erwachsene Hunden die zusammen wohnen und ständig spielen käme mir das schon komisch vor.

  • Oh, soviele weitere Kommentare, danke euch.

    Ja, mir geht es nicht in erster Linie um's spielen, da unsere Hündin glaube ich sowieso eher wenig spielen möchte. Es geht eher darum, dass sie einen passenden hündischen Partner hat, den man als Mensch nun Mal nicht ersetzen kann. Wenn sie beim Gassi mit den meisten Hunden gut klar käme und ich nicht den Eindruck hätte, dass das Stress für sie ist und sie Kontakt gar nicht môchte, wäre ich auf die Idee, einen Zweithund anzuschaffen, gar nicht gekommen.


    Die Tendenz geht also dahin, trotz wenig sinnvollem Hundekontakt erstmal den Ersthund "auf Spur" zu haben, bevor der nächste angeschafft wird. Das war ja auch mein erster Gedanke dazu. Ich muss mich Mal erkundigen, ob es in unserem Dorf einen Ort mit passender Hundedichte gibt um das verstärkt zu üben. Ansonsten muss ich in den Stadtpark fahren, da ist immer High Life :shocked:.

  • meine Jungs brauchen sich aber was sie nicht wirklich brauchen ist Fremdhundkontakt. Wir haben ein paar Freunde mit Hunden auch teilweise mit mehreren Hunden die kennen sich alle und die harmonieren auch aber man sieht selbst da wer wo zusammengehört. Bis auf Farinelli waren ja alle auch mal kurz Einzelhund. Ja, sie waren da dann auch alle ausgehungert nach Kontakt aber Fremdhunde wollten sie dennoch nicht mehr kennenlernen als vorher.


    Zuhause wurde mit dem Welpen immer viel gespielt, das ist auch heute im Alter ab und an noch mal so. Aber es gibt auch Tage da liegen sie nur so Arsch an Arsch und sind damit sehr glücklich. Die werden sich so schon auch viel zu erzählen.

  • Meine Beiden sind nach 4 Wochen zu einem tollen Team geworden und spielen sehr oft zusammen, auch liegen sie fast immer auf einer Decke und das zeigt mir, sie brauchen sich. Das wird zwar nicht überlebenswichtig sein, aber schön

  • Es geht doch gar nicht ums Spielen, sondern um den Artgenossenkontakt.


    Oder ist das jetzt plötzlich auch nichts positives mehr?


    Das kommt einfach sehr auf den jeweiligen Hund an, ob das positiv oder negativ ist.

    Dexter findet das unter gewissen Umständen super, Max möchte das eher nicht (außer zum Kontrollieren und Verkloppen).

  • Das ist ganz bestimmt so.

    Für mich fühlt es sich aber dennoch richtig an, seitdem hier zwei Hunde leben. Auch wenn meine beiden nicht ständig beieinanderhängen oder dauerkuscheln oder spielen/raufen... (oder vielleicht gerade deswegen), habe ich den Eindruck, dass sie sich gegenseitig gut tun. Ich kann das nicht erklären, ich bin kein Hundeprofi oder Hundeverhaltensforscher oder erfahrener Hundetrainer, sondern im Gegenteil seit ganz kurzem zum ersten Mal Mehrhundehalter mit einem nicht fertig erzogenen und einem nicht mal erwachsenen Hund; ist auch hier wieder reines Bauchgefühl.

    Vielleicht würde jemand mit anderem/besseren Hundeverständnis die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

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