wie ist das mit dem Hundesport?

  • ANZEIGE

    Hallo,

    ich möchte mit meinem Anton Hundesport, am liebsten obedience machen.

    Er ist jetzt fast 1 Jahr alt und ich merke gerade in den Einzelstunden mit dem Hundetrainer, dass es ihm Spaß macht.

    Er möchte gefallen und mit Leckerchen und Spiel gut zu motivieren.

    Es wird uns beiden bestimmt in der Mensch Hund Beziehung gut tun.

    Erstes Ziel ist natürlich die BH.

    Allerdings habe ich keine Ahnung, wie das Training im Hundeverein ist.

    Gibt es dort auch Trainer, die einen unterstützen?

    Berichtet doch bitte mal von euren Anfängen in Hundesport.

  • Natürlich haben auch Hundesportvereine Trainer. Oftmals sogar besser auf ihren Spezialbereich Ausgebildete, als die durchschnittliche Hundeschule.

    Am einfachsten schaust du dir ein paar Verein in deiner Umgebung an.

    Schau wie trainiert wird und vor allem, welche Sportarten weiterführend angeboten werden.

    Es macht wenig Sinn, wenn du Obedience machen willst und in einen Verein gehst, der nach der BH vor allem Agility oder IGP anbietet.


    Vergiss aber nicht, dich auch darüber zu informieren, was sonst noch in dem Verein erwartet wird. Denn meist ist es nicht mit Jahresbeitrag zahlen und dann regelmäßig zum Training kommen getan, sondern es wird von den Mitgliedern erwartet sich (regelmäßig) auf die ein oder andere Art ins Vereinsleben einzubringen (zB Arbeitsdienste). Darüber sollte man sich klar sein und vorher klären, ob man das leisten kann und will.

  • Danke Helfstyna

    Mein Hundetrainer ist aktiv im Hundesport und einiges davon fließt auch ins Training ein. Dadurch bin ich erst darauf gekommen, dass Anton Spaß daran hat.

  • ANZEIGE
  • Vereine bieten normalerweise nach Voranmeldung Schnupperstunden an, bzw. dass man beim Training mal zuschauen kann. Da wäre der erste Weg: zu schauen, welcher Verein in deinem Umkreis Obedience anbietet und dort mal Kontakt aufnehmen. Auch muss man nicht in jedem Verein Mitglied werden. In "meinem" Verein kann man z.B. wählen, ob man Externer bleibt und halt für jede Stunde bezahlt oder ob man nach einer Probezeit Mitglied wird und sich dann auch einbringt.

    Daneben wird Hundesport-Training auch vereinslos angeboten. In der (leider abgebrannten) Hundesporthalle in Dabringhausen wurde z.B. neben Agility-Training auch Obedience und Hoopers angeboten. In solchen "Hundesportzentren" zahlt man meist einen Monatsbeitrag (der preislich über Hundevereins-Niveau liegt), hat aber in der Regel sehr qualifiziertes Training. In einem Verein machen die Trainer das alles ehrenamtlich und gerade wenn du was erreichen möchtest im Obedience (also Turniere laufen willst), muss man da schon schauen, ob das Training darauf ausgerichtet ist (ob der Trainer bspw. selber (erfolgreich) Turniere läuft). Da ist die Qualität der Ausbildung doch sehr unterschiedlich.


    Vielleicht wäre alternativ auch Rally Obedience was für dich?! Zumindest hier in der Gegend wird das mehr über Vereine angeboten als Obedience.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Vielleicht wäre alternativ auch Rally Obedience was für dich?!

    Das ist leider nichts für mich. Rally obedience wird in meiner Gegend öfter angeboten.

    Dann kann er dir doch bestimmt Trainingsmöglichkeiten empfehlen?! Oder ist er in einem ganz anderen Bereich unterwegs

    Seine Hunde sind Schutzhunde. Das möchte ich (erstmal) nicht machen, da ich mir nicht sicher bin, ob ich Anton dann außerhalb des Hundeplatzes gehändelt bekomme.


    Eine blöde Frage habe ich:


    Ist Unterordnung im Hundesport das selbe wie Obedience?


    Es ist die Übersetzung, das es das gleiche im Sport bedeutet, muss ja nicht so sein

  • Nein, das ist nicht das gleiche. Also, es gibt schon identische Elemente, aber in etlichen Bereichen sind die Vorgaben dann doch andere. (Beispiel: In der klassischen Unterordnung ist bei sämtlichen Abrufübungen ein Vorsitz Pflicht. Im Obedience darf der Hund auch direkt in die Grundstellung gerufen werden.) Und natürlich sind im Obedience die Aufgaben je nach Prüfungsstufe deutlich vielfältiger gefasst. Logisch, weil es im Schutzhundbereich ja nur eine Abteilung von dreien ist, im Obedience aber das einzige Thema.

  • Ist Unterordnung im Hundesport das selbe wie Obedience?

    Nein!


    Unterordnung ist letztlich "Sitz-Platz-Fuß" in jedweder Ausführung. Also z.B. auch nur irgendwie BH bestehen bzw. Kommandos im Alltag abfragen können, bis hin zur absoluten Perfektion im Obedience. Und was im Schutzhundesport Unterordnung ist, will man beim Obedience nicht sehen (schau dir mal Videos zu beidem an auf Turnieren(!), da siehst du den Unterschied gut).


    Obedience ist extrem fehleranfällig, da es wahnsinnig exakt und kleinschrittig aufgebaut werden muss und für den Hund nicht selbstbelohnend ist und du später außer den reinen Kommandos keine Hilfen oder Bestätigung geben darfst. Daher kann dir das nur ein Trainer beibringen, der selber Obedience (auf höherem Niveau) macht. Ich bewundere ja jeden, der das kann, es ist verdammt anspruchsvoll.


    Ein Verein, der nur "Unterordnung" anbietet, wird dir sicher nicht die Grundlagen beibringen können und wenn die Anfänge nicht stimmen, hast du später ganz viel nachzukorrigieren, was viel mehr Arbeit ist, als es von Anfang an richtig zu machen. Also auf jeden Fall direkt zu einem Obedience-Trainer gehen, wenn du diese Sportart machen möchtest

  • Seine Hunde sind Schutzhunde. Das möchte ich (erstmal) nicht machen, da ich mir nicht sicher bin, ob ich Anton dann außerhalb des Hundeplatzes gehändelt bekomme.

    Wird bei der Rasse sowieso eher nicht in Frage kommen, einfach weil die Veranlagung fehlt. Da brauchst du dir keine Sorgen machen, ob sich das auf den Alltag auswirkt...


    Nein, Obedience ist eine eigene Sportart. Manche Dinge sind ähnlich, aber gerade deshalb sollte man sich wenn man den Weg einschlagen will von Anfang an an einen Trainer wenden, der auf die Sportart ausgerichetet ausbildet. Da wird dir ein IGP Sportler wenig beibringen können, wenn du ins Obedience willst.


    Worin siehst du das Problem beim Rallye Obedience, bzw wieso ist das nichts für euch?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!