Was ist, wenn die Hunde mal alt werden? - Altersunterschied im Rudel

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    Hallo,


    Mal eine Frage an die Runde: Wann sollte man sich einen weiteren Hund holen?

    Hintergrund meiner Frage war ein Gespräch mit einem Kollegen, der meinte, dass wenn ich mir in einem Jahr noch einen Hund hole, ich irgendwann mal drei alte Hunde habe, mit denen ich dann wenig machen kann. Er würde deshalb empfehlen, einen neuen Hund zu holen, wenn die ersten schon älter sind, also mit 6 und 5 Jahren.


    Was meint ihr?

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  • Es hat alles so seine Vor- und Nachteile. Bzw irgendwann hat man zwangsläufig einfach einen gewissen Altersunterschied drin, wenn man der Mehrhundehaltung nicht ganz abschwören will.


    Meine Mädels sind 11, 4 und 1,5 ... also schon recht weit auseinander ... und die Bedürfnisse sind einfach grundverschieden. Zumindest die von Mia im Vergleich zu Leevje und Kensi.

    An sich könnte man ja sagen, dann splittet man halt, aber dann kommt das schlechte Gewissen, zumindest bei mir. Ich kann die Zeit mit Leevje oder Kensi allein dann nicht wirklich genießen, weil ich weiß, dass Mia auch gerne dabei wäre, aber nun zu Hause hocken muss. Daher lasse ich sie dann mal bei meinen Eltern oder bei einer Freundin, wenn ich mit den Jungspunden was unternehme ... da ist sie gerne und mein Gewissen ist etwas beruhigt. Trotzdem würd ich schon gerne so oft es geht alle Drei dabei haben, zumal Mia in einem Alter ist, wo einem bewusst wird, wie begrenzt die gemeinsame Zeit noch ist.


    Andererseits steht man bei grob gleichaltrigen Hunden natürlich irgendwann da und alle Hunde sind alt ... da hat man dann zwar alle auf dem gleichen Aktivitätslevel, aber auch das Risiko, dass alle kurz aufeinander versterben (was ich persönlich extrem hart fände). Und wenn man dann wieder 'aufstockt' ist man auf dem Punkt, wo der große Altersunterschied da ist :ka:

    Liebe Grüße von

    Heikemit


    Mia Langhaar Collie blue merle *20.05.2009

    Kensi Russkiy Toy Langhaar *30.06.2016

    Leevje Langhaar Collie tricolor *01.02.2019

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  • der meinte, dass wenn ich mir in einem Jahr noch einen Hund hole, ich irgendwann mal drei alte Hunde habe, mit denen ich dann wenig machen kann. Er würde deshalb empfehlen, einen neuen Hund zu holen, wenn die ersten schon älter sind, also mit 6 und 5 Jahren.

    Wenig machen im Sinne von Hundesport oder Wanderungen stimmt. Allerdings unterschätzt man gerne, wie zeit- und energieaufwändig die Versorgung mehrerer alter Hunde sein kann.


    Ich persönlich bevorzuge einen geringeren Altersabstand. (Beim jetzigen Rudel liegen immer ca. 2 Jahre zwischen den Hunden, ich hätte aber auch früher "aufgestockt", wenn sich das so ergeben hätte. Sobald der jüngste Hund einen soliden Grundgehorsam hat, kann von mir aus der nächste einziehen (sofern ich generell auf der Suche bin)).

    Ich finde es sowohl im Alltag leichter, als auch für die Hunde schöner, wenn sie ähnliche Interessen haben und sich miteinander beschäftigen können.

    Hat man Hunde mit großem Altersunterschied, muss man unter Umständen immer zweimal raus. Auch dann, wenn man eigentlich keine Zeit hat... Und meistens kommt dann der Hund zu kurz, der weniger fordert.


    Meinen älteren Hunden will ich keinen Welpen mehr zumuten. Ich werde also warten, bis sie alle tot sind, bevor ich wieder einen Welpen kaufe. Eine Ausnahme würde ich nur machen, wenn mein "Hundehund" als letztes übrig bliebe. In diesem Fall würde ich mich nach einem jüngeren erwachsenen Tier umsehen.

  • Altersmäßig habe ich derzeit drei eng aufeinander folgende Hunde.

    Mein Vorgängerduo war ebenso eng zusammen und die davor auch.

    Irgendwie komme ich nicht davon los und ich nehme mir all die Jahre -meine Hunde wurden alle ziemlich alt :bindafür: - vor, bei den nächsten wird das anders, dann wird es erst einige Jahre nur einen Hund geben ;)


    Letztendlich mag, bzw. mochte ich die engen Altersabstände aber sehr, sonst hätte ich das nicht gelebt mit meinen Hunden!

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Unsere sind fast 14, 6.5 und 5. Der Senior ist der Hund meines Mannes, die jüngeren hab ich mitgebracht.


    Bzgl Unternehmungen ist es so dass wir mittlerweile schon merken dass der Senior so einiges nicht mehr kann. Wir schauen dann halt dass alle auf ihre Kosten kommen. Haben wir alle drei mit, richten wir uns nach dem Senior. Planen wir Strecke zu machen, dann bleibt er bei der Familie. Wir unternehmen aber auch oft nur etwas mit einem Hund. Der Senior kann dann zB mit irgendwo hin fahren (er liebt Autofahren, im Auto sitzen und raus gucken, aussteigen will er oft garnicht). Mit den anderen zweien gehen wir Wandern, mal nehmen wir nur einen mit zum Freunde besuchen, usw.


    Ich denke der nächste Hund wird frühestens in 3, eher sogar in 4 bis 5 Jahren einziehen. Einfach weil ich einerseits dem Senior keinen Welpen vor die Nase setzen will und mir andererseits Kleinkinder + Welpe/Junghund nicht antun will. Da sind die beiden jüngeren schon fast Senioren und wir haben wieder eine ähnliche Konstellation.


    Meine Mutter hatte 3 Hunde die jeweils nur ein halbes Jahr auseinander waren. Letztes Jahr ist die Hündin gestorben. Die Rüden sind danach gefühlt 5 Jahre älter geworden (sie hingen sehr an ihr). Seit ein paar Monaten baut einer der Rüden ab und beim zweiten kam jetzt auch was gesundheitliches dazu (die Jungs sind 11.5 und 12). Einen jungen Hund dazu setzen kann man nicht mehr, das wäre nicht fair.

  • Muss man individuell für sich überlegen. Klar kann man mit zwei alten Hunden nicht unbedingt gross sport machen, aber man kann wunderbare für sie passende Spaziergänge machen.


    Einschränken tun nicht nur alte, sondern auch sehr junge Hunde sowie kranke jedenAlters. Meine Althunde sind 4 Jahre auseinander, das empfand ich damals als ideal. Wir hatten eine rechte Zeit, wo beide voll im Saft waren. Zehn Jahre später sind beides Senioren, die Hündin sehr betagt. Der Rüde hat auch etwas weniger Dampf und das eine oder andere Zipperlein. Jetzt ist vorgestern ein neuer Welpe eingezogen. Das reicht im Moment an Programm für alle. In einigen Wochen wird mein Altrüde wieder mehr tun wollen. Passt auch, denn die Omi und der Jungspund können gemeinsam bummeln.

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  • Ich persönlich war immer für einen großen Altersunterschied (etwa 5 Jahre). Eben damit man nicht auf einen Schlag mehrere Hunde hat. Wir haben 2015 Drei Hunde (davon 2 Wurfbrüder) und 1 Pferd in 6 Monaten verloren und das war nicht witzig. :verzweifelt:


    Nachdem ich jetzt mit Felix (11) und Caya (8) zwei Hunde verloren habe, die noch lange nicht "dran" waren überdenke ich diesen Ansatz gerade :verzweifelt:

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

  • Ich kann mich da gar nicht so richtig für eine Seite entscheiden.

    Zwei Dinge die mir wirklich wichtig sind, Althunde sind alltagsfertig und wer keine Welpen mag bekommt keinen vor die Nase gesetzt, egal wie alt er ist.

  • Unsere beiden älteren Jungs sind keine 2 Jahre auseinander und das finde ich inzwischen, so sie älter werden (sind sie 11 und 9 Jahre alt) nicht so optimal und würde in Zukunft einen größeren Altersunterschied haben wollen. Weniger bisher wegen eingeschränkten Aktivitäten, das ist bei Beiden noch kein Thema, aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach groß, dass sie irgendwann in hoffentlich weiter Ferne auch mit geringem Abstand gehen werden. Dazu fangen jetzt langsam zum Glück noch nicht so stark ausgeprägte Alterskrankheiten (der eine Herzprobleme, der andere Leberprobleme) bei den Beiden an. In Zukunft hätte ich lieber einen Altersunterschied von ca. 5 Jahren.

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