Zweiter Hund - Wesensänderung des ersten Hundes?

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema, welches 2.213 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Dogs-with-Soul.

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    Hallo Zusammen,


    bei uns wird ja voraussichtlich ende des Jahres ein zweiter Border Terrier einziehen :applaus:


    Jetzt frage ich mich manchmal, ob Baxter sein Wesen verändert wird? Er hat so tolle Eigenschaften und kleine Macken, die ich an ihm so liebe. :herzen1:

    Aber irgendwie habe ich auch die Befürchtung , dass er davon Einiges dann ablegen wird.


    Wie war es denn bei euch? Konntet ihr so etwas feststellen, als ihr euch einen zweiten Hund ins Haus geholt habt?


    Würde mich über einige Erfahrungsberichte freuen :nicken:

  • Wesensveränderung - nö, das nicht.
    Okay, mein Ersthund war auch 6 Jahre alt gewesen, als die Zweite als Welpe einzog.

    Auch bei der nächsten Konstellation war es so in etwa gewesen.



    Wohl aber schon mal eine Art "ich nutze mal die Gunst der Stunde - Frauchen ist grad nicht aufmerksam" :D

    Oder ich hatte einen Hund, der "angeben" wollte - schau, Knirps, SO wird es RICHTIG gemacht.

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Warum sollte ein Hund dadurch sein Wesen verändern? Es offenbart sich vielleicht das ein oder andere, was vorher nicht so deutlich sichtbar war und es ist spannendd, wie die Hunde dann untereinander agieren und wie sie sich z.B. auch aneinander orientieren, aber eine Wesensveränderung hab ich hier noch nicht feststellen können.

    Vielleicht gibst du mal ein Beispiel, was du meinst? Es wird ja kein anderer Hund draus, bloß weil jemand einzieht :???:

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  • Hier hat sich der Opi nicht verändert. Bei meiner Gassifreundin kann ich aber feststellen, daß ihre Omi öfters mal Richtung Tümpel ausgebüxt , wenn der Focus sehr auf der Kleinen ist...xD

  • Kimi ist sicherer geworden, seit Elliot da ist. Das macht sich aber nur in Situationen bemerkbar, wo sie sonst eben sehr unsicher war, z.B. beim Tierarzt. Ihr zuliebe nehme ich Elliot auch immer mit, ihm macht Tierarzt auch nichts, aber für Kimi ist es eben deutlich angenehmer.

    Und sie ruht etwas mehr in sich selbst, würde ich behaupten. Also sie hat sich eigentlich kaum verändert und wenn, dann eindeutig zum Positiven.

    Kimi - Zwergpudel *2013

    Elliot - Kleinpudel *2018

    Sammy - Teilzeit-Labrador *2012


    I choose you.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke erst einmal euch allen. :bussi:


    Es gibt so viele Beispiele. Ich finde sie auch schwer schriftlich zu beschreiben. :ugly: Man muss das einfach sehen.

    Es sind halt so viele Dinge, die er mit uns Zusammen macht.


    Aber vermutlich kann ich viel mutmaßen, es kommt eh so wie es kommen wird =)


    Mich hat es trotzdem interessiert, wie die Erfahrungen von den Anderen sind.

  • Nö, Hund 1 hat sich durch Hund 2 absolut gar nicht im Wesen verändert und auch alle Problemchen, die es bislang gab, gibt es immer noch :lol: Genauso wie die tollen Sachen und alle Interaktionen mit mir oder meiner Familie zusammen. Machmal würde Maja gerne deckeln oder Polizei spielen, das unterbinde ich dann. Wobei sich Nicki von ihr auch nicht einschränken lässt.

  • Aber irgendwie habe ich auch die Befürchtung , dass er davon Einiges dann ablegen wird.

    Wieso befürchtest du das? Wüsste nicht, warum das so sein sollte.

    Wie war es denn bei euch? Konntet ihr so etwas feststellen, als ihr euch einen zweiten Hund ins Haus geholt habt?

    Nein.


    Wichtig ist es, dass man möglichst "normal" mit der neuen Situation umgeht und den Hunden auch Gelegenheit gibt, sich in den gemeinsamen Alltag einzugewöhnen.


    Ich kenne Halter, die machen da ein wahnsinniges Gewese drum, dass da ein neuer Welpe einzieht. Da gibt es plötzlich feste/getrennte Liegeplätze; die Hunde werden teilweise separiert... Viele Halter haben da irgendwie das Gefühl, sie müssten das gemeinsame Zusammenleben jetzt komplett "umordnen".


    (Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Es ist irgendwie schwer zu beschreiben.)


    Die Folge davon ist, dass ich auch für den Ersthund plötzlich alles ändert... Gleichzeitig ist es unauthentisch, wenn man plötzlich krampfhaft versucht, irgendwas zu erzwingen, was sonst nicht war... Im Endeffekt erreicht man dann oft genau das Gegenteil von dem was man eigentlich erreichen wollte.


    Ich habe da nie ein Gewese drum gemacht, dass jetzt ein neuer Welpe da ist. Newtons Alltag ging genauso weiter wie er ihn kannte. Nur, dass er halt jetzt noch nen Kumpel dabei hatte. :)


    (Dass man sich als Neu-Mehrhundehalter erstmal organisatorisch einfinden muss, ist klar. Das ist aber nach den ersten paar Tagen geschehen und spätestens ab dann ist alles wie immer.)


    Ergebnis bei uns ist, dass meine beiden Jungs ganz dicke Freunde sind. Es wird gemeinsam die Welt erkundet, ab und an sogar mal noch miteinander ne Runde gespielt. Sie liegen zusammen im Körbchen, wenn ich Futter zuteile, gibt es keinerlei Neid.


    Die einzigen beiden Situationen in denen ich aufpassen muss bzw. musste: Wenn Futter frei zur Verfügung steht. Das hat einfach einen so hohen Stellenwert, dass man da förmlich die Aggressivität wachsen fühlt, wenn sie nebeneinander fressen. Ich trenne also zum Füttern und auch noch die anschließenden 15-20 Minuten, bis sich alle wieder von der Gier beruhigt haben... Die zweite Situation hat sich mittlerweile erledigt: Newton ist in manchen Situationen unsicher. Bademantel anziehen, Geschirr anziehen (Halsband geht komischerweise). Das hat Hunter früher irgendwie getriggert, so dass er in diesen Situationen förmlich auf Newton losgegangen ist. Mittlerweile weiß er Newtons Unsicherheit da besser einzuschätzen und kann sich zurückhalten bzw. selbst regulieren.

  • Ich finde es auch schön, zu beobachten, wie sie untereinander, miteinander umgehen :D



    Cheyene hatte damals versucht, der Sinja so eine Art Unterrichtsstunde zu verpassen.

    Sie stolzierte dann mit einem Stück Rinderkopfhaut vor der Kudde, in dem der Welpe lag, kurz vorm Einschlafen, auf und ab.

    Das Interesse von der Kleinen war geweckt, und kommt aus der Kudde raus, geht zu Cheyene, um zu sehen, was sie da hat.

    Diese wollte ihr anscheinend auf ihre Art "erklären", daß das Teil in ihrem Maul Tabu ist, indem sie sich immer wieder vom Welpen weggedreht hatte.




    Oder, hat die Kleine was angestellt, was ICH nicht sehen, oder gar hören konnte, da ist die Große petzen gekommen :lol:

    Sie kam einfach in den Raum, wo ich gerade war, und schaute mich ganz groß an. Bis ich dann mal aufgestanden bin, und nachgesehen habe.




    Wollte Cheyene unbedingt auf einem bestimmten Platz liegen, aber alleine (sie mochte kein Körperkontakt), und die Sinja lag dort, hatte Cheyene sich ganz intensiv mit etwas beschäftigt. Sinja kam raus, wollte das auch. Cheyene hatte es ihr großzügig überlassen, und konnte dann endlich den Platz aufsuchen und sich hinlegen :lol:



    Vieles von dem, was Cheyene damals mit ihr gemacht hat, hat auch Sinja nun bei Bonnie übernommen :D

    Schöne Grüße noch SheltiePower

    In ewiger Erinnerung: Cheyene


    Fehler sind hervorragende Lehrer, wenn man ehrlich genug ist, sie sich einzugestehen, und gewillt, aus ihnen zu lernen.        Alexander Solschenizyn

    Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.        Jupp Müller

  • Wieso befürchtest du das? Wüsste nicht, warum das so sein sollte.

    Hab da so ein Gefühl :ka: Ist ja doch was Anderes, wenn da plötzlich noch ein Hund ist.

    Ich kenne Halter, die machen da ein wahnsinniges Gewese drum, dass da ein neuer Welpe einzieht. Da gibt es plötzlich feste/getrennte Liegeplätze; die Hunde werden teilweise separiert... Viele Halter haben da irgendwie das Gefühl, sie müssten das gemeinsame Zusammenleben jetzt komplett "umordnen".

    Nee ein Gewese mache ich nicht darum (hoffe ich zumindest^^). Es wird alles so weiter laufen wie bisher auch, wobei ein wenig wird es sich ja doch hier und da ändern. Aber das was du aufzählst wird hier nie passieren. Hier darf Jeder Hund seinen Liegeplatz selbst aussuchen =)

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