Was ist "schlechte Hundehaltung"?

Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 6.739 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von locke153.

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    Hallo,


    heute habe ich mal wieder eine Frage an euch. Wir kommen hier nicht weiter.


    Bei mir in unmittelbarer Nachbarschaft ist ein hochgradiger, aggressiver Alkoholiker mit seiner ebenfalls schwerkranken Frau und einem Beaglemischling in einem der Gemeinde gehörendem baufälligen Haus als Obdachlosenunterkunft untergebracht. Der Hund darf 1 x am Tag für wenige Minuten Gassi, genau so lange bis er sein Geschäft erledigt hat. Ansonsten darf er nur Pinkeln und wieder rein. Er ist nicht mager oder verwahrlost, aber bei den Gassirunden wurde schon von verschiedenen Leuten beobachtet, dass er den Hund schlägt. Mit der Hand, mit der Leine oder einen Tritt. Er wurde schon mehrfach beim Veterinäramt gemeldet und letztens bei der Polizei angezeigt. Und es passiert: nichts!

    Das Amt kommt zur Kontrolle 5 Minuten vorbei, bescheinigt, dass der Hund nicht dünn ist und keine Verletzungen hat. Sich freut, wenn er seinen Halter sieht usw. Ist das noch keine schlechte Haltung?


    Was ist schlechte Haltung? Sind wir völlig auf dem falschen Weg und sehen nur unsere verwöhnten Hunde? :headbash: Wie seht ihr das?


    Viele Grüße

    Locke153

  • Schlechte Haltung und das ab wo das TierSchG wirklich greift und die Möglichkeiten der Behörden anfangen klaffen mMn extremst auseinander.

    Wenn die Behörden dann ggf auch noch etwas faul, unmotiviert oder ähnliches sind.... joa...

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  • Das ist so frustrierend. Der arme Hund. Bei der letzten Anzeige haben 26!! Personen unterschrieben. Wir überlegen, ob wir die Presse einschalten .....

    Wenn überhaupt, kommt dann Bewegung in die Sache - Presse erhöht den öffentlichen Druck.

  • Bei mir in unmittelbarer Nachbarschaft ist ein hochgradiger, aggressiver Alkoholiker mit seiner ebenfalls schwerkranken Frau ... in einem der Gemeinde gehörendem baufälligen Haus als Obdachlosenunterkunft untergebracht.

    Was hat das mit einem Hundeforum zu tun? Sei froh, wenn Du immer nur vom Leben verwöhnt wurdest.

    Wenn überhaupt, kommt dann Bewegung in die Sache - Presse erhöht den öffentlichen Druck.

    Ich war schockiert, als mir eine Freundin sagte, daß sie kein Tier und keine Kinder haben will, weil ihr die Fremdeinmischung in Familienangelegenheiten zu groß ist. In China gibt es Pluspunkte für systemkonformes Verhalten.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Was hat das mit einem Hundeforum zu tun? Sei froh, wenn Du immer nur vom Leben verwöhnt wurdest.

    ich wurde bestimmt nicht immer vom Leben verwöhnt. Ich wollte damit eigentlich zum Ausdruck bringen, dass dem so ziemlich alles egal ist. Bußgelder usw. bringen nix, er kann es eh nicht bezahlen. Nur das war der Grund, sonst gar nix.

  • Ich wollte damit eigentlich zum Ausdruck bringen

    Ich kenne eine Alkoholikerin, die Anzeigen macht, wenn ein Hund nicht immer und überall nach Belieben an der langen Leine zerren und schnüffeln darf. Das muss die auch nicht bezahlen.


    Kennst Du den Spruch:

    "Ein jeder kehre vor seiner Tür,

    und rein ist jedes Stadtquartier.

    Ein jeder übe sein' Lektion,

    so wird es gut im Rate stohn."

  • Wenn der Hund tatsächlich regelmäßig geschlagen wird, würde ich den Teufel tun vor meiner eigenen Tür zu kehren. Dann geht es um die körperliche Unversehrtheit des Hundes, nicht um irgendwelche Befindlichkeiten.

  • Kennst Du den Spruch:

    "Ein jeder kehre vor seiner Tür,

    und rein ist jedes Stadtquartier.

    Ein jeder übe sein' Lektion,

    so wird es gut im Rate stohn."

    Aha, also wegsehen, wenn irgendwo ein Unrecht geschieht und Lebewesen (egal ob Hund, Kind oder Mann/Frau) schlecht behandelt werden. Finde ich keine schöne Einstellung. Zum Glück gibt es Leute, die nicht wegsehen...und das ist jetzt nicht nur auf diesen speziellen Fall bezogen.

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