Beiträge von Javik

    Ich habe mal einen Hund abgegeben weil ich ihn nicht mochte. War besser für uns beide. Dafür aber absolut Null Verständnis von niemandem aus meinem Umfeld.


    Da gab es keinen Grund, wie beispielsweise irgendwelche (nennenswerten) Probleme. Ich mochte sie einfach nicht. Punkt. War ne saublöde Situation, da man da ja auch nichts machen kann. Bei Problemen kann man schauen ob man das beheben kann, aber sich zwingen einen Hund zu mögen. Nö. Genausowenig wie man einen Menschen lieben kann, wenn man es eben nicht tut.

    Eigentlich beschreibt es das aber ganz gut, es war wie weiter mit einem Partner zusammen leben müssen mit dem längst Schluss ist und mit dem man nichts mehr zu tun haben will.... der einen aber noch liebt.... Grausam für beide Seiten....


    Und nein, das ist was anderes als einen Hund gerade mal eben zum Mond schießen wollen, ihn grundsätzlich aber eben schon zu mögen. Das habe ich bei jedem Pubertier 3mal am Tag.

    Es ist auch was anderes als Inkompabilität. Baldur passt auch nicht und hier wird definitiv kein AH oder ähnliches mehr einziehen. Trotzdem liebe ich mein Riesenbaby.


    Ich bin seither jedenfalls vorsichtiger geworden, da ich bis heute nicht weiß warum ich sie nicht ins Herz schließen konnte wie meine anderen Hunde.

    Weil viele hier von Stoppuhr schreiben o.ä. Mir geht es nicht darum sich sklavisch an eine Uhr zu halten (dass das Schwachsinn ist ist klar), aber eben um den Richtwert "nicht so lange". Denn für mich klingt der Artikel als ob man den jungen Hunden, zumindest was den rein körperlichen Aspekt angeht, in den meisten Fällen genau so wie einen erwachsenen Hund behandeln kann.
    Und das wäre doch ein eklatanter Unterschied. Ich meine, ich käme im Traum nicht auf die Idee mit einem Welpen 32 km zu wandern, aber dass das an sich möglich wäre ohne dem Hund (körperlich) zu schaden ist für mich eine neue Aussage bzw. eine ganz neue Dimension. Und nein, sowas habe ich hier im Forum noch nicht gesehen, nicht mal ansatzweise. Ich kann das Geschrei quasi hören, wenn hier jemand ankündigen würde mit einem Welpen eine Ganztagestour laufen zu wollen.


    Mal als Beispiel was ich meine: Unsere Hausrunde hier ist zB so etwa 45 bis 50 Minuten reine Gehzeit. Ich bin mit Argos die ersten Monate nur die Hälfte der Runde gegangen. Das waren etwa 20 bis 25 Minuten reine Gehzeit (mit rumsitzen, üben, erkunden usw. waren wir teilweise auch sehr viel länger unterwegs), also das Doppelte von dem was er lt. 5-Minutenregel laufen sollte und die Zeit draußen sowieso oftmals sehr viel länger, von exakt dran halten kann also keine Rede sein.
    Was, zumindest für mich, eben neu ist ist, dass ich problemlos doch die ganze Runde hätte laufen können und sogar noch weiter. Argos hätte das relativ bald gekonnt, da habe ich keine Zweifel dran.

    Und auch jetzt. Ich reiße mich eben seit Monaten am Riemen diese Saison nicht (groß) Fahrrad zu fahren, nicht zu wandern usw., weil eben junger Hund.
    Lt. Rückert kein Problem. Das was mir an Touren vorschwebt schafft Argos garantiert, da habe ich gar keine Zweifel und falls nicht spricht nichts gegen eine längere Pause. Das Einzige was mich hindert ist tatsächlich dieses "Rücksicht auf den jungen Hundekörper nehmen".

    Das habe ICH gerade nicht wirklich gemacht aka boah, bin ich doof.


    Ich sitze am PC und spiele, wie öfter mal, geistesabwesend mit meiner Wasserflasche (2 L, fast voll). (Mache ich öfter, ich mag dieses Blubbergeräusch wenn man sie umdreht. Zu geschraubt versteht sich. Deswegen schraube ich meine Flasche nach dem Trinken auch jedes Mal zu.)

    Plötzlich höre ich neben mir Wasser plätschern. Erst war ich etwas irritiert und dann "wusste" ich plötzlich was das für eine Geräusch ist. Ein pinkender Hund! Baldur sehe ich aus den Augenwinkeln neben mir (andere Seite von der Geräuschquelle), also schaue ich unter den Schreibtisch und tatsächlich sehe ich da Argos' Pfoten.

    Also raunze ich ihn natürlich richtig wütend an, dass das ja wohl jetzt echt nicht sein kann, dass mir der 8 Monate alte Hund ohne zu melden oder sonstwas einfach unter dem Schreibtisch vor die Füße pinkelt! Sowas von k...dreist! Argos sprang total erschrocken auf und lief verstört aus dem Raum.....

    Aber das Geräusch war weiter da....

    Endlich hat mein Hirn sich zu ein paar Umdrehungen mehr durchgerungen und ich habe zu der Geräuschquelle geschaut. Da saß ich also, die mittlerweile fast leere 2 L Flasche ohne Deckel falsch rum haltend.... und darunter ein mittelgroßer See. :doh:  :doh: :doh:


    Die Hitze tut mir nicht gut.... :headbash:

    Fünf Minuten Gassi gehen pro Lebensmonat? Vernünftige Regel oder schlichter Unfug? - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert


    Ich bin gerade über den neuen Artikel von Rückert gestolpert und würde das gerne diskutieren.


    Ganz vereinfacht zusammengefasst besagt der Artikel die 5-Minuten-Regel ist Schwachsinn und solange man keine Höchstleitungen fordert oder den gesunden Menschenverstand komplett ausschaltet gibt es keinen Grund einen Welpen/Junghund so in Watte zu packen.


    Heißt das man kann mit den kleinen dann einfach (fast) normale Gassirunden mitlaufen? Wäre für Mehrhundehalter ja deutlich gemütlicher. Und, zumindest hier in der Pampa, gibt es ja auch eigentlich nicht so viele Anreize die auf das Welpenköpfchen einprasseln, dass das ein stark limitierender Faktor wäre. Gemütliche Runden im Freilauf am Rad auch schon mit dem Junghund? Wandern mit dem Junghund? Ich würde gerne endlich mal wieder eine längere Tour gehen, reiße mich da mit Argos aber momentan stark am Riemen. Wobei so 2 Stunden-"Touren" gehen wir mittlerweile schon auch. Alles unnötige Selbstkasteiung oder doch nicht?
    Wie sieht es mit Agi aus? Und ZHS? Ich erinnere mich da an einen Artikel einer Musherin die ihre Hunde ab 6 Monaten anfängt aufzutrainieren und eben auch sagt, dass sie da keinerlei Probleme feststellt.

    Und wieder werden Hunde die ihren natürlichen Trieben nachgehen als gefährlich eingestuft... Während man Katzen noch lobt....


    Versteht mich nicht falsch, wildernde Hunde brauchen auch Auflagen, wenn der Halter zu inkompentent ist ihn ohne Auflagen an die Leine zu nehmen. Aber die Einstufung "gefährlich" geht mir gewaltig gegen den Strich.

    Ich bin ja auch mit Hunden aufgewachsen, aber als ich dann mit dem ersten Hund ausgezogen bin gab es doch eine Erkenntnis die mich kalt getroffen hat.


    Nämlich wie sehr einen ein Hund einschränkt, wenn man keine Familie und v.a. Hausfrau-Mutter in der Hinterhand hat erst Recht wenn der Hund schlecht alleine bleibt und/oder schlecht mit kann weil er Probleme damit hat.

    Ich dachte das hätte ich gut miteingerechnet und auch brav Plan A bis F in der Hinterhand gehabt.


    Ach ja stimmt, noch eine Erkenntnis, man muss mindestens bis Plan G planen, denn A bis F geht wahrscheinlich schief.

    Ist doch gut, dann lernt ihr gleich am Anfang wessen Ratschläge man sich getrost schenken kann oder zumindest sehr, sehr misstrauisch annehmen sollte.