Wie lange Urlaub nehmen für Zweithund (Welpe)?

  • Ja, auf keinen Fall verkopfen! Das ist keinesfalls zu empfehlen.


    Allerdings wird das gar nicht möglich sein, dass du es genau so machst wie bei Baxter. Es wird ja der Zweithund und weil es dann zwei Hunde sind, schon deswegen wird es ein bisschen anders laufen. ;)


    Aber dieser Umstand hatte bei uns jetzt eigentlich nur Vorteile. :bindafür:

  • Unsere Hündin war und ist z.B. sehr anhänglich und ein "Ein Mann"/"Zwei Mann" Hund. Ihr hat es einfach gut getan bis zum 6. Monat immer und überall dabei zu sein. Für sie wäre es viel viel schwerer und schlimmer gewesen, wenn wir sie nach z.B. einer Woche komplett alleine gelassen hätten oder eine Betreuung gehabt hätten. Sie braucht und mag keine anderen Menschen. Es gibt nur, außer uns, 3 andere Menschen die sie anfassen können und zwei weitere mit denen sie mal übernacht zusammen bleiben kann. Aber von den zwei lässt sie sich nicht anfassen.


    Was für welchen Welpen passend ist muss man wohl durch beobachten, ausprobieren und Bauchgefühl rausfinden.


    LG
    Sacco

  • Absolut. Da gebe ich dir recht. Ich werde es auf mich zukommen lassen und vermutlich funktioniert das alles super :)

  • Ich würde für mich trotzdem glaube ich die Version vorziehen, dass man so schnell wie möglich in den Alltag übergeht. Jeden Morgen/Vormittag "mit Gewalt" etwas unternehmen, ist auf Dauer auch anstrengend. Zumindest für mein Empfinden. (Ich mache das gerade, damit sich Hunter wieder ein bisschen ans Alleine bleiben gewöhnt, da ich ab Mitte Juni wieder regelmäßiger zur Arbeit muss... Gestern war ich Einkaufen, heute in der Bad-Ausstellung nen Handtuchwärmer aussuchen, morgen gehe ich ins Möbelhaus. Für Freitag hab ich dann schon keine Idee mehr... Vielleicht noch zu dm. Wobei ich nicht unbedingt was brauche...) Außerdem glaube ich, dass der Welpe dann doch einen Unterschied merken wird. Wenn ich zur Arbeit muss, verhalte ich mich ja schon nach dem Aufstehen komplett anders. Da gibt es ein gewisses Programm, das abgespult wird. In der Freizeit ist das dann doch anders. Zumindest bei mir.

    Da Tessia letzten Sommer eingezogen ist, konnte ich einfach vormittags ins Schwimmbad gehen. Oder ich war mit Rasta trainieren, frühstücken/brunchen... Jetzt mit Corona ist man natürlich eingeschränkter.


    Klar ist man etwas anders, wenn man auf Arbeit geht, aber man verhält sich ja immer etwas unterschiedlich, je nachdem wo man hingeht. Zumindest mein Hund hatte damit kein Thema.

  • Ja, solche Welpen gibt es auch. Rasta hätte ich im Leben nicht gleich alleine lassen können. Bzw. sie hat bei den ersten Versuchen durchgehend gebrüllt und hatte im Nullkommnix eine schlechte Verknüpfung.


    Deswegen sage ich immer, im Normalfall lernen es Welpen schnell, wenn man kein großes Tamtam drum macht, aber man sollte immer Plan B haben, falls man einen Welpen hat, der eben Probleme damit hat.

  • Kein Urlaub, Welpen schlafen eh mehr, als man glaubt und mit dem anfänglichem Schlafmangel lebe ich halt.


    Alleine bleiben war hier nie großes Thema *auf Holz klopf*, wurde zwar geübt, aber um ganz ehrlich zu sein sehr halbherzig. Ein ernsthaftes Problem hatte hier Keiner, egal ob gleich in den Alltag geworfen oder in den Semesterferien eingezogen. Auch beim erwachsenen Hund nicht, hier gab es immer wieder Phasen in denen Hund und ich 24/7 zusammen waren und dann halt wieder nicht, bis auf ungewohnter Alltag muss sich 1-2 Tage wieder zurechtruckeln problemfrei.

    Einer mochte nicht in fremder Umgebung alleine bleiben, aber das ist für mich ein nicht lebensnotwendiger Sonderfall.

  • Irgendwann wird auch bei uns ein weiterer Hund einziehen, vermutlich ein Welpe.


    3-4 Wochen wären bei uns eingeplant und für den Fall der Fälle wohnt Schwiegermutter im Haus (Plan B, bei dem auch wir hoffen würden, dass er nicht eintritt). Zusätzlich sieht es so aus, als hätte ich auch in Zukunft die Optionnauf zumindest tageweise Homeoffice.


    Nicht mal so sehr mit dem Alleinebleiben, sondern um die Interaktion zwischen Althund und Neuhund in gute Bahnen zu lenken. Ich gehe davon aus, dass Lilly da erstmal Unterstützung brauchen wird.

  • Kein Urlaub wäre hier nie eine Option. Auf die Idee käme ich ehrlich gesagt so gar nicht...


    Wie Phonhaus schreibt ist mir das auch sehr wichtig Althund und Welpe zusammenzuführen. Daher denke ich werde ich versuchen einen Monat HomeOffice und zusätzlich noch 2-3 Wochen Urlaub einzuplanen plus eben Männe sein Urlaub oder Schlechtwetter.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!